Frage von YxBlackAngelxY, 104

Wie ist der Name von dem heiligsten Ort für die Anhänger von Mohammed?

Hi;

also, ich suche gerade den Namen von dem heiligen arabischen Ort für die Anhänger von Mohammed. Als Anhänger soll man mindestens einmal in seinem Leben eine Wallfahrt dorthin machen. ln der Bibel steht auch etwas darüber.

Ich hoffe, ihr könnt mir helfen. :D

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von kdd1945, 25

Hallo YxBlackAngelxY,

der heiligste Ort hier auf Erden ist für alle Muslime die Stadt Mekka lm Königreich Saudi-Arabien

Anfang Zitat Wikipedia

Der Haddsch (arabisch حج, DMG Ḥaǧǧ), auch Hadsch geschrieben, ist die islamische Pilgerfahrt nach Mekka. Er ist die fünfte Säule der fünf Säulen des Islam und findet jährlich während des Monats Dhu l-Hiddscha statt. Die große Pilgerfahrt, der Haddsch, kann nur während bestimmter Tage im Jahr (8.–12. Dhu l-Hiddscha) durchgeführt werden; die kleine Pilgerfahrt, ʿUmra genannt, kann zu jeder beliebigen Zeit erfolgen.

Der Zutritt nach Mekka ist ausschließlich Muslimen vorbehalten.

Kleidung

Männliche Pilger hüllen sich vor der Pilgerfahrt in zwei weiße, ungesäumte Tücher und dürfen sich während der Wallfahrt weder rasieren, noch kämmen, noch Haare oder Nägel schneiden. Dieser Weihezustand wird im Arabischen als ihrām (إحرام) bezeichnet. Gemäß Sunna dürfen Frauen sich nicht vollverschleiern und keine Handschuhe tragen.

Der Haddsch beginnt am 8. Dhu l-Hiddscha in Mekka mit dem Eintritt in den Weihezustand Ihram und dem Lauf nach Mina. Dort bleiben die Pilger bis zum nächsten Morgen und brechen dann in Richtung der Ebene ʿArafāt 20 km östlich von Mekka auf.

Zu den Höhepunkten der Wallfahrt gehört das Stehen im Bereich dieser Ebene am 9. Dhu l-Hiddscha. Dort wird Gott um Vergebung gebeten, was bei den Pilgern der emotionalste Teil der Wallfahrt ist. Sie halten sich bis zum Sonnenuntergang an diesem Ort auf und begeben sich anschließend nach Muzdalifa, um dort zu übernachten.

Kurz vor Sonnenaufgang am 10. Dhu l-Hiddscha erfolgt der Aufbruch nach Mina. Dort wird der Ritus der symbolischen Steinigung des Teufels vollzogen, indem sieben (oder ein Vielfaches davon wie 49 oder 70) kleine Steine auf die Dschamarat al-Aqaba geworfen werden, welche den Teufel symbolisiert.

Diese Dschamara war in der Vergangenheit eine Säule, wurde mehrfach umgestaltet und ist heute eine hohe Mauer mit konkaven Wänden, die in die 2009 fertiggestellte neue Dschamarat-Brücke integriert ist.

Anschließend rasieren sich die männlichen Pilger das Haupthaar oder kürzen es, die Frauen schneiden sich eine Haarsträhne ab, was den Beginn eines neuen Lebensabschnittes, befreit von früheren Sünden, symbolisiert.

Danach, noch am 10. Dhu l-Hiddscha, werden Opfertiere geschlachtet, wobei die Pilger nur einen kleinen Teil für sich behalten und den Rest den Armen überlassen. Dieser Tag, das Opferfest (Idu l-Adha), ist der höchste islamische Feiertag und wird auch von den daheim gebliebenen Muslimen überall auf der Welt begangen.

Danach ist der Zustand des Ihram aufgehoben und die während des Tragens des Pilgergewandes zuvor verbotenen Dinge sind wieder erlaubt (mit Ausnahme des Geschlechtsverkehrs mit dem Ehepartner).

In der Folge kehren die Pilger zurück nach Mekka und zur Kaaba, einem würfelartigen Gebäude mit einem schwarzen Stein, und vollziehen den sogenannten Tawaf. Dabei wird die Kaaba sieben Mal entgegen dem Uhrzeigersinn umschritten.

