Frage von universxx, 27

Wie bekomme ich Haare, die weich, gepflegt und gesund aussehen?

Hallo, Ich habe mal eine Frage zum Thema Haare, und zwar habe ich sehr trockene und strohige Haare und glänzen tun sie auch nicht wirklich. Ich habe welliges, lockiges Haar und hätte gerne weniger Frizz, Habt ihr vielleicht irgendwelche Tipps, wie ich weichere und gepflegtere Haare bekomme? Manchmal sehe ich nämlich aus, als hätte ich in die Steckdose gefasst. Vielleicht gibt es auch eine Methode, wie ich meine Locken definierter hinbekomme. Ich verzichte auf Hitze und Silikone und benutze Kokosöl und weitere reichhaltige Produkte. Liebe Grüße.

Antwort
von FlyingCarpet, 8

Versuch es mal mit einem Leave-in oder silikonfreies Öl für die Spitzen. Kokos-Öl ist ja im Moment der Hype, aber es beschwert zu sehr.

Würde auch mal mit einem Diffusor Ansatz anföhnen und nur durchkneten, dann die Längen mit Zewa oder Toilettenpapier ausdrücken und Lufttrocknen lassen.

Nachts mit einem T-Shirt-Turban schlafen.

Besonders glänzend bekommst Du das Haar mit den 100 Bürstenstrichen mit einer Wildschweinborstenbürste. Danach ein sehr feuchtehaltiges Leave-in einsprühen und mit den Händen definieren.

Antwort
von Lucielouuu, 16

Statte mal deinem Friseur einen Besuch ab, es kann durchaus sein, dass erstmal ein paar Zentimeter ab müssen, da meist die Spitzen besonders trocken sind. Der Friseur kann dir auch ein spezielles Shampoo empfehlen.
Als extra Tipp: Schau mal in einer Drogerie nach Wunderbutter von Garnier, mit der kann man auch Kuren machen oder die einfach so in die Haare einmassieren.
Vielleicht findest du auch ein Shampoo oder eine Pflege speziell für Locken.

Antwort
von DieNiniiii, 13

Lass dir mal Spliss schneiden
Und definiertere Locken ohne Hitze?
Nimm ein Haarband leg es um den Kopf und wickle strähne für strähne um des band

Dann sehen sie hübsch aus ;D

Was ich dir noch empfehlen kann sind Öle die hab ich richtig gerne
Und die helfen dann auch :D

Expertenantwort
von Andreas Schubert, Haarpflege-Experte, 4

Geschmeidiges, glänzendes, gesundes Haar bekommt man (und hat man dauerhaft), wenn man die Haare wirklich richtig pflegt und korrekt mit Haaren umgeht.   Das hat allerdings nichts mit irgendwelchen Chemieshampoos (oder aus der Werbung oder nicht) oder Haarspülungen zu tun.  Und wenn ich sehe, für was alles plötzlich überall Kokosöl empfohlen wird, dreht sich mir schlichtweg der Magen um, bei so wenig Wissen und derartig, einseitiger "Massenhysterie".

Das geht ja bis hin zur sogenannten "Inversion Methode" über die sich zig Mädels einreden lassen, durch erwärmtes Kokos- oder Olivenöll würden die Haare schneller wachsen  ....  welch ein Dünnpfiff.   Die Haare hängen nach der Woche Behandlung einfach mehr durch und wirken daher, als wären sie mal eben schneller gewachsen.

Wenn Du Dich an diesen "Fahrplan" hälst (unsere Kundinnen tun das und sind allesamt happy mit den Haaren), dann hast Du definitiv langfristig schönes, geschmeidiges, natürlich glänzendes und geschütztes Haar.

Es sind ursprünglich zum Thema Spliss ausgearbeitete Infos, Tipps, Maßnahmen  ....  gelten aber generell FÜR schönes, gesundes Haar.

Wer Spliss frühzeitig erkennt und immer gleich einen fachgerechten, gründlichen Spliss-Schnitt durchführen lässt, kommt meist mit 2, 3 bis 4 reinen Spliss-Schnitten pro Jahr aus, die kaum bis gar nichts an Länge kosten . .. vorausgesetzt, man beherzigt schlicht und einfach sowohl die eigentlichen Grundlagen der Haarpflege als auch den korrekten Umgang mit Haaren generell.

