Frage von gildenboss, 66

WG Hauptmieter will Wg-Bewohner rauswerfen, wie geht das am besten?

Hallo,

Unser Hauptmieter der WG will einen WG-Bewohner rauswerfen, da er beleidigt, kein Vertrauen zu gewährleisten ist, da dies oft gebrochen wurde, aggressiv ist und vor allem aus diesen Gründen der WG-Alltag sehr gestört wird.

Er wiederum will nicht ausziehen und wehrt sich dagegen, was kann man tun?

Die Wohngenossenschaft sagt, dass wir es unter uns klären müssen.

Danke für die Antworten!

Antwort
von anitari, 32

Was ist der WG-Bewohner?

Gemeinsam mit den anderen WGlern Mieter der gesamten Wohnung oder sog. Untermieter des Hauptmieters?

Antwort
von konzato1, 26

Einem Mieter zu kündigen ist nicht so einfach.

Aber (körperliche) Aggresivität euch gegenüber kann schon ein Grund für eine fristlose Kündigung sein.

Habt ihr seine "Aktionen" bei der Polizei angezeigt?

Antwort
von valvaris, 38

Kurz gesagt ist das Verhältnis zwischen Hauptmieter und Wohnungseigentümer genau das Selbe wie zwischen Hauptmieter und Untermieter.

Der Mietvertrag kann gekündigt werden, wenn der Untermieter echte Wohnungsbezogene Probleme macht, indem er 2 Monate keine Miete zahlt oder seine Räumlichkeiten übermäßig zerstört, verschmutzt oder ähnliches.

Der Vermietung ist das egal, da sie im Zweifel auf den Hauptmieter zugehen und der voll dafür haftet, da er sich das dann vom Untermieter ja wieder holen kann.

Was mit der Störung des Hausfriedens, also das aggressive Verhalten, die Beleidigungen und vielleicht auch lautes Gebaren und laute Geräusche aus seinem Zimmer ist, müsstest du, wenn du sicher gehen willst, mit einem Anwalt besprechen, da der Untermieter dort deshalb theoretisch "rausgeklagt" werden kann, aber es muss gut begründet und durchgesetzt werden, wieder genau, wie es der Vermieter mit dem Hauptmieter machen würde.

Wenn der Untermieter dann den Frieden im ganzen Haus stört, so dass der Hauptmieter auch rausfliegen könnte, dann wär das auch noch ein Grund, den Untermieter sofort aus der Wohnung zu kündigen.

Allerdings kann er gegen so ziemlich jede Kündigung immer erstmal nen Widerspruch einlegen, wenn es nicht die oben genannten Wohnungsbezogenen Probleme sind und selbst dann kann er noch was machen.

Also nochmal: Beste Möglichkeit ist der Rat vom Anwalt - beispielsweise auch über die Anwaltshotline oder einen Beratungsschein vom Gericht, wenn du wenig Einkommen haben solltest.

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