Frage von rosepetals, 58

Weshalb wollte der Senat 49 v.Chr., dass Caesar sein Heer abgibt?

Ich schreibe für die gymnasiale Oberstufe eine Seminararbeit über Julius Caesar, jedoch erschließt sich aus meinen Quellen nicht der genaue Grund, wieso der Senat (Lucius Cornelius Lentulus Crus) Caesar dazu beauftragt, sein Heer und seine Provinzen abzugeben. Dies war unmittelbar vor dem Bürgerkrieg und eine Reaktion auf Caesars Wunsch auf eine Anmeldung zur Konsulenwahl.

Natürlich ist erschließbar, dass sie Caesar aus diversen Gründen politisch ausschalten wollten. Aber wie sollte das über die Abgabe eines Heeres funktionieren? Schließlich hatten sie nicht erwartet, dass Caesar gegen Rom marschiert (oder doch?), denn gegen den Bürgerkrieg waren sie nicht vorbereitet gewesen.

Oder soll dies nur als Nachricht des Senates angesehen werden, der Caesar "die Schranken zeigt"?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Albrecht, Community-Experte für Geschichte, 25

Ein Heer war in einem Machtkampf, indem es wegen fehlender Verständigung zu Kämpfen kommen konnte, ein starkes Mittel. Über eine fertig aufgestellte Truppe zu verfügen, war günstig. Truppen neu aufzustellen bzw. Veteranen zu den Waffen zu rufen, war im Erfolg und der zusammenkommenden Schlagkraft unsicherer und dauerte Zeit, außerdem war eine Privatarmee rechtlich nicht erlaubt. Die Abgabe des Heeres war also wichtig, um Caesar politisch ausschalten zu können. Rechtlich wäre Caesar nach dem geforderten Ende seines Prokonsulats Privatmann gewesen. Dann hätte er von Gegern in einem Prozeß angeklagt und verurteilt werden können. Caesars politische Laufbahn wäre zu Ende gegangen. Bei einer klaren militärischen Überlegenheit von Pompeius und den Optimaten war dies ein wahrscheinliches Ergebnis.

Die Gefahr eines Bürgerkrieges ist durchaus bemerkt worden. Es gab Erfahrungen mit Bürgerkrieg im 1. Jahrhundert v. Chr. Insbesondere war im Gedächtnis, wie Lucius Cornelius Sulla 88 v. Chr. auf Rom marschiert ist, als ihm ein Heer und der Oberbefehl im Krieg gegen König Mithridates/Mithradates von Pontos entzogen werden sollte. 50 hat der Konusl Gaius Claudius Marcellus sich auf falsche Gerüchte (möglicherweise von ihm selbst oder anderen Optimaten in Gang gesetzt oder angeheizt) bezogen, Caesar überquere mit einem Heer die Alpen, um auf Rom zu marschieren. Meinungen, es drohe ein Bürgerkrieg, hat es schon einige Zeit vor seinem Aufbruch gegeben. Wegen dieser Gefahr haben viele Senatoren längere Zeit Beschlüsse vermieden, die einen völligen Bruch mit Caesar herbeigeführt hätten.

Greifbar sind Erwartungen/Befürchtungen allem in Ciceros Briefwechsel.

Marcus Tullius Cicero, Epistulae ad familiares 8, 14 (September 50 v. Chr., Marcus Caelius Rufus erwartet Entwicklung zu einem ausbrechenden Krieg)

Marcus Tullius Cicero, Epistulae ad Atticum 7, 8, 4 (nach einer Zusammenkunft am 25. Dezember 50 v. Chr.; Pompeius vertraute auf seine Machtmittel und die des Staates; Pompeius schien Frieden nicht nur nicht zu erwarten, sondern sogar zu fürchten)

Marcus Tullius Cicero, Epistulae ad Atticum 7, 9, 2 – 4 (27. Dezember 50 v. Chr.; Vielzahl von alternativen zukünftigen Abläufen, darunter, Caesar werde ein Heer heranführen, es kommt zu Kampf mit Waffengewalt in einem Krieg)

Marcus Tullius Cicero, Epistulae ad familiares 16, 11 und 16, 12 (zur Lage Dezember 50 v. Chr./Januar 49 v. Chr.; Cicero sei in die Flamme der Bürgerzwietracht oder eher des Bürgerkriegs geraten, auf beiden Seiten habe es Menschen gegeben, die zu kämpfen wünschten, eine erstaunliche Raserei habe nicht nur die Schlechten, sondern auch die befallen, die als Gute gelten)

Die harten Caesargegner wollten unter fast allen Umständen Caeasars Prokonsulat beenden. In Italien waren sie im Januar militärisch schlecht gerüstet. Anderswo, zu weit weg für ein schnelles Eingreifen, gab es Streitkräfte und bei ausreichend Zeit konnten weitere Truppen in Italien und anderen Gebieten des römischen Reiches aufgestellt und mobilisiert werden. Marcus Claudius Marcellus hatte am 7. Januar 49 v. Chr. zuerst empfohlen, sich erst einmal besser militärisch zu rüsten und erst dann über einen Senatsbeschluß zu beraten.

