Frage von pagman,

widerspruch Schwerbehinderung

wer kann mir sagen wie ein widerspruch an das versorgungsamt gegen einen Schwerbehinderungsbescheid auszusehen hat und wie man ihn formuliert??

Antwort von saharastrom,
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Schwerbehinderung Bescheid vom.... Widerspruch Sehr geehrte Damen und Herren,

gegen den Schwerbehinderungsbescheid Aktenzeichen.....vom.....erhebe ich Widerspruch. Den Widerspruch begründe ich wie folgt: "Deine Begründung einsetzen, evtl. noch ein Attest vom Arzt." Aus o.g. Gründen bitte ich Sie, den Bescheid entsprechend zu ändern.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort von StefanKfg,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wichtig ist, dass er schriftlich oder zur Niederschrift innerhalb von einem Monat bei der zuständigen Stelle eingeht. Das ergibt sich aus §70 VwGO:

"Der Widerspruch ist innerhalb eines Monats, nachdem der Verwaltungsakt dem Beschwerten bekanntgegeben worden ist, schriftlich oder zur Niederschrift bei der Behörde zu erheben, die den Verwaltungsakt erlassen hat. Die Frist wird auch durch Einlegung bei der Behörde, die den Widerspruchsbescheid zu erlassen hat, gewahrt."

Üblich wäre folgende Formulierung:

"Ich lege Widerspruch gegen Bescheid vom ______ ein."

Du musst keine Gründe für deinen Widerspruch nennen, kannst dies aber tun.

Antwort von altermann58,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Du hast einen Bescheid GdB bekommen, der vermutlich prozentual unter deinen Vorstellungen liegt (unter 50 % -> kein Schwerbehinderter). Dagegen ist ein Widerspruch möglich, der an die ausstellende Stelle geschickt wird: "Ich widerspreche der Festsetzung meiner Gdb in Ihrem Schreiben vom ... "

Als Folge des Widerspruchs geht die Akte an eine übergeordnete Stelle. Diese entscheidet ebenso nach Aktenlage, wie es jetzt schon geschehen ist. Daher ändert sich in der Regel am Bescheid nichts.

Wenn du neue ärztliche Unterlagen hast, solltest du einen Antrag auf Änderung stellen. Dann werden die neuen Unterlagen noch zusätzlich angefordert, um zu einem neuen Beschluss zu kommen.

Beachte bitte, dass du, solltest du noch keinen Arbeitsplatz haben, als Schwerbehinderter nur wenige Stellen oder gar keine finden wirst! In diesen Fällen empfiehlt es sich, die "Aufstockung" erst nach der festen Einstellung vorzunehmen.

Antwort von StephN,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

http://www.schwerbehinderung-aktuell.de/include.php?path=content/articles.php&contentid=403

google ist dein Freund !

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