Frage von soPlanlos97, 52

Wessen Glück ist wichtiger: Das der Eltern oder das des Kindes?

Hallo Leute,

Ich würde gerne eure Meinung zum folgenden Szenario hören: Streng religiöse und 'hoch-moralische' Eltern erziehen ein Kind, welches eher zu Toleranz als zur Tradition tendiert. Das Kind meiden es meist über sensible Themen mit den Eltern zu sprechen, da es weiß, dass seine modernen und 'anzüglichen' Ansichen den Eltern nicht recht wären. Weiteres unterdrückt das Kind noch vielen anderes, was nicht in das GERAHMTE Bild der Eltern passt. Natürlich versteht dass Kind dass Eltern nur menschliche Wesen sind und das es sinnlos gar gemein ist eine vollkomme Erziehung zu erwarten. Auch ist klar, dass die Eltern nir das Beste für ihr Kind wollen, sie sehen es als ihre Pflicht das Kind moralisch zu erziehen. Das Kind will ihnen nicht das Gefühl geben versagt zu haben. Es will ihnen nichg das Herz brechen. Es will sie stolz als enttäuscht sehen. Es will nicht erfahren wie es aussieht wenn Trauen dass Gesicht seinen Vaters zerreisen würde und es will nicht erleben wie seine Mutter sich in Täler der Depression stürzt. Das Kind war nicht nie vollkommen glücklich; auch glaubt es nicht die Fähigkeit des glücklichsein in seinen Genen zu tragen. Glück kam nie vonn Innen. Freude empfand das Kind nur wenn es anderen helfen konnte ihre Ziele zu erreichen. Es blühte auf wenn es die Aufgaben anderer erledigte. Die Arbeiten für andere wurden immer vesser gemacht als die Arbeiten für die eigene Person. Sie wurden effektiver gemacht, schneller, mit mehr Details und mit mehr Freude. Vielleicht solle das Kind nicht den eigenen Weg gehen, basierend auf bisherige Erlebnisse ist die Wahrscheinlichkeit Erfüllung zu finden sowieso sehr klein. Vielleicht sollte das Kind das tun was die Eltern erwarten, denn dadurch sind zumindest die Eltern glücklich. Sie wären so froh, so stolz. Einiges davon würde auf das Kind abfärben...vielleicht. Wenn das Kind das durchzieht was es will ist das Risiko am Ende alle traurig zu machen so vernichtend hoch.

Was ist eure Meinung?

Danke fürs Lesen

Antwort
von Taps84, 22

Ich wusste gar nicht, dass man so poetisch ausdrücken kann, dass man eine sch*iß Kindheit hat xD

Solange das Kind nicht 18 ist sollte es einfach auf die Eltern hören und sobald es 18 oder evtl. Noch älter ist und sich wirklich auch in eine Eltern Rolle versetzen kann ruhig offen und ehrlich mit den Eltern über diese Sachen reden und sein Leben selber in die Hand nehmen.

Wenn das Kind das schafft haben die Eltern doch ihr Ziel erreicht und können stolz sein ;)

Kommentar von soPlanlos97 ,

Leider sehen die Eltern nur absolutes Gehorsam als Erfolg an. Die Aufklärung haben sie so nie mitgemacht... Das ist Kind ist tatsächlich volljährig, doch wenn es zb. ausziehen würde gebe es kein zurück. Es ist nicht nur die zukünftig zu erwartende Einsamkeit die dem Kind Angst macht, auch wenn es eine große Rolle spielt, aber auch pragmatische Dinge wie finanzielle Schwierigkeiten bei einer selbstständigen Wohnung und ähnliches wirken einschüchternd. Zu wem sollte das Kind wenn es Hilfe braucht? Noch wichtiger zu wem wenn es Zuwendung und Anerkennung von Erwachsenen braucht?

Kommentar von Taps84 ,

Man kann das ganze jetzt zweigesichtig sehen. Zum einen scheint das Kind dann noch nicht bereit zu sein sich zu lösen und unabhängig zu sein, klar ist auch schwierig von jetzt auf gleich.

Zum anderen scheint das Kind keine wirklich enge Bindung mehr zu seinen Eltern zu haben, ich nehme an, dass das Kind 19 Jahre ist (so wie ich auch) und nicht unbedingt gelernt hat wie es ist selbständig und auf sich komplett alleine gestellt zu sein...

