kasi74 am 06.04.2009 um 21:59 Uhr
Ist schwer zu beschreiben, aber meine Schwester 25 hat einen 5 jährigen Sohn(alleinerziehend). Ich mag sie wirklich gerne, aber ich habe das Gefühl sie bekommt ihr Leben zur Zeit nicht in den Griff. Es wird schon über sie geredet, sie ist unordentlich und damit mein ich nicht, das mal was auf dem Tisch liegen bleibt, ne es bleibt gleich vier Tage da liegen. Ihr Kind zieht sich alleine an, aber es nimmt sich halt die dreckigen Sachen und irgendwie bekommt sie einfach alles nicht in den Griff. Wenn ich ihr dann mal die Meinung sage, fängt sie an zu weinen und sagt Sachen wie, ich bin ja auch ganz alleine und mir hilft ja keiner. Aber meine Mutter hat dort auch schonmal aufgeräumt und ne Woche später sah es auch nicht besser aus. Ich selber bin auch alleinerziehend und arbeite sogar zusätzlich noch, klar sieht es nicht immer "clean" aus, aber so, daß ich noch jemanden reinlassen kann. Sie lässt sich einfach hängen egal womit, Erziehung, Aussehen nur noch am Computerspielen und ich weiss nicht mehr was ich tun soll... habt ihr irgendwelche Ideen ausser direkt das Jugendamt anzurufen, würd das lieber Familienintern regeln, weiß aber nicht wie.

Schon mal dran gedacht, dass Deine Schwester vielleicht seelisch leiden könnte? Nicht jeder Mensch ist taff und kommt alleine - und dann noch alleinERZIEHEND sofort klar, Bei Dir steht eine 74 neben dem Nick - ich denke mal, Du bist 34 Jahre alt und ich finde, dass kann man gar nicht miteinander vergleichen. Sie fühlt sich bestimmt alleine - verlassen - und ist wirklich überfordert. Das hat nichts mit einem schlechten Charakter zu tun und Du als ihre Schwester, solltest nicht nur hingehen und ihr die Meinung geigen, sondern ihr vielmehr liebevolle Unterstützung anbieten. Gehe doch mal öfters mit Deinem Kind zusammen zu ihr - lasst die Kinder miteinander spielen und Du bringst ihr nach und nach bei, wie sie ihr Leben besser organisiert. Vielleicht braucht sie auch mal jemanden, der sie in den Arm nimmt - der Kindsvater ist ja anscheinend nicht mehr für sie da, oder?-:( Sie braucht auch mal jemanden, bei dem sie sich ausheulen kann und wenn sie schon mit 20 Mutter geworden ist, dann hat sie ab da ja kaum noch Zeit gehabt Freundschaften zu pflegen. Drohe ihr nicht gleich mit dem Jugendamt - möchtest Du riskieren, Deine eigene Schwester deshalb zu verlieren. In meinen Augen wärst Du dann diejenige, die man verachten "müsste" und nicht sie, weil sie sich "hängen lässt und Hilfe braucht"

Deine Schwester ist offensichtlich total überfordert. Da hilft auch kein Geschimpfe. Was sie braucht, ist dauerhafte, tägliche Hilfe bzw.Hilfestellung.Es bringt also nichts, 1 x die Woche dort aufzuräumen u. sauberzumachen u. sie den Rest der Woche allein hantieren zulassen.Ich denke, hier ist jetzt die Familie gefragt, wechselt euch ab. Vielleicht kannst du sie animieren, das ihr euch gegenseitig helft, nach dem Motto, eine Hand wäscht die andere. Vielleicht braucht sie zwischendurch auch einfach mal einen Tag für sich allein. Ihr fehlt offensichtlich ein Partner, der die Last des Alltags mit ihr teilt u. sie kommt allein nicht so zu recht. Steh ihr bei.
kasi74 am 6. April 2009 22:16 Hab ich ihr auch schon angeboten... z.b ich komm einen Tag zu ihr und helf ihr dafür kommt sie dann einen Tag zu mir und hilft mir.. einfach damit man damit nicht allein ist.. wollte sie aber nicht. Mehr als anbieten kann ich ja auch nicht, bin echt bald am verzweifeln, der kleine ist ja auch noch mein Patenkind und einfach ein armes Kerlchen, weil er nie rauskommt und keine Freunde dadurch hat. Sie geht ja nirgendwo mit ihm hin.