Eine Erklärung des Verhaltens der Caesargegner schließt schwierige psychologische Vermutungen ein. Wahrscheinlich meinten die Caesargegner in einer Position der Stärke zu sein und haben Risiken innerlich beiseitegeschoben. Großspurige Äußerungen von Pompeius haben wohl zu einem Gefühl von Stärke beigetragen, das von der Realität nicht gedeckt war. Vielleicht meinten auch welche, Caesar werde vor einem äußersten Schritt doch zurückscheuen. Wie schnell und entschlossen Caesar voranmarschierte, hat anscheinend zumindest viele überrascht.

allgemeiner Grund, von Caesar eine Beendigung seines Prokonsulats und damit seiner Befehlgewalt über ein Heer zu fordern

Der Senat war eine zentrale Instititution des Staates und in ihm hatte die Nobilität, eine adlige politische Führungsschicht, die Vorherrschaft. Der Senat war es, der in erster Linie Kontinuität in der Politik verkörperte. Den Senatoren war die Bewahrung der republikanischen Grundsätze wichtig. Unter dem Adel sollte eine grundsätzliche Gleichheit gelten, niemand allzu sehr an Macht herausragen. Eines dieser Prinzipien, die diesem Zweck dienten, war das Annuität, die Begrenzung der Amtszeit fast aller gewöhnlichen politischen Ämter auf 1 Jahr (lateinisch: annus).

Bei den Statthalterschaften der Promagistrate konnte die Amtszeit aus praktischen Gründen auch einmal länger sein, aber eine eine zeitliche Begrenzung auf eine nicht sehr lange Dauer blieb erwünscht. Caesar war im Januar 49 v. Chr. 9 Jahre lang Prokonsul, in das 10. Jahr hineingehend. Er hatte 3 Provinzen. Solche außerordentlichen Befehslgewalten (imperia extraordinaria) waren mit der republikanischen Tradition schlecht vereinbar und konnten Ablehnung und Widerstand hervorrufen.

Es gab wohl keinen genauen zeitlichen Endpunkt für Caesars Statthalterschaft, aber schon seit einiger Zeit war es rechtlich möglich, Nachfolger zu bestimmen, weil die Frist, bis zu der Beschlüsse ihm das Amt gesichert hatten, überschritten war. Caesar hatte sich Versuchen widersetzt, sein Prokonsulat zu beenden, indem es ihm bisher gelungen war, durch seine Sache vertretende Politiker das Zustandekommen eines gültigen Beschlusses zu verhindern. Aufgrund von Gegenvorschlägen und des Einspruches von Volkstribunen, die Caesear unterstützten, kam eine Ablösung Caesars als Prokonsul, als sie rechtlich möglich war, zunächst nicht zustande, aber ein harter Kern von Caesargegnern aus den Reihen der sogenanten Optimaten verfolgte einen scharfen Konfrontationskurs.

Die Optimaten sind Vertreter und Anhänger einer auf den Senat gestützten Politik mit Vorherrschaft der Nobilität (politische Führungsschicht aus vornehmen Familien). Die Bezeichnung »Optimaten« gibt wieder, daß sie sich selbst für »die Besten« halten (ähnlich ist der Ausdruck boni = die Guten, die Gutgestelltem, die Gutgesinnten). Die entgegengesetzte Richtung, Vertreter und Anhänger einer Politik, die dem Volk etwas mehr Gewicht geben möchte, wird Popularen genannt (populus = Volk; popularis = volkstümlich). Beide Richtungen sind keine Partien im modernen Sinn (mit festgefügter Organisation und politischem Programm) gewesen.

Caesars Konflikt mit den Optimaten

Gaius Iulius Caesar hatte sich in einem Dreibund dreier mächtiger Männer mit Gnaeus Pompeius und Marcus Licinius Crassus verbündet und war 59 v. Chr. Konsul. Als die Optimaten seine Gesetzesvorhaben mit völliger Blockade ohne Bereitschaft zu sachlichen Verbesserungsvorschlägen und zu Entgegenkommen in Verhandlungen verhindern wollten, hat Caesar sich dagegen auf teilweise ruppige Weise durchgesetzt. Dies bot die Möglichkeit zu einer Anklage wegen Gewalt (de vi), sobald Caesar Privatmann war.

