wichtige frage zu lebenslauf !
ist es schlimm wenn ich sowas schreibe wie dass ich in der grundschule 1 jahr kein richtiges deutsch konnte weil meine eltern es ebenso nicht konnten, und meine geschwister es mir beigebracht haben, und dass ich deswegen unter vorurteilen und diskriminierung litt ? (entspricht auch der wahrheit)
und ähnliche dinge, wie z.b. dass mein wunsch arzt zu werden entfacht ist weil meine großmutter und mein bruder krank sind, dass mich sprachen und kulturen faszinieren..
ich hab den ganzen lebenslauf so in etwa diesem stil geschrieben, trotzdem noch chronologisch und alles was ich bis jetzt im leben gemacht habe steht drin^^
er ist für ein stipendium
ist das alles zu ironisch und etwas auf die mitleidstour ? aber ich meine für ein stipendium muss man doch seine stärken und fähigkeiten, und die handicaps doch hervorheben? trotzdem finde ich es ein wenig peinlich wenn ich ihn so abschicke, obwohl es der wahrheit entspricht- und ein langweiliger lebenslauf ist kein guter start um als kandidat für ein stipendium in frage zu kommen oder ?
shconmal danke^^
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Das mit der ersten Klasse würde ich nicht schreiben. Ja ich würde schon schreiben das du hart dafür arbeiten musstest deutsch zu lernen und das du dir sicher bist diesen Beruf machen zu wollen da du schon des öfteren eigens Krankheiten miterlebt hast und deshalb sicher bist du möchtest anderen Menschen helfen. Auf diese mittleidstour würde ich verzichten.würde es eher so umformulieren das du dadurch stark geworden.bist und gelernt hast zu kämpfen und dich für deine Ziele einzusetzen.... Viel Glück :-)
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So etwas gehört einfach nicht in einen Lebenslauf. Die Leute, die sich um die Bewerbungen kümmern, wollen auf den ersten Blick alles klar und deutlich sehen. Ein überfüllter und mehr oder weniger unsachlicher Lebenslauf ist da durchaus ein Ausschlusskriterium!
So etwas gehört in eine Art Anschreiben/Bewerbungsschreiben/Motivationsschreiben, in dem du - wenn das gefordert wird - begründen kannst, warum gerade du das Stipendium kriegen solltest.
Was du da reinschreibst ist etwas abhängig davon, was das für ein Stipendium ist. Wenn es speziell für die Förderung von Menschen mit Migrationshintergrund gedacht ist, ist es vielleicht sinnvoll zu erwähnen, dass du erst spät Deutsch gelernt, dich seitdem aber sehr bemüht und verbessert hast und eben fleißig warst/bist oder eine schnelle Auffassungsgabe beseitzt.
Wenn es sich um ein Medizin-Stipendium handelt ist es natürlich interessant, da deine Motivation zu erfahren... falls es um ein allgemeindes Stipendium geht, reicht es vielleicht zu erwähnen, was du werden willst. Da musst du deine Lebenegeschichte vnicht ausbreiten.
Stell dir immer die Frage: Ist das irgendwie relevant für das Stipendium? Passt es zum "Thema"? Da sitzen Leute, die einen ganzen Haufen Bewerbungen haben - die wollen sich nicht durch einen Haufen unrelevantes Zeug wühlen müssen, um zum Kern zu kommen...
Schwächen solltest du auch immer irgendwie positiv darstellen - gilt generell für Bewerbungen. Wenn du erwähnst, dass du erst während der 1. Klasse richtig Deutsch gelernt hast, münze das positiv um, in dem du vermittelst, wie schnell und gut du lernst. Das einfach so stehen lassen ist nicht sehr günstig - und in den Lebenslauf schreibt man so was schon gar nicht!
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Antwort von lionf 14.09.20121 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Also ich würde deinen gesamten ersten Absatz weglassen, weil es ja darum geht herauszustellen wo deine Stärken liegen und nicht was du bisher so erlebt hast. Den zweiten Absatz finde ich ziemlich gut, dass sollte definitiv drinbleiben.Und falls du dich sozial engagierst oder freiwillig bei irgendetwas mithilfst, bisher schon Praktika gemacht hast... sollte das auf jeden Fall ganz besonders herausgestellt werden!!!
Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen und viel Glück !
