Frage von ubi10, 71

Wichtige Frage zu einem Vertrag?

Hallo zusammen!

Angenommen man plant Event mit ein paar bekannten Leuten zusammen, wo man Geld verdienen, aber auch Verlust erwirtschaften kann.

Nun nehmen wir an, dass das Event einen Verlust erwirtschaftet.

Wenn ich nun im Vertrag stehen habe, dass bei Verlust der Betrag geteilt wird, wie lange habe ich da dann Zeit, nach dem Event, das Geld reinzuholen?

Verjährt sowas?

Bitte keine Antworten, wo ihr glaubt, etwas zu wissen. Ich würde mich über genaue Informationen freuen.

Besten Dank

Antwort
von Derzi, 60

Dafür wären halt auch ein bisschen genauere Angaben hilfreich ^^

Kommentar von ubi10 ,

Was würdest du alles brauchen? :)

Kommentar von Derzi ,

Na zum Beispiel was du unter Event verstehst, und von welcher Art Vertrag wir hier reden.

Kommentar von ubi10 ,

Achsoo ! Es geht um den Abschlussball (Abitur/Matura) :))

Bitte nicht unterschätzen, da kann es schon um mehrere hunderttausend Euro gehen

Kommentar von Vampire321 ,

Tja, ich würde empfehlen, das ihr zuerst die Trauben nicht so hoch hängt, und euch dann kalkuliert was ihr ausgeben wollt, dann besorgt ihr euch Geld durch Spendeneinnahmen und Veranstaltungen... und dann macht ihr einen Kassensturz und mit DEM Geld -das wirklich in bar in eurer Kasse ist-  plant ihr euren Abschlussball -plus die Einnahmen durch den Verkauf der Eintrittskarten, aber DAS ist eine kalkulierbare grösse

Habt ich wenig erwirtschaftet gibt's Erbsensuppe - habt ihr viel erwirtschaftet gibt's Kaviar und carpacchio

Aber Verluste macht man bei sowas nicht! Goldene Regel: nur das ausgeben, was da ist!

Kommentar von Derzi ,

Wow, Na ihr plant aber nen ordentlichen Abi Ball!!? Hunderttausende möchte ich dann doch bezweifeln, wenn ihr nicht gerade Prominente LifeMusik plant, aber ein paar tausend kommen schnell zusammen? Also wollt ihr gemeinsam in Vorauslage gehen, alle notwendigen Vorab Investitionen tätigen und dass Vertraglich Regeln, so dass die Vorauslage aufgeteilt wird, wenn nicht genug Umsatz erzielt wird um alle Kosten zu decken?

Kommentar von ubi10 ,

Glaub mir einfach mit dem sechsstelligen Bereich.
Ja, nur OHNE eine Vorauslage. Sprich, am Ende würde der fehlende Betrag im Nachhinein eingezahlt werden, wo auch jeder damit einverstanden ist und alle mehrfach deutlich hingewiesen wurden.

Kommentar von SirKermit ,

"Sprich, am Ende würde der fehlende Betrag im Nachhinein eingezahlt werden, wo auch jeder damit einverstanden ist und alle mehrfach deutlich hingewiesen wurden."

Ab da wirst du die brutale und hautnahe Realisierung der Volksweisheit erleben, die da lautet: "Der Erfolg hat viele Väter, während der Misserfolg eine Waise ist.". Will sagen, bleibt Geld übrig, dann werden sich mehr Leute am Erfolg beteiligt fühlen, als du ahnen kannst.

Bleiben Schulden übrig, wird der Verantwortliche auf einmal ganz alleine mit dem Schuldenberg (oder -hügel) dastehen. Die, die Minderjährig sind, haben möglicherweise schwebend wirksame Verträge unterzeichnet und deren Eltern werden eher nicht bezahlen. Bei den finanziellen Dimension, die da aufgerufen werden, liegt der Schluss nahe, dass es sich um kein Gym in einem sozialen Brennpunkt handelt.

Es wird jede Menge Eltern geben, die garantiert juristisch gut bewandert sind und sich keinesfalls mit einer Aussage wie "der war doch einverstanden" zufrieden geben werden.

