Wie befindet ihr dieses Arbeitszeugnis?

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Das Zeugnis ist eine glatte 2,5. Stets und voll bedeutet nicht immer automatisch 2, weil viele Personaler was anderes meinen, als sie wirklich schreiben. Auch für beruflich und persönliche Zukunft ist schon mal gut. Aber die Kleinigkeiten wie wir bedauern (ohne sehr). Von Vorgesetzten schreibt man eigentlich, dass der AN für seine sehr gute Arbeit und Umgang oder so ähnlich, stets geschätzt wurde oder sowas. Also auch nicht perfekt, aber auch nicht schlecht.

Also aus den Bruchzeilen kann man eine 2,5 herauslesen und sieht, dass du dir das Arbeitszeugnis nicht selbst ausgestellt hast (ist heute meist normal, da der Arbeitgeber gut da stehen will und der Arbeitnehmer ebenfalls - also reicht man einen Vorschlag ein) Wichtig ist auch die Auflistung deiner Tätigkeitsfelder und vor allem welche du gemacht hast und wie sie beschrieben sind.

Ich würde jetzt einschätzen, dass man dich wohl entlassen hat und nicht zwingend traurig drüber war. Allerdings kannst du das mit einem guten Anschreiben, Lebenslauf oder Noten wieder kompensieren.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von DarthMario72
18.01.2016, 21:43

Das Zeugnis ist eine glatte 2,5.

Das ist glatt? Und wie kommst du überhaupt auf dieseZahl?

Von Vorgesetzten schreibt man eigentlich, dass der AN für seine sehr gute Arbeit und Umgang oder so ähnlich, stets geschätzt wurde oder sowas.

Ernsthaft?

Also aus den Bruchzeilen kann man eine 2,5 herauslesen

Nochmal: Wie kommst du auf diese Zahl?

Ich würde jetzt einschätzen, dass man dich wohl entlassen hat

Woraus entnimmst du das jetzt? Ich halte diese Einschätzung für absoluten Unfug.

0

Grundsätzlich kann man ein Arbeitszeugnis nur dann beurteilen, wenn man es vollständig liest - von der Überschrift bis zum Ausstellungsdatum/Unterschrift, denn überall können sich versteckte Hinweise für den potentiellen neuen Arbeitgeber befinden, z.B. in der Reihenfolge der Auflistung der Tätigkeiten.

Besser als @Nightstick hätte ich es nicht formulieren können. Je nach Kontext können einzelne Formulierungen auch eine völlig unterschiedliche Bedeutung haben. Beispielsweise ist es bei AN mit Zugriff auf die Kasse oder Firmenkonten unbedingt erforderlich, dass die Ehrlichkeit bescheinigt wird, bei anderen AN würde eine solche Formulierung dagegen auf ein Eigentumsdelikt hindeuten.

Grundsätzlich deuten die Formulierungen auf eine "gute" Beurteilung hin, sowohl bei der Arbeitsleistung als auch im Sozialverhalten. Einige Formulierungen sind etwas ungeschickt gewählt, was aber nicht unbedingt schlecht sein muss.

Finden sich die Rechtschreibfehler auch im Original oder sind das nur Übertragungsfehler? Ein Zeugnis hat frei von Rechtschreib- und Zeichenfehlern zu sein.

Ohne den Rest des Zeugnisses zu kennen, kann man nicht genau sagen, ob eine Beanstandung des Zeugnisses sinnvoll ist oder nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Grundsätzlich kann man ein Arbeitszeugnis nur dann beurteilen, wenn man es vollständig liest - von der Überschrift bis zum Ausstellungsdatum/Unterschrift, denn überall können sich versteckte Hinweise für den potentiellen neuen Arbeitgeber befinden, z.B. in der Reihenfolge der Auflistung der Tätigkeiten.

Insofern rate ich dazu, das Zeugnis noch einmal anonymisiert, jedoch vollständig (!) hier einzustellen - nur dann kann man endgültig sagen, in welcher Form es zu reklamieren ist.

Die bisherigen Textausschnitte lassen zwar durchaus erkennen, dass es der Zeugnisautor gut gemeint hat, jedoch beweisen ein paar ungünstige Formulierungen zumindest die nicht souveräne Beherrschung der Zeugnisschreibung, wenn die vorgenannten ungünstigen Formulierungen nicht sogar absichtlich erfolgten.

Würden nämlich (neben den vorhandenen Rechtschreibfehlern) noch Formfehler auftauchen, hätte man zumindest die Chance, neben der Fehlerkorrektur noch Einiges "nach oben korrigieren“ zu lassen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung