Frage von annapineapple, 116

Wie anders, ist Anders?

Hallo,

mir ist in letzter Zeit aufgefallen, dass ich "anders" bin. Aber nicht dieses "anders" was man mit "Anders sein ist gut!" und "Quatsch, du bist ganz normal" abstempeln könnte.

Es ist so: ich leide unter sehr vielen Phobien (Zeit, enge Räume, Soziales, Blut, Spritzen, teilweise sogar vor Männern) des weiteren habe ich warscheinlich Asperger, zwar in einem niedrigerem Stadium aber trotzdem spürbar (auch für andere), ich bin asexuell und aromatisch was auch eher selten ist. Ich bin lieber allein als mit anderen in meinem Alter zusammen, ich denke viel nach und philosophiere.

Auch meine Vorstellungen über die Zukunft sind komplett anders, als die der meisten: ich möchte keine Kinder, und nicht heiraten, ich habe extrem ausgeprägtes Fernweh weshalb ich später unmöglich für immer an einem Ort bleiben möchte.

Generell sind bei mir verschiedene Eigenschaften immer nur ins Extrem hin ausgeprägt. Z.B.: Sensibilität. Außerdem bin ich in solchen extrem ausgeprägten Elementen meistens sehr empfindlich wie Beispielsweise beim Hörsinn oder beim Geruchssinn. Ich bekomme bei zu lauten Geräuschen oder zu intensiven Gerüchen Kopfschmerzen, was ich auch irgendwie untypisch finde.

Ich glaube auch psychisch gesehen ist bei mir einiges anders. Ich vermute, dass ich unter Borderline leiden könnte (ebenfalls ein frühes Stadium), früher litt ich unter Depressionen (1-2 Jahre her), außerdem habe ich manchmal Zwangs- und Angststörungen. Ich bin sehr pingelig was Bakterien betrifft sprich, ich wasche mich manchmal zweimal hintereinander, trinke aus Prinzip nicht aus den Gläsern oder Flaschen anderer, ja ekel mich manchmal sogar selbst vor meinem eigenen Speichel. Ich neige teilweise zum Hypochonder.

Natürlich gibt es auch Dinge die ich mag, die andere auch mögen: Serien schauen, fotografieren, zeichnen, filmen,...wobei das wieder typische Einzelbeschäftigungen sind.

Ich habe gelernt mich so zu akzeptieren, wie ich bin aber was mir Sorgen bereitet bzw. worüber ich mir den Kopf zerbreche ist, dass man "pro Person" vieleicht 1-2 solcher Störungen, Phobien, Ängste, psychischen Krankheiten hat, meine Meinung. Jedenfalls kenne ich keine Person außer mir, die da so sehr damit betroffen ist.

Meine Frage: gibt es irgedjemanden der auch mit diesen Dingen (oder einigen dieser Dinge) zu kämpfen hat? Ist das noch "normal" (wobei, was ist schon "normal"?) Und: sagt das etwas bestimmtes über einen aus oder ist es einfach so?

Vielen Dank an die, die es bis hierhin geschafft haben, LG - Anna :)

Antwort
von Gigama, 39

Hallo, Anna
Ich hatte vorhin schon mal etwas zu deiner Frage geschrieben ,weil ich mich da an vielen Punkten wiedergefunden habe. Das war total viel und beim abschicken ist mein Smartphone abgestürzt. Ich werde das nicht nochmal so hin bekommen. Aber Fakt ist das ich vieles sehr gut nachempfinden kann. Gerade wenn du deine Sinneswahrnehmungen schilderst ist es etwas ,was ich eben genau so wahrnehme. Ich würde dir empfehlen dich mal mit dem Thema HSP zu beschäftigen, ich glaube das es sehr interessant für dich wäre. (es gibt ein Forum " zart beseitet".Ich weiß nicht ob das so geschrieben wird,aber du solltest dir das mal anschauen)
Ich leide zwar nicht unter diesen Ängsten und Zwängen ,dennoch habe ich in abgeschwächter Form mit ähnlichen Schwierigkeiten zu tun
Gerade was das "außerhalb"von mir betrifft.
Ebenfalls fühle ich mich seit einigen Jahren asexuel und lebe auch dementsprechend.

