Frage von Psycholoe, 90

Wie als 2-Tage-Betreuer in schwieriger Familie erfolgreich helfen?

Hallo liebe Community. Neben meinem Studium habe ich vor über einem halben Jahr einen Aushilfsjob bei der Betreuung einer Familie angenommen - eigentlich primär als Hilfe im Haushalt und Unterstützung, da die Mutter der Familie an MS leidet und somit körperlich stark eingeschränkt ist. Innerhalb der letzten Monate habe ich diese Familie die weiterhin auch eine 14-jährige Tochter und einen 12-jährigen Sohn einschließt auch wirklich lieb gewonnen (was vermutlich bereits der erste Fehler ist). Den Vater der Kinder kenne ich nicht, da die Eltern geschieden sind und getrennt leben - er hat aber regelmäßigen Umgang mit den beiden "Kleinen".

Allerdings hat sich auch recht schnell herausgestellt, dass die Krankheit der Mutter nicht das eigentliche Problem in dieser Konstellation ist, sondern sie in meinen Augen schlichtwegs grenzenlos überfordert mit jeglichen Stress und vor allem der Erziehung des 12-jährigen Sohnes ist, der - gelinde gesagt - so gut wie immer tut und lässt was er will. Neben mir gibt es auch zwei weitere Helfer für diese Familie - und meines Wissens nach läuft der Familienalltag in geregelten Bahnen solange ich anwesend bin, einigermaßen auch bei den anderen Helfern - wenn jedoch die Familie ab ca 22Uhr abends alleine ist sieht die ganze Geschichte anders aus. Alle paar Tage, sofern man nicht anwesend ist, erhält man von der Mutter regelrechte SMS- und Anruffluten über alles was (in ihren Augen) schiefläuft.

Ihr Hauptaugenmerk liegt dabei auf dem Sohn, da die Tochter mit 14 sehr reif ist und eigentlich keinerlei Probleme verursacht. Beide Kinder besuchen ein Ganztagesgymnasium - und wenn es nach der Mutter ginge würden sie auch in ihrer Freizeit nichts anderes tun als lernen - worauf die Kinder verständlicherweise keine Lust haben. Die Reaktion der Mutter darauf ist ungefähr alle 2-10 Minuten zu fordern dass nun gelernt werden soll (Anmerkung: Die schulischen Leistungen der Kinder sind nicht nennenswert schlecht um das zu rechtfertigen).

Ebenso hält es sich mit anderen Vorstellungen der Mutter - die sich jedoch zusammen mit ihren Meinungen und Abmachungen alle Nase lang (binnen kürzester Zeit) ändern. Wird den Wünschen/Vorstellungen nicht sofort entsprochen, wird darauf herumgeritten - Panik geschoben - und regelrecht eskaliert. Von Konsequenzen oder Erziehung kann imho nicht die Rede sein - denn auch diese ändern sich regelmäßig und werden zumeist nicht eingehalten, oder werden vergessen. Das gleiche Verhaltensmuster zeigt die Mutter auch in jeder anderen Lebenssituation - jede Nichtigkeit wird zum Riesenthema/Problem.

Letzendlich bleibt es an uns Helfern in unserer Betreuungszeit zu schlichten, den Haushalt zu schmeißen, uns mit den Kindern zu beschäftigen - und für ein wenig Ordnung zu sorgen.

(Text wird unten noch eben fortgeführt)

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von SiViHa72, 51

"dass die Krankheit der Mutter nicht das eigentliche Problem in dieser
Konstellation ist, sondern sie in meinen Augen schlichtwegs grenzenlos
überfordert mit jeglichen Stress"

Sieh es bitte nicht als Kritik, sondern als wichtigen Hinweis:

Das IST ihre Krankheit, mit MS ist man nicht eben der Ausbund an Stressresistenz, sondern die mangelnde Fähigkeit, mit Stress klar zu kommen, ist sehr häufig eines der Symptome der Krankheit.

Man kann versuchen, daran zu arbeiten, das ist aber nicht eben einfach (und btw. nehmen selbst behandelnde Fachärzte das nicht unbedingt wirklich ernst).

Das macht es jetzt für Dich auch nicht einfacher, ist schon klar. Aber vielleicht ist es etwas besser, weil Du weisst, dass ist nicht ihre.., sondern es ist durchaus ein Symptom ihrer Krankheit.

Man ist mit MS oft, manchmal auch erst bei Fortschreiten der Krankheit, echt oft mit Sachen überfordert, die sonst kein Akt waren. Das macht es einem selber auch nicht einfacher, einfach weil man weiss, das lief mal fiel besser.. und jetzt..

