Frage von Nanafriedrich, 74

Wie bei einem Altbau einen Anbau realisieren?

Hallo, Bei uns steht ein Haus zum Verkauf. Die Lage ist voll okay und es ist Baujahr 1948 und hat etwa 100 m² Wohnfläche. Aber diese Wohnfläche reicht uns nicht und die muss etwa 140 m² betragen. Deshalb müssen wir am Haus anbauen. Auch der Altbau muss saniert werden. Jetzt war ich bei der Stadt und die meinten, das ist laut Bebauungsplan nicht erlaubt.

Jedoch ich habe mir Erkundigungen bei einem Architekten geholt und der meinte, dass der Anbau 40 m² groß ist, so dürfte es mit der Genehmigung keine Probleme geben.

Jetzt frage ich hier: Wie sollen wir vorgehen?

Wir können ungefähr 270.000 Euro einbringen und wird das für die Sanierung und das anbauen am Haus reichen?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von PhillippBauer, 15

Also mit den 270.000 Euro lässt sich ja einiges bewerkstelligen.

Beim Bauamt nachfragen und sich erkundigen.

Zuerst würde ich keinen Architekten damit beauftragen, das kostet viel Geld und kann am Ende nichts bringen.

Die hatten hier ähnliche Probleme.

http://www.hausbau-forum.de/threads/vorgehensweise-altes-haus-sanieren-anbauen.1...

Mein Rat: Das alte Haus abreißen und darauf ein neues Bauen, nach eurem Geschmack.

So habt ihr das gute Grundstück gesichert und ein Haus, was ihr möchtet.

Antwort
von newcomer, 47

Jetzt war ich bei der Stadt und die meinten, das ist laut Bebauungsplan nicht erlaubt.

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dann lass dir eine Kopie des Bebauungsplanes geben und zeige dies deinen Architekten.

Eventuell hat er Vergleichsprojekte geplant wo es erlaubt wurde und welche Auflagen da gemacht wurden.

Irgendwie kommt mir das so vor als wollte sich ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung Arbeit ersparen und hat das einfach abgelehnt.

Bevor du aber seinen Vorgesetzten ansprichst würde ich erst den oben genannten Weg gehen

Kommentar von Meli6991 ,

du weist aber schon wie so ein B-PLAN aussieht ?

Kommentar von newcomer ,

ich kenne die Dokumente von Bauerwartungsland unserer Gemeinde wo die Bauparzellen eingetragen sind.
Bei den Anbau der hier geplant ist könnte es sein dass es nur ein paar cm fehlt bzw der Anbau eher zum Umbau also Erweiterung auf 2 Seiten werden muß um entsprechende Abstände ( Feuerschutz ) zu weiteren Bauparzellen einzuhalten.
Wenn die Stadtverwaltung schon was ablehnt dann soll sie zumindest genau sagen welche Punkte dagegen sprechen so dass man die Planung revidieren kann

Antwort
von oki11, 33

Für 270000€ kannst Du sicherlich eine Sanierung und einen Umbau vornehmen, doch ich würde darauf verzichten.

Wenn die Behörde nun schon beim ersten Termin nein sagt, dann wird es bei einer zweiten Prüfung um so mehr mögliche Auflagen für einen Anbau geben* sofern dieser genehmigt wird!!!

Sucht Euch ein gebrauchtes Haus, welches so gut wie möglich Euren Ansprüchen entspricht.

* damit werden Ihr bestimmt glücklicher

Antwort
von AndiRat, 18

Oh  Oh  Oh !

Ein altes Haus mit 100 m² sanieren und noch 40m² anbauen. Das ist ein Geldgrab! Das kostet sehr viel und du hast am Schluss immer noch ein altes Haus. Dein Architekt freut sich darüber, weil sein nächster und übernächster Urlaub bezahlt ist. Dabei sind die  Risiken hoch. Es werden immer neue Kosten dazu kommen, mit denen du und dein Architekt nicht gerechnet haben.

Bessere Lösung:

Reiß das alte Haus lieber ganz ab. Abrisskosten: ca. 25.000 Euro (Wenn du selber was machen kannst, sparst du den Großteil dieses Betrages ein).