Im Januar 58 v. Chr. hatten die Praetoren Lucius Domitius Ahenobarbus und Gaius Memmius im Senat beantragt, die Rechtmäßigkeit/Gültigkeit der Amtsmaßnahmen Caesars zu überprüfen (Sueton, Divus Iulius 23, 1). Der Senat nahm keine gerichtliche Untersuchung auf und Caesar verließ nach 3 Tagen Wortgefecht Rom und begab sich als Prokonsul zu seinem Heer. Der Volkstribun Lucius Antistius forderte Caesar vor Gericht, dieser konnte aber wegen Abwesenheit in Ausübung eines öffentlichen Amtes nicht angeklagt werden (Sueton, Divus Iulius 23, 1; Sueton, Nero 2, 2). Ein Inhaber eines politischen Amtes konnte in der römischen Republik nicht angeklagt und strafrechtlich verfolgt werden, solange er dies Amt ausübte. Caesar konnte also nur angeklagt werden wenn er amtlos, ein bloßer Privatmann war.

Eine Senatsmehrheit hatte beschlossen, den Konsuln nach Ende ihres Amtsjahres als Amtsbereiche (Provinzen) die Wälder und Viehtriften Italien zuzuteilen (Sueton, Divus Iulius 19, 2) statt einer üblichen Statthalterschaft über Länder. Dies zeigte ein Mißtrauen der Optimaten gegen Caesar und nahm ihm eine Möglichkeit, sich besonders auszuzeichnen, Ruhm zu erwerben und finanziell viel Gewinn zu erzielen. Caesar wollte sich selbstverständlich nicht mit dem dürftigen Amtsbereich begnügen, den seine Gegner für ihn vorsahen.

Durch ein vom Volkstribunen Publius Vatinius eingebrachtes und vom Volk beschlossenes Gesetz (Lex Vatinia) wurde Caesar nach Ende seines Konsulats als Prokonsul (proconsul) Statthalter der Provinzen Gallia Cisalpina und Illyricum für etwas mehr als 5 Jahre (voraussichtlich konnte Caesar seine Befehlsgewalt bis mindestens Ende 53 v. Chr. behalten). Nachdem im April 59 v. Chr. ein Statthalter unerwartet gestorben war, bekam Caesar vom Senat auf Antrag des Pompeius dessen Provinz Gallia Transalpina (auch Gallia Narbonensis genannt) hinzugefügt (dies war allerdings jährlich zu bestätigen).

Der Endtermin der Statthalterschaft Caesars und ein von ihm angestrebtes zweites Konsulat, für das er sich in Abwesenheit bewerben wollte, wurden zu Streitfragen. 55 v. Chr. bekam Caesar nach Verhandlungen mit Pompeius und Crassus seine Befehlsgewalt in Gallien durch ein Gesetz (Lex Pompeia Licinia) noch einmal verlängert, voraussichtlich konnte er sie bis einschließlich 49 v. Chr. behalten. Der Senat konnte nicht vor dem 1. März 50 v. Chr. einen Nachfolger für ihn bestimmen. Ursprünglich konnte Caesar frühestens am 1. Januar 48 v. Chr. abgelöst werden, da schon vor den Wahlen festgesetzt werden mußte, welche Provinzen die zu wählenden Konsuln in ihrem dem Konsulat folgenden Amtsjahr als Prokonsuln verwalten würden. 52 v. Chr. hatten dies aber neue Bestimmungen geändert. Die Lex Pompeia de provinviis (Gesetz des Pompeius über die Provinzen) enthielt Bestimmungen über Dienstanstritt, Amtsdauer, eventuelle Verlängerung und Stellvertretung bei Verlassen der Provinz vor Eintreffen eines Nachfolgers. Konsul und Praetoren sollten erst nach einer Zwischenzeit von 5 Jahren Provinzen bekommen, nicht mehr sofort nach Ablauf ihres Amtsjahres. Wer als ehemaliger Konsul oder Praetor noch nicht innerhalb von 5 Jahren Statthalter eine Provinz gewesen war, wurde dazu verpflichtet, die Statthalterschaft einer zugelosten Provinz zu übernehmen. Die Lex Pompeia de iure magistratuum (Gesetz des Pompeius über das Recht der Magistraten) regelte vor allem die Wahlen und bestimmte außerdem das persönliche Erscheinen von Bewerbern, um ihre Bewerbung um ein Amt anzumelden. Für Caesar hatte es eine Sonderregelung für eine Bewerbung in Abwesenheit (in absentia) gegeben, mittels eines Volksbeschlusses auf Antrag aller Volkstribune erwirkt, die ihn von einer Pflicht zu einer persönlichen Anwesenheit in Rom für eine Bewerbung freistellte. Die nachträgliche Hinzufügung der Erwähnung einer solchen Sonderregelung zum Gesetz konnte später Handhabe zu einem Streitigkeiten um Rechtsbestimmungen sein.

