Frage von Rene241095, 124

Widerrufung des Beamtenverhältnis aus gesundheitl. Gründen?

Hallo,

habe einen GdB von 40 und war aufgrund dieser Behinderung längere Zeit im Kh - sodass ich die Ausbildung auch um 1 J verlängern muss! Habe danach auch ein paar Fehltage gehabt. Nun möchte mich mein Dienstherr zum Amtsarzt schicken - wenn dieser mich a.D. setzt widerrufen Sie das Beamtenverhältnis (bin auf Widerruf).

Geht das denn so einfach? Dürfen die das? Gerade mit Behinderung??? Der Dienstherr hat doch eine Fürsorgepflicht, wo ist die bitte da geblieben? Bekomme ich keine "Rente" vom Land, wenn sie mich gesundheitl. entlassen???

Bitte nur FACHMÄNNISCHE und SACHKUNDIGE Antworten von Leuten, die sich damit auskennen, mit Begründung usw. Danke :)

Antwort
von Apolon, 65

Sorry - aber wer soll denn deinen Text hier verstehen ?

Wenn du eine Behinderung von 40 % hast, dann war diese doch bereits bei deiner Einstellung bekannt und somit hat doch die Behörde dagegen nichts einzuwenden.

Der Amtsarzt überprüft doch nur, ob du wieder dienstfähig bist und somit deine Ausbildung zum Beamten auf Widerruf weiter machen kannst.

Fachmännische wie auch sachkundige Fragen sollte man aber auch von einem Beamten-Anwärter erwarten können.

Außerdem erhält ein Beamter nie eine Rente vom Land.

Sollte er aus dem Beamtenverhältnis entlassen werden, wird er in der gesetzlichen Rentenversicherung nachversichert.

Eine Rente ist dann an bestimmte Regeln geknüpft, die du hier nachlesen kannst.

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/1_Lebenslagen/...

Setzt aber voraus, dass man mindestens 60 Monate Rentenbeiträge geleistet hat.

Gruß Apolon

Antwort
von basiswissen, 36

Der Beamte ist in den Ruhestand zu versetzen wenn er wegen seines körperlichen Zustandes  ODER aus gesundheitlichen Gründen zur Erfüllung der Dienstpflichten dauernd unfähig (dienstunfähig) ist. So will es das Beamtengesetz.

Dort steht auch:
Als Dienstunfähig kann auch angesehen werden ...wenn er innerhalb 6 Monaten mehr als 3 Monate keinen Dienst getan hat und innerhalb weiterer 6 Monate nicht zu erwarten ist das die Dienstfhigkeit wieder vollständig hergestellt werden kann.

Als Beamter auf Wiederruf bedeutet das die Entlassung aus dem Dienst da keine Ansprüche ggü. dem Dienstherrn bestehen. Somit erfolgt die Nachversicherung in der GRV. Dies bedeutet meist bei Dienstanfängern ein wirtschaftliches "K.O." da die Mindestdauer von 60 Monaten nicht erfüllt ist.

Dieser Sachverhalt hat nichts mit der Behinderung zu tun, da diese bei Einstellung ja bekannt war und Du damit als Diensttauglich eingestuft und eingestellt worden bist.

Antwort
von grubenschmalz, 55

Dürfen die. Würde dir trotzdem raten, dass du dich dringend mit dem Personalrat in Kontakt setzt. Eine Verbeamtung (auch später auf Probe) sitzt verneinen, wenn gesundheitliche Gründe dafür sorgen könnten (!), dass du vor erreichen der Regelaltersgrenze dienstunfähig wirst.

Wenn du entlassen wirst, wirst du in der gesetzlichen RV nachversichert und kannst dann Erwerbsunfähigkeitsrente bekommen.

Aber noch einmal: sofort mit dem PR in Verbindung setzen.

Kommentar von grubenschmalz ,

Ergänzung: Pension bzw Versorgungsbezüge bekommst du erst bei Dienstunfähigkeit wenn du Beamter auf Lebenszeit bist. Bei Widerruf und Probe passiert das oben geschilderte.

Kommentar von Apolon ,

Pension bzw Versorgungsbezüge bekommst du erst bei Dienstunfähigkeit wenn du Beamter auf Lebenszeit bist.

Auch dies ist falsch.

Als Beamter auf Probe sind Versorgungsbezüge möglich, wenn es sich um einen Dienstunfall handelt.

kann man z.B. hier nachlesen:

https://www.lff-rlp.de/no_cache/fachliche-themen/detail/artikel/640/index.html

Kommentar von Apolon ,

Wenn du entlassen wirst, wirst du in der gesetzlichen RV nachversichert und kannst dann Erwerbsunfähigkeitsrente bekommen.

Nein - dies ist nicht möglich.

In der gesetzlichen Rentenversicherung, gibt es keine Erwerbsunfähigkeitsrente.

Außerdem hat er mit Sicherheit auch noch keine 5 Jahre gearbeitet.

Antwort
von Allexandra0809, 48

Du bist noch in der Ausbildung? Dann bist Du sicher noch nicht im Beamtenstatus, sondern derzeit Anwärter. Somit muss doch nichts widerrufen werden.

Kommentar von Rene241095 ,

oh man ich sagte extra bitte nur fachmännische kommentare - natürlich bin ich im beamtenstaus (auf widerruf) während der lehre. danach folgt probe, und lebzeit. kann dir gern meine urkunde vom land zeigen :)

naja danke trotzdem...

Kommentar von grubenschmalz ,

Schwachsinn. Beamter auf Widerruf ist der Status.

Kommentar von Allexandra0809 ,

Wenn Du die Worte "fachmännisch" und "sachkundig" nicht so gebrüllt hättest, wären sie mir vielleicht im Gedächtnis geblieben.

Kommentar von Rene241095 ,

ja und ist der Beamte auf Widerruf kein Beamter oder wie???!!! Ich erhalte doch sogar vom LAND mein Geld sowie die Beihilfe (Die ja eben nur Beamte bekommen) So ein dummes Geschwätz hier... Hauptsache man hat mal den Mund aufgerissen hinter seinem sicheren Internet-Pseudo.

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