Wettbewerbsverbot nach Verkauf meiner Beratungsfirma. Muss ich damit leben?

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2 Antworten

Lies doch mal im HGB nach oder lass Dich anwaltlich beraten. Ohne Anerkennung einer Rechtspflicht habe ich gelesen, dass ein Wettbewerbsverbot nur bis zu einer maximalen Dauer von 2 Jahren zulässig ist. (§ 74a Abs. 1 Satz 3 HGB).

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Kommentar von Liftboy
11.07.2016, 07:25

Hallo, vielen Dank so weit! Das Wettbewerbsverbot von 2 Jahren gilt m. E. für Arbeitnehmer, die für diese Zeit aber dafür auch entschädigt werden müssen. (Ich glaube 1/2 Gehalt). Doch wie verhält sich das bei Firmenverkauf?

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Kommentar von bobcar
11.07.2016, 18:52

Ich hab dazu nur das https://www.anwalt.de/rechtstipps/achtung-bei-wettbewerbsverboten-beim-unternehmenskauf_056441.html gefunden. Bei allem ist immer die Rede von einer angemessenen zeitlicher Festsetzung. Ein Beispiel habe ich gefunden, da sollte für den Verkäufer ein 5 jähriger Wettbewerbsverbot gelten. Und das war unzulässig da die Dauer einem Arbeitsverbot gleich kommt. Ich denke 2 Jahre scheint realistisch zu sein, sofern es zeitlich nicht vertraglich geregelt wurde. Du solltest Dich aber vorsichtshalber anwaltlich beraten lassen.

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Ich weiß nicht wie es in Deutschland geregelt ist, dafür solltest du einen Anwalt kontaktieren. Ich kann dir aber sagen, wie es in den USA mit einem solchen Vertrag aussieht.

Er ist rechtsgültig, fällt allerdings unter Zivilrecht. Das bedeutet, dass du zwar nicht strafrechtlich vom Staatsanwalt verfolgt wirst, aber mit einer zivilrechtlichen Klage rechnen musst. Normalerweise muss man hier eine Geldstrafe bezahlen, die in den USA in der Regel vertraglich festgelegt ist und sich in der Regel im zweistelligen Millionenbereich bewegt. Ist dies nicht der Fall, kann der Ganze Vertrag in Frage gestellt werden, und man könnte das Geld zurückverlangen, dass du durch den Verkauf deiner Firma bekommen hast. Fazit: Lohnt sich nicht.

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