Caesar drohte ein Prozeß mit einer Anklage wegen Gewalt in seiner Zeit als Konsul und möglicherweise noch weitere Anklagen (z. B. Vorwürfe, als Prokonsul Eigenmächtigkeiten und Überschreitungen der Befugnisse begangen zu haben). Er hatte unter den Optimaten politische Gegner (z. B. Marcus Porcius Cato, der eine Absicht zu einer Anklage verkündet hatte), die ihn anklagen und in einem Prozeß seine Verurteilung erreichen wollten (Sueton, Divus Iulius 30). Damit wäre er politisch erledigt gewesen. Caesar wollte aber nicht auf eine herausragende politische und gesellschaftliche Stellung verzichten. Er war der Überzeugung, aufgrund seiner Leistungen Anspruch darauf zu haben, zu den führenden Männern Roms zu gehören.

Viele Senatoren wollten zwar eine Beendigung von Caesars Statthalterschaft, aber auch Frieden. 50 v. Chr. gab zu einem Antrag des Caesar unterstützenden Volkstribuns Gaius Scribonius Curio, Caesar und Pompeius sollten beide ihre Befehlsgewalt ablegen, 370 gegen 22 Stimmen (Cassius Dio 40, 64, 1 – 4; Plutarch, Pompeius 58, 6 – 10; Plutarch, Caesar 30, 1 – 2; Appian, Emphylia [Ἐμφύλια; Bürgerkriege; lateinischer Titel: Bella civilia] 2, 30 [119]).

Die Konsuln für das Jahr 49 v. Chr., Lucius Cornelius Lentulus Crus und Gaius Claudius Marcellus, waren Gegner Caesars. Am 1. Januar 49 v. Chr. wurde beantragt, Caesar solle seine Befehslgewalt bis zu einem bestimmten (noch genau zu bestimmenden Tag) niederlegen und sein Heer abgeben. Wenn er dies nicht tue, solle er als gegen den Staat Handelnder gelten. Die Volkstribunen Marcus Antonius und Quintus Cassius Longinus verwendeten ihr Vetorecht und legten Einspruch (Interzession [lateinisch: intercessio]) ein (Gaius Iulius Caesar, Commentarii de Bello Civili 1, 1; Plutarch, Antonius 5).

In Verhandlungen, an denen Cicero beteiligt war, wurde von Caesars Seite zugestanden, nur die beiden gallischen Provinzen und 2 Legionen zu haben, dann sogar nur noch Illyrien und 1 Legion, wenn er Konsul werden könne, aber die Optimaten lehnten diesen Kompromißvorschlag ab und Pompeius, der zunächst nicht ganz abgeneigt schien, folgte ihnen (Sueton, Divus Iulius 29, 2 – 3; Plutarch, Caesar 31, 1 – 2; Appian, Emphylia [Ἐμφύλια; Bürgerkriege; lateinischer Titel: Bella civilia] 2, 32 [126 – 127]; Velleius Paterculus 2, 49, 3 - 4). Pompeius wollte vielleicht nicht seine Glaubwürdigkeit bei den Optimaten einbüßen.

Am 7. Januar 49 v. Chr. beantragte Quintus Caecilius Metellus Pius Scipio die Forderung an Caesar, seine Befehlgewalt (imperium) und sein Heer bis zu einem bestimmten Termin abzugeben Gaius Iulius Caesar, Commentarii de Bello Civili 1, 2 – 6; Appian, Emphylia [Ἐμφύλια; Bürgerkriege; lateinischer Titel: Bella civilia] 2, 32 [129]). Marcus Domitius Ahenobarbus sollte Gallia Transalpina bekommen, Marcus Considius Nonianus Gallia Cisalpina. Eine große Senatsmehrheit stimmte dafür, wobei von den Optimaten Druck ausgegangen war. Der Senat erklärte (in einem sogenannten Senatus consultum ultimum) den Staatsnotstand und stellte ein Ultimatum an Caesar, bei dessen Nichterfüllung er als Staatsfeind behandelt werden sollte. Ein Einspruch der Volkstribunen Marcus Antonius und Quintus Cassius Longinus, die Caesar unterstützen, wurde nicht zugelassen und ihnen mit Gewalt gedroht (sie flohen danach aus Rom zu Caesar). Zur Verfassung der römischen Republik gehörte das Recht der Volkstribunen auf ein Dazwischentreten (Interzession [intercessio]) mit einem Einspruch/Veto und ihre Unverletzlichkeit/Unantastbarkeit (sacrosanctitas). Insofern wurde der erste Rechtsbruch bei dem Streit von Caesars Gegnern begangen. Damit war allerdings nicht Caesars Reaktion rechtlich erlaubt. Das Überschreiten des Grenzflusses Rubikon (Grenze zwischen Italien und der Provinz Gallia Cisalpina) in der Nacht vom 10. auf den 11. Januar 49 v. Chr. mit einem bewaffneten Heer war gesetzwidrig. Caesar ergriff damit die militärische Offensive.