Mal ganz davon abgesehen, dass externe Geldgeber wie die Event Dienstleister sich vorher absichern werden, damit nicht sie auf ihren Kosten sitzenbleiben werden. Entweder geht da Vorkasse oder zusätzliche Bürgschaften zahlungskräftiger Erwachsener. Du glaubst doch wohl auch nicht im Ernst, dass ein Lieferant solche finanziellen Risiken eingehen wird? Wobei ... wenn das Gym den Ruf haben sollte, dass dort "die Kohle sitzt", dann könnte das evtl. doch sein.

Kommentar von Derzi ,

Eben, verkauft vorab Eintrittkarten und Getränkemarken. dann wisst ihr sehr genau was ihr kalkulieren könnt/müsst. Um damit vertraglich geregeltes Geld zu verdienen (für die eigene Tasche), müsstet ihr dafür ein entsprechendes Gewerbe abmelden, Steuern darauf bezahlen, Schanklizenz usw...

Kommentar von ubi10 ,

Das ganze läuft dann über eine Person unter uns und alles andere ist kein Problem.

Es geht mir lediglich um die oben gestellte Frage.

Kommentar von SirKermit ,

"und alles andere ist kein Problem."

Genau das ist das Problem oder wird es werden. Zum "Vertrag" wäre zu sagen, dass er wahrscheinlich nicht das Papier wert ist, auf dem er geschrieben werden wird, solange die Minderjährigen keine Einverständniserklärung der Eltern in Bezug auf genau das Thema haben.

Kommentar von Derzi ,

wie soll dass denn gehen? irgendwer muss doch in Vorauslage gehen? dass wäre dann auch ein Hotel dass einen Saal stellt und die Bewirtung übernimmt. Im dem Moment geht dass Hotel in Vorauslage, den ihnen entstehen Kosten die sie bis zur Rechnungsbegleichung vor(aus)legen das ist gerade mein Problem, dass ich nicht weiss was ihr genau vorhabt, deshalb lässt sich auch nix zum Zahlungsziel sagen.

Kommentar von ubi10 ,

Vergiss einfach, wie das gemacht wird. Um dein Herz zu beruhigen. 3000 * 15 Euro pro Ticket ergeben 45k.

Aber es geht wirklich nur um die Frage. Wenn ein Verlust entsteht, hat man ja dann quasi das Recht, den Anteil der anderen Leute einzufordern, oder nicht? Ist das klagbar? Wie lange kann man das einfordern? Verjährt es?

Kommentar von Derzi ,

Mal prinzipiell ist halt interessant zwischen welchen Parteien ein Vertrag entsteht. ist alles in einem rechtskräftigen Vertrag fixiert ist es auch einklagbar über einen bei Gericht zu beantragenden Mahnbescheid, welcher frühestens 30 Jahre nach Inkrafttreten verjährt. Und dieser Mahnbescheid wird notfalls mittels Lohn und Kontopfändung durchgesetzt, und gipfelt i.d.R in einer Privatinsolvenz

Kommentar von ubi10 ,

Ehm zwischen wen der Vertrag läuft:
Mitglieder Orga: 15 Leute (über 1 von den 15 läuft das ganze weil der volljährig ist)
Und wir sehen uns als so eine Art Komitee an wo oben halt der Verantwortliche ist, weil die Verantwortung direkt auf seinen Schultern lastet.
Der Vertrag selbst wurde auch von einem Anwalt überprüft und er meinte, dass man das so nehmen kann.

Kommentar von Derzi ,

hmm, schwierig, weil ihr als Minderjährige nur eingeschränkt geschäftsfähig seid. dass heisst ein solcher Vertrag bedürfte die Unterschrift eines Erziehungsberechtigten um rechtskräftig zu sein. Ehrlich gesagt ist euer Volljähriges Mitglied schön blöd sowas mitzumachen, weil er im Zweifel allein da steht mit nem Berg Schulden. Sei mir nicht böse, aber dass ganze klingt ein bisschen wie, wir feiern auf Pump und haben dann vor die Zeche zu prellen wenn es nicht hinhaut. dabei bitte bedenken: Eltern haften für ihre Kinder...

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