Mein Mann, welcher ein wirklicher Hobbygärtner ist, träumt davon einen eigenen Bienenstock im Garten aufzustellen. Also so einen Kasten in dem die Bienen ihren Honig abliefern etc. Kennt sich jemand damit aus und kann mir sagen, ob sich sowas als Hobbygärtner gut machen lässt?

Die Bienenzucht erfordert einiges an Fachwissen(Bienen sind anfällig für die Varroamilbe) und ist auch mit Arbeit verbunden. Probleme kann es mit der Nachbarschaft geben. Erkundigt Euch erst einmal genau beim Imkerverein.
Das ist garnicht sooo aufwendig. Mein Vater hat das auch gemacht. Du musst dir einfach für wenig Geld einen Kasten und ein paar Bienen kaufen und der Rest ist recht einfach. Wenn man sich ein wenig in die Materie einliest geht es wirklich super leicht und ist sehr hilfreich für die Umwelt.
Heeeschen am 3. April 2008 12:51 ...und das geht dann auf jedem Balkon?
Du kannst zwar bienenstöcke auch auf dem Balkon halten, aber die Hausmitbewohner wären da wohl nicht ale einverstanden.
tschuldigung, da der landwirtschaftliche Nutzen im allgemeinen Interesse steht, lassen sich Bienen nicht verbieten. Die Haltung ist sogar förderungswürdig und sie stehen unter besonderem Schutz. Der angehende Imker sollte aber zur Vermeidung von Konflikten sein Umfeld aufklären, einladen und vielleicht sogar teilhaben lassen.
Joh! Sogar mitten in der Stadt, so wie in Berlin in der Dominicusstraße. Dort steht mindestens ein Bienenstock auf einem Balkon in der 2. Etage, der Imker ist Mitglied im Schöneberger Imkerverein und die Bienchen sammeln fleissig den Nektar der Straßen-Robinien.
CrazyDaisy am 3. April 2008 13:07 Eine Lanze für die Bienen, Quandt! Seeehr gut!
Und das, obwohl ich als Süßer (Diabetiker) gar keinen Honig schlabbern darf! Bemitleidet mich hier einer mal?! ;-)
Maienblume am 3. April 2008 13:39 @Quandt: ich mach mal eine Dose Mitleid auf - zsch* ooooo!" Außerdem habe ich hier gesucht, wo ich Dir einen fetten Daumen geben könnte, aber ist ja nicht möglich... nur lauter gute Kommentare. Denk ihn Dir!

Frag doch Imkerverein deiner Umgebung (Google) nach!! Die können dir am Besten weiterhelfen!!Ich besuch dich dann allerdings nicht mehr im Garten ;-)
Wieso nicht? Mein Väterchen hat 3 Beuten direkt neben der Terrasse stehen und ich bin ein einziges Mal in 24 Jahren gestochen worden, weil ich mich direkt auf eine gesetzt habe!
CrazyDaisy am 3. April 2008 13:00 @Quandt: Ich habe als Kind im Herbst immer die rausgeschmissenen Drohnen (noch lebend!) gesammelt und den anderen Kindern damit Angst gemacht, bzw. mich als "bee charmer" aufgespielt... Jaja, ich war ein schreckliches Gör!
Nettes Mädel! Aber warst ja richtig mutig, da bekanntlich Drohnen nicht stehen können! ;-)
CrazyDaisy am 3. April 2008 13:12 Ja, Wissen ist Macht! Hab auch immer die Öhrchen gut aufgesperrt, wenn der Nachbar (ein ganz Netter!) mir alles erklärt hat! Was glaubst Du, wie ich mich über Willi in der Biene Maja Verfilmung geärgert habe! Waldemar Bonsels, der das Buch geschrieben hat, kannte sich aus, da gab es keinen Willi!
Hört, hört! Ich verneige mich vor dieser Allgemeinbildung! ;-)
CrazyDaisy am 3. April 2008 12:58 Keine Angst vor kleinen Tieren! Ich bin mit einem Imker als Nachbarn aufgewachsen und habe als Kind oft kaum 1 Meter vom Einflugloch an den Stöcken gestanden und die Bienen beim Aus- und Einflug beobachtet. Wenn man nicht hingreift (Erschütterung) oder auf Bienen tritt (hat mir beim Barfußgehen öfter ein dickes Bein eingebracht...), dann sind Bienen ganz erstaunlich tolerant!

Zur Einstimmung würde ich einfach mal einige Bücher lesen: 1x1 des Imkerns oder Imkern Schritt für Schritt. Da kann man sich erst einmal einen Überblick verschaffen und dann besser entscheiden, ob es das richtige Hobby für einen ist!
Dicken Finger nach oben!

Ergänzend zu Barbarinchen: Kläre unbedingt vorher mit Deiner Gemeinde, ob Du dort wo Du wohnst, einen Bienenstock haben darfst. Die Viecherl bleiben ja nicht in Deinem Garten und vielleicht wohnt ja jemand wie ich neben Dir, der sich nicht wirklich über noch mehr Bienchen auf dem Kuchen freut :-)
Bienenzuchtverbote gibt es Deutschlandweit kaum.
Heeeschen am 3. April 2008 13:04 Du wirst lachen - in meiner Nachbarschaft würde garantiert der eine oder die andere ausflippen. Obwohl bei uns alles recht weitläufig ist und wir in Dorfrandlage wohnen. Wir hatten mal für eine Woche eines unserer Schafe bei uns im Garten - meine Güte, was da los war :-( Gut, ist nicht unbedingt vergleichbar ;-) aber es sagt schon was über Toleranz von Nachbarn aus....
Bienen werden so nicht gezüchtet, der Ansatz ist vielmehr die Schwarmverhinderung. Reinzucht gibt es in erster Linie auf für Bienen nicht erreichbaren Inseln!
Bienen gehen nicht auf den Kuchen! Der von uns verwendete Zucker ist für sie viel zu minderwertig, um sich überhaupt für eine derartige Futterquelle zu interessieren! Das, was Du meinst, ist zwar auch eine Stechimme, aber ein Wespe.
Heeeschen am 3. April 2008 13:26 Lach - ja ist ja gut ;-) Wieder was gelernt :-) Aber mein Hund schnappt leider nach allen Immen... auch wenn die Überzahl tatsächlich Wespen sein sollten
Wenn du kein Honig entnimmst, können die Bienen meistens auch ohne menschliche Hilfe über die Runden kommen oder... manchmal sterben sie auch aus. Wenn man allerdings viel Honig entnimmt, muss man dafür sorgen dass sie nicht verhungern. Was Die Honiigquualität angeht, so ist es wichtig, dass im Umkreis einiger Kilometer keine Giftquellen da sind, und auch keiner spritzt. Ansonsten kannst Du den Aufwand beliebeig hoch treiben.
Hoch mit dem Daumen!
Meinen Dank an den Fachmann! LG