Kommentar von Albrecht ,

Die Caesargegner haben einen so schnellen Vormarsch Caesars nicht erwartet (vgl. Appian, Emphylia [Ἐμφύλια; Bürgerkriege; lateinischer Titel: Bella civilia] 2, 34 [134]; 2, 36 [143]). Pompeius hatte sich zuversichtlich gezeigt und einige Male großspurig geäußert. In Italien hatte er aktuell allerdings nur 2 Legionen, die er zu dieser Zeit als nicht sehr zuverlässig eingeschätzte (sie hatten vorher unter Caesar gedient und waren eigentlich für einen Partherkrieg angefordert worden), und 1 Legion, die gerade erst im Zustand der Aufstellung war. Er hatte auf der iberischen Halbinsel 7 Legionen und im Osten gab es große Machtmittel, außerdem waren die Caesargegener bei den Seestreitkräften deutlich überlegen. In der langfristigen Strategie konnten Pompeius die Aussichten gut erscheinen. Im Januar 49 v. Chr. ist vor der Entscheidung des Senats vielleicht ein Eindruck der Stärke vermittelt worden. Pompeius hat allerdings auch mit einem möglichen Ablauf gerechnet, Rom nicht zu halten, sondern zu verlassen (Marcus Tullius Cicero, Epistulae ad Atticum 7, 9, 2 wird dieser Eventualfall genannt).

Die Preisgabe Roms und der Rückzug aus Italien haben Entsetzen und Verärgerung hervorgerufen. Marcus Porcius Cato rief in einer Rede auf Sizlien aus, Pompeius habe sie preisgegeben und betrogen (Gaius Iulius Caesar, Commentarii de Bello Civili 1, 30, 5) und Marcus Favonius rief Pompeius höhnisch dazu auf, mit dem Fuß auf die Erde zu stampfen und ein Heer erstehen zu lassen (Plutarch, Pompeius 60, 4 [Reaktion auf einen soclhen PompeiusAusspruch Plutrach, Pompeius 57, 5]; Plutarch, Caesar 33, 4; Appian, Emphylia [Ἐμφύλια; Bürgerkriege; lateinischer Titel: Bella civilia] 2, 32 [129]).

Caesar war zu Verhandlungen über die Streitfrage des Endes seiner Statthalterschaft und einer Bewerbung um das Konsulat in Abwesenheit bereit. Auf einen Kern seiner Forderungen wollte er aber nicht verzichten. Einerseits war es eine Auseinandersetzung von zwei Konfliktparteien, andererseits stellte Caesar dabei seinen Ehrgeiz sehr hoch; ein zentrales Motiv war seine Ehre/Würde/Rangstellung (dignitas), auch gegen die Senatsmehrheit. Gaius Iulius Caesar, Commentarii de Bello Civili 1, 9, 2: sibi semper primam fuisse dignitatem vitaque potiorem. „Für ihn sei die Würde/Ehre/Rangstellung immer das Höchste und lieber als das Leben gewesen.”

Aus der Sicht der Gegner Caesars war dessen Verhalten ungeheuerlich. Caesar (Gaius Iulius Caesar, Commentarii de Bello Civili 1, 22, 5; 1, 32, 2) vertrat die Sichtweise, er verteidige berechtigte eigene Ansprüche, die Rechte und Würde der Volkstribunen und unternehme ein Befreiung des römischen Volkes aus der Unterdrückung einer Clique weniger Leute (factio paucorum).

Caesar hatte als Entscheidungsmöglichkeiten:

1) Nachgeben und Erfüllung des Ultimatums, was bedeutet hätte, sich mit seinem völligen politisches Ende abzufinden

2) Bürgerkrieg

3 )Abwarten, was aber nicht für längere Zeit möglich war und kaum Chancen auf eine doch noch eintretende Verständigung mit einem Kompromiß geboten hätte, sondern bald eine Entscheidung zwischen den Möglichkeiten 1) und 2) erforderlich gemacht hätte, wobei abwartendes Nichtstun die Lage für Caesar hinsichtlich des Stand militärischem Kräfteentfaltung im Verhältnis eher ungünstiger hätte werden lassen

in Bibliotheken gibt es Bücher zum Thema, z. B.:

Darstellungen zum Zeitraum der späten Republik

Klaus Bringmann, Krise und Ende der römischen Republik : (133 - 42 v. Chr.). Berlin : Akademie-Verlag, 2003 (Studienbücher : Geschichte und Kultur der Alten Welt), S. 70 – 77 und S. 185 - 187

Karl Christ, Krise und Untergang der römischen Republik. 8. Auflage (unveränderter Nachdruck der 7. Auflage). Wissenschaftliche Buchgesellschaft: Darmstadt, 2010. ISBN 978-3-534-26018-8