Ich will mich jetzt auch lösen, fand die Erziehung auch nicht grade schön und kann auch nicht mehr nach dem System leben... Hab mir jetzt eine WG gesucht und bin da nicht komplett auf mich alleine gestellt... Bekomme aber auch Hilfe und Unterstützung von Geschwistern und sehr guten freunden.... Und vielleicht auch bald von meinen mit WGler. 

Es gibt immer Leute die einem helfen können und Anerkennung findet man auch woanders.... Ich schreibe auch gerne dafür mit einer Person die mich versteht und mit mir fühlt, kann dir das auch nur empfehlen.

Stehe für sowas auch gerne zur Verfügung ;)

Kommentar von soPlanlos97 ,

Danke das bedeutet mir echt viel! Und ich wette du kennt die Ängste und Unsicherheiten die mit dem Loslösen verbunden sind. Früher als ich jünger und unreifer war versuchte ich stets meine Eltern zu ändern. Jedoch habe ich gelernt das man im Leben Kompromisse zu schliessen hat und dass man nicht die Zweitbesetzung für die Sonne ist: es dreht sich nicht alles um mich! Trotz dieser Weisheit schaffe ich es immernoch nicht mit ihnen auf einer ehrlichen stufe klarzukommen... Ich muss mich verstellen :/ was ermüdend wirkt wenn man es jahrelang macht. Ich würde so gerne erfahren wie es ist auf eigenen Beinen zu stehen. Ich würde gerne mal nach 10 Uhr nach hause kommen. Ich würde aufhören alle wegzuschupsen die ich toll finde weil es meine eltern umbringen würde wenn ich mich in jemanden einer anderen Religionsangehörigkeit bzw Nationalität verlieben würde. Ich könnte mir ein Tattoo stechen lassen. Ich würde Bildern von Bands in meinen Zimmer aufhängen können. Ich müsste nicht immer umschalten wenn sich 2 im Fernseher küssen. Ich könne offen über Freundschaften mit Jungs reden ohne dass ich anschuss bekomme. Ich müsste Sünde nicht mehr als ein Synonym für Sex benutzten. Es wäre so befreiend aber sie würden es nicht ertagen. Niemals. Sie würden mich für immer Hassen. Mit sicherheit. War bei meiner Cousine auch so. 

Kommentar von Taps84 ,

Ich muss ehrlich sagen, einige der Sachen war auch für meine Eltern ein Tabu (Religiöse Dinge jetzt mal ausgeschlossen) halt sehr verklemmt und einfach gegen alles.

Ich habe früher auch über nichts ernstes mit meinen Eltern reden können und es hat mich immer verdammt traurig gemacht wenn ich gesehen habe wie andere Familien sind.

Irgendwann hast du aber mal den Punkt erreicht, da ist dir eigentlich egal was deine Eltern denken und von dir halten... Sie haben dich groß gezogen und aus dir gemacht was du heute bist. Wenn sie damit unzufrieden sind ist es deren Problem und das solltest du nicht zu deinem machen! Jetzt wo ich meinen Eltern sagte, dass ich ein Termin mit einer Maklerin habe sehen sie wie ernst ich das ganze meine, wenn sie nicht hinter mir stehen ist es deren Entscheidung, ich versuche immer hinter ihnen zu stehen und mehr kann ich nicht machen... Ich werde meinen Weg gehen und das solltest du auch.

Ich habe zwar auch Angst aber ich denke mir, andere haben es auch geschafft und schlimmer kann es nicht werden ;)

Man kann sich ja auch untereinander unterstützen und helfen.

Kommentar von soPlanlos97 ,

Du hast schon recht. Mein Problem ist das ich gierig bin.. Ich will einfach alles aufeinmal haben.. Jedoch verhalten sich leider die einzelnen Wünsche paradox zueinander. Ich hab das vorhin kommentiert

 "Wenn ich jetzt ausziehen würde wäre ich eine Hu *re für sie. Ich versuchte mich mal an dieses Thema ranzutasten. Sie reagierten wie folgt: "man zieht aus um Privatsphäre zu haben.. Wozu braucht ein unverheiratetes Mädchen Privatsphäre?" " 

