Frage von erbsenprincess 08.02.2011

WICHTIG!!:Kann ich ihr noch irgendwie helfen, wenn sie die Behandlung verweigert!?

  • Hilfreichste Antwort von user1615 08.02.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Sie will die Chemo wahrscheinlich nicht machen ,da die Haare ausfallen und sie den Ernst der Lage vielleicht nicht wahrhaben will. Neueste Mittel der Forschung bestätigen ,dass die Wahrscheinlichkeit bei der Chemo die Haare zu verlieren nur noch bei 50% liegt. Ihre Eltern werden diese Entscheidung wohl treffen.Einen Tumor kann man i.d.R. nicht einfach so wegoperieren - normalerweise geht eine Chemo immer vor ,um diesen ggf. zu verkleinern - allerdings ist so eine Behandlung in jedem fall von großer Anstrengung geprägt.

  • Antwort von melle2 08.02.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Deine Schulkameradin weiß schon seit 2 Jahren, das sie schwer krank ist, hat also auch genügend zeit gehabt, sich mit dieser Situation auseinander zu setzen. Sie und ihre Familie wissen wie die Heilungschancen laut Ärzten sind. Sie werden wahrscheinlich lang genug abgewägt haben, was das beste ist..... Am allerbesten hilfst du ihr, wenn du, bzw. der rest der Klasse ihre entscheidung zu respektieren, und sie weiterhin so zu behandeln, wie ihr es auch vorher getan habt...

  • Antwort von tobi1970 08.02.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ja,was soll man dazu sagen..DU kannst da einfach nichts wirklich machen.Sei einfach eine Freundin... Sie setzt sich mit diesem Thema länger und sicherlich intensiver auseinander und wenn sie das für sich entschieden hat,kannst du nur die Zeit die euch bleibt sinnvoll und wissend nutzen. Auch wenn man viel ändern und machen kann,wenn man möchte,irgendwo stossen wir alle an unsere Grenzen.. Tut mir wirklich leid für dich

  • Antwort von Giovanni47 08.02.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das ist wirklich schlimm, die Informationen dieses Mädchen haben dir sehr weh getan, ich kann das nachvollziehen. Einen Menschen leiden zu sehen und nicht helfen zu können, ist sehr bitter.

    Möglicherweise verfügt das Mädchen - und seine Eltern - über ärztliche Informationen die es euch nicht weitergegeben hat. Bestimmt wurde sie über mögliche Folgen einer Operation sehr detailliert aufgeklärt und sie ist zum Schluss "gekommen", dass die Risiken und Unannehmlichkeiten zu gross sind.

  • Antwort von DearOphelia 08.02.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Dass die Operation zu risikoreich wäre, hat wahrscheinlich der Arzt festgestellt. Daran ist also kaum zu rütteln. Was die Chemo angeht, scheint das ihre eigene Entscheidung gewesen zu sein, für die sie sicher auch ihre ganz persönlichen Gründe haben wird.

    Was du jetzt auf jeden Fall für sie tun kannst um zu helfen, ist für sie da zu sein, auch wenn es ihr mal total dreckig geht. Behandelt sie auch nicht unbedingt wie eine Schwerkranke, zumindest nicht, so lange es ihr halbwegs gut geht, und geht ganz normal mit ihr um. Unternehmt was mit ihr zusammen. Macht euch miteinander eine schöne Zeit. Redet mit ihr über alles mögliche. Ihr könnt ihr natürlich auch Fragen zu dem Hirntumor stellen, aber fragt sie am besten vorher, ob es für sie ok ist, darüber zu sprechen. Falls sie das Thema abblockt, akzeptiert es.

  • Antwort von bitmap 08.02.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Eine OP am Hirnstamm ist gefährlich, da dort u.a. das Atemzentrum liegt. Die Ärzte werden ihr das schon gut genug erklärt haben. Und eine Chemo ist auch nicht ohne. Mit dem Ausfall der Haare hat ihre Entscheidung gegen die Chemo aber sehr wahrscheinlich nichts zu tun. (Was sind schon paar Haare, wenn man mit einer Chemo eine wirkliche Überlebenschance in dem Fall hätte?)

    Da kannst du wohl nichts machen. Es ist ihre Entscheidung.

  • Antwort von HaiLenny 08.02.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Das zeugt von innerer Stärke und das sie schon mit ihrem Leben abgeschlossen hat. Respekt!

