Frage von PrivatPurzel, 238

Westen warnt Russland, was könnten die machen?

Quelle focus : https://www.google.de/amp/s/amp.focus.de/politik/ausland/geduld-sei-nicht-unbegr...

Was könnte denn passieren könnte der Syrien Krieg sich zum großen Flächenbrand entwickeln,sprich 3 Weltkrieg?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von TUrabbIT, 95

Ein 3.Weltkrieg wird dadurch nicht entstehen, zumindest nicht in der Form wie du meinst. (Sind wir nicht in einer Art Weltkrieg gegen Terrorismus?)

Was passieren kann und wird sind weitere Verschlechterung der diplomatischen Beziehungen und Behinderung internationaler russischer Aktivitäten.

Damit meine ich Sachen wie Probleme bei Genehmigungen für Projekte russischer Firmen oder Organisationen im Ausland, Visa und Einreise Schwierigkeiten für russische Funktionäre, Rückhalt von Spendengeldern und Förderungen für russische Organisationen die international agieren etc.
Tausend kleine und große Nadelstiche die es der russischen Wirtschaft schwerer machen zu handeln und allgemein die Zusammenarbeit erschweren.

Wenn Russland dann in einem internationalen Gremium Unterstützung braucht, kann es sein das man sie auflaufen lässt.

Antwort
von zetra, 100

Warnungen sind das taegliche Brot der entsprechenden Politiker.

Das Embargo ist natuerlich dafuer gedacht, die Russen in die Knie zu zwingen. Allerdings haben sich die Zeiten geaendert.

PS: Putin hat keine 10 Millionen Villa, ausserdem trinkt er nicht. Die Villa, die hier angesprochen wird, steht in der Tuerkei. Ich glaube allerdings, dieser Bewohner, trinkt aus religioesen Gruenden auch nicht?

Antwort
von livechat, 81

Zum Bespiel Wirtschafts-Sanktionen.

Antwort
von dermitdemball, 91

Lieber "WESTEN" -  "Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen!"

Die USA und die "Koalition der Willigen" (europäischen Länder die George W. Bush "gehorsam" in den Irakkrieg folgten)   - sind für das Chaos und das Blutvergießen in Syrien und Irak hauptverantwortlich!

Der Irakkrieg (begann am 20. März 2003) war eine völkerrechtswidrige Militärinvasion der USA, Großbritanniens und einer „Koalition der Willigen“ in den Irak.  ...

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Irakkrieg

Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa entgegnete: „Ich erinnere mich an die 2000er Jahre.

Damals forderte man von Russland, sich der richtigen Seite der Geschichte gegen den Irak anzuschließen“. Jetzt fordere der Westen von Moskau wiederum Beweise für den Friedenswillen in Syrien. 

„Wer von Russland Beweise für seinen Friedenswillen fordert, soll erstmal selbst beweisen, dass er kein Aggressor in Bezug auf Länder der Region ist“, sagte sie der Agentur Interfax

Quelle:  http://www.focus.de/politik/ausland/geduld-sei-nicht-unbegrenzt-westen-warnt-mos...

Antwort
von voayager, 83

Der focus bewegt sich haargenau auf dem gleichen Niveau wie die BILD-Zeitung, iss also völlig unseriös.

Expertenantwort
von atzef, Community-Experte für Politik, 83

Nein. Ein 3. Weltkrieg droht weiterhin nicht.

Aber natürlich verfügen die dort engagierten NATO-Staaten, uns eingeschlossen, über eine nahezu unendliche Vielfalt an Möglichkeiten, abgestuft auf das Drehen an der Gewaltspirale durch Assad und Putin zu reagieren.

Antwort
von JBEZorg, 58

"Westen warnt Russland" hört sich sehr lustig an.     

Der Westen ist in letzter Zeit für viele Lacher gut.

Antwort
von Coollase, 120

Ist jetzt die Frage was bei nem dritten Weltkrieg passieren könnte, oder was der Westen für eine Wahrung an Russland Kopf werfen könnte?

Kommentar von PrivatPurzel ,

Was der Westen mit der Warnung meint,was die dagegen machen wollen 

Kommentar von Coollase ,

Also NICHT-KRIEGERISCHE alternativen sind eigentlich Wirtschaftssanktionen, also der Klassiker. Auch wenn sich Russland davon noch nie beeindruckt gezeigt hat, ist die Wirtschaft von Russland.... jaaaaaa, non-exsistent. Also währe mit genügend Wirtschaftssanktionen aus ALLER Welt nicht nur aus dem Westen, währe es durchaus möglich RU "gefügig zu machen / Lahm zu legen"

Doch wenn sich RU in seiner existenz bedorht oder in ihrem Recht hintergangen fühlt, holen sie sich immer kriegerisch was ihnen "GEHÖRT" *hust* Halbinsel Krim *hust*

Aber RU... ist halt der... "harte F***er" sprich ohne etwas gewaltsames ODER einen Machtwechsel (verflucht unwahrscheinlich) ist eine Drohungen des Westens gegen Russland sowas von total egal xD

Antwort
von Fielkeinnameein, 66

Der Artikel ist doch nicht mehr als Propaganda um von seinen eigenen Taten abzulenken.

Der Focus scheint noch nicht verstanden zu haben das dort Krieg herrscht den Russland nicht begonnen, sondern nur beigetreten ist. 

Kommentar von uselexxx ,

richtig.. es gab was zu holen, also haben die russen beschlossen da mitzumischen .. ist das jetzt minder verwerflicher als den krieg anzufangen? .. für ein ende des morders tun die russen GARNIX.. eher das gegenteil

Kommentar von Fielkeinnameein ,

Da Russland auf bitten von Assad da ist und niemand sonst, ist das unerheblich. Dort kämpfen Islamisten gegen die Regierung. Jede Regierung hat das Recht sich zu verteidigen und nichts anderen passiert dort. 

