Wie Afrika auf die Beine helfen?

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10 Antworten

Schaff den Imperialismus gewisser westlicher Wertestaaten (USA, GB, Frankr., Deutschl. Japan) ab und schon ist für Afrika eine Menge erreicht. Das iss aber nicht die ganze Miete, die ganzen korrupten Regimes (Compradoren-Regimes) also jene die meist mit den westl. Industriestaaten kollaborieren sind zudem zum Teufel zu jagen. Es müssen durchgreigfende Bodenreformen durchgefüht werden u.a.m. Erschwert wird die Entwicklung in Afrika auch dadurch, dass fast alle Staaten dort, bedingt durch den Kolonialismus künstliche Gebilde sind. Bei etlichen Staaten, sind Völker vereint, die sich oftmals nicht ausstehen können, wieder andere sind getrennt, (Nordafrikastaaten) die eigentlich zusammengehören, weil einheitliche Sprache, Kultur und Religion.

Es war die Absicht der Kolonialstaaten das Prinzip divide et impera (teile und herrsche) sowie Unvereinbares zusammenzuführen, um so nur ja die Kolonialstaaten/Völker zu schwächen. diese Hypothek der Vergangenheit ist kaum gut zu machen, schon deshalb nicht, weil es vor der eigentlichen Kolonialzeit keine traditionellen Staaten gab. Dort wo sie existierten, wurden sie von den Portugiesen vernichtet. Danach erfolgte der neuerliche Staatsaufbau erst wieder in der eigentlcihen Kolonialzeit (1870 - 1900)

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Kommentar von lesterb42
10.10.2016, 16:31

Das mit der Trennung der Völker, Stämme, Sprachgemeinschaften usw. war keine Absicht. Es war nur so, dass die Leute in Berlin so gerade Lineale hatten.

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...unser Wirtschaftssystem ändern, denn wir beuten Afrika und andere Länder für billige Rohstoffe aus, damit unser Wohlstand nicht gefährdet wird und das Prinzip Wachstum weiter funktioniert.

Das ist wie moderner Sklavenhandel - nur sieht die Sklaven hier ja niemand.

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Kommentar von marylinjackson
12.10.2016, 23:05

Nein, die Kolonialzeit ist längst vorbei, hast sie wohl verschlafen.

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Hätte man für das alles eine Lösung, die man anwenden könnte, gebe es diese ganzen Probleme ja nicht, also können wir dir da bestimmt nicht viel sagen...

Es wird immer irgendeinen Haken geben.

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Kommentar von zro3221
10.10.2016, 15:07

Wenn wir nicht über das Thema nachdenken, tut's keiner, keine Politik, kein Pabst, kein irgendwer

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Beispiel für eine Entwicklung ist Ruanda.

In Afrika steckt sehr viel Dynamik.

Die Regierung hat einen Rahmenplan namens „Vision 2020“ verabschiedet, der auf ein jährliches Wirtschaftswachstum von 7 % abzielt, die Entwicklung des privaten Sektors, eine Modernisierung der Landwirtschaft und darauf, Ruanda zu einem Dienstleistungszentrum im Afrika der Großen Seen zu machen.

Die Wirtschaft (Produktion) wuchs seit ca. 2000 stark (2000: 6 %; 2001: 7 %, 2003: 1–3,5 %, 2004: 4 %, 2005: 5,5 %). Die Landwirtschaft stellt 40 % bis 41 % des BIP, Industrie ca. 20 % und Dienstleistung ca. 37–38 %. Exporte machen 8,3 (2000 und 2003) bis 9,6 % (2004), Importe 24–27 % des BIP aus.

Das Wachstum scheint jedoch vor allem auf einen Bauboom vor allem in der Hauptstadt und Nationalparks (u. a. Großhotels wie das Intercontinental, Kivu Sun und Akagera Game Lodge; Gebäude von Versicherungen und Geschäftsleuten) sowie Großprojekte beim Straßenbau (2004: Kigali-Kayonza; Kigali-Butare-Akanyaru) zurückzugehen. Der Bausektor stieg 2003 um 15,6 % und 2004 um 10 %. Jahre mit Spitzenwachstum (2000 und 2001) gehen auch auf Exporterlöse durch die Vermarktung von Coltan und anderen Mineralien zurück, bei denen unklar ist, wie viel davon aus dem benachbarten Kongo stammt und was legal und was illegal über Ruanda vermarktet wird.