Auch wenn es zig Anleitungen dafür im Internet gibt ... Selbstversuche mit der falschen Schere, der falschen Scherenhaltung und -führung können aus einem Spalt in den Haaren auch schon mal zwei oder drei machen und auch noch mehr Schaden anrichten.

Auch die ganzen sogenannten "Anti-Spliss" Produkte helfen lediglich den
Herstellern und dem Handel, denn die verdienen damit Geld. Die Produkte
sind einfach vollgestopft mit Silikonen oder Polyquaternium
(Silikon-Ersatzstoffe in den meisten "silikonfreien" Produkten), dass
sie die Haare und Haarspitzen einfach zukleistern und mit der Zeit noch
mehr ruinieren.

Schon alleine die wichtigen, täglichen Bürstenstriche und dazu noch eines der 4 reinen Naturöle, die optimal für Haarspitzen geeignet sind, sorgen für deutlich mehr Geschmeidigkeit, können pure Weichmacher (Spülungen) überflüssig machen und geschmeidige Haarspitzen spalten sich weniger rasch bei den kleinsten Berührugen, Reibungen, etc.

Mehr zu den Bürstenstrichen und den Ölen weiter unten.

Immer daran denken, dass Haare zwar "tote Hornschicht" sind und Horn eigentlich ein recht robustes Material ist, aber

1. sind Haare sehr dunn/fein
2. sind Haare in nassem/aufgequollenem Zustand extrem "verletzbar"

- beim Haarewaschen wirklich nur den Kopf/die Ansätze waschen und
massieren. Für die Haarlängen und -spitzen reicht der Schaum beim
Ausspülen völlig aus und wer mehr Schaum in den Haarlängen vermisst,
streicht den während dem Shampoonieren höchstens mal sachte und absolut gradlinig mit den Fingern vom Kopf aus durch die Haarlängen.

- Niemals die Haarlängen und -spitzen rubbeln .... schon gar nicht in nassem Zustand

- nur Bürsten mit Naturborsten und echte Horn- oder Holzkämme verwenden

- nasses Haar auch nicht durchbürsten, sondern immer nur mit einem grobzinkigen Natur-Kamm vorsichtig/sachte durchkämmen

- nie zu heißes Wasser verwenden ... je kühler, desto besser

- übermäßige Hitze generell vermeiden (nicht heiß fönen, u.s.w.)

- Bürsten, Kämme, etc. auch regelmäßig reinigen

- keine Haargummis mit Metallstücken verwenden

- auf Seiden- und/oder Satinkissen schlafen. Darauf reibt sich das Haar im Schlaf nicht auch noch unnötig

- Vitamin- und Mineralienmängel vermeiden

- mind. 2 - 2,5 Liter Wasser pro Tag trinken

- Stress vermeiden

- regelmäßig nachschneiden lassen, dann müssen wirklich immer nur die
Spitzen oder eben eventueller Spliss geringfügig beschnitten werden und
nicht mehr.

Je trockener das Haar, desto anfälliger für Bruch und Spliss. Deshalb
empfiehlt sich auch spätestensab Schulterlänge die Haaransatzwäsche,
die dem Haar auf lange Sicht hektoliterweise austrocknendes Wasser
erspart.

Für das Verdünnen und die Haaransatzwäsche sind grundsätzlich
ausschließlich hochwertige Shampoos geeignet, die auch wirklich sowohl
richtig gute waschaktive Substanzen enthalten als auch echte,
konzentrierte Wirkstoffe. Durch das Verdünnenrelativiert sich aber auch
automatisch wiedet der Kaufpreis und viele hochwertige Naturshampoos
sind dann durch diese Anwendung in den effektiven Kosten plötzlich noch
günstiger als viele Chemieshampoos, die auf billigen Industriereinigern
und gesundheitsschädlicher Chemie basieren.

Ein hochwertiges Naturshampoo (z.B. "Shampoo & Duschbad Basis von
SANOLL) aus einer Auftrageflasche (1:10 mit Wasser verdünnt) bei
trockenem Haar scheitelweise den Ansätzen entlang auftragen und dann
ganz normal shampoonieren (und immer NUR auf dem Kopf!)