    Die Arme. Machen kannst du da nichts mehr, sie wird es sich lange überlegt haben.

    MfG Lenny ;)

  • Antwort von HugoGuth 08.02.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Es geschhehen leider Dinge, wo man nicht helfen kann! Vielleicht helft ihr ihr am besten, indem ihr versucht, die Zeit, die ihr noch bleibt, so schön wie möglich zu machen! Ich verstehe, dass es Dir sehr schwer fällt! 3 Onkels von mir, ein richtiger und 2 Nennonkel, alle 3 um die 55 Jahre kämpfen zurzeit mit Krebs um ihr Leben! Ich weine oft und bete viel!

  • Antwort von lalala16 08.02.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Also wenn die Wahrscheinlichkeit eines Todes während der OP soo groß ist,, dann würde ich ein paar normale Jahre des Lebens ohne Schmerzen OP´s und die Wahrscheinlichkeit bei einer OP nicht mehr aufzuwachen, wohl auch vorziehen! Das entscheidet jeder für sich selbst :( da kannst du vermutlich nicht viel machen.

  • Antwort von Werauchimmer 08.02.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Nun, du musst verstehen das deine Freundin schon lange über den Tumor bescheid weiß und demensprechend auch schon lange Zeit gehabt darüber nachzudenken. Es ist nicht außergewöhnlich das schwer kranke Menschen sich entscheiden zu sterben und das beste aus ihrem (Rest)Leben zu machen. Das ist für Ausenstehende nur selten nachvollziebar und auch mir fällt das schwer aber es ist ihre Entscheidung. Außerdem ist eine Chemotherapie ein ÄU?ßERST unangenehmes Unterfangen und eine Gehirn OP von der man weiß das davon das eigene Leben abhängt ist ebenso schrecklich,zumindest die Zeit vor der Operation.

  • Antwort von ranke41 08.02.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Ich denke mal, dass sie genug ärztliche Beratung bekommt und wenn sie sich so entscheidet, kannst du nichts tun, denn es ist ihr Leben. Die Ärzte werden ihr genug Möglichkeiten bieten. Solche Eingriffe sind immer gefährlich.

  • Antwort von harpy96 08.02.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Bei der Operation, ist das risiko riiiiiiiiesig, das sie stirbt. Und wen nicht hat sie höchstwahrscheinlich eine bleibende Gehirnstörung. Was die Chemo angeht, frag sie doch einfach. Aber hack nicht darauf rum, sondern schau, dass du ihr ein schönes Leben bereitest!!

  • Antwort von freakyfriday97 08.02.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    wie alt ist sie? Wenn sie noch minderjährig ist, kann sie das sowieso gar nicht alleine entscheiden. Dann entscheiden das ihre Eltern und die ganze Geschichte ist nur ein FAKE!!

  • Antwort von reparaturbeleg 08.02.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    1.Regel: Dies entscheiden die Eltern ausser deine "Kollegin" ist schon 18.

    Und eine Community kann sicher nicht sehr viel helfen bei einem Tumor der in einem KH auf der Onkologie behandelt werden muss!

  • Antwort von Nunuhueper 08.02.2011

    Hier stimmt was nicht. Das 14-jährige Mädchen erzählt, dass sie schon zwei Jahre überlebt, anscheinend ohne krank zu wirken, obwohl die Ärzte damals angeblich sagten, sie lebe nur noch drei Monate. Ohne Operation kann man keine feingewebliche Untersuchung machen und somit auch nicht sagen, ob ein bösartiger Tumor vorliegt. Also darf kein Arzt voraussagen, wann der Tod möglicherweise eintritt. Ich würde mich freuen, dass sich alles harmlos aufklärt und der Tumor plötzlich "weg" ist.

  • Antwort von Bianca90 08.02.2011

    Ihre Eltern entscheiden ob sie Operiert wird oder nicht außer sie ist 18 Jahre alt und kann dann selber entscheiden, aber wenn die Ärzte ihr gesagt haben das sie sowieso stirbt mit oder ohne OP würden sie diese denke ich mal gar nicht erst durchführen. Kann also nicht so ganz stimmen wie sie das erzählt hat.

  • Antwort von DahoamisDahoam 08.02.2011

    Ohne Operation und Chemo, wird sie wohl sterben. Aber wenn sie sich dazu entschlossen hat, dann musst Du es respektieren. Sie hat sicherlich mit den Ärzten und ihrer Familie alles gut besprochen.

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