Alleinerziehend ist in der Situation natürlich auch nicht einfach.. sie muss für die Kinder funktionieren und hat doch ihre eigenen Baustellen. und niemanden (außer DIR! Repekt für die Arbeit!), der sie unterstützt und entlastet.

ich weiss zufälligerweise, dass die Situation für viele MSler sehr belastend ist (Krankheit, alleinerziehend,..).

Ach ja, und das mitd em Streß und so?

Ähem.. ich hab meine Diagnose seit 2008, ich hab früher Mahnkunden telefoniert, auch 10-Stundenschichten in Gastgewerbe (und Gäste sind nicht immer kuschelig) gearbeitet. Null Problem, immer korrekt, höflich, ausgeglichen.

Mittlerweile hab ich nen viel unstressigeren Job.. und merke da schon, dass ich da mal an meine Grenzen komme. Wo ich früher zuu doofen Gästen korrekt und nett war, könnte ich heute Kollegen, die nur halb so zippig sind, an die Wand tacken und aus dem Fenster schmeissen.

Stolz bin ich da beileibe nicht drauf  :-(

Ich erzähl das nur, damit Du es vielleicht irgendwie besser verstehts, Du bist ja verständig und einfühlsam.

Hast Du keien Supervision?

Das ist bei solchen Jobs nämlich meist sehr hilfreich, cih kenne das von einer Ex-Kollegin/ Freundin, die in familienentlastendem Dienst arbeitete bzw. von schwager/ Schwester aus Jugendarbeit. (ich bin auch nen Pädagoge und Bürokauffrau)

Kommentar von Psycholoe ,

Leider ist keine Supervision gegeben. Aber für deine Information danke ich dir ganz herzlich. Ich habe mich schon öfter gefragt ob die Krankheit der Auslöser für dieses Verhalten ist - oder das Verhalten bereits ansatzweise zuvor gegeben war und nur verschlimmert wurde. Natürlich ändert dies aber wenig an der Situation, schafft aber mehr Verständnis. Die Mutter ist auch sicherlich kein schlechter Mensch - aber auch das mindert ja den Druck und Stress den zB die Kinder dadurch erleiden keineswegs :( 

Und im Gegensatz zu dir ist die Mutter leider wirklich vollkommen häuslich und arbeitet gar nicht mehr und setzt auch außer zu Arztbesuchen keinen Fuß vor die Türe. Die sonstige Tagesbeschäftigung, sofern gerade nicht wieder etwas "ganz ganz schlimm ist" besteht in Browsergames. Ich vermute, dass dies zusätzlich dazu beiträgt, dass die Fokus auf die Kinder und Probleme so stark ist, da schlichtwegs keine andere Beschäftigung vorhanden ist. Aber auch hierbei möchte/kann sie nichts daran ändern. Weder Lesezirkel noch andere Dinge die auch innerhalb der eigenen vier Wände stattfinden können, finden Anklang. Leider. Vielleicht ist es ja auch eine Fehlannahme, dass dies ggf hilfreich wäre.

Aber vielen Dank für deine Schilderungen, die noch mehr Verständnis schaffen.

Kommentar von SiViHa72 ,

Es wär definitiv gut, wenn sie rauskäme. Ich versteh das
zurückziehen.. man weiss ja auch nicht, was für probleme (Symptome,
Erfahrungen..) sie sonst noch so hat. Aber definitiv , kann ich nur so
aus meiner Erfahrung sagen und aus dem was ich in MS-Foren, bei
MS-bekannten, etc etc mitkriege, dass "raus", und sei es nur gesitig,
echt wichtig ist.

Weiß der Geier,warum es bei ihr SO ist. Sie
kocht ja quasi in ihrem eigeen Saft, da reagiert man dann wirklich
irgendwann auf jeden Sch* ziemlich heftig.

doof gesagt scheint
mir, (ohne wertend sein zu wollen), sie kommt mit dem Alltag nicht mehr
klar. Hadert vermutlich mit der Krankheit auch noch zu genüge.

Gibt nicht umsonst den Ausdruck des Coping, des Klarkommens und auch wieder- Alltag- habens bei der MS.

Das können manche von sich aus mehr, die anderen weniger. Es gibt sogar extra programme dafür, echt.

ich sag nur Reha, ein behandelnder Neuro..  (und da ist es wie bei allem: man muss eben wirklich mitmachen, nicht nur jaja).

Das
sind aber alles Sachen, die fionde ich, gehen für Dich / Euch ganz
schon weit. Dafür seid Ihr nicht die Fachleute und könnt es auch nichts
ein.

Das hilft Dir jetzt auch nicht, ich weiss.

Und so viel Engagement von Familienhelfern.. mannmann.

Ein letzter Gedanke noch (sorry, da geht das Engagement schon wieder los):

vielleicht findest Du ja auch manches hilfreiche auf der seite der DMSG (Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft), falls Du mal w as wissen willst.