S. 356 (zum Januar 49 v. Chr.): „Eine ernste psychologische Belastung stellte für die Senatspartei allerdings die Tatsache dar, daß im Augenblick Italien und Rom gegen Caesar nicht gehalten werden konnten. Pompeius’ Beurteilung dieser Lage wurde zunächts nicht ganz klar. Denn Anfang Januar 49 v. Chr. hatte er sich auf alle Anfrage zuversichtlich gegeben, die Kampfmoral der Truppen Caesars herabgesetzt und so zunächst den Eindruck erweckt, als ob man von Caesar überhaupt nichts zu befürchten hätte. Vermutlich handelte es sich dabei jedoch um eine ganz bewußte Beeinflussung der öffentlichen Meinung, darum, auch die Senatsaristokratie in Sicherheit zu wiegen, und in dieser Hinsicht sollten sich Pompeius’ Äußerungen schon bald als folgenschwer erweisen.“

Ernst Baltrusch, Caesar und Pompeius. 3., bibliographisch aktualisierte Auflage. Darmstadt : Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2011 (Geschichte kompakt). ISBN 978-3-534-24354-9

Kommentar von Albrecht ,

Biographien und besondere Untersuchungen

Caesar

Karl Christ, Caesar : Annäherungen an einen Diktator. München : Beck, 1994. ISBN 3-406-38493-5

Werner Dahlheim, Julius Caesar : die Ehre des Kriegers und die Not des Staates. 3. Auflage. Paderborn ; München ; Wien ; Zürich : Schöningh, 2011. ISBN 978-3-506-77100-1

Hartmut Galsterer, Gaius Iulius Caesar - der Aristokrat als Alleinherrscher. In: Von Romulus zu Augustus : große Gestalten der römischen Republik. Herausgegeben von Karl-Joachim Hölkeskamp und Elke Stein-Hölkeskamp. 2. Auflage, unveränderter Neudruck. München : Beck, 2010, S. 307 - 326

Matthias Gelzer, Caesar : der Politiker und Staatsmann. Mit einer Einführung und einer Auswahlbibliographie von Ernst Baltrusch. Neudruck der Ausgabe von 1983. Stuttgart : Steiner, 2008 (Alte Geschichte). ISBN 978-3-515-09112-1

Helga Gesche, Caesar. Darmstadt : Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1976 (Erträge der Forschung ; Band 51). ISBN 3-534-05333-8

Martin Jehne, Caesar. Originalausgabe. 5., aktualisierte Auflage. München : Beck, 2015 (C.H.Beck Wissen ; 2044). ISBN 978-3-406-41044-4

S. 78 - 79: „Der Bürgerkrieg, den Caesar im Januar 49 eröffnete, war schon lange als eine schreckliche Gefahr präsent gewesen. Seit Caesars Rückkehr anstand, spukte diese Möglichkeit in den Diskussionen herum, weniger in den öffentlichen als in den privaten, die wir durch die Korrespondenz Ciceros teilweise fassen können. Doch obwohl man offenbar des öfteren vom drohenden Bürgerkrieg sprach und ihn noch häufiger als Hintergrund von Überlegungen und Kalkulationen durchscheinen ließ, und obwohl man ja schließlich in den achtziger Jahren erlebt hatte, daß ein Bürgerkrieg in Rom keine rein theoretische Größe war, scheint man den Realitätsgehalt dieser schaurigen Vorstellung doch weitgehend verdrängt zu haben. Obwohl man Caesar alles Üble unterstellte, was ein Römer überhaupt an politischen und patriotischen Sünden planen konnte, scheint man merkwürdigerweise doch nicht recht daran geglaubt zu haben, er könne auch die Ungeheuerlichkeit begehen undeinen Bürgerkrieg beginnen. Die Gründe für diese Schizophrenie sind sicher nicht allein in der Tatsache zu suchen, daß es bis zu einem gewissen Grade eine seelische Überlebensstrategie ist, solche Katastrophen wie einen Bürgerkrieg nicht näher in Betracht zu ziehen - den SuperGAU kann man nicht permanent zur Planungsgröße machen. Aber es kommt noch etwas anderes hinzu: Es gab in der römischen Führungsschicht ein Defizit an Fremdverstehen. Bedingt durch den eng normierten Verhaltenskodex ging man im großen Ganzen sehr schlicht davon aus, daß alle die Welt genauso sähen wie man selbst. Daß es ein Verbrechen war, einen Bürgerkrieg gegen die legitime Staatsführung zu eröffnen, stand in der Tat fest, aber man war sich offenbar auf seiten der Caesargegner nicht hinreichend darüber im klaren, wie intensiv ein Mann wie Caesar an die Gerechtigkeit seiner Forderungen und die Rechtmäßigkeit seiner Position zu glauben in der Lage war, so daß sich aus seiner Perspektive die Regierung durch ihre 'Unrechtshaltung' entlegitimierte. Für Caesar war also die Schwelle zum Bürgerkrieg viel niedriger, als seine Gegner unbewußt voraussetzten. Sogar ein Mann wie Pompeius, der wahrlich nüchtern zu kalkulieren verstand, scheint von dieser illusionären Fixierung auf die eigene Bewertung der Rechtslage nicht frei gewesen zu sein, wie allein schon die Tatsache andeutet, daß er auf Caesars Offensive militärisch nicht vorbereitet war. Eine Episode aus dem Herbst des Jahres 51 vermag diesen Punkt noch plastischer zu illustrieren. In einer Senatssitzung wurde Pompeius unter anderem gefragt: „Was ist, wenn Caesar Consul sein und gleichzeitig das Heer behalten will?“ Pompeius antwortete mit einer Gegenfrage, die für die rigoros patriarchalische römische Gesellschaft die ganze Absurdität einer solchen Vorstellung zum Ausdruck brachte: „Was ist, wenn mein Sohn mich mit einem Knüppel schlagen will?“ 15 Monate später, als feststand, daß eine Consulatsbewerbung ohne vorherige Abgabe des Heeres nicht durchsetzbar war, marschierte Caesar ein.“