Dann baust du ein neues Haus mit Keller und ca. 140 m² Wohnfläche da hin. Nagelneu. Mit dem Zuschnitt, den du haben möchtest. Kosten: ca. 235.000 Euro, mit Keller. Schaue z.B. irgend eine günstige Baufirma: www.standard-bau.de (die bauen günstig, massiv aus Ziegel und sehr wichtig: zum pauschalen Festpreis). Einen Neubau bekommst du auch leichter genehmigt.

Mit den restlichen 10.000 Euro, die du dabei noch übrig hast, fährst du selber in den Urlaub, ohne deinen Architekten.

Antwort
von ks231285, 23

Zur Baugenehmigung: Lass Dir von der Stadt einen Auszug aus dem Bebauungsplan geben, dort steht, welche Grundflächenzahl und Geschossflächenzahl dein Haus haben darf. Dann musst Du natürlich auf die Einhaltung der Grenzabstände achten.

Weiter musst Du schauen, ob Dein Haus eventuell unter Denkmalschutz steht (auch Häuser jüngerer Generationen werden unter Denkmalschutz gestellt, wenn Sie wichtig für das Dorf- bzw. Stadtbild sind).

Zum Architekten: Such Dir bitte einen vernünftigen!!! Ich habe berufsbedingt schon so einiges mitbekommen. Du solltest darüber nachdenken, ob Du dir von einem Sachverständigen eine baubegleitende Qualitätsüberwachung (BQÜ) machen lässt. Er ist dann dafür da, dass alle Gewerke richtig und zeitnah ausgeführt werden. Du brauchst Dich also auch nicht mit den Firmen rumschlagen und dem Architekten wird zusätzlich auf die Finger geguckt. Für 270.000 € kannst Du dir das leisten und Dir viel Ärger ersparen!

Ich wünsch Dir viel Erfolg!

Antwort
von 234er, 46

Für 270.000€ kannste dir fast en eigenen Haus bauen lassen.

Dies würde ich bevorzugen, da bei einem so alten Haus viel kaputt gehen kann.

Kommentar von Nanafriedrich ,

aber das Haus und die Lage ist gut

Kommentar von Grautvornix ,

Es liest sich so, das die 270 000 nur für Anbau und Sanierung wären, ist das so, dann  ist da noch genug für Bakschisch für  die quertreiber vom Bauamt drin.

Antwort
von Meli6991, 39

Klar ist das Möglich aber Wenn die Behörde nein sagt ist es ein Nein.

Die frage ist werden die Flächen eingehalten und die Abstandsflächen.

Kommentar von Nanafriedrich ,

so wird das sein, mal sehen

Antwort
von Grautvornix, 25

Wir kennen den Zustand des Hauses nicht, einen Bauantrag mußt du sowieso machen, den Anbau kannst du wohl auch nicht ohne Architekten machen, also kümmert der sich auch um den Antrag.

270 k ist aber schon ordentlich was mit zu machen.

Antwort
von ArminSchmitz, 26

Ihr befindet Euch jetzt in der Zwickmühle: Wem wollt Ihr mehr glauben? Der sichere Weg wäre, bei der Stadtverwaltung eine Bauvoranfrage einzuholen. Das würde Sicherheit bringen.

Allerdings ist das natürlich ein Vorschlag der in der Praxis kaum realisierbar sein dürfte.  Der Verkäufer wird nämlich höchstwahrscheinlich nicht abwarten wollen, bis die Stadt antwortet und Kosten wird er ohnehin dafür nicht tragen wollen. Das müßt Ihr alles vorschießen ohne zu wissen, ob es sich lohnt.


Antwort
von frodobeutlin100, 21

Wenn man keine Baugenehmigung bekommt, darf man auch nicht bauen .. egal was ein Architekt sagt ... baut ihr ohne Baugnehmigung kann die Stadt die Beseitigung des Anbaus verlangen ....

Antwort
von Sciffo, 31

wenn du schon einen architekten hast und zahlst, dann bekommst du von ihm informationen aus fachmanns hand, zumal er den bau und die bei euch gültigen bestimmungen und behörden kennt, wir nicht.

Antwort
von Fischmehl, 31

will man für 270.000 überhaupt so was kaufen?

bj 48 sind ganz schlechte, dann noch anbauen müssen?

ich würde einfach etwas anderes kaufen

ob ein anbau möglich ist, sieht man am bebauungsplan

du darfst immer nur einen gewissen %satz des grundstückes bebauen und einen gewissen % satz des grundstückes überhaupt wohnfläche schaffen

das steht im plan, zb 20% und 40%

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