WWW.dmsg.de

Last not least:

Verd*, Du bist FamilienHELFERIN, Du bist nicht Facharzt oder sonstiges! Dabei müsste da echt fachliche Hilfe ran  ;-)

Wichtig ist für Dich: versuch, Dich irgendwie innerlich abzugrenzen. Das frisst Dich sonst auf. Das müssen auch Fachleute lernen und denen fällt es oft genug schwer. Euch, ohne irgendwelches Vorwissen/kenntnisse, ohne Supervision.. dürfte das eben nicht leichter fallen.

So, und jetzt halt ich aber meine Klappe.

Alles Gute, achte auf Dich!

Antwort
von djcore, 12



Aushilfsjob neben Studium sagt schon alles. Du wirst völlig ausgenutzt und kannst nichts ändern. Such dir was anders. Sorry für meine kurze, aber deutliche Analyse.

Der Junge sollte in der Familie nicht mehr leben und wenn die Mutter nicht nur überfordert ist, sondern auch solche extremen zwischen verschiedenen Erziehungsstilen schwankende Einstellung vertritt, dann ist nicht nur eine freiwillige, sondern ggf. auch im Zwangskontext von Jugendamt intervenierte Unterbringung umzusetzen. Das kann man nicht einer Studentin überlassen. Wenn ambulante Hilfen, und es sind ja anscheinend noch Familienhelfer oder Co im Einsatz, dann geht es nur noch in Richtung Stationär. 



Antwort
von DODOsBACK, 43

IHR SPIELT DOCH ALLE MIT!!!

Warum sollte sich irgendwer in dieser Familie ändern, solange sich DREI (!!!) Leute für sie den A... aufreißen?

Beim nächsten Besuch sagst du einfach, dass du dieses Theater nicht mehr mitmachst. Dass du sämtliche SMS gespeichert hast und damit zum Jugendamt oder auch einfach nur zum Vater gehst, wenn sich nichts ändert. (Wenn er regelmäßigen Kontakt hat, kannst du bestimmt über die Kinder an seine Nummer kommen...)

Lass eine Liste mit Notrufnummern da (Telefonseelsorge, Polizei, Jugendamt, Krankenwagen usw.) und geh in deiner Freizeit einfach nicht mehr ans Telefon!

DU bist mit der Situation genauso überfordert wie die restliche Familie. Sieh es ein, und ziehe die "richtigen" Konsequenzen!

Kommentar von Psycholoe ,

Ich glaube du übersiehst, dass diese Helfer vom Sozialamt bereits beauftragt sind - und das Jugendamt informiert ist. Der Vater weiß über die Situation bescheid - ebenso das restliche familiäre Umfeld der Kinder.

Mir liegt auch nichts daran die Familienmitglieder für ihr Verhalten zu "strafen" - was in dem Falle wohl durchaus so wäre, da natürlich auch von deren Seite ein gewisses Vertrauensverhältnis aufgebaut wurde. Zudem schaden sie nicht MIR... sondern sich gegenseitig (wenn man so möchte).

Desweiteren möchte ich anmerken, dass die Situationen unter Betreuung eben NICHT eskalieren - die Mutter gerne dann bei beratenden Gesprächen "Ja und Amen" sagt (und es vergisst sobald man weg ist "Aus den Augen aus dem Sinn") und auch die Kinder sich brav geben und durchaus folgsam sein können. Dass ein 12-Jähriger Junge mal aufgedreht ist halte ich für soweit normal.

Das Problem ist vielmehr die betreuungsFREIE Zeit in der alles was die Helfer regeln konnten wieder ad absurdum geführt wird und ins Gegenteil verkehrt wird. 

Das ist es vornehmlich, was mir so leid tut - da man so selbstredend keine dauerhafte Besserung erwarten kann und es mehr oder minder stets der Tropfen auf dem heißen Stein ist.

Allerdings hast du natürlich recht, dass die dauernde Verfügbarkeit auch außerhalb vermutlich nicht das Rechte ist... das ist halt die Crux daran wenn man die Gestalten eben doch gern hat.

Kommentar von DODOsBACK ,

Ich glaube, in dieser Familie werden "Stellvertreterkriege" geführt. Banale Kleinigkeiten werden zu Riesenproblemen erklärt, um den wirklich ernsten Fragen auszuweichen. Auch ihr Helfer seid fast schon dankbar, wenn ihr einen Hausaufgabenstreit schlichten könnt statt mit unlösbaren Fragen konfrontiert zu werden...

Ich habe selbst einen Verwandten an MS verloren und weiß, wie "heimtückisch" und unberechenbar diese Krankheit sein kann.