Ehrlich gesagt wäre mir das nicht egal. Wie soll man ohne einen Halt im Leben auskommen. Mir fällt es zwar sehr leicht Freundschaften zu knüpfen aber diese sind meist eher oberflächlicher Natur. Vertrauen gewinne ich erst nach 1-2 jahren Freundschaft. Und da ich mit meinen Eltern am längsten gelebt habe Vertraue ich nur ihnen zu 100% :( 

Antwort
von wilees, 15

Du bist inzwischen erwachsen und mußt versuchen Deinen eigenen Weg zu finden. Wenn Deinen Eltern die Einsicht fehlt, bleibt Dir letztendlich nicht anderes übrig als Deine Unabhängigkeit zu erzwingen. Denn Du kannst um glücklich zu werden nur nach Deinen eigenen Bedürfnissen leben, nach Deinen Wertvorstellungen - Du kannst nicht im Käfig der Vorstellungen Deiner Eltern leben.

Wenn Deine Eltern glauben Dir vermitteln zu dürfen - wenn Du nicht bereit bist nach ihren Vorstellungen zu leben, dann seien sie traurig oder würden depressiv, so ist dies eine emotionale Erpressung, die auf Dauer mit einem großen Knall enden wird - oder Du wirst irgendwann unter dieser Last seelisch zerbrechen und vielleicht in der Psychiatrie landen.

Sage jetzt bitte nicht, Du bist wirtschaftlich von Deinen Eltern abhängig und müsstest es deshalb aushalten.

Nein auch dies ist kein Grund. Deine Eltern sind Dir trotzdem, wenn sie es wirtschaftlich können, zum Unterhalt verpflichtet. Ansonsten gibt es Studienhilfe, Wohnbeihilfe, Familienbeihilfe, möglicherweise ein Stipendium und einen Nebenjob. Wenn Du es willst, wirst ! Du es schaffen.

Auch wenn dies vielleicht ein schmerzhafter Prozess werden wird, glaub mir in einer überschaubaren Zeit werden sich die Wogen glätten. ( So sehe ich dies, als Mutter von drei Kindern .)

Kommentar von soPlanlos97 ,

Wow das ist echt toll das du als eine Mutter auf meiner Seite stehst. Du hast schon recht finanziell wird es noch irgend wie gehen..auch wenn es unsicher ist aber was ist mit dem emotionalen Aspekt? Ich will doch das sie mich lieben. Seit der Pubertät waren sie nur einige male stolz auf mich, darunter als ich meine Matura (abi) machte. Als Kind war ich 'gefügiger' dann kam mit 13 meine 'Zick-Phase'. In dieser offenbarte ich das ich eher zur bewiesenen Wissenschaft als zur dogmatischen Religion tendiere; was ich irgend wie bereue. Seit dem habe ich in ihren Augen an Wert verloren. (Obwohl ich seit ich 16 war eh nichts mehr gegen sie sage) 

Kommentar von wilees ,

Weißt Du ein "Kind" hat nicht die Aufgabe seine Eltern stolz oder glücklich zu machen. Für ihr Glück und Wohlbefinden sind die Eltern alleine verantwortlich.

Jeder Mensch darf gläubig sein, aber er hat grundsätzlich nicht das Recht seinen Glauben einem Dritten aufzuzwingen.

Ich nehme mir die Freiheit Dir einen lieb gemeinten Rat zu geben, bitte suche Dir therapeutische Unterstützung, damit Du den hier zwingend notwendigen Loslösungsprozess leichter bewältigen kannst. Du brauchst jemanden, mit dem Du Dich "austauschen" kannst.

Kommentar von soPlanlos97 ,

Wenn ich jetzt ausziehen würde wäre ich eine Hu*re für sie. Ich versuchte mich mal an dieses Thema ranzutasten. Sie reagierten wie folgt: "man zieht aus um Privatsphäre zu haben.. Wozu braucht ein unverheiratetes Mädchen Privatsphäre?" 

Kommentar von wilees ,

Darf ich fragen, wie alt Deine Eltern sind? Und welchen Glauben sie haben? Sind hier beide gleichermaßen hart?