kiramarie am 6. April 2009 22:26 Dann braucht deine Schwester wirklich professionelle Hilfe.
kiramarie am 6. April 2009 22:37 @kasi74, vielleicht würde deiner Schwester eine Mutter-Kind-Kur helfen.
kasi74 am 7. April 2009 07:15 Der Antrag auf Mutter-Kind-Kur läuft zum Glück schonmal hoffe das dieser auch genemigt wird und sie dann auch da hinfährt...
kiramarie am 7. April 2009 17:30 Bei Ablehnung sofort Widerspruch einlegen(die Einspruchsfrist ist nur ganz kurz!!!)-meist wird danach genehmigt.Bei mir wurde sie allerdings sofort genehmigt.Drück euch die Daumen.Alles Gute.
kasi74 am 7. April 2009 18:56 ich arbeite bei ner krankenkasse aber danke :O)
heureka47 am 6. April 2009 22:34 @kiramarie: Danke, gute Antwort! DH!
Versuche mit deiner Schwester zu reden und ihr im ruhigen deine Bedenken zu sagen und ihr Hilfe anzubieten. Denn ihr seit eine Familie und die muss zusammen halten. Viel Erfolg
kasi74 am 6. April 2009 22:10 Ja und wenn das reden nur ne halbe Stunde hilft? ich habs schon echt oft versucht... und sie fängt sofort an zu weinen, auch wenn ich ruhig bleibe.
heureka47 am 6. April 2009 22:23 Hallo, luckily! Danke für deine konstruktive Antwort. Aber ich lese aus der Beschreibung, dass diese Mutter bereits in einem hohen Maße überfordert bzw. an der absoluten Leistungs-/Belastungsgrenze ist, wo Reden über die äußeren Verhältnisse kaum mehr etwas bringt, sondern nur das Aufdecken und Heilen der URSÄCHLICHEN Problematik.

Was du beschreibst, kommt mir recht bekannt vor. Zum Teil leide ich ja selber an sowas. Ich habe mir aber schon vor Jahren bewußt gemacht, woran es bei mir mangelt und bin auf dem Weg der "Heilung". Meine Diagnose ist "Depression". Seit 14 Jahren bin ich aktiv in der Selbsthilfebewegung Psychiatrie-Erfahrener und kenne sehr viele ähnliche Fälle. Deine Schwester zeigt deutliche Anzeichen schwerer, tiefgreifender Überforderung und Energielosigkeit. Wie ich in einigen Kommentaren hier auf Antworten schon geschrieben habe, hilft alles "Schimpfen", "Druck machen", "drohen" usw sehr wahrscheinlich GAR NICHTS - denn ihr "Energie-Reservoir" ist so gut wie leer. Wie eine Batterie, die in den letzten Zügen liegt.
Deine Schwester braucht die Erkenntnis, das da etwas ist, ein "Leck", ein Mangel, der unbedingt behoben werden sollte. Wenn sie aus dem jetzigen Zustand in den nächsten rutscht oder getrieben wird, könnte das einen irreparablen Schaden verursachen. Die Wahrscheinlichkeit, daß sie "durchdreht", in eine "Psychose" gerät, ist nicht von der Hand zu weisen. Wenn DAS geschähe, würde sie wahrscheinlich stationär in die Psychiatrie eingewiesen werden und "Neuroleptika" bekommen - Medikamente, die großenteils den Patienten wieder auf den Boden der Tatsachen bringen - aber oft um einen hohen Preis. Bei Interesse lies meine GF-Tipps dazu. Ganz kurzfristig könnte man ihr oder sie sich helfen mit meinen Tipps zu "Lebensenergie". Parallel sollte sie sich auch Hilfe suchen beim Hausarzt (der sie kennt). Der wird gegebenenfalls zum Psychiater zur genaueren Diagnose überweisen.
