Ich habe im Januar (2008) mein erstes Kind bekommen. Es ist ein Junge. =)
In meiner Familie gab es einige Probleme (neue Partner meiner Mutter ist Alkoholkrank, sie trinkt dadurch auch mehr). Deswegen haben wir Betreuer vom Jugendamt bekommen, die jede Woche 1 Mal kamen und uns helfen sollten besser miteinander klar zu kommen. Die waren keine große Hilfe! Da mein Ex-Freund mich verlassen hat, bevor ich überhaupt von der Schwangerschaft wusste und nun wieder weiter weg wohnt, bin ich alleine gewesen. Von Anfang an. Aber meine Mutter hat ab und zu mal auf de Kleinen aufgepasst. Ich hatte nach der Geburt eine Postpartale Depression, was kein Arzt ernst genommen hat. Ich war bei 3 verschiedenen Ärzten inklusive meiner Frauenärztin. Nach ein paar Wochen konnte ich meine Muttergefühle langsam immer mehr aufbauen. Und nun ist er mein ein und alles! ^^ Als er sich eines abends blöd verschluckt hatte, machte ich mir Sorgen und fuhr sicherheitshalber ins Krankenhaus. Schwerer Fehler! Die riefen das Jugendamt an, weil er durch die Situation schlecht zugenommen hat und schwupps sollte ich die Einwilligung für die Pflege unterschrieben. Seitdem ab ich ihn nicht mehr gesehen (6Monate) Ich hatte eine schwere Depression durch den 'Babyentzug' und habe mein Leben Baby-freundlich verändert. Ich möchte ihn zurück!

Die Situation kann man von hier aus schlecht beurteilen. Such dir am besten einen Anwalt.

Nimm Dir ein Anwalt für Familienrecht und kämpfe wie ein Tier um dein Kind. Es ist dein Fleisch und Blut. Geh sonst in ein Mutter/Kind Heim. Vielleicht überzeugt es das Jugendamt und schlecht kanns für Euch nicht sein. Alles gute
hartzerroller am 10. November 2008 21:19 DH

Darf ich Dich fragen warum Du die Einwilligung für die Pflege unterschrieben hast?

naja das jugendamt hat gewisse vorstellungen wie ein ideales elternhaus zu sein hat. rede doch mal mit dem jugendamt vielleicht haben die vorstellungen unter welchen bedingungen du dein kind wieder kriegst. aber sei ehrlich depressionen sind furchtbar, da is man gut damit beschäftigt für sich selber zu sorgen.
oje du arme, du leidest ja richtig :( wünsche dir alles gute, viel glück
schwere sache. hast du arbeit, ein sicheres umfeld? vielleicht kannst du es zunächst mit dem besuchsrecht versuchen?
das muss schlimm sein. ich wünsche dir viel erfolg.
dennoch: vielleicht ist es für das kind momentan gut so, bis du wieder mit beiden beinen fest auf dem boden sitzt.

Das ist ja richtig furchtbar. Ja, ein Anwalt könnte helfen. Alles Gute und lasse es uns wissen, wenn es geklappt hat. LG

nach Deiner Schilderung glaube ich auch das das Baby es in einer Pflegefamilie besser hat. Das Krankenhaus nimmt Dir Dein Kind nicht ohne triftigen Grund weg.
Hart - aber das ist unsere Meinung.
Solltest Du dennoch im Recht sein, wird ein Anwalt vom Familiengericht Dein Kind innerhalb von kurzer Zeit zu Dir zurückholen. Warum kümmerst Du Dich erst jetzt darum?

such Dir einen guten Familienanwalt, man kann bei Gericht, sich auch einen Beratungsschein für ein kostenloses Erstgespräch beim Anwalt besorgen. Warum bist Du nicht gleich zu ProFamilia oder so einer Einrichtung?? Wenn Dein Familienleben nicht so toll ist. Es gibt doch Mutter- und Kindheim, wo junge Mütter die Alleinerziehend sind Unterstützung bekommen. Wünsche Dir ganz viel Kraft und hoffe für Dich das dein geliebtes Kind wieder bekommst.
Die vom Jugendamt haben mich von einem auf den anderen Tag mit anrufen und Treffen bombadiert. Sie haben mir den Kopf total zugeredet, was besser für das Kind wäre und was ich machen soll und dass das ja viel besser wäre.
Ich wusste irgendwann einfach nicht mehr ein und nicht mehr aus.
In dem Mutter-Kind-Heim herrschen Umstände....das ist ekelhaft!
Und da ich dachte, dass Kind ist dort erstmal in besseren Händen, habe ich eben notgedrungen unterschrieben. Und die sagen einem ja auch nicht, wie man die Kinder so schnell wie möglich wieder bekommt. Ich habe extra meine Schule abgebrochen. Weil sie sagten, dass die Chance besser wäre, wenn ich den ganzen tag für das Kind da sein könnte. Ich habe der Beauftragten nun einen Brief geschrieben. Und konkret geschrieben, wie ich meine Lebenssituation geändert habe und dass ich das Kind so schnell wie möglich und so oft wie möglich besuchen möchte. Und zwar MIT meinem Verlobten. Da er ja dann auch mit dem Kind 'umgehen' können muss und einen Bezug haben. Ich warte noch auf einen Antwortbrief. Ich hatte mit der Dame dort vorher besprochen, dass ich mich erst wieder melde, wenn es mir gesundheitlich besser geht.
princess9907 am 10. November 2008 21:48 Eine Depression ist nicht mal eben erledigt, weil es dir ne Zeit lang beschissen ging und jetzt ist alles tuti. Da steckt mehr hinter und du solltest Dir schon eine Therapeutin suchen
Linda51 am 10. November 2008 21:57 wie gesagt, geh mal zu einem Anwalt oder Pro Familia oder was so in Deiner Nähe gibt, erkundige erkundige Dich sehr gut, damit Du keinen Fehler machst. Darfst Du denn dein Kind besuchen bei der Pflegefamilie?
Dann würde ich es an Deiner Stelle so oft wie möglich machen, denn desto länger das Kind von Dir getrennt ist umso mehr gewöhnt es sich an die Pflegefamilie.
Das ist mir auch klar, dass eine Depression nicht von dem einen auf den anderen Tag erledigt ist. Und dass man da Hilfe braucht. UND man muss die Gründe dafür verarbeiten bzw aus dem Weg räumen.
Deswegen habe ich der Dame ja jetzt auch geschrieben, dass ich ihn jetzt so schnell und so oft wie möglich sehen möchte.
Zur Not gehe ich auch vor Gericht, ist mir auch Schnuppe.
Die können ihn mir ja dann auch gerne erstmal einen Tag geben und dann übers Wochenende und dann alle 2 Tage eine Betreuung vorbeischicken. Ich versuche es jetzt auf die 'starke' Tour. Nicht mehr die kleine Mama, der man alles aufdrücken kann. Sondern ich sage wie ich das denke. Vielleicht hilft es. ;)
Linda51 am 10. November 2008 23:15 viel Kraft und Glück und hol Dir Hilfe
DH