Ich habe seit meiner Kindheit mit diesem Gefühl " anders "zu sein gelebt und es hat sehr lange gedauert ,bis ich vieles verstehen und verarbeiten konnte.(dem entsprechend ist mein Leben auch verlaufen ,aber zu "persönliche Dinge" möchte ich nicht in dieses Forum tragen. Wir können aber sehr gerne über PN kontakten. )

Für mich persönlich ist es nur noch wichtig ob ich, mit dem wie es ist, leben kann. Ich bin mein eigener Maßstab, mir ist egal ob jemand dieses oder jenes versteht ,was bei mir eben anders ist.
Dir mag das alles sehr viel erscheinen, was du an dir wahrnimmst und vielleicht kann man sich ja das eine oder andere mal genauer ansehen. Aber im ganzen hab ich den Eindruck, du bist dir deiner Selbst bewusst, weißt wo es für dich hin gehen soll in deinem Leben. Darum:man muss nicht unbedingt alles " reparieren".

Alles liebe und du bist gut ,so wie du bist

P.S.was ich zuerst geschrieben hatte, war nicht ganz so durcheinander ;-)

Kommentar von annapineapple ,

Vielen, vielen Dank für deine Antwort :)

HSP...klingt interessant. Ich werde mich auf jeden Fall mal darüber informieren!

Es ist wahr, man sollte sein eigener Maßstab sein, aber da ich eben noch recht jung bin ist es trotzdem sehr schön jemanden zu sehen dem es ähnlich ergeht, dann fühlt man sich nicht ganz so "anders".

Vorallem, da in meinem normalen Umfeld niemand ganz versteht, dass z.B. diese Wahrnehmungen keineswegs Einbildung oder Ähnliches sind, du wirst/ Sie werden das vielleicht verstehen. Da wird man meistens nur als "Spinner" abgestempelt.

Jedenfalls nochmal vielen lieben Dank, hat mir sehr geholfen! :)

LG Anna

Antwort
von Hallo0887, 64

Naja wirkliche Ergebnisse kann dir da wohl nur ein Arzt geben. Du hast dich doch bereits selbst analysiert. Du erwähnst Depressionen, Zwangsstorungen ect. Stört dich sowas und du kannst damit absolut nicht leben such dir Hilfe. Asexualität... Was solls... Andere sind Lesbisch, sogar hetero ;-). Jedem das seine. Wenn du Fernweh hast, dann such dir einen Weg einige deiner Wünsche zu erfüllen.
U nein du bist nicht allein damit. Die einen können es allein bewältigen, die anderen nicht U einige wollen nicht. Du musst für dich selbst entscheiden. Das kann keiner für dich tun. Du bist wie du bist, liebe dich selbst und entscheide ob es für dich so in Ordnung ist wie es nun mal ist und wenn nicht, dann muss der erste Schritt zur Veränderung von dir kommen egal auf welche Art und weise :-)

Antwort
von Schatzsucher, 45

Klingt ein bisschen nach Hochsensibilität?! (Nicht im Sinne von Weinerlichkeit, verschiedene Sinne arbeiten weniger gefiltert als bei Normal-Sensiblen). Meine Tochter und ich sind davon betroffen (erblich, v.a. bei Frauen zu finden).
Lärm- und Geruchsempfindlichkeit, gerne allein sein, starke gefühlsmäßige Sensibilität sind beispielsweise ganz typisch. Borderline ist eher die Folge (wurde bei mir als Teenager diagnostiziert) des Unverstanden-werdens, das Hochseniblen sehr zusetzt, oft unbewusst.
Warst Du schon immer "so"? Ich bin übrigens erst mit Mitte 30 draufgekommen und versuche es als Gabe zu sehen.

Kommentar von annapineapple ,

Danke für deine Antwort :)

Ich denke ich war schon immer so, tief in mir. Nur irgendwann gab es einen Auslöser, der dann nach und nach immer mal wieder eine Phobie, dann eine psychische Störung, eine Angst ect. hervorrief. Ich bin ziemlich jung und deshalb kann dieser Moment in dem alles begann mir bewusst zu werden, nicht lange zurückliegen.

Das früheste, was mir von meiner Aufzählung einfällt, war die Depression, da war ich dann zwangsläufig eher allein, später entwickelte sich das zu einer Art "Vorliebe" und dann kam alles ganz plötzlich, innerhalb von 1-2 Jahren schätze ich.