Kommentar von Albrecht ,

Martin Jehne, Der große Trend, der kleine Sachzwang und das handelnde Individuum : Caesars Entscheidungen. Originalausgabe. München : Deutscher Taschenbuchverlag, 2009 (dtv ; 24711 : Premium). ISBN 978-3-423-24711-5 (darin : Die Ehre des Feldherrn und das Wohl des Gemeinwesens: Die Eröffnung des Bürgerkrieges 49 v. Chr. S. 83 – 99)

S. 90: „Unter den Konsequenzen, die sich aus dem Handeln 50/ 49 ergeben konnten, war der Ausbruch eines Bürgerkrieges eine sehr reale, und die Einschätzungen darüber, welche Optionen gewählt werden konnten, ohne dass die Kriegsgefahr gesteigert wurde, klafften begreiflicherweise auseinander. Nur die kleine Gruppe der Caesargegner war entschlossen, sich auf das zweite Consulat Caesars unter keinen Umständen einzulassen und dafür einen Bürgerkrieg in Kauf zu nehmen, die Senatsmehrheit dagegen wollte sich schweren Herzens mit Caesars Rückkehr in ein ein weiteres Amt abfinden.“

S. 92 „ Zum einen gibt es ohnehin keine rein rationalen Abwägungen, da immer Gefühle sowie soziale und individuelle Prägungen die Wahrnehmung beeinflussen. Aber wichtiger noch ist die besondere Konfliktlage der Zeit, in der die Kampfhähne unzweifelhaft von starken Folge dieser Emotionalisierung war eine beachtliche Anfälligkeit für Wunschvorstellungen gerade auf der Seite der Caesargegner. Diese hatten sich darauf versteift, dass sie Caesar nicht in ein zweites Consulat und damit absehbar in eine dauerhafte Vorzugsstellung einrücken lassen wollten. Das Kriegsrisiko war zwar unangenehm, aber siescheinen es auf sich genommen zu haben, weil sie auf die militärische Überlegenheit des Pompeius hofften und auf dessen zur Schau gestelltes Selbstbewusstsein. Doch am Ende scheinen sie auch einfach darauf vertraut zu haben, dass Caesar diesen letzten Schritt, die Erhebung der Waffen gegen die geheiligten Einrichtungen des Staates und die Hauptstadt des Reiches, doch nicht wagen würde. Dass dann schon bald nach Ausbruch des Krieges ein solch prinzipientreuer und der traditionellen res publica verpflichteter Mann wie Cato die Ansicht vertrat, , ein noch so schändlicher Friede, in dem Caesar das erhielt, was er unverschämter Weise forderte, sei einem Bürgerkrieg vorzuziehen, zeigt deutlich, dass man in in diesen Kreisen nicht wirklich damit gerechnet hatte, dass Caesar einmarschieren würde. Der ausgeprägte Hass auf Caesar, aber auch das Bewusstsein besonderer Verantwortlichkeit für die Republik, die man eben nicht so schnell denOpportunitäten zu opfern bereit war wie die Mehrheit der Senatoren und die weiteren Oberschichten, hatten hier die Illusion gefördert, bei entschlossener Beharrung auf dem eigenen Standpunkt Caesar zum Einlenken zwingen zu können.“

S. 98 – 99 „ Man hatte Caesar unnachgiebig bekämpft, weil man ihn für so skrupellos in der Durchsetzung seiner Interessen hielt, und als er dann das tat, was genau dieser Einschätzung entsprach, war man völlig überrascht. Die intellektuelle Konstruktion, die dem politischen Ränkespiel der Caesargegner zugrunde lag, spielte mit der Kriegsoption, sah sie aber nicht wirklich vor. Caesar dagegen .hatte sich auf alle Varianten vorbereitet.“