Durch das Verdünnen machst Du aus einem hochwertigen Naturshampoo für 8,50 EUR (200 ml) eines für 0,85 ... günstiger geht's schon nicht mehr
und mit einem Naturshampoo quälst Du Dein Haar (und auch Deine Kopfhaut) weder mit chemischen Rückständen, die es auf Dauer nur stumpf, kraftlos, fettend, spröde, bruchanfällig machen, noch mit chemischen Tensiden.

Wenn es Dir bei der Ansatzhaarwäsche zu wenig schäumt (ist nur Gewohnheitssache), emulgierst Du mit ganz wenig Wasser nach.

Es gibt natürlich auch noch andere, richtig gute, nachhaltige und
unbedenkliche Shampoos/Pflegeprodukte wie z.B. MARIAS Organic Care, O'right, Sanoll, Oliebe, Herbanima, CulumNatura, u.s.w. . . . an einem konkreten Beispiel musste ich aber mal eben die Kalkulation vorrechnen.

Bei den Shampoos von MARIAS ist zudem nicht einmal Zuckertensid im Einsatz (ist zwar auch 100% natürlich, kann aber in wenigen Fällen zu
Kopfhautjucken führen - deshalb haben wir auch auf MARIAS umgestellt).
Es gibt mittlerweile viele Allergieren (unter Anderem auch gefördert durch
sehr viele herkömmliche Chemie-Shampoos ... und nicht nur von denen
aus Drogerien und Supermärkten, denn auch Friseurmarken wie Paul
Mitchell, Redken, Kerastase, Schwarzkopf, Wella & Co. tragen keinen
"Heiligenschein" mehr).

Mischst Du auf Vorrat, dann koche das Wasser vorher ab und lass es
auskühlen. Dann sind die Keime darin abgetötet und können sich über Tage
in der Flasche nicht vermehren .... und sie kommen nicht auf die
Kopfhaut.

Zusätzlich (und eigentlich grundlegend) sorgen logischerweise auch die täglichen Brüstenstriche für geschneidiges Haar .... seitdem zig Millionen
Menschen denken (weil es die Werbung ja sagt), Chemieshampoos und
Spülungen hätten wirklich etwas mit Haarpflege zu tun, sind solche
Basics leider etwas "aus der Mode geraten" ... auch wenn gerade die
täglichen Bürstenstriche .... richtig durchgeführt .... den meisten
unserer Kundinnen haufenweise Produkt(e) ersparen.

Für die Bürstenstriche verwendest Du (und reinigst sie auch immer
gründlich) idealerweise idealerweise die "KOST Kamm Wildschweinbürste
mit 7 Reihen" (gibt es z.B.über amazon für 35,00 - 37,00 EUR. Nicht nur
die Borsten zählen zu den besten für Kopfhaut und Haare . .. die Bauweise
der Bürste lässt zu, dass Du sie direkt am Bürstenkopf führen kannst und
so den Druck auf den Kopf besser regulieren kannst. Außerdem entfällt
so die "Hebelwirkung" mit dem Anfassen am Griff und somit geht das bei
50 - 60 oder mehr Bürstenstrichen nicht auf die Handgelenke.

So verteilst Du das Talg von Deiner Kopfhaut in die Haarlängen und Haare
brauchen Talg für deren Geschmeidigkeit und Glanz ... unter Anderem
dafür produziert Dein Organismus diesen Stoff.

Wichtig! Immer mit Druck über die Kopfhaut bürsten ... vom Ansatz
über den Kopf bis zum gegenüberliegenden Ansatz und in die Haarlängen
hinaus ... und das in 2 - 3 Runden um den gesamten Kopf.

Immer daran denken: Wirklich sinnvolle, wirksame, nachhaltige und effiziente Haarpflege fängt nicht mit irgendeinem Shampoo an und schon gar nicht mit irgendwelchen Chemie-Shampoos . . . und Spülungen sind auch nur Kämmhilfen.

Toi toi toi und ich drück' Dir die Daumen für schönes, gesundes Haar.

Antwort
von Mignon4, 10

Deine Beschreibung liest sich, als seien deine Haare völlig überstrapaziert. Weniger ist manchmal mehr. Zu viel Pflege mögen die Haare nämlich gar nicht. :-)

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