Ich will in der Wohnung ein paar schöne Bilder von der Familie machen. Wie kriegt man gutes Licht hin , so dass es nicht zu hell, aber auch nicht zzu dunkel ist? Wer kann mir ein paar gute Tricks verraten?

Nimm wenigstens 2 Halogenscheinwerfer (mit Stativ) aus dem Baumarkt mit denen Du Styropor- bzw. Schaumpolystyrol-Platten anleuchtest. Mit dem reflektierten (indirekten) Licht strahlst Du dann Deine "Fotoopfer" an.
Mit Halogenstrahlern (Bauleuchten, ca. 15 Euro) und weiße Bettlagen die man davor hängt. Allerdings dürfen die Bettlagen nicht direkt in Verbindung mit den Halogenstrahlern kommen da diese sehr heiß werden und die Bettlagen Feuer fangen könnten.
Baustrahler sind sehr preiswert, geben jedoch ein sehr langwelliges Licht mit hohem Rotanteil ab. Da musst Du beim Weissabgleich Deiner Kamera sehr aufpassen. Alternativ: Leihe Dir zwei Blitzköpfe mit Stativen und Softboxen oder Durchlichtschirmen für einen Tag. Bei einem günstigen Verleiher kostet das weniger als € 50,- Miete.
Oder geht in ein Mietstudio. Das kostet für zwei Stunden einschließlich aller Geräte (auch Hintergründe etc.) bei günstigen Anbietern ebenfalls weniger als 50 Euronen. Vorteil: Oft ist jemand da, der bei Kameraeinstellungen und Lichtsetzung behilflich ist.
Viel Spass beim Shooting wünscht
derwolfgang
MacJohn am 16. Februar 2008 10:23 Sehr gute Antwort. DH!

Personenaufnahmen, innen und aussen immer mit Blitz.
Die Frage einer guten Beleuchtung ist nicht die von zu hell, oder zu dunkel, -hell machen allein, ist noch kein tolles Fotolicht.
Es sollte ausreichend Platz in dem Raum sein, die Wände möglichst weiss, oder zumindest nicht allzu dunkel.
Mit einem Blitz gegen Decke und/ oder Wand ( die Eichenschrankwand mit einem weissen Bettuch abhängen), also indirekt, blitzen, allenfalls einen ganz schwachen Aufhell-Blitz von 1/2 Meter oberhalb der Kamera, der bringt ein Leuchten in die Augen.
MIt Halogenstrahlern kann man allerdings tatsächlich besser beleuchten, hier ebenfalls indirekt gegen Decke und Wand, direktes Licht nur etwa durch weisen Stoff oder mehrere Lagen Gaze abgemildert. Ideal ist es, wenn die Fotomodelle nicht direkt vor einer Wand, sondern 2 Meter davor sitzen, dann noch einen Strahler von oben hinten auf die Köpfe richten (Kopflicht- ggf. intensität mit Gaze abmildern) und, ganz raffiniert ein oder zwei Gegenlichter von der Seite einrichten, eins indirekt schräg hinter dem Modell gegen die Wand, das andere von der anderen Seite ebenfalls so, daß es das Modell von der Seite streift.
Ach ja, wie von radar74 schon erwähnt, Brandgefahr vermeiden.
Wichtig ist der Weissabgleich, allerdings darf man das in einer Bildbearbeitung auch etwas "wärmer" einstellen.
oder so :-)