Stellt euch den "echten" Problemen! Was man verdrängt, gerät früher oder später außer Kontrolle, wird immer größer, schrecklicher, stärker. Und man braucht immer heftigere Ablenkungsmanöver, um ihm weiter aus dem Weg gehen zu können.

Die Mutter weiß nicht, wie lange sie noch für ihre Kinder da sein kann und auch nicht, was sie ihnen in dieser Zeit mitgeben soll. Sie hat Angst, den Kindern zur Last zu fallen, und natürlich auch Angst vor Schmerzen, Hilflosigkeit und ... dem Tod.

Der Kleine macht selbst Probleme, um abzulenken, die Große versucht, "erwachsen" und "vernünftig" zu sein und überfordert sich wahrscheinlich selbst.

Jeder ist mit seinen Ängsten allein, weil er die anderen "schützen" möchte und "es sich nicht gehört", die wirklich wichtigen Fragen zu stellen...

Aber man muss nicht immer Antworten finden, oft hilft es schon, die eigenen Gefühle zuzulassen und zu teilen.

Hilf der Familie, darüber zu sprechen. Oder passende Ansprechpartner (z.B. Selbsthilfegruppen) zu finden.

Und bitte spiel nicht länger mit, wenn aus Mücken wieder Elefanten gemacht werden. Damit hilfst du niemandem!

Kommentar von Psycholoe ,

Danke dafür dass du dir nochmal die Zeit genommen hast das ganze näher auszuführen.

Vermutlich hast du in einigen deiner Punkte recht. Ich schätze ich werde mal eine "Punkte"Liste anfertigen und bei der nächsten Gelegenheit das Ganze mal ansprechen. Prinzipiell wäre das sicher ein guter Weg - aber natürlich habe ich auch als Nicht-Fachmann (weder therapeutisch, noch pädagogisch, noch psychologisch) gewisse Bedenken das ganze in eine falsche Richtung zu lenken. 

Und zumindest beim Mücken-Elefanten-Problem hast du ganz sicher recht. Leider ist es nicht immer so einfach. Aber ich versuch es auch weiter. Vielen Dank =)

Kommentar von DODOsBACK ,

Ich denke auch nicht, dass DU diese Probleme lösen kannst - aber vielleicht kannst du ein paar Denkanstöße in die richtige Richtung geben. Man verdrängt so etwas ja nicht absichtlich... Oft reicht ein schon kleiner Schubs, um sich der Sache bewusst zu werden.

Wenn Sozialamt und Jugendamt schon involviert sind, könntest du auch dort zumindest mal einen "Verdacht" äußern. Oder beim Vater. Oder dem Arzt der Mutter.

Selbsthilfegruppen sind niederschwellige Angebote, die man unverbindlich "testen" kann.

Angehörigengruppen wären für die Kinder möglicherweise der erste Ort, an dem man ihnen auf Augenhöhe begegnet, wo sie verstanden werden und "frei" sprechen können. Also vielleicht einfach mal googeln, telefonieren, Kontakt herstellen...

Antwort
von Psycholoe, 49

Das Sozialamt von dem die Familie ihre Mittel bezieht ist ebenso über diese Situation informiert wie das Jugendamt - plant aber wohl außer der Bereitstellung von Betreuern wohl nicht weiter zu intervenieren, da glücklicherweise zumindest Gewalt kein Thema ist.

Keiner der Betreuer (obwohl ich auch dies vorgeschlagen hab) hat eine entsprechende pädagogische Ausbildung, auch wenn jeder von uns bereits einiges an Erfahrung in sozialer Arbeit hat.

Wer hat noch gute Ideen - Vorschläge - kann aus Erfahrung sprechen? Was für Möglichkeiten stehen noch offen um irgendetwas an dieser verzwickten Familiensituation zu ändern? Absprache zwischen den Helfern ist vorhanden - aber keiner von uns kann verhindern, dass (vornehmlich) Mutter und (beizeiten) Sohn vollkommen am Rad drehen wenn man sie alleine lässt.

Kommentar von SiViHa72 ,

F*.. habt Ihr keine Supervision? Das ist schon bei "fachpersonal" sinnvoll.. und bei "Laien" umso mehr. Eeben Euch auch mal beraten, auch auch mal schulen (ich nenn das jetzt mal Anleitung zum emotionalen Selbstschutz).

Die Situation da ist echt nicht einfach, da könnte schon nen Päd dran knacken.. und nun sollt Ihr das gebacken kriegen. Hut ab, dass Ihr das tut. aber Unterstützung von oben wäre echt sinnvoll.

Antwort
von djcore, 10

Aushilfsjob neben Studium sagt schon alles. Du wirst völlig ausgenutzt und kannst nichts ändern. Such dir was anders. Sorry für meine kurze, aber deutliche Analyse

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