Vielen Dank nochmal für deinen Kommentar, und diese "Diagnose" (Hochsensibilität) :)

Antwort
von SamOthy, 20

Hallo Anna.

Ich weiß gar nicht so recht wie ich einsteigen kann ohne dass es konzeptlose Grütze wird, doch nun habe ich ja eine Einleitung aus dem Nichts geschaffen...

Deine ursprüngliche Intention (auch und vor allem) mit dieser Frage ist "Es ist mir nur wichtig zu wissen, dass ich nicht allein bin."

Das kann ich gut nachempfinden. 

Du bist noch ziemlich jung (ich schätze Mitte 20), von daher sehe ich deine Krankheiten alle unter einem ganz bestimmten Aspekt, dem Zeitfaktor. Dinge wie Asexualität, wirklich ausgeprägte Phobien und soziale Störungen die so häufig auftreten; nun sagen wir, dass 'Symptome' und 'Krankheiten' gerne verwechselt werden.

Du bist ein selbstreflektierender Mensch, wann hat "das Alles" angefangen? (Kindheit? Die Jahre 1 bis 6...)

Schau ich möchte darauf hinaus, dass entwickelte Phobien den einzelnen 'ängstlichen Menschen' mit eben dieser Phobie immer vor etwas schützen. Bedeutet, die Phobie (besonders im Bereich soziales, also Menschenmassen, "enge Räume" - keine Bahn,Bus,Auto usw.) Ist quasi ein Schutz um die "eigentliche Phobie" , das Kern-Angst-Thema nicht zu spüren, es zu verdrängen, zu ersetzen.

Das muss nichts schlechtes sein, doch bei dir erkenne ich auf der einen Seite den Wunsch besonders zu sein, sich dazugehörig zu fühlen und auf der anderen Seite stehen die Phobien die eben dies ja nicht oder nur eingeschränkt erlauben. Da herrscht für meine Verhältnisse ein Konflikt.

Ich würde vermuten du wurdest früh verlassen und mit diesem Verlust sind viele Verhaltensmuster verbunden.

Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen: für all deine Symptome gibt es Besserung, aber nur wenn du bereit dafür wärst. Doch deine entwickelten Phobien UND die Asexualität (die ebenfalls ein Produkt mehrerer Phobien ist) schüren gerne zuerst  (logisch) die Angst (vor "Besserung", einem "normalen Leben", eben das was dir wirklich gut tun würde) und danach schüren sie Zorn.

Im schreiben kannst du den Zorn kontrollieren, in direkter Kommunikation Auge in Auge ist das nicht so einfach, womit sich dieser Kreislauf schließt. Und die Asexualität (für die es noch Hoffnung gibt bei dir, meine Meinung :P ) erlaubt es deinem Angstkontrolle-Leben-System weiter zu existieren, denn mit ihr hast du die Erwartungshaltung potentieller Partner  (und damit potentieller "Erlöser/innen") gestrichen und für dich nicht existent gemacht, was ebenfalls alles dieses riesige Phobiensystem untermauert.

Desweiteren empfinde ich beim betrachten des "Bildes" von dir vor meinem inneren Auge so etwas wie "ich mag sie", das erzählt mir Dinge...

"Gibt es jemanden der auch mit diesen Dingen zu kämpfen hat (te)?" Oh ja.

"Ist das noch normal?" .... :P 

"Sagt das etwas bestimmtes über einen aus?" Oh ja, nur nicht jeder kann diese 'Aussagen' hören und die Wenigsten 'verstehen' sie. 

Liebe Grüße 

Kommentar von annapineapple ,

Vielen lieben Dank für diesen langen Kommentar! :)

Vorallem hat mich der Satz
" [...] dass entwickelte Phobien den einzelnen 'ängstlichen Menschen' mit eben dieser Phobie immer vor etwas schützen." "bewegt". Irgendwie stimmt das schon, aber so generell habe ich nie darüber nachgedacht. Nur...vor was sollten sie mich denn schützen? Nehmen wir Klaustrophobie zum Beispiel: wäre es nicht so etwas wie "schützen", wenn ich Angst vor Fahrstühlen hätte und somit ein Faktor, der klaustrophobisches Verhalten nach sich zieht, ausgeschlossen wäre? Weil ich meine, vor was sonst sollte mich Klaustrophobie schützen, was wäre die "Kern-Angst"? Versteh mich bitte nicht falsch, nur in diesem Punkt kann ich dir nicht folgen. Wie meintest du das? :)

"Ich würde vermuten du wurdest früh verlassen und mit diesem Verlust sind viele Verhaltensmuster verbunden." ... im Sinne vom Elternhaus verlassen? Von einem Elternteil? Nein im Gegenteil. Mein Umfeld war/ist ein absolut Gutes, wenn man das so sagen vermag.