Falls NUR Neuroleptika empfohlen/verordnet werden (sollen), empfehle ich, mindestens eine zweite Meinung einzuholen. Nicht nur der Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener (BPE) rät zu großer Vorsicht im Umgang mit Neuroleptika. Der mir sehr gut bekannte Psychiater Volkmar Aderhold, Hamburg/Greifswald tritt in den letzten Monaten in öffentlichen Veranstaltungen auf und warnt vor den vorschnellen unde übermäßigen Verordnungen von Neuroleptika und vor weiteren Risiken. Texte von ihm müßten durch googeln zu finden sein. Die Forderung des BPE geht schon sehr lange in die Richtung, solchen Störungen mit mehr PSYCHOTHERAPIE beizukommen und nicht nur mit Medikamenten, denn letztere lösen das Problem nicht! Sie verschleppen es nur und bringen die Gefahr der Chronifizierung - mit allen weiteren Risiken.
Wovor ich auch warnen möchte ist die gesetzliche / rechtliche Betreuung (siehe mein GF-Tipp!). Bei "Vermüllung" und/oder Vernachlässigung von Kind(ern) oder eigenen Gesundheitsbemühungen kann im Grunde JEDER MENSCH (auch nicht-Familienangehörige wie z.B. Nachbarn) eine Begutachtung einleiten. So etwas führt erfahrungsgemäß recht schnell zu einer solchen gesetzlichen Betreuung. Das Wort "Betreuung" kann sich in diesem Zusammenhang als eine "Mogelpackung" erweisen, weil deine Schwester nicht persönlich-menschlich "betreut" wird, sondern es handelt sich im Grunde um ein anderes Etikett für die frühere "Entmündigung".
Wenn du konkrete(re) Fragen hast, schreib mich an. Ich helfe gern - oder versuche es zumindest...
Du kannst nur an ihre Vernunft appellieren, auch wenn es ihr nicht Recht ist. Schimpfe mit ihr. Führe ihr vor Augen, daß sie schließlich eine Verantwortung für ihr Kind hat. Setze ihr ruhig eine Frist und drohe ihr, daß du ihr das Jugendamt auf den Hals schickst, wenn sie sich nicht bessert. Schließlich sollte ein Kind nicht in solchen Verhältnissen leben wie du sie schilderst. Rede auch mit deiner Mutter und macht beide gegen sie Front. Manchmal hilft halt nur die harte Tour. Andere Mütter sind auch alleine, haben noch mehr Kinder, arbeiten und es sie bekommen auch alles geregelt, kümmern sich und die Wohnung ist sauber.
kasi74 am 6. April 2009 22:13 jo ich weiss... aber das Problem ist, dass meine Mutter dann ihre Mutterinstinkte bekommt und ich bin dann diejenige, die "böse" ist und dann kommt sie mit Kleinigkeiten, die bei mir damals auch daneben gegangen sind... komisch ich hab Arbeit und mein Kind hat sich super entwickelt... naja aber damit brauch ich ihr dann nicht mehr kommen... hab das Gefühl, wenn man den Mund aufmacht, ist man selber diejenige die "böse" ist .
Panikgirl am 6. April 2009 22:32 Vielleicht hat Deine Mutter Deiner kleinen Schwester auch zuviel abgenommen - und jetzt kommt sie alleine überhaupt nicht klar?
heureka47 am 6. April 2009 22:32 Hallo, Agnes10! Du solltest dich in Fragen wie dieser besser nicht als "Ratgeber" betätigen. Deine Anregungen sind schlecht, kontraproduktiv. Schimpfen, Frist setzen, drohen, "Front machen", "harte Tour" sind absolut nicht das, was Menschen in Krisen brauchen! B!
Wie schön, daß du dich auskennst, heureka47! Aber genau was ich schrieb ist das, was schon einmal SEHR gut geholfen hat! Also ich denke, jeder Rat oder Meinung ist gefragt, auch wenn es nicht dein Standpunkt ist!!!!
unterwegs am 7. April 2009 17:28 nein, das finde ich nicht, agnes10. deine meinung kann, wenn sie ernst genommen wird, sehr viel schaden anrichten. aus der ferne ist das noch gefährlicher. wenn sie in deinem umfeld einmal geholfen hat war die situation sicherlich doch anders.
heureka47 am 8. April 2009 13:42 Hallo Agnes10: Wenn es "geholfen" hat, hast du saumäßiges Glück gehabt. Ob du das nochmal hast - ich würde es nicht drauf ankommen lassen. Alle Erkenntnisse - ob psychologische, theologisch-seelsorgerische oder andere - sprechen GEGEN die Strategie deines "Rates"!