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Solange Afrika vom Westen als Nutzland ausgebeutet wird, kann man nichts dagegen tun. Abgesehen davon sind Bürgerkriege ein großes Problem in Afrika.

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Kommentar von zro3221
10.10.2016, 15:04

Ja, solange sich die Menschen untereinander bekämpfen, haben Konzerne usw. freies Spiel, deswegen werden auch Rebellen unterstützt oder auch korrupte Systeme, je nachdem wer grade nützlich ist

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Gute Frage. 

Die Postkolonialzeit mit unbegrenztem Bevölkerungswachstum, offenen Grenzen, ethnischen Machtkämpfen und Korruption verhindert, das diese Staaten aus ihrem Elend kommen. 

 A.Merkel reist gerade nach Niger und wird dort mit dem Präsidenten Issoufou in Niamey speisen um zu beraten, wie die Fluchtbewegungen der afrikanischen Bevölkerung zu uns bekämpft werden können. 

Kein Land auf der Welt erhält mehr Entwicklungshilfe pro Kopf aus Europa wie Niger. In den nächsten 5 Jahren sollen aus Brüssel 8 Milliarden Euro  für sieben Flüchtlingsabkommen a la Türkei nach Afrika fließen, für Polizeiausbildung, Sicherung der Grenzen und für freiwillige Rückkehrer aus Libyen und Europa. 800 Millionen Euro flossen allein aus Deutschland in den letzten 50 Jahren als Entwicklungshilfe in den Niger.

Die Geburtenrate in Niger liegt bei 7-8 Kindern, die Analphabetenquote bei Frauen ist bei 90%, bei Männern bei 70 %. Jährlich machen sich 150 000 Afrikaner auf den Weg nach Europa, in diesem ersten Halbjahr waren es schon 160 000. Niger als Transitland der Migranten verdient dabei am Schleuser-Geschäft. 

Die "Handyfizierung" trug außerdem bei, dass sich immer mehr auf den Weg nach Europa machen. Es sind wohl die verlockenden Bilder vom europäischen Wohlstand, die sie sehen..

Für die Erforschung an Bodenschätzen und an seinem Abbau  kommt das entsprechende Know-How jedoch nicht von den Ur-Einwohnern. Die Profite machen immer die Investoren und die Regierenden.

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Keine Chance, liebe(r) zro!

Wir KÖNNEN Afrika nicht helfen: Jede hilfe - s. Antwort von MarylinJackson - hilft nur den Korrupten Eliten, die die "entwicklungshilfe" in die eigene Tasche stecken.

Wenn "wir" was versuchen - egal was - wird es als Kolonialismus ausgelegt.

Das müssen die Afrikaner regeln!

Schwer!

Wird viele Millionen Tote kosten !

Wenn WIR uns einmischen, gibt`s nur noch mehr Tote!

So brutal das klingen mag: Es geht nicht anders!

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Solange sich die  korrupte politische Lage dort nicht ändert, nützen all die finanziellen Hilfen nichts

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Man sollte Afrika beistehen und ihnen helfen, aus ihrem Land/Kontinent was zu machen. Nur zum Teil sind die Afrikaner mit schuld.

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Das ist eine sehr wichtige und sehr interessante Frage mit sehr vielen verschiedenen Lösungsansetzen. Wo soll man anfangen? Bildung? Sauberes Wasser? Medizin?

MEINE PERSÖNLICHE MEINUNG: Ich denke man sollte in die Bildung investieren, sodass das Land sich selbst entwickeln kann.

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Kommentar von marylinjackson
12.10.2016, 23:03

Sauberes Wasser müssen die Mädchen holen, die Jungen gehen inzwischen schon in die Schule. Medizinmänner werden das Problem auch nicht lösen.

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