" [...] (für die es noch Hoffnung gibt bei dir, meine Meinung :P )" Naja, soweit ich das beurteilen kann, ist es eben eine sexuelle Orientierung, meine sexuelle Orientierung. Bei ihr bin ich mir sicher: ich kann sie nicht wechseln und würde das auch nicht, selbst wenn ich könnte. Es ist ein Teil von mir.

Angefangen hat das alles vor ungefähr 1-2 Jahren. schätze ich. Aber ich bin mir sicher, ich trug das alles schon immer irgendwo tief in mir, nur gab es nie einen Auslöser der das alles hervorrief...

LG Anna

Kommentar von SamOthy ,

Verlassen im Sinne von verlassen, um nochmal einen nicht existenten Einstieg zu finden :3 

Das muss nicht das Elternhaus gewesen sein. Du wirst etwas verloren haben was du vorher hattest, oder von dem du das Gefühl hattest es bald zu "haben".

Das mit dem "Kern-Angst-Thema" ist so eine Sache... sie demjenigen vor Augen zu führen kann vieles ... "machen", also in Gang setzen.

Um nur so viel zu umreißen, es ist das größere Bild was einzelne (Verhaltens)Muster zeichnen UND worauf sie hinauslaufen (die Intention des gezeichneten Bildes). Wenn man sich also all diese Muster reflektiert und das größere Bild sieht, dann versteht man erst sich selbst und nimmt sich und seine gebärden bewusst wahr. Allerdings ist das nicht immer von Vorteil und darum tue ich mich gerade schwer.

Du kannst dich selbst testen indem du dir in einer Phobien-Situation (nicht nur Angst, sondern wirklich regelrecht die Panik 'vor' der zu spürenden Angst) eine Frage stellst, nämlich 'Was oder welche Situation vermeide ich gerade mithilfe der xyzPhobie. '

Ein Beispiel: Janin fährt jeden Tag mit den öffentlichen Verkehrsmitteln von zu Hause zur Arbeit und zurück, sie fährt einkaufen und zu Verwandten. Nun meldet sie sich in der Arbeit krank, bald bekommen auch Familie und Freunde sie nicht mehr zu sehen ausser sie besuchen Sie (was sie nicht immer tun wollen). Sie entwickelt in dieser Zeit ohne es bewusst zu merken verschiedene Phobien vor Mensvhenmassen, engen Räumen, Hunde und sogar schon einige Geräusche die sie (unbewusst) an 'Bewegung' und 'Produktivität' denken lassen (Bahngeräusche, Bauarbeiten, usw. ). Mit diesen Dingen geht sie zum Arzt und zur Therapie in der sie 'erfährt' (da steckt noch ein großer Prozess hinter, aber den beleuchte ich nicht), dass all ihre Ängste die sie angibt nur dazu du sind, damit sie nicht mehr zur Arbeit "muss", denn sie war Köchin in einer Kindertagesstätte und hat Burnout (Chef War über Jahre richtig eklig zu ihr, andere Mitarbeiter auch, Komplexe wegen Körpergröße und sogar 'Geschlecht', dann trug sie die Verantwortung für die Verpflegung der Kinder, was ihr ein riesiges "Bedürfnis" war, fast schon ein Zwang (dieses sich um andere kümmern müssen... kam aus der Kindheit, alles unbewusste Muster hinter den Phobien). 

Durch den Stress und Burnout verbunden aber mit dem Pflichtgefühl und niedrigem Selbstwertgefühl War die einzige Möglichkeit sich selbst zu schützen, indem Sie die Phobien entwickelte (unbewusst !) um somit der Arbeit aus dem Weg gehen zu müssen (wichtig, denn von 'alleine' hätte sie nicht aufgehört-》Pflichtgefühl und Verantwortung den Kindern gegenüber).