Das Jugendamt zu alarmierern finde ich die denkbar schlechteste Idee. Es klingt tatsächlich nach einem depressiven Problem. Wen sie sich überfordert fühlt und es ihr nicht gut geht, hat sie vllt. eine Motiavtion ambulant eine Verhaltenstherapie zu beginnen. Diese Therapierichtung wirkt sehr gut und gezielt bei depressiven Störungen und auch Ängsten. Alltagskompetenzen können shcnell aufgebaut werden.
Wichtig ist für dich zu verstehen, das es außerhalb deiner Macht liegt, sie zu irgend etwas zu bringen. Niemand kann einen anderen zu etwas bringen, außer mit Gewalt. Das führt nur zu Frust bei dir und den bekommt sie dann ab, wird noch depressiver und so geht die Spirale weiter.
Aber du kannst ihr eben Angebote mache. Ihr anbieten, über Therapiemöglichkeiten zu sprechen. Falls nötig mit ihr ein Erstgespräch organisieren.

Hallo, deine Schwester ist nicht einfach so so geworden, es schlummert in ihr eine tiefe Traurigkeit, Aktionslosigkeit, Mutlosigkeit, Egal Stimmung...wer weiß das schon? Du kannst nicht in ihr Inneres schauen, siehst aber ihr Äußeres. Innen wie außen, ist meine Meinung. Sie schafft es nicht allein und braucht diese Einsicht. Du als Patentante kannst, solltest dich verstärkt um das Kind kümmern. Deiner Schwester hilft Liebe und ein täglicher Umgang damit. Du bist stark, das macht ihr ihre eigene Unfähigkeit eventuell noch stärker bewußt und versetzt sie in Apathie. Manchmal sind fremde Personen viel wirksamer. Frage mal in sozialen Einrichtungen nach. Es gibt in manchen Städten Unterstützung für Familien, die ehrenamtliche Helfer haben. Kleine Schritte, das Außmass, was wirklich ist, können wir als Laien nicht beurteilen. Als Astrologin kann ich diese schwere Zeit im Horoskop erkennen und habe immer Adressen dabei, womit man sich Unterstützung holen kann.
Bei der ganzen Sache tut mir ihr Kind am meisten Leid. Jeder spricht nur von deiner armen schwachen Schwester (schnarch). Ihr Kind zeigt schon mit 5 Jahren mehr Stärke wie sie! Ich würde ganz ersthaft erst mal mit der hilfe bei dem Kleinen anfangen. Hol ihn mal im Urlaub zu dir oder vielleicht kann sich auch mal deine Mutter um ihn kümmern. In der Zeit sollte deine Schwester versuchen ihre Wohnung in schuss zu bringen und zum Arzt sollte sie auch mal gehen. Wenn danach wieder nichts passiert ist, würde ich knallhart den Jungen wegnehmen. In erster Line muss man für das Kind sorgen. Sie ist alt genug um sich selbst aus dem Dreck zu ziehen. Und wenn sie hilfe braucht muss sie diese halt auch annehmen. Ehrlich gesagt habe ich kein Mitleid mit so fallen Weibern.

das muss sie schon selber merken
kasi74 am 6. April 2009 22:11 Nach wieviel Jahren, ich mach das schon seit ca. 2 bis 3 jahren mit.
heureka47 am 6. April 2009 22:30 Hallo, Sony401! Ich bin seit 14 Jahren aktiv in der Selbsthilfebewegung Psychiatrie-Erfahrener und kenne zahllose ähnliche Fälle. Die Betroffenen haben in vielen Fällen keine Ahnung, was mit ihnen los ist. Sie erkennen, daß sie schwach und antriebslos sind und die Dinge schlechter und schlechter geregelt kriegen, aber weder sie selbst noch die meisten Menschen im Umfeld (Familie, Freunde, Nachbarn usw) erkennen die eigentliche, tieferliegende, Problematik. Das kommt davon, daß die große Mehrheit der Menschen in der zivilisierten Gesellschaft sich im Bereich Bewußtsein, Gehirn, Denken, Fühlen = "Psyche" nicht auskennt ("Psyche" ist sowas wie "tabu") und weil über einen damit im engen Zusammenhang stehenden wichtigen Aspekt des Lebens ebenfalls nichts bekannt ist: die LEBENS-Energie. Details findest du in meinen GF-Tipps.