Christian Meier, Caesar. Ungekürzte Ausgabe. 3. Auflage. München : Deutscher Taschenbuch-Verlag, 1993 (dtv : Wissenschaft ; 4596). ISBN 3-423-04596-5

Wolfgang Will, Caesar. Darmstadt : Wissenschaftliche Buchgesellschaft , 2009 (Gestalten der Antike). ISBN 978-3-534-15417-3

Wolfgang Will, Julius Caesar : eine Bilanz. Stuttgart ; Berlin ; Köln, Mainz : Kohlhammer, 1992 (Urban-Taschenbücher ; Band 448). ISBN 3-17-009978-7

Cato

Rudolf Fehrle, Cato Uticensis. Darmstadt : Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 1983 (Impulse der Forschung ; Band 43). ISBN 3-534-09214-7

Elke Stein-Hölkeskamp, Marcus Porcius Cato - der stoische Streiter für die verlorene Republik. In: Von Romulus zu Augustus : große Gestalten der römischen Republik. Herausgegeben von Karl-Joachim Hölkeskamp und Elke Stein-Hölkeskamp. 2. Auflage, unveränderter Neudruck. München : Beck, 2010, S. 292 – 306

Kommentar von Albrecht ,

Cicero

Klaus Bringmann, Cicero. 2., durchgesehene und um ein Vorwort ergänzte Auflage. Darmstadt : von Zabern, 2014 (Gestalten der Antike). ISBN 978-3-8053-4829-4

Manfred Fuhrmann, Cicero und die römische Republik. 5., durchgesehene und bibliographisch erweiterte Auflage. Mannheim : Artemis & Winkler, 2011. ISBN 978-3-538-07324-1

Matthias Gelzer, Cicero : ein biographischer Versuch. 2., erweiterte Auflage. Mit einer forschungsgeschichtlichen Einleitung und einer Ergänzungsbibliographie von Werner Riess. Stuttgart : Steiner, 2014 (Alte Geschichte). ISBN 978-3-515-09903-5

Christian Habicht, Cicero der Politiker. München : Beck, 1990. ISBN 3-406-34355-4

Martin Jehne, Marcus Tullius Cicero – der Neuling, der zu spät kam. In: Von Romulus zu Augustus : große Gestalten der römischen Republik. Herausgegeben von Karl-Joachim Hölkeskamp und Elke Stein-Hölkeskamp. 2. Auflage, unveränderter Neudruck. München : Beck, 2010, S. 250 - 267

Francisco Pina Polo, Rom, das bin ich : Marcus Tullius Cicero ; ein Leben. Aus dem Spanischen übersetzt von Sabine Panzramm. 2. Auflage. Stuttgart : Klett-Cotta, 2011. ISBN 978-3-608-94645-1

Wolfgang Schuller, Cicero oder der letzte Kampf um die Republik : eine Biografie. München : Beck, 2013 2013. ISBN 978-3-406-65178-6

Pompeius

Karl Christ, Pompeius : der Feldherr Roms ; eine Biographie. München : Beck, 2004. ISBN 3-406-51543-6

Werner Dahlheim, Gnaeus Pompeius Magnus - «immer der erste zu sein unnd die anderen überragend». In: Von Romulus zu Augustus : große Gestalten der römischen Republik. Herausgegeben von Karl-Joachim Hölkeskamp und Elke Stein-Hölkeskamp. 2. Auflage, unveränderter Neudruck. München : Beck, 2010, S. 230 - 249

Matthias Gelzer, Pompeius : Lebensbild eines Römers. Neudruck der Ausgabe von 1984, mit einem Forschungsüberblick und einer Ergänzungsbibliographie von Elisabeth Herrmann-Otto. Stuttgart : Steiner, 2005. ISBN 3-515-08474-6

Kurt Raaflaub, Dignitatis contentio : Studien zu Motivation und politischer Taktik im Bürgerkrieg zwischen Caesar und Pompeius. München : Beck, 1974 (Vestigia : Beiträge zur alten Geschichte ; Band 20). ISBN 978-3-406-04790-9

Antwort
von PvtArrowhead, 31

Durchaus hatte der Senat Respekt vor der Größe und Stärke Caesars Heeres. Ihnen war bewusst, dass er "kriegsfähig" war und für seine Skrupellosigkeit was das Durchsetzen seiner Ziele anbelangt war er bekannt. Desweiteren hatte Caesar ohne Roms Zustimmung mehrere Gebiete in Mittel- und Nordeuropa erobert und wurde somit zum "Feind". Man hatte zudem Wind von seinen Plänen, die Macht in Rom zu übernehmen, bekommen

Antwort
von Jakob1, 17

ohne heer hätte cäsar keine chance gehabt, etwas gegen den senat zu machen oder wieder konsul zu werden.das heer hatte jahrelang an sener seite gekämpft und war ihm loyal ergeben. der senat wollte zeigen, dass er das bestimmende organ sei und nicht ein general

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