Da hängt noch sehr viel mehr dran, da stecken noch hunderte Stunden Grübeln und Frust und Trauer mit drin, aber ich hoffe es kann dir ungefähr verdeutlichen was ich mit "Kern-Angst-Thema" meine.

Was War vor 1-2 Jahren bei dir? Was ist geschehen das all die Dinge die in dir schon waren ausgelöst hat?

Du musst darauf nicht antworten, ich weiß das gesichtslose Internetstimmen gruselig sein können :P

Alles Gute 

Antwort
von Mignon4, 43

Ich finde gar nicht, dass du anders bist und glaube vielmehr, dass du dir das einbildest oder (unbewußt ?) anders sein möchtest, um cool zu wirken, Aufmerksamkeit zu erzielen und um dich von anderen abzugrenzen. Laut deinem Profil hältst du dich  für eine "geheimnisvolle Philosophin". :-)).

Eigendiagnosen, wie du es versucht hast, kann man nicht erstellen. Borderline, Depressionen usw. kann nur ein Arzt feststellen, nicht aber du selbst. Außerdem denke ich, dass du deine "Krankheiten" etwas dramatisierst und übertreibst. Es sind nicht alles gleich Phobien.

Kann es sein, dass du zu viel im Internet über Krankheiten liest? Das solltest du unterlassen. Es ist leicht, sich dann die Symptome einzubilden und sich für krank zu halten. So geht es vielen Menschen.

Denke nicht zu viel über dich selbst nach, sondern beschäftige dich, lenke dich ab, gehe raus ins wirkliche Leben, triff Freunde, unternimm etwas mit ihnen, das dir Spaß bringt, treibe Sport, tritt einem Verein bei usw usw. Du lernst dann viele neue Menschen kennen und hast gar keine Zeit mehr, dich nur selbst zu beobachten und darüber zu sinnieren, welche Krankheit/Störung du haben könntest.

Alles Gute! :-)

Kommentar von annapineapple ,

Danke für die Antwort!

Ich denke zwar nicht, dass ich mir das einbilde aber ein nennenswerter Aspekt ist es trotzdem!

Mir ist durchaus bewusst, dass ich nicht selbst diagnostizieren kann was mit mir ist, aber ich habe dieses Gefühl denn: Ja es stimmt, ich belese mich im Internet viel vorallem, weil Freunde von mir an Depressionen leiden, und darüber wollte ich lesen...da kam Eins zum Anderen.

Sich Sympthome einbilden gehört ja ebenfalls zu dem genannten Hypochonter-Dasein.

Sich abzulenken ist zwar Schön und Gut aber ich möchte ja gern mehr über mich erfahren und, wenn ich mich nicht damit auseinandersetze verschwinden diese "Problemchen" auch nicht!

Es ist mir nur wichtig zu wissen, dass ich nicht allein bin.

Trotzdem vielen Dank für deine Antwort :)

LG Anna

Antwort
von voayager, 34

aromatisch?

Kommentar von BossPc99 ,

:DDD

Kommentar von Schatzsucher ,

😂 Ich liiiiiebe Autokorrektur! Sollte wohl aromantisch heißen.

Kommentar von voayager ,

Ja, wenn das gemeint war, wovon ich mal ausgehe, dann kann man sich leicht darunter was vorstellen.

Kommentar von annapineapple ,

"Und aromatisch was auch eher selten ist" Wie viel ein Buchstabe doch ausmachen kann, was den Sinn betrifft. Gehört natürlich noch ein "n" mit rein :D

Kommentar von voayager ,

Wie viel ein Buchstabe doch ausmachen kann, was den Sinn betrifft.

Aber ja, daher ist es wichtig die Sprache, vor allem die eigene, zu entwickeln, sie zu pflegen, andernfalls sind Mißverständnisse und Unverständnis vorprogrammiert. Es ist schon mehrmals hier bei gf vorgekommen, dass ich nicht wußte, was der oder die Fragesteller/in eigentlich einem sagen wollte.

Antwort
von mychrissie, 12

Dies und das von dem, was Du erwaähnst ist eigentlich normal, aber wenn ich die Summe der von dir genannten "Macken" lese, komme ich leider zu einem negativen Fazit:

Erspare anderen Menschen besser Deine Gegenwart.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community