Frage von hasenpupsi54, 71

Wichtige Frage zur Krankenversicherung im Falle der Selbständigkeit?

Tach,

Ich mache mich bald selbständig und muss mich dann selbstverständlich versichern. Ich möchte allerdings nur ein Kleinunternehmen gründen, und werde daher vorerst nicht so viel verdienen. Ich schätze mein monatliches Einkommen im ersten Jahr auf 600€.

Ich möchte eine Art Mediengestalter werden, besser gesagt Videoproduzent und Designer, was eventuell - was ich nicht weiß - unter die Künstlerkrankenkasse fallen würde.

Frage also: Welche Versicherung, von welcher Krankenkasse in Anspruch nehmen, um möglichst kleine Beiträge zahlen? Dabei ist mir ein Krankenhaustagegeld schon relativ wichtig.

Grüße.

Antwort
von kevin1905, 34

Jede GKV kostet das gleiche, von geringen Unterschieden im Zusatzbeitrag mal abgesehen.

Krankenhaustagegeld ist überflüssig, wenn dann brauchst du Krankentagegeld und das kann und sollte man dann doch lieber privat absichern, wäre nämlich dann steuerfrei in der Auszahlung.

Antwort
von 123dieanni, 43

Für die KSK dürfte der Gewinn zu gering sein. Du solltest vergleichen, was eine private KV kostet und wie hoch der Mindestbeitrag bei der freiwillig gesetzlichen KV ist.

Kommentar von DolphinPB ,

Nicht doch !

Als Existenzgründe rgehört er definitiv nicht in eine PKV

Er wird auch (Gott sei Dank) in keiner aufgenommen.

Wie hoch der Beitrag ist, sollte nun wirklich nicht die Wahl (wenn sie denn sinnvoll wäre) beeinflussen.

Kommentar von 123dieanni ,

Dass die PKV Existenzgründer nicht aufnimmt ist mir neu. Ich hab in 2008 neu gegründet und bin vom ersten Tag an in der PKV. Vielleicht haben sich die Dinge seitdem geändert.

Kommentar von Apolon ,

@123dieanni,

bei diesem niedrigen Einkommen wäre es der größte Fehler in die PKV zu wechseln.

Damit gehört er in die GKV.

 Ich hab in 2008 neu gegründet und bin vom ersten Tag an in der PKV.

Nun - ich vermute mal, dass dein Einkommen höher war als 50 € mtl.

Kommentar von kevin1905 ,

Seit 2009 besteht allgemeine Krankenversicherungspflicht auch für die PKV.

Da Kunden nicht gekündigt werden kann, sind die privaten Versicherer vorsichtiger geworden.

Glaub mir selbst ich bekomme keinen Menschen in irgendeine PKV, der kein pfändbares Einkommen hat und dessen Selbständigkeit nicht mind. im dritten Jahr läuft.

Antwort
von Dickie59, 5

HAllo,

ich empfehle dir für das erste bis zweite Jahr, entscheidend ist die Entwicklung deines Gewinnes, in der GKV zu verbleiben.

Das Krankentagegeld schliesse bitte schon privat ab, ansonsten bleibst du 3 Jahre an der GKV gebunden.

Meine Jungunternehmer sind bisher damit gut gefahren.

Beste Grüße

Dickie59

Antwort
von DerHans, 30

Dann melde dich VORHER bei deiner jetzigen Krankenkasse. Als Existenzgründer kannst du dich bis zu 3 Jahre zum Mindestbeitrag freiwillig weiter versichern. (ca 170,00 €)

Kommentar von kevin1905 ,

Hauptberuflich Selbständige haben eine Mindestbeitragsbemessungsgrundlage von 1452,50 € im Monat.

Könnten also auch 260,- € im Monat werden, wenn die KV von hauptberuflicher Selbständigkeit ausgeht, trotz des geringen Verdienstes möglich.

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