Sag ihr die Meinung und ignoriere das Rumgeheule
kasi74 am 6. April 2009 22:11 Ignorieren ist leichter gesagt als getan.
heureka47 am 6. April 2009 22:20 hajottka, du solltest dich in solchen Fällen besser nicht als "Ratgeber" betätigen. Du hast keine Ahnung.
hajottka am 6. April 2009 22:25 wenn ich mir so Dein Expertentum anschaue, kann ich ja nur erzittern und mich verkriechen!
heureka47 am 6. April 2009 23:03 Das brauchst du nicht. Ich finde es nur total tragisch, wenn "Rat" gegeben wird, der mit fast tödlicher Sicherheit in die unerwünschte Richtung geht. Sorry. Ich hab zu viele solcher Schicksale miterlebt...
unterwegs am 7. April 2009 17:37 hajottka, "erzittern und mich verkriechen" möchte ich mich wenn ich deinen beitrag lese. heureka ist durchaus expertin aufgrund ihrer erfahrungen. wenn man von solchen problemen betroffen ist, recherchiert und liest man sehr viel und selektiert sämtliche beobachtungen die man aus nächster nähe machen kann. kaum jemand kann so gut über diese dinge urteilen wie ein betroffener. das kannst du mir glauben!
dein expertentum scheint mir da viel fragwürdiger.
hajottka am 7. April 2009 18:13 vielen Dank für Deinen lieben Kommentar
hajottka am 7. April 2009 18:17 ich bin auch schon mehr als 3 x 7 Jahre alt und habe auch Leute erlebt, die einfach nur mal einen Tritt in den Allerwertesten brauchten. Mehr kann ich aus der kurzen Beschreinung dort oben nicht ableiten. Daher ist meine Diagnose nicht so tiefgründig, wie Dein Roman!
unterwegs am 7. April 2009 23:38 mein kommentar war weder lieb- noch böse- aber durchaus gut und sachlich gemeint. bei deinen erfolgsrezepten wird mir nur eiskalt...
zum glück sprechen die bewertungen hier ihre eigene sprache!
heureka47 am 8. April 2009 14:00 @hajottka: Ich glaube wohl, daß du aus den meisten Menschen, die kurz vor dem totalen Zusammenbruch stehen, mit Gewalt ("Tritt in den Allerwertesten") oder Androhung von Gewalt noch mal eine kleine Portion "Action" herauspressen kannst. Aber damit weiß der Betroffene IMMER NOCH NICHT, wie er sein erschöpftes Energiepotential wieder auffüllen kann. Du bist offenbar einer von den vielen in der heutigen Gesellschaft, die nicht "geben", sondern nur Verurteilen, zu Ablehnung, Ausgrenzung und Gewalt "raten" können bzw. wollen. Aber an SOLCHEM Wesen wird NIEMAND "genesen"! Ich habe den Verdacht, du bist im Grunde kein glücklicher Mensch - könntest es aber durchaus noch werden! Schau evtl. mal auf meine entsprechenden GF-Tipps.
jo... hab ich drüber nachgedacht... seh das ähnlich, aber sie will sich ja nicht helfen lassen... Meinen Sohn bekomm ich da nicht hin, es ist einfach zu dreckig, da können die noch nichtmal spielen, trockner im kinderzimmer usw. und raus alleine darf der keine auch nicht könnt ja was passieren.
Bringe die Zwerge halt so lange zur Omi - normal freuen Omis sich, wenn sie die Enkel mal haben. Deine Schwester braucht vielleicht sogar eine Therapie?!
@panikgirl: Danke, sehr gute, konstruktive Antwort. DH!!