Kommentar von soPlanlos97 ,

Also Mutter 43 Vater 48. Wir gehören zu einer orthodoxen christlichen Minderheit die extrem traditionel ist.. Zu meinem Glück. Ich würde gerne zum Therapeuten aber es ist zu teur. Ich weiß nicht ob die Kasse übernehmen würde. Ich bin mor sicher das 'stress mit Eltern' kein triftiger Grund wäre. Sie haben die selben moralischen Vorstellungen.. Mein Vater ist halt als Mann des Hauses etwas harscher. Jedoch ist meine Mutter immer der selben Meinung.. Sie redet halt nur ohne zu schreien. 

Kommentar von wilees ,

Zur Finanzierung von Psychotherapie in Österreich kann ich nichts sagen, da ich in Deutschland lebe und noch nie in Österreich war. Trotzdem habe ich mal einen Link herausgesucht, von dem ich hoffe, dass er Dir weiterhilft.
Wenn nicht, fragen.

Leistungen & Kosten - Gesundheitsportal - Gesundheit.gv.at

www.gesundheit.gv.at › ... › Gesund leben › Psyche & Seele › Hilfe & Unterstützung

Hier vielleicht eine Anlaufstelle - um eine Beratungsstelle für Deine Lebensituation zu finden. Bei uns in D gibt es bei der Diakonie Beratungsstellen, die bei solch schwierigen Situationen auch mit Gesprächen im Rahmen der Lebensberatung weiterhelfen.

HELP.gv.at: Österreichweite Beratungs- und Betreuungsstellen

www.help.gv.at › ... › Beratungs- und Anlaufstellen für Menschen in Not

Das junge Alter Deiner Eltern verblüfft mich etwas im Hinblick auf ihre Haltung dir gegenüber. Du hast nicht nur Stress mit Deinen Eltern. Ich sage es jetzt mal salopp, Du bist ganz schön angeschossen.

Antwort
von nowka20, 15

eltern und deren kinder hängen in bezug auf glück immer eng zusammemn

Kommentar von soPlanlos97 ,

Natürlich... Was aber wenn sie Gegenpole sind ?

Kommentar von nowka20 ,

dann trifft das prinzip des kampfes zu!

Antwort
von ollesgemuese, 20

Lass mich raten, das Kind ist weiblich?

Kommentar von soPlanlos97 ,

Das spielt keine Rolle :) [aber ja]

Kommentar von ollesgemuese ,

Ich frage deshalb danach, weil es wie ein typisches Szenario von "Frau mit Problem" klingt, sei es fiktiv in Romanen, Filmen usw oder in der Realität (auch persönliche Erfahrung).

Das rührt vlt. von der allgemeinen Auffassung in der Gesellschaft gegenüber Mädchen/Frauen, die rebellisch sind im Gegensatz zu Männern/Jungs. Damit sind Eigenschaften verknüpft, die tendenziell als männlich gelten und die man(bzw Eltern) eher bei Jungs durchgehen lassen als bei Mädchen. Es kommt dann auch eine sexuelle Komponente hinzu, die es jungen Frauen schwerer macht, quasi "ihr ding" durchzuziehen. 

Deswegen wirkt die Beschreibung wie die klassische Story von dem Mädchen, das brav ist, nie aufmuckt und es allen Recht macht (insbesondere der Familie) und irgendwann im Leben feststellt dass sie nicht glücklich ist. Falls sich das nicht schon lange vorher in ungünstig gewählten Beziehungen, Dramen etc. auswirkt, versteht.

Soll nicht heissen, dass bei Jungs ein ähnlicher Lebenslauf nie passiert, aber die gleichen Probleme (Erwartung der Eltern erfüllen)

wirken sich da oft unterschiedlich aus.

Ich will nicht übertreiben, aber so ziemlich jeder 2te Frauenroman handelt von diesem oder einem ziemlich ähnlichem Lebenslauf, den du da beschreibst :P

Kommentar von soPlanlos97 ,

Und wie enden diese romane ? Und was wäre dein rat. Ich habe zwar einen Hang fürs dramatische Formulieren aber dadurch meine ich es nicht weniger ernst. Wenn man 'geschwollener' redet kann man sich leichter vor der Situation distanzieren was eine rationalere Entscheidung möglich macht. Jedoch finde ich keine Passiermöglichkeit für diesen Engpass. :/

Kommentar von ollesgemuese ,

Ich fürchte ich kann dir keinen guten Rat geben. Solche Romane lese ich nur wenn nichts sonst da ist (aufgrund einer Lesesucht ^-^).

