Wie abwertende Gedanken loswerden?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Hallo kosldl,

Du kannst negative Gedanken gut durch positive ersetzen. Das Schöne dabei ist außerdem, dass Du damit noch so 'nebenbei' etwas gegen Deine Depression unternehmen kannst.

Ich habe Dir dazu mal die Selbstsuggestion gegen Depressionen aus dem Buch 'Heile deinen Körper' von Louise L. Hay rausgesucht:

"Ich erhebe mich über die Ängst und Begrenzungen anderer Leute. Ich erschaffe mein Leben selbst."

Dies kannst Du gegen die negativen Gedanken noch ergänzen um:

"Ich liebe und akzeptiere mich."

Am besten schreibst Du Dir diese 3 Sätze auf einen Zettel, den Du griffbereit z. B. neben Dein Bett legst. Wiederhole diese Sätze bitte mind. je 6 x hintereinander in Gedanken, wenn möglich mehrmals täglich.

Eine stärkere Wirkung bekommen sie, wenn Du sie außerdem noch vor Deinem inneren Auge mit einem Bild unterlegst, auf dem Du Dich glücklich und gesund siehst.

Mit der Zeit prägen sich die Sätze von selbst ein und überlagern durch die Wiederholungen die negativen Gedanken. Du kannst Dich nämlich nicht gleichzeitig lieben und akzeptieren und Dich selbst runtermachen.

Auch wenn es sich für Dich zunächst seltsam anfühlen sollte, probiere es bitte dennoch eine Zeitlang aus und Du wirst die Verbesserungen spüren.

Alles Liebe und Gute für Dich

Buddhishi

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hey!

mal eine Frage bei der ich (hoffentlich) wirklich helfen kann! =P

zuerst einmal, du kommst nicht mit einem bestimmten Talent auf die Welt, sondern erarbeitest es dir. es klingt widersprüchlich, da ein anderes Wort für Talent schließlich die Begabung ist, wobei Gabe so viel wie Geschenk bedeutet. Ein Talent ist allerdings alles andere als ein Geschenk, und damit meine ich nicht, dass es nicht gut wäre talentiert zu sein, sondern dass damit viel Arbeit verbunden ist.

Leider bekommen wir oft immer noch eingeredet wir wären limitiert in unseren Fähigkeiten; so gibt es eben Leute die gut schreiben können, andere sind mathematisch-technisch begabt, und wieder andere haben eine künstlerische Ader.

Ich hatte neulich eine Diskussion mit meinem Bruder, der in Logik, Mathematik immer sehr gut war, und daher ein Informatik Studium absolviert hat. Er ist übrigens der Überzeugung, man käme wirklich mit einer gewissen Begabung auf die Welt.

Meine Annahme ist: man wird 'begabt' in den Sachen für die man sich motivieren kann. Ich fragte ihn, ob es ihm Mathematik Spaß mache, und wie es mit Sprachen aussähe, meine Annahme bestätigte sich, er mag Mathematik sehr, Sprachen eher weniger. Dennoch kann das natürlich nicht als Beweis genommen werden, schließlich könne man auch anders rum schlussfolgern, dass man sich für die Sachen motivieren kann zu lernen in denen man sowieso gut ist, bemängelte er meine Argumentation.

Ich glaub ich verlier hier langsam den roten Faden haha. Entschuldigung..^^

Jedenfalls suchte ich jetzt nach Beweisen für meine Theorie, und es fiel mir wirklich nicht besonders schwer meine These zu bestärken. Dazu kurz zu mir: Ich bin 21 Jahre alt, studiere Wirtschaftsingenieurwesen, und bin in mathematisch-technischen Fächern sehr gut. Vor 2 Jahren wäre das undenkbar gewesen. Meine Mathematik-Noten in der Schule waren eher durchschnittlich, obwohl ich keinen Leistungskurs hatte, sondern nur Grundkurs, ich war also einer der Leute, die eher eine "sprachliche Begabung" hatten, anders ausgedrückt: Sprachen haben mir sehr viel Spaß gemacht und ich konnte mich eher motivieren zu lernen. Grund dafür war wahrscheinlich, dass mein Vater, Deutschlehrer, mich motiviert hat. Es hat eine Weile gedauert bis ich Motivation hatte für mathematisch-technischen Fächer zu lernen, aber ab dem Moment wo ich wirklich begeistert war, sprich eine Leidenschaft für Mathematik entwickelt habe, wurde ich schlagartig wirklich gut.

Ich hätte noch ein Beispiel.. welches ich wahrscheinlich als erstes hätte nennen sollen. Ich habe vor einem Jahr mit dem zeichnen angefangen, obwohl ich vorher mein Leben lang nie gezeichnet habe -nicht einmal Kunst hatte ich lange in der Schule; dennoch: ich war motiviert, ich wollte gut werden. Ich bin jetzt noch lange nicht auf einem Level wie es große Künstler sind, aber definitiv besser als die meisten, die sich für begabt im zeichnen halten. 

Lange Rede kurzer Sinn: du wirst in dem gut für das du dich motivieren kannst, egal was das ist. Je mehr Motivation du hast, desto schneller wirst du gut, nicht zu guter Letzt weil du auch viel mehr Zeit investierst in Dinge die dich wirklich interessieren.

Suche nicht nach Talenten, suche nach Dingen die dich motivieren, die du gerne erlernen würdest.. na gut mit Depressionen ist das schon mies ge.. :D wenn einen nichts motiviert kann man auch in nichts gut werden.. das Problem hatte ich auch lange Zeit.. Versuch dich langsam an Dinge ran zu tasten.. lies mal ein Buch, später dann vielleicht (hoffentlich) ein Buch von Christa Wolf ('Ein Tag im Jahr 1940-2000' ist unglaublich wertvoll und herzerwärmend), vielleicht entwickelst du eine Leidenschaft für das Schreiben oder für Geisteswissenschaften. Man kann sich für so viele Sachen motivieren. Mein Vater hat mich für Deutsch motiviert, mein erster Mathe-Prof hat mich 0 motiviert, aber meine zweite Mathe-Professorin hat dann wirklich eine Leidenschaft in mir erweckt. Genauso gut können einen Bücher motivieren. 

Also.. oh man der Text ist lange.. ich hoffe du liest ihn!


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Der Arzt der dir die Depression diagnostiziert hat, weiß doch sicher Rat oder? Er kennt dich am besten.

Warum behauptet man gleich Depressionen zu haben? Auch wenn einige oder alle Symptome zutreffen, bei manchen Menschen treffen Symptome, im gesunden Maße, ohne Krankheit auf.

Such deinen Hausarzt auf und erstmal eine Beratungsstelle, die werden dir schon sagen ob so ernst ist, dass du einen Fachmann brauchst.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Hallo..!

Wenn Du wirklich Deprissionen hast, würde ich Dir eine Therapie empfehlen..! Nur wenige mit einer ernsten Depression schaffen es alleine wieder raus! Und was auch viele nicht wissen: Es sind in Deutschland nicht gerade wenig Leute depressiv..!

Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen..! Alles Gute und viel Glück..!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Suche einen Psychologen auf. Das ist ein Arzt, der im Optimalfall ganz genau weiß, was zu tun ist. 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung