Wie beanspruche ich etwas für mich?

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4 Antworten

Perspektive

Hilfe annehmen bedarf keiner Rechtfertigung, weil es elementar ist für das Gleichgewicht von "Geben und Nehmen" zu halten. Dieses Gleichgewicht ist einfach gesehen der Schlüssel zu einem harmonischem Leben - Einklang von Innen- und Umwelt.

Allerdings ist "Leben" auch "in Bewegung". Die Balance ergibt sich aus dem Wechselspiel von Geben und Nehmen. Kein Geben und Kein Nehmen ist kein harmonisches Leben, weil keine Bewegung existiert - so wie eine Saite keinen Ton erzeugt, wenn sie still steht (und irgendwie auch nicht in beide Richtungen gleichzeitig schwingen kann).


Lösungsvorschlag

Vielleicht kannst du "

Hilfe annehmen

" üben, indem du den "

Danke-Button

" für die Antworten auf deine Fragen hier benutzt. Auch wenn dir die Antworten nicht

die Antwort

auf deine Frage liefern und es "falsch" scheint, dient die Übung dazu, dass es sich nich seltsam/zweifelhaft anfühlt, wenn du wirklich eine hilfreiche Antwort erhältst und eigentlich einen "Danke-Click" für angebracht hältst. Einfach darauf los klicken - du kannst nichts kaputt machen.

Ein anderer Vorschlag ist, es mit

Sport

zu versuchen. Du könntest entlang eines Flusses oder Feldes joggen gehen (das geht auch gut alleine - 1-2km hin und zurück) und dabei Musik hören. Die physikalische Bewegung kann auch deine Psyche in Bewegung bringen. Biochemisch wird auch Dopamin oder ähnliches ausgeschüttet. Falls deine Musikbibliothek keine treibenden Stücke enthält, könntest du das Album "Licht" von den Apokalypitschen Reitern versuchen. (

Falls es dir zusagt, freue ich mich über eine Nachricht/Freundschaftsanfrage.)

Versuche

Abwechslung

in dein

soziales Umfeld

zu bringen. Falls das geographisch schwierig ist, kannst du Foren und soziale Plattformen im Internet nutzen (ein Hoch auf unsere vernetzte Welt in dem Sinne) An der ermutige ich dich aus Zeitgründen zur Recherche. Sicher gibt es irgendwo etwas im Bereich kreatives Schreiben/Literatur. Dort kannst du auch in deinem Dorf in Kontakt mit anderen Charaktern kommen.

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Kommentar von Implord
01.11.2015, 18:51

Uh... Gibt es einen Grund weshalb du so schreibst?

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Mein persönlicher Tipp ist das du in solchen Situationen (also wenn dir jemand hilft) einfach denkst: ich würde das genau so machen. Oder du denkst dann an eine Situation zurück in der du jemandem geholfen hast. Außerdem, seit wann nerven bescheidene Menschen nicht? mich würde es ziemlich nerven wenn jemand immer wieder meine gut gemeinte Hilfe zurückweist, denn es kann ein ganz schönes Gefühl sein wenn man jemandem hilft und wenn du Hilfe immer wieder zurückweist oder klar machst das es dir unangenehm ist könnte es auch sein das diese Person denkt das du sie nicht magst o.ä. Ich selber habe auch für manche situationen Gedanken die mir helfen ich zu bleiben. Was dir am besten hilft musst du selber herausfinden aber ich hoffe das ich dir trotzdem geholfen habe und du meine Methode mal ausprobierst. vielleicht ist es ja die richtige für dich.

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Kommentar von Implord
01.11.2015, 18:53

Aber ich helfe ja Menschen. Es fühlt sich nur nicht richtig an, sie dabei zu animieren, mir ebenfalls zu helfen? Weshalb verdiene ich Hilfe? Ich weiß nicht, wie ich mich der Hilfe würdig fühlen kann.

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Man kann schon die Freiheit haben, bescheiden zu sein und nicht Dinge in Anspruch zu nehmen, die einem vielleicht zustehen würden. Um diese Freiheit besitzen zu können, ist die Voraussetzung nötig, dass man sich selbst so viel Respekt zugesteht und sich selbst als so liebenswert und wertvoll ansehen kann, dass man es wert ist, etwas geschenkt zu bekommen.

Ich rate dir, aktiv zu üben, etwas Geschenktes wie eine kleine Hilfe anzunehmen und dich darüber zu freuen.

Schenke aus ganzem Herzen und nimm aus ganzem Herzen Geschenke an und sage "danke". Dann bist du reich!

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Kommentar von Implord
30.10.2015, 14:11

Poetisch, aber du gibst mir Fakten keine Ratschläge. Wie respektiert man sich selbst. Wie nimmt man Hilfe an und fühlt sich nicht schlecht, dass man anderen seine Probleme aufzwingt?

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erst einmal: so situationen sind vielen menschen unangenehm, etwas verschütten, umstoßen, verlieren und jemand hebt es auf oder hilft ist nämlich ein "außerplanmäßiges" ereignis. der plan ist doch immer: alles läuft perfekt, mir passiert kein missgeschick, ich erledige meine aufgaben. und dann sowas. und im umkehrschluss finde ich solche situationen aber immer wieder unheimlich wichtig: sie bringen uns auf den boden der tatsachen zurück, jeder ist fehlbar, wir kochen alle NUR MIT WASSER ;D obs der Arzt ist, der Ingeneur, sonstwer. konzentrier dich vllt weniger auf "oh nein ich hab was angestellt" sondern mehr auf deine dankbarkeit in dem moment. hey, da hilft dir jemand!! das passiert heutzutage nicht oft! da ist jemand völlig fremdes für dich da, weil er deine "not" sieht :) stand letztes mal im ikea mit einer kerze und 10000 leute vor mir, das sah einer, der hat mich dann um die 2 euro gebeten und mir die kerze mitgekauft :) war auch erst völlig baff, dann hab ich mich gefreut :) lern auch mal was anzunehmen. du bist es wert. lg nara

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Kommentar von Implord
30.10.2015, 14:13

Da, der letzte Satz. "Du bist es wert!" Woher nimmt man diese Überzeugung?

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