Und dann kriege ich jedesmal einen Hass auf die Hauptdarstellerin weil sie natürlich IMMER die falsche Entscheidungen trifft, die ihr Elend verlängern oder verschlimmern..

Ein gutes Beispiel ist da die als Sci-Fi-Reihe getarnte Romanserie "Darkover" von Bradley. Ich bin immer noch sauer dass ein weibliches Familienmitglied das mir untergejubelt hat "weil, da sind ja auch Raumschiffe drin".

Im idealfall findet das Kind ein nichtschädigendes Frustventil für die Zeit bis es sich einigermaßen von den Eltern loseisen kann.

Mit der Zeit (und Alter) relativieren sich die Forderungen und die Beziehung kann sich entspannen, die entscheidende Herausforderung (und der Stoff für die vielen Romane) ist allerdings bis dahin so wenig Schaden wie möglich zu erleiden.

Da kann ja von extrem (Zwangsheirat, ungewollte Schwangerschaft) bis naja (du machst auf jeden fall Abitur/Studium!) alles passieren.

Kommentar von soPlanlos97 ,

Nun leider existiert kein 'loseisen' für mich. Ich würde von den Händen meiner Eltern in die Hände meines Ehemannes gereicht werden. Heirat ist die einzige tolerierte Rechtfertigung für einen Auszug. Problem: 1. ich glaube nicht an die Ehe 2. ich steh nicht auf Typen :/ was alles nur beschwerlicher macht-.-

Kommentar von ollesgemuese ,

Meiner Meinung nach ist in dem Fall die Antwort nicht schwer, aber ihre Umsetzung umso mehr. Deine Eltern haben kein Anspruch darauf zu entscheiden, mit wem du dein Leben als erwachsene Frau  verbringen willst. Falls sie das argumentativ nicht verstehen, kannst du entweder mit Hilfe entsprechenden Stellen soviel Abstand wie möglich nehmen. Oder, falls du noch nicht alt genug bist dafür, die Situation hinauszögern. (hier muss ich leider plastisch darstellen)

"argumentativ" heisst, dass du ihnen vlt versuchst klarzumachen, dass eine gezwungene Ehe auch immer eine Vergewaltigung impliziert. Ob sie auf sich stolz sein können, einem fremden Mann dabei geholfen zu haben? Ich wüsste auch keine Religion (ja, auch die, die derzeit in aller Munde ist), in der das zulässig oder gar erwünscht wäre. Es wäre da auch gut, Meinungen von Leuten einzubinden, die sie respektieren.

Die bequemste Lösung, selbst jm. vorzuschlagen, der dann grummelnd, aber letzendlich doch akzeptiert, nur um Ruhe zu haben, lasse ich mal aus offensichtlichen Gründen außen vor.

Für das 2te "Problem" seh ich angesichts der Beschreibung der Eltern keine Lösung in dem Sinn. Das liegt so weit außerhalb der möglichen Akzeptanzschwelle (stelle ich mir jedenfalls vor), daß es vlt nicht zum Thema gemacht werden sollte, solange du in irgendeiner Weise von ihnen abhängig bist. Manchmal muss man annehmen, dass hier 2 unterschiedlich Welten vorhanden sind.

Das Gute ist, du bist in der Hinsicht weder die einzige noch die erste, die sich mit diesen Problemen konfrontiert sieht, (auch wenn es zu den schwierigeren Fällen zählt), siehe die zahllosen Romane :P aber auch reale Figuren im Leben. Auch deshalb sollte es dir möglich sein, Anlaufstellen zu finden, die vlt konkretere Vorschläge machen können als jm. hier.

Kommentar von soPlanlos97 ,

Tatsächlich liegt es außerhalb ihrer Akzeptanzschwelle ... Aber was tut das nicht -.- sie meinen es nur gut doch sind sie schlicht weg zu altmodisch. Ich werde recherchieren wie ich ausziehen kann... Ich bin ja schon volljährig:) danke für deine Zeit ich hoffe das wir beide unsere Ziele erreichen im Leben

Kommentar von ollesgemuese ,

Ich kenne das, es gibt Menschen in meiner Familie, die  glauben, das Gott  buchstäblich die Erde mit seinen Händen geformt hat...und noch anderes.

Jedenfalls dir alles Gute, dass es so läuft, wie du es dir vorstellst.

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