Wichtige Fragen zum Studiengang Politikwissenschaften?

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3 Antworten

Hi,

Ist Politikwissenschaft wirklich so lernaufwendig wie viele sagen?

Solange man Spaß an der Materie hat, stellt der Lernaufwand eigentlich kein Problem dar. Es gibt durchaus eine Reihe von Fächern in denen man weit mehr stupide auswendig lernen muss. In den Politikwissenschaften entäflt ein Großteil der Zeit auf für die Auseinandersetzung mit Texten.

Es ist ja kein Studium mit einem genauen Beruf als Ziel, aber was sind
so die "typischten" Berufe in die die Absolventen gehen? 

Die wenigsten Studiengänge haben ein bestimmtest Berufsziel. Es gilt sich immer ein eigenes Profil zu schaffen. Im Laufe deines Studiums wirst du eigene Schwerpunkte setzen und diese bestimmen maßgeblich mit wo es beruflich einmal hingehen soll. Du findest Infos zu möglichen Berufszweigen auf den Seiten der Unis. Über eine Karriere in Internationalen Organisationen, der Wissenschaft, Ministerien oder dem Journalismus ist vieles denkbar.

Was sind die größten Vor- und Nachteile des Studiengangs?

Studiere das, was dich wirklich interessiert. Dann überwiegen immer die Vorteile ;)

Sind die Berufsaussichten wirklich so schlecht wie viele sagen?

Mit Politikwissenschaften bist d sehr breit aufgestellt. Nein, die Berufsaussichten sind nicht schlecht Ich weiß nicht wo du das her hast. Aber ähnliche Aussagen hört man an Stammtischen zu vielen Geistes- und Sozialwissenschaftlichen Fächern.

Empfiehlt es sich das Fach mit einem anderen zu koppeln? Und wenn ja, was sind gute Optionen?

PoWi wird sowohl als 1-Fach als auch als 2- Fach Bachelor angeboten. Beides kann Sinn machen. Ich persönlich finde, dass ein Kombinationsstudium einen immer wieder zwingt über den fachlichen Tellerrand zu blicken. Je nach Unis gibt es sehr verschiedene Kombinationsmöglichkeiten. Rechtswissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Soziologie sind z.B. beliebte Fächer. Denkbar sind aber auch diverse kulturwissenschaftliche Studiengänge, Arabistik odder Geographie.

Ich würde dir raten dich intensiv mit den verschiedenen Möglichkeiten auseinander zu setzen. Natürlich auch mit den Politikwissenschaften ;) und dann entsprechend deiner Interessen zu entscheiden.

Sieh dir dazu neben den Studiengangsbeschreibungen der Hochschulen immer auch die Prüfungsordnungen, Modulhandbücher und Vorlesungsverzeichnisse an. Nur weil zwei Studiengänge gleich heißen, müssen sie nämlich inhaltlich noch lange nicht gleich aufgebaut sein. Unis kannst du über www.studieren.de recherchieren.

Viel Spaß bei der Recherche!

Susan

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Kommentar von Johannes49
06.02.2016, 22:31

Danke für die ausführliche Beantwortung meiner Fragen :)

Habe gerade gelesen dass auch in den Politikwissenschaften ein wenig Mathe drin sein soll. Kann dies ein ernsthaftes Hindernis für jemanden werden falls dieser sehr große Schwierigkeiten in Mathe hat? Bin momentan in der 11. Klasse und Mathe ist mit 3 Punkten mein, mit großem Abstand, schlechtestes Fach.

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Ich habe in meinem Freundeskreis vier (!!!) Leute, die Politikwissenschaften studiert haben.

Der Studiengang ist nicht so schwer und auch nicht mit mehr Lernaufwand verbunden, als BWL oder so.

Ich kann Dir von dem Studium nur abraten, weil alle 4 extreme Probleme hatten / haben eine Job zu kriegen. Und das trotz teilweise richtig guter Abschlüsse. 

Die Jobsuche war richtig frustrierend, weil da deutlich wurde, wie wenig dieses Studium wert ist. Keiner von denen hat nen wirklich guten Job. Lass es lieber.

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Kommentar von susicute
07.02.2016, 10:09

Hallo Rob,

es kommt bei jedem Studium bei weitem nicht nur auf einen guten Abschluss an, sondern vor allem darauf sich während des Studiums ein solides Berufsprofil anzueignen.

Aber u statt subjektiver Erfahrungen ein paar konkrete Zahlen zu nennen: 2013/ 2014 gab es rund 1.000 Arbeitslose mit politikwissenschaftlichem Abschluss, die eine Tätigkeit im Feld der Politikwissenschaften gesucht haben.Dazu kamen weitere 600 Arbeitslose, die einen Abschluss der Politikwissenschaften

vorweisen konnten, aber schwerpunktmäßig Aufgaben in Büro und

Sekretariat, in der Öffentlichkeitsarbeit,im Journalismus, in der Unternehmensberatung oder in der Projektleitung gesucht haben. Die Arbeitslosenquote, bezogen auf alle Erwerbstätigen mit einem Politikabschluss, lag damit bei 4,7 - 5 Prozent.

Das ist für Akademiker zwar überdurchschnittlich, denn insgesamt haben wir eine Arbeitslosenquote von 2,5 Prozent unter Akademikern. Es liegt aber deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt, der in diesem Zeitraum zwischen 7- 8 Prozent lag.

Der Mythos vom Taxifahrenden Politikwissenschaftler ist jedenfalls fernab jeglicher Realität.

Entsprechenden Zahlen zur Arbeitsmarktsituation von Akademikern kann man auf den Seiten des Statistischen Bundesamtes und der Bundesagentur für Arbeit nachgeschlagen.

Lg Susan

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eigenlich ist poltik ein ehrenamt? das immer mehr zum beruf verkommt statt einer berufung?

die meisten poltiker sind heute leder juristen? wenn man mit hatlen möchte sollte man also auch davon was verstehen?

dann muss man ja auch die strukuren im staate gut kennen? und lernen wo was steht?

die wenigste wissen dass demokratie eigenlich ein staat sein soll voller diesidenten die sich bei abstimmung eingigen?

aber dafür wird man auch in politikwissenschaft nicht ausgebildet sonder mehr zum abnicker und diener des fanktionszanges?

die lobbysten sind da viel freiher?

https://www.lobbycontrol.de/

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Kommentar von susicute
06.02.2016, 20:24

Dir ist schon klar, dass Politikwissenschaft nicht im geringsten etwas mit einer politischen Karriere zu tun hat oder?

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