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Also für eine Bewerbung würde ich das mit der Diskriminierung rausnehmen und du solltest dringend an deiner Groß- und Kleinschreibung arbeiten, denn das fällt viel negativer auf. Außerdem denke ich, dass Leistungsnachweise mehr zählen....
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Ich finde nicht dass das in einen Lebenslauf gehört. "und ähnliche dinge, wie z.b. dass mein wunsch arzt zu werden entfacht ist weil meine großmutter und mein bruder krank sind, dass mich sprachen und kulturen faszinieren.." das würde ich vllt. in die Bewerbung mit einbringen. Und das du in der Grundschule kein Deutsch konntest ist uninteressant weil du es ja jetzt kannst oder?
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also ich finde solche Sachen haben gar nichts in einem Lebenslauf verloren. Das mit dem Interesse für Medizin könntest du in deinem Anschreiben einfließen lassen, aber dass du z.B. ein Jahr kein Deutsch konntest interessiert die 1. nicht, 2. hat es in sowas überhaupt nichts verloren und 3. stellt dich selbst mehr ins negative Licht.
Kommentar von Dino111Dino111 14.09.2012und was genau gehört dann zu einem lebenslauf ? so viel wie ein erwachsener mann habe ich dann noch nicht erlebt dass ich 3 seiten füllen kann (und muss)
Kommentar von AgencyAgency 15.09.2012Ein Lebenslauf sollte normalerweise nur eine ganze DIN A4-Seite haben. Da listest du tabellarisch deine Schul- und Ausbildungszeit bzw. deine Arbeitsverhältnisse auf. Also von wann bis wann (Monat bzw. genaues Datum) du wo warst. Damit können sich die Leute einen schnellen Überblick verschaffen mit wem sie es zu tun haben.
Was du mit den drei Seiten meinst - eine Seite hat i.d.R. das Anschreiben bei der Bewerbung und eine Seite das Deckblatt (muss aber nicht unbedingt sein).
Ins Anschreiben kannst z.B. das mit deinem Medizinwunsch einfließen lassen. Da wollen die lesen wieso sie ausgerechnet dich nehmen sollen. Also, lass dir was einfallen ;)
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Besser ist ehrlich & entsprechend. Ich find's gut, das du das alles so ehrlich aufgeschrieben hast & fände das auch nicht unbedingt peinlich !:)
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für mich hört sich das eher so an als ob du nicht studieren willst.
wenn du studieren willst, solltest du bei einer bewerbung immer nur deine "stärken" erwähnen.
medizin weil...z.b. was ist wenn die wieder gesund sind...hörst du dann auf ?
es ist die studienstiftung des deutschen volkes. das "thema" was ich auf der offziellen seite rauslesen konnte ist leistung, initiative und verantwortung
ich habs auch nicht so stehen gelassen^^ habe auch geschrieben dass mir sprachen liegen und ich diese recht zügig erlerne
Okay - das ist schonmal gut.
Aber es ist auch sehr wichtig, dass du einen "langweiligen" einfachen, chronologischen Lebenslauf abgibst. Auch wenn man glauben mag, dass man bessere Chancen hat, wenn man den Leutchen nur mal was neues, interesssanteres zu lesen gibt, als diese Chronologie, täuscht man sich da... die brauchen nen schnellen Überblick - keine Innovationen.
ok alles klar vielen dank! ich versuch das soweit wie es geht zu begrenzen, aber manche sachen müssen reinfließen in den lebenslauf^^ z.b. die sache mit medizin
und bisher ließt sich mein lebenslauf wie eine lebensgeschichte...^^ aber wenns nicht gut ankommt dann lasse ich es lieber
Na ja meistens wird ja so eine Art "tabellarischer" Lebenslauf gefordert - auf der einen Seite steht das Jahr bzw. von XY bis ZX, auf der anderen Seite, was da war. Und normalerweise sind das so Sachen wie Grundschule BD, weiterführende Schule TZ, Nebenjob bei irgendnem Supermarkt oder so...
Eine "Lebensgeschichte" oder alles andere gehört eher in ein Anschreiben.
Es wäre aber vielleicht auch ne Möglichkeit, so einen tabellarischen Lebenslauf (http://www.audimax.de/fileadmin/user_upload/Bewerbung/bewerbung_jurist_2_620_01....) zusätzlich dazu zu packen...
es wird ausdrücklich kein tabellarischer lebenslauf gefordert sondern ein schriftlich ausformulierter^^