Western Schulpferde genauso Abgestumpft?

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14 Antworten

Eigentlich sollte überhaupt nie ein Pferd abgestumpft sein, egal ob Schulpferd, Privatpferd oder sonstiges Pferd. Nur bei schlechten Lehrern aller Sparten passiert das halt leider ab und zu. Das ist aber nicht der Normalfall, sondern eher der besonders unglückliche Fall.

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Das liegt an dem Reitbetrieb, nicht an der Reitweise. 

Wenn du ein fein ausgebildetes Schulpferd hast, auf dem nicht allzu viele Reitschüler rumjuckeln, d.h., das Pferd nicht in Dauerbetrieb läuft, regelmäßig Korrektur geritten wird und allgemein eben rittig ist, dann lässt es sich auch als Schulpferd gut reiten. 

Überraschend, dass nicht jedes Klischee immer stimmen muss, nicht wahr :-):-)

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Kommentar von DCKLFMBL
06.01.2016, 19:49

genau nicht Jedes ;-)

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Das liegt zum einen am Impulsreiten, der Reiter hängt dem Pferd nicht ständig im Maul (besonders bei Anfängern), zum anderen fangen die wenigsten Reiter direkt mit Westernreiten an, sondern wechseln irgendwann aus dem Englischreiten, so dass sie die typischen Anfängerfehler nicht mehr machen. Und vermutlich wird dieses Pferd zusätzlich noch oft Korrektur geritten.

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Kommentar von DCKLFMBL
07.01.2016, 10:05

Ich werde auch von Englisch wechseln

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Wenn der Unterricht (vor allem zu Beginn) nur in Kleinstgruppen mit sehr direktem Kontakt zum Reiter und seinem Pferd statt findet und der RL seine Pferde regelmäßig selbst reitet und so korrigiert aber auch die Besonderheiten der einzelnen Tiere erklären kann und das auch tut, MUSS kein Schulpferd abstumpfen, egal welche Reitweise (obwohl ich in der Impulsreitweise mit dem "losen" Zügel schon einen großen Vorteil sehe, daß das Pferd nicht so schnell verritten oder sauer werden kann). Ich tue es mir alle 10 Jahre mal an, in "meinen" alten Stallzu gehen und mir die dortigen Dramen anzusehen und immer wieder entsetzt zu sein, daß sie einfach nix ändert: Schulpferde werden, wenn sie lieb sind, verheizt; wenn sie sich wehren, kommen "gute", will sagen mutige, buckelfeste Reit(Schül)er drauf, die sie dann "Korrektur reiten", natürlich in der regulären Reitabteilung und gegen den üblicher Reitstundenpreis. Privatpferde haben ihre eigenen Abteilungen und auch andere Trainer.... und das, obwohl die jungen oder auch mal älteren "Reitlehrer/innen" ja regelmäßig Kurse mitmachen müssen, um ihre Erlaubnis zur Unterrichtserteilung zu behalten! DieseFN- Kurse sind gar nicht so schlecht, aber der Inhalt wird soooo selten angewendet. Und je größer die Reitergruppen sind, desto weniger Erklärungen, Korrekturen usw usw gibt es. Den besten und persönlichsten Unterricht habe ich (für Freizeitreiter, NICHT für Turnierambitionierte) bisher NUR auf den Therapiehöfen gefunden. Wer im Reitsport etwas Schleifen und Medailen sammeln will, braucht i.d.R. private Trainer, Einzelunterricht o.ä. Fazit: Wir (Freizeit-, Western- und WAnderreiter) haben uns mit 4 Leuten zusammen getan und uns eine Trainerin nach unseren Wünschen organisiert und diese hat jeden 30 Min geschult - auf 2 Privatpferden, die notfalls auch mal von der Trainerin korrigiert wurden. Sei froh, einen sooo tollen Stall+Trainer gefunden zu haben!!! Das ist auch den einen oder anderen Euro mehr wert!

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Hallo, 

das alle, vor allem ältere, Schulpferde abgestumpft sind ist etwas verallgemeinert. Es kommt auf den Reitstall und das Pferd an. Viele Reitschulen haben leider keine richtig ausgebildeten Schulpferde, geschweige denn werden diese regelmäßig Korrektur geritten, artgerecht gehalten und behandelt. 

Das hat also auch nix mit der Reitweise zu tun. Man macht bei jeder Reitweise Fehler machen und dem Pferd schaden. 

Mit freundlichen Grüßen

Sesshomarux33

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Ich habe in meinen bisherigen Reitschulen auch immer nur sehr abgestumpfte Pferde bekommen. Inzwischen bin ich aber auf einem Hof auf dem die Pferde regelmäßig Korrektur geritten werden, und das merkt man. Das hat nichts mit der Reitweise zu tun ;)

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Ein gutes Western Pferd muss fein an den Hilfen sein. Das Pferd muss auf kleine und wenige Impulse reagieren, darum geht es im Western reiten.

