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Wie behandelt man Zinseinnahmen von Privatdarlehen steuerlich?

gefragt von karle am 15.01.2008 um 13:04 Uhr

Wie müssen solche Einkünfte steuerlich erfasst werden, wenn man privat Geld verleiht und daraus Zinsen erhält?


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Niklaus
beantwortet von Niklaus am 15. Januar 2008 13:04
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Als Einkünfte aus Kapitalvermögen


Indy72
beantwortet von Indy72 am 15. Januar 2008 13:10
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Verzinste Darlehen von Privat an Privat sind in der BRD verboten!

Kommentar von Simple_avatar4smallMathiasMuench am 15. Januar 2008 14:15

Unsere freiheitlich-demokratische Bundesrepublik als "BRD" zu bezeichnen und das Tragen von FDJ-Hemden war wohl mal verboten, verzinsliche Darlehen unter Verbrauchern sind es dagegen nicht. (-;

Verboten (besser: nichtig) sind allenfalls Zinsen, die doppelt so hoch wie marktübliche Zinsen oder höher sind.

Kommentar von Dc4c79131239cf3453f777d2db32e0fdsmallIndy72 am 15. Januar 2008 14:25

Verzinsliche Darlehen fallen in das Monopol der von der BaFin akkreditierten Geldinstitute. Man mag es interpretieren wie man möchte!

Kommentar von Simple_avatar4smallMathiasMuench am 15. Januar 2008 14:38

Es gibt kein Monopol für verzinsliche Darlehen, aber Vertragsfreiheit gibt es.

Kommentar von 84b82c2e1f4ac57b061270ad12ae6458smallWolfi0410 am 15. Januar 2008 15:19

Er meint das gewerbliche verleihen von privat an privat. Das ist verboten, dazu benötigt man die BAFin-Genehmigung.
Wenn ich einem Kumpel Geld leihe zu einem normalen Zinssatz und er in Raten zurück zahlt, werden die Zinsen ganz normal unter Einnahmen aus Kapitalvermögen versteuert. (siehe oben)

Kommentar von Dc4c79131239cf3453f777d2db32e0fdsmallIndy72 am 15. Januar 2008 15:37

Eben! Unter Geschäftsleuten ist es unproblematisch, aber nicht Geldverleih an Privatleute gegen Zinsen! Die Zinshöhe ist dabei egal!

Kommentar von Simple_avatar4smallMathiasMuench am 15. Januar 2008 16:55

"Wenn ich einem Kumpel Geld leihe" dann ist es ja wohl kein Geschäft unter Geschäftsleuten. Wolfgang Wiebach hat die Frage beantwortet.

Darlehen von Verbraucher zu Verbraucher gegen Zinsen sind unproblematisch möglich, nur für die Zinshöhe gibt es eine Grenze: den Wucher.

Kommentar von dfranke am 16. Januar 2008 09:01

Man kann sehr wohl Geld von Privat an Privat verleihen und das auch gegen Zinsen. Nur geht das lediglich ein Mal. Ab dem zweiten Mal nimmt die BaFin gewerblichen Geldverleih an, mit der Folge, dass man eine Vollbanklizenz benötigt. Von daher, wenn man schon privat Geld verleihen möchte, dann am besten über eine der so genannten Social-Lending-Plattformen wie etwa Smava (siehe etwa http://www.kredit-und-finanzen.de/kredite/smava-privatkredit.html).

Kommentar von Dc4c79131239cf3453f777d2db32e0fdsmallIndy72 am 16. Januar 2008 12:04

Danke, dfranke! DH!



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