Kommentar von uselexxx ,

mit "auf bitten assads" hast du recht.. bleibt jetzt noch die moralische frage.. darf man sich in *nord-korea einmischen? oder nicht?

zu saddams zeiten, wurden ebenfalls zawr menschen zu tode gefoltert .. aber es herrschte "frieden" und "wohlstand" .. war es nun richtig dort einzumaschieren oder falsch? .. immerhin hat saddam mit mord und totschlag die stabilität der region garantiert

Kommentar von kayo1548 ,

"zu saddams zeiten, wurden ebenfalls zawr menschen zu tode gefoltert ..
aber es herrschte "frieden" und "wohlstand" .. war es nun richtig dort
einzumaschieren oder falsch? .. immerhin hat saddam mit mord und
totschlag die stabilität der region garantiert"

das ist eine gute Frage

Klar ist, dass es dort Probleme gab und auch Unruhen; Durch das Eignreifen von Außen wurde die Situation allerdings wohl viel schlimmer als das ohne dieses Zutun gewesen wäre: die Region wurde erst recht destabilisiert;

Das sieht man auch an Statistiken: Opfer von Gewalt und co sind nach dem Eingreifen signifikant gestiegen.

Und heute ist das noch nicht viel besser.

Daher kann man also sagen, dass das Eingreifen eher als negativ zu bewerten ist.

Was die Motive angeht, so gab es da sicher sehr unterschiedliche.

Manch ein Politiker hat das sicher aus Vermarktungsgründen gemacht; Kampf gegen "Terror" usw. ist halt etwas das man in letzter Zeit gut vermarkten kann, vor allem eben seit dem 11. September. Ich habe fast manchmal das Gefühl als müsste jeder Politiker der gewählt werden will sogar da irgendwas sagen, dass sich darauf bezieht.

Wiederum andere aus finanziellen Gründen; manch einer und mache Soldaten sicher auch tatsächlich mit der Intention zu helfen.

Und auch in der Praxis gab es da von allem sicher ein bisschen was.

Man muss sich da halt immer klar machen, dass es trotz allem nur bedingt eine homogene Zielsetzung gibt und jeder da versuchst auch eigene Ziele zu erreichen.

Den Kommentar habe ich so ähnlich übirgens schonmal geschrieben; keine Ahnung wer das beanstandet hat und warum.

Kommentar von kayo1548 ,

" Dort kämpfen Islamisten gegen die Regierung. "

Nein, nicht nur.

da gibt es zig Oppositionen auch außerhalb der IS, auch wenn letztere natürlich starke Präsenz erlangt hat.

"und nichts anderen passiert dort. "

Prinzipiell ja, aber die Art und Weise wie Assad auch mit der eignen Bevölkerung umgegangen ist, ist nicht tragbar und auch die zivile Opfer die dort entstanden sind halte ich nicht für tragbar.

Natürlich mag man sagen das in dieser Konfliktsituation einfach alles eskaliert ist, aber Assad ist da definitv keine Lösung und der Konflikt wird dadurch nur immer wieder aufs Neue entzündet.

Sicher ist Assad die bessere Alternative zu einem IS Regime, aber zu einem status quo zurück geht es nicht und das weiß auch jeder.

Im Gegenzug hat niemand eine wirklich Ahnung wie man da langfristig und zielgerichtet was machen soll

Es ist einfach eine bescheidene Situation dort.

Kommentar von Fielkeinnameein ,

Ich rede nicht vom IS, ich rede von den Rebellen. Diese sind ebenso radikale Islamisten ähnlich AlQuaida. Nur weil man sie Rebellen nennt, sind sie noch lange nicht die Guten.

Assad ist der gewählte Präsident im Land und wenn man ein Problem mit ihm hat muss man es so machen wie der Iran oder ihn abwählen.

Kommentar von kayo1548 ,

"Diese sind ebenso radikale Islamisten ähnlich AlQuaida"

Nicht nur; da gibt es halt leider sehr viele Parteien die sich manchmal aus Interessensgründen gemeinsam engagieren und wiederum viele die auch radikalisiert werden.

Da gibt es dann selbst innerhalb einer Gruppierung wie z.b. der FSA sehr unterschiedlich eingestellte Menschen; manche die eher weniger Zustimmung zu Gruppen wie Al Nusra zeigen und wiederum andere die da sogar überlaufen.

Wobei es da ja an Organisationen die sich Al Qaida zugehörig gezeigt haben soweit ich weiß nur Al Nusra gegeben hat, die ja jetzt anscheinend sich davon getrennt hat.

Jedenfalls eine nicht sehr einfache Situation, finde ich zumindest.

". Nur weil man sie Rebellen nennt, sind sie noch lange nicht die Guten."

gibt es da überhaupt noch Gute?

Die Rebellen haben Assad Anhänger und deren Familien gefoltert und ermordert und umgekehrt genauso; verstehen kann man jeden der da einfach aus Verzweiflung und individuellen Umständen so reagiert; aber Recht geben kann ich niemandem

Das ist alles völlig außer Kontrolle und eine stabile Regierung kann es so kaum geben und wäre auch kaum sinnvoll, da das zwangsläufig zu Unterdrückung und damit wieder Konflikte führen würde.

"oder ihn abwählen."

ich glaube für Wahlen ist es da zu spät..

Eine neutrale Übergangsregierung ist auch Quatsch und utopisch; keine Ahnung was man da machen kann.

Ich glaube viel mehr als abwarten und hoffen das es sich irgendwann so entwickelt das es stabile Umstände gibt kann man nicht.

Kommentar von zetra ,

uselexxx: Komme bitte aus der Reserve, was gibt es da zu holen?

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community