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Kommentar von CarosPferd
06.01.2016, 19:47

Klassisches reiten hat das gleiche Ziel ;) 

Pferde die auf leichte kleine Impulse reagieren.

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Kommentar von MilleW
06.01.2016, 19:58

Nur ein das die wenigsten Pferde :/

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Kommentar von MilleW
06.01.2016, 21:01

Ich würde gerne so Unterricht nehmen aber bei mir gibt es kaum Reitställe. Einmal den in dem ich reite, das sind eigentlich top Pferde, und einen Privatstall wo man eine Reitbeteiligung braucht. In dem Stall in dem ich reite reite ich aber kein Schulpferd, sondern privat Pferd da ich an dem eine Reitbeteiligung habe aber es ist extrem verritten :/

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Kommentar von MilleW
07.01.2016, 14:40

Die sind voll. Alle Schulpferde gehen schon ein paar mal täglich. Die einzige Möglichkeit am Unterricht teilzunehmen wäre noch privat Pferd, was ich ja mache damit ich überhaupt Reitstunden habe.

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An der Reitweise liegt es meiner Meinung nach nicht. Wenn das Pferd nicht nur von Anfängern geritten wird, sondern auch regelmäßig einen Korrekturberitt bekommt "stumpft" es auch nicht ab. Zudem spielt auch die Qualität des Unterrichts eine Rolle.

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Das hängt mit dem Besitzer zusammen. Unsere Schulis zb haben Reitbeteiligungen die wirklich fein reiten, sonst gibts die Rb gsr nicht und außerdem reiten wir erfahrenen und höher ausgebildeten Reiter die Pferde mind alle 3 Wochen korrektur. Die schwierigen Kandidaten 1mal pro Woche.
So haben wir zb in unserem Umkreis feinere und bessere Schulis als die anderen Betriebe.
Solch eine Qualität zu bekommen ist nur eben Zeit und Geldaufwendig was die Preise bei uns natürlich etwas hebt bei uns sind es 4€ mehr als bei Anderen. So gibt es eben mehr die stupmfen Tiere einfach aus bequemlichkeit und Gewinndenken.

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Das kommt eher auf den Stall, bzw die Besitzer an.

Jedes Schulpferd sollte regelmäßig Korrektur geritten werden und nicht zuuu viel im Schulbetrieb eingesetzt werden (das Zweite aus mehreren Gründen). Dann stumpfen die Pferde nicht so ab und reagieren auf feine Hilfen.

Es ist unabhängig von der Reitweise. Klassisch gerittene Schulpferde reagieren genauso gut auf die klassischen Hilfen (in einem guten Stall)

Man sollte den Stall wechseln wenn es dort nur diese total abgestumpften, aussenherum quasi komplett automatisch laufenden Schulpferde gibt. Allein auch um das nicht zu unterstützen, und man lernt ja auch nicht wirklich viel so.

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Bei den Englisch-Reitern gibt es abgestumpfte verrittene Schulpferde genau so, wie es auch durchlässige und sensible Schulpferde gibt. Genau so ist es beim Western auch. Dann hast du vermutlich einfach einen guten Hof erwischt.

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Das hot nicht unbedingt etwas mit der Reitart zutun, sondern mehr mit Besitzer, verhalten der Schüler etc. Und auch wie lange ein Pferd schon als Schulpferd läuft und natürlich auch mit dem Pferd selbst. Das es so gut auf die Hilfen reagiert deutet darauf hin, dass du einen guten Stall gefunden hast, Glückwunsch😄😊

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 An der Reitweise liegt es nicht. Im GEgenteil , ich kenne mehr zombieartige WEsternpferde als Englischpferde.

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Hallo,

Klischees sind halt Klischees.

Dass Schulpferde automatisch abgestumpft sind ist völliger Quatsch. Du siehst gleich am Betrieb, ob es ein guter oder ein schlechter ist. Gute lassen Pferde Korrekturreiten, kümmern sich um die einzelnen Pferde und behandeln Pferde nicht als Maschienen.

Mit der Reitweise hat das nichts zu tun sondern allein mit dem Betrieb.

Lg, Andrea

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Kommentar von Baroque
06.01.2016, 19:46

Ich geh da noch weiter: GUTE müssen ihre Pferde gar nicht korrekturreiten, weil sie vom ersten Schritt an aufpassen, was die dem Reitschüler wie erklären, dass das Pferd gar nicht erst falsch geritten wird. Dafür muss man eben einen Anfänger besonders intensiv betreuen, eigentlich erst mal jeden Schritt nebenher gehen und ihm auch mal die Zügel führen, um ihm zu erklären, was er spüren muss, auch mal mit seiner Hand unter dem Bein des Schülers prüfen, ob er das Erklärte korrekt umsetzt.

Leider sieht man in schlechten Betrieben das Gegenteil: Grade der Anfänger, der intensivste Betreuung bräuchte, hoppelt irgendwo weiter hinten in einer Abteilung mit und hat keine Ahnung, was er eigentlich macht.

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