Wie äußert sich intelligenz?

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10 Antworten

Ich betrachte es als erkennbare Intelligenz, wenn jemand auch dann Zusammenhänge und Problemlösungen erkennt, wenn sie außerhalb der eigenen Begehrlichkeiten und außerhalb der den Begehrlichkeiten angepaßten Argumente-Sammlung liegen.

Perfekte Problemlösungen finden, die immer nur die eigenen Begehrlichkeiten betreffen, halte ich dagegen eher für die Fassade außergewöhnlicher Dummheit.

Im Klartext bedeutet es, daß ich nur das als wirkliche Intelligenz anerkenne, wo diverse Formen von Intelligenz eine gedeihliche Einheit bilden. Alles andere sehe ich mehr als etwas an, wie wenn ein Gelähmter darauf beharrt, schneller laufen zu können als ein gesunder Olympiateilnehmer.

Vorhandenes Wissen oder Nichtwissen mache ich nicht daran fest, weil fehlendes Wissen nachholbar ist und weil es nicht nur auf das Wissen ankommt, sondern auch darauf, damit richtig umgehen zu können. Wer mit wenig Wissen gut umgehen kann, ist besser dran als jemand, der viel weiß und keine Ahnung davon hat, was er damit anfangen soll.

Was unter Intelligenz zu verstehen ist, bleibt tatsächlich reine Ansichtssache. Nur weil eine erlauchte Lobby eine "wissenschaftlich" klingende Definition verbreitet hat, bedeutet das keinesweg, daß eine solche Definition auch rundum richtig ist. Immerhin gibt es geschichtliche Beispiele, wo ein ganzes Dorf Hexengläubiger den einzigen Vernünftigen zum Deppen erklärt hat (denjenigen, der den Unsinn nicht glauben wollte).

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Kommentar von o0bellaAnna0o
21.11.2016, 15:30

«Perfekte Problemlösungen finden, die immer nur die eigenen Begehrlichkeiten betreffen, halte ich dagegen eher für die Fassade außergewöhnlicher Dummheit.»

Wie meinst du das? Mir fällt dafür überhaupt kein Beispiel ein. Ansonsten top Antwort.

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Hallo System,

Will mal so auf das Allzugemeine in Deiner Frage eingehen:

Für jeden wahrscheinlich Anssichtsache?

Im Prinzip gilt das für so ziemlich alles und die meisten Menschen. Wir haben Meinungsfreiheit, und die Menschen freuen sich teilweise darüber, denn sie meinen und meinen und meinen.  Ja, das ist ihr gutes Recht. Das dürfen die. . Wirklich! Manche können nicht selber meinen, die plap  pern dann halt das nach, was andere meinen.

Gedacht war das mal anders. Die Väter des Grundgesetzes glaubten an das Gute im Menschen. Sie dachten, der Mensch (im Allgemeinen) könne und wolle lernen. Ja, aber die Welt ist schlecht. Schau den Menschen mal in die Augen. Normalerweise ist das ja so, wie auf dem Bild das ich hochgeladen habe. Wie viele laufen herum, bei denen das braun ist????????? Woher sowas kommt???

Aber es gibt noch einen harten Kern von Restmenschen. Die lernen, und informieren sich, verhalten sich vernünftig  ...........   Aber halt gerade anderswo ...........

Ach ja und Intelligenz wurde als wissenschaftlicher Begriff eingeführt, um ein Potenzial messen und Voraussagen treffen zu können  ---- Schlau sein, hat auch etwas damit zu tun andere auszutricksen und hereinzulegen. Als anständiger intelligenter Mensch würde ich es ablehnen, wenn mich jemand als schlau bezeichnen würde.

LG

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du kannst in vielen bereichen "intelligent" sein, ob es im logischen denken oder leistungsfähigem denken ist, kommt zudem noch die soziale schicht, vererbschaft, erziehung und das sprachumfeld dazu.

"messen" lässt es sich durch sowas wie einem iq-test, indem alle psychologischen tests abgefragt werden und das ergebnis sich dan danach ablesen lässt

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Es gibt standardisierte Intelligenztests.

Einen solchen kann man zum Beispiel ablegen, wenn man im Mensa-Verein Mitglied werden möchte.

Intelligenz umfasst sicher verschiedene Bereiche des Denkens. Räumliches Denken, Auffassungsgabe, kombinatorische Fähigkeiten, mathematisches Verständnis, aber auch solche Dinge wie Transferfähigkeit.

Auch dazu gehören sollten nach meinem Dafürhalten soft skills, also eine Art zwischenmenschliche, soziale Intelligenz.

Und auch Allgemeinbildung.

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Ja, ist es!

Aber wieso nicht durch gute Noten?

Für mich ist es auch genauso einfach zu sagen, der ist schlau, als  wie das andere!

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Kommentar von FckTheSystem
21.11.2016, 13:50

wieso nicht durch gute Noten? Jeder Vollidiot kann etwas auswendig lernen

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Also Intelligenz ist ein Begriff, welcher die kognitiven Fähigkeiten des Menschen beschreibt.

Es gibt aber unterschiedliche kongnitive Fähigkeiten, die unterschiedlich gut vom einzelnen Menschen beherrscht werden. Zum Beipsiel Gedächtnis und die Möglichkeit zu assoziieren. Wer ein gutes Gedächntnis hat aber nicht gut assozieren kann, ist der typische Auswendiglernschüler z.B.

Wer gut assozieren kann und kein gutes Gedächnis hat tut sich schwer mit auswendig lernen, ist dafür aber kreativ im finden von Lösungen. Manche haben auch beides gut ausgeprägt, das sind dann die Superbrains... :D

Gibt natürlich noch mehr kognitive Fähigkeiten, das war bloß ein Beispiel!

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Intelligenz ist ein ziemlich schwieriges und schwammiges Konzept. Meiner Meinung nach erkennt man Intelligenz am ehesten an der Geschwindigkeit, mit der Leute Neues begreifen.

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Intelligenz bedeutet nicht unbedingt, dass man in allen Fächern gute Noten hat. Wie du schon sagst, das ist eine "Ansichtssache". Es gibt Leute, die waren nie gut in der Schule, sind aber auf ihre Art intelligent. 

Mozart zum Beispielt hat nie eine Schule besucht und schuf in seinem Leben über 600! musikalische Stücke.

Hans Christian Andersen, ein toller Schriftsteller, war in Wirklichkeit ein schlechter Schüler und immer unglücklich in der Schule.

Albert Einstein. Der Inbegriff der Intelligenz war in vielen Fächern nur ein mittelmäßiger Schüler. Das lag aber nicht an fehlender Intelligenz, sondern weil er einfach nicht einsehen wollte, dass er Dinge lernen muss die ihm nicht gefallen.

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Ich glaube es ist schwierig zu beschreiben was Intelligenz ist. Ich denke es ist eine Erfahrung die man machen kann oder macht.

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das ist vielfältig. am  einfachsten ist die erklärung, abstrahieren und logisch denken, schlussfolgerungen ziehen und zukunftsorientiert handeln zu können.

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