Darauf erfolgt der so genannte Sa'i, indem unweit davon der siebenmalige Gang zwischen den beiden Hügeln Safa und Marwa durchgeführt wird, bei dem die Suche nach Wasser, wie Hagar sie erlebte, nachempfunden werden soll (siehe auch Brunnen Zamzam). (Ende Zitat)

Wie Hagar, Abrahams Frau nach Wasser suchte, für ihren Sohn Ismael und sich selbst, und Gott eine, Engel schickte, um ihnen zu helfen, das steht in der Bibel, in 1Mose 21, 14-21:

14 Da stand Abraham früh am Morgen auf und nahm Brot und einen Wasserschlauch und gab es Hạgar,+ indem er es auf ihre Schulter legte, und das Kind,+ und dann entließ er sie. Und sie ging hin und irrte in der Wildnis von Beërschẹba*+ umher. 15 Schließlich war das Wasser im Schlauch erschöpft,+ und sie warf+ das Kind unter einen der Sträucher. 16 Dann ging sie und setzte sich allein hin, etwa einen Bogenschuß weit weg, denn sie sagte: „Möge ich es nicht ansehen, wenn das Kind stirbt.“+ So setzte sie sich in einiger Entfernung und erhob ihre Stimme und begann zu weinen.*+
17 Da hörte Gott die Stimme des Knaben,+ und Gottes Engel rief Hạgar aus den Himmeln zu und sprach zu ihr:+ „Was hast du, Hạgar? Fürchte dich nicht, denn Gott hat auf die Stimme des Knaben dort, wo er ist, gehört. 18 Steh auf, heb den Knaben auf, und nimm ihn an deine Hand, denn ich werde ihn zu einer großen Nation machen.“+ 19 Dann öffnete Gott ihre Augen, so daß sie einen Wasserbrunnen erblickte;+ und sie ging hin und begann den Schlauch mit Wasser zu füllen und dem Knaben zu trinken zu geben.
20 Und Gott war weiterhin mit dem Knaben+, und er wuchs auf und wohnte in der Wildnis; und er wurde ein Bogenschütze*+. 21 Und er schlug seinen Wohnsitz in der Wildnis Pạran+ auf, seine Mutter nahm ihm dann eine Frau aus dem Land Ägypten.

Anfang Wikipedia:

Die nächsten zwei oder drei Tage verbringen die Pilger in Mina. Dort findet erneut der Ritus der symbolischen Steinigung des Teufels statt, wobei nun aber drei Dschamarat, nämlich die Dschamarat al-Ula, die Dschamarat al-Wusta und die Dschamarat al-Aqaba mit jeweils sieben Steinen beworfen werden.

Der Haddsch wird mit dem Abschiedstawaf und -sa'i abgeschlossen. Der Pilger kann jetzt in die Heimat zurückkehren. Deutsche Pilger verbringen im Anschluss zum Hadsch meistens 1–2 Wochen in Medina, der zweitwichtigsten heiligen Stadt des Islam.

Grüße, kdd

Kommentar von habakuk63 ,

Auch Ungläubige dürfen nach Mekka, sie dürfen aber nicht in die Nähe der KAABA. So ist meine Erfahrung.

Kommentar von kdd1945 ,

Deine Erfahrung würde ich gern ausführlicher lesen.

Ansonsten sagt Wikipedia:

Um die Stadt Mekka erstreckt sich ein heiliger Bezirk, der von Nichtmuslimen nicht betreten werden darf, seit 2015 im Rahmen des Huthi-Konflikts auch nicht mehr von Menschen aus dem Jemen.[2] Straßensperren schirmen die Stadt vor dem Besuch von Nichtmuslimen ab.

In den vergangenen Jahrhunderten gelang es jedoch einigen europäischen Reisenden, meist als Muslime getarnt, nach Mekka zu kommen.

Kommentar von habakuk63 ,

Ich war 1986 mit der Bundeswehr in Saudiarabien und wir hatten eine geführte Tour durch Mekka.

Kommentar von kdd1945 ,

Danke. Sehr interessant - hätte ich nicht gedacht!

Antwort
von josef050153, 7

Die Stadt Mekka. Da darfst du als Nichtmuslim gar nicht hinein, außer du bestichst die jeweiligen Behörden, so wie ich es gemacht habe.

Antwort
von Onlythetrueone, 41

Mekka natürlich in sha allah erfüllt allah jeden Muslimen dort hin zu gelangen 

Antwort
von ManuTheMaiar, 48

Mekka

Antwort
von Luchriven, 31

Mekka, hat aber nichts mit der Bibel zu tun, sondern mit dem Koran.

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