Frage von LisaTucker6, 48

Weshalb träumen wir?

Hat jemand eine Antwort auf meine Frage? Man träumt ja nicht umsonst Sachen, die tatsächlich passieren können oder verstörende Träume..

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von voayager, 14

Was passiert im Traum? Bei der letzten Traumphase vor dem Aufwachen träumt man meist das ,wovon man vor dem Einschlafen beschäftigt war, dies in verzerrter Weise. Es werden bei der Hälfte aller Träume Tagesreste meist recht unsinnig wiedergegeben. Bei den sonstigen Trauminhalten geht es um den symbolischen Ausdruck unbewußter Phantasien, infantiler Triebregungen, Vorwegnahme zugünftiger Wünsche und Situationen sowie sonstiger Kompensationen des eigenen Seins.

Warum all das? Da streiten sich die "Geister", man kommt da im Grunde nicht zu Potte.

Kann man die Trauminhalte, so man sie sich überhaupt merken kann irgendwie im Alltag verwerten? Ach i wo, nicht im Geringsten, denn das Traumgeschehen ist absurd, unrealistisch, abwegig und völlig unlogisch. Dazu fehlen jedwede sinnvollen Zusammenhänge. Es ist daher nicht verwunderlich, dass es im Volksmund den Spruch gibt. Träume sind Schäume. Dabei kann indes nur die unmittelbare Traumauswertung gemeint sein.

Psychoanalytisch betrachtet sind gerade die sehr unverständlichen wirren Träume interessant, da gerade bei ihnen viel Unbewußtes aufsteigt und sich verschlüsselt zeigt. Anders hingegen bei Träumen der letzten Tramphase vor dem Aufwachen. Diese sind der ERealität noch am nächsten, sie sind für Psychoanalytiker daher ziemlich uninteressant.

Träume sind aber auch von der neurologischen, psychischen und mentalen Seite her ausgesprochen relevant, auch wenn wir sie nicht verwerten können. Sowohl das Hirn als auch der Körper benötigen sie, andernfalls geht es rasch mit uns bergab. Bei Traumentzug leidet der Mensch an Konzentrationsstörungen, Denkausfällen, Denkbeeinträchtigungen, Gedächtnisverlust, Libidoeinbuße sowie Energieeinbußen. Wer werden so gereizt, leiden an Depressionen u.a.m.

Wird der Traumbehinderte jedochj in der folgenden Nacht nicht in seinen Träumen behindert, träumt er besonders intensiv und auch länger als sonst.

Kommentar von voayager ,

Und wenn ich 100 hilfreichste Antworten von Euch hier bekomme, den Experten-Status erhalte ich dennoch nicht!


Im Politik-Forum wo ich über 60 hilfreichste Antworten von den Usern bekommen habe,
dennoch die entsprechende Auszeichnung nicht erhielt, im Bio-Portal nun 51 hilfreichste Antworten und all das, weil ich nicht
artig genug bin, weil ich nicht angepasst genug bin, weil ich mich
nicht kategorisch gegen jede Form von Gewalt distanziert habe, also
nicht lämmerhaft genug bin und weil ich nicht genug political
correctness pflege!

Antwort
von FlowerUnicornx, 32

Trotzdem gibt es mehrere Theorien zum Sinn des Träumens: Während des Schlafes verfestigt und bearbeitet unser Gehirn das, was wir tagsüber gelernt haben. Manche Wissenschaftler vermuten, dass das Träumen dabei eine wichtige Rolle spielt. Ihre Idee ist, dass  beim Träumen das Gehirn neue Information mit alter Information mischt und dann abspeichert. Denn Versuchsteilnehmer berichten, dass sich in ihren Träumen neue mit alten Erfahrungen mischen, die beide häufig emotional miteinander verbunden sind. Der Schlafende bearbeitet Themen, die ihn beschäftigen, und findet durch die Kreativität der Träume möglicherweise Lösungen für seine aktuellen Probleme.

Eine ähnliche Theorie besagt, dass wir uns in Träumen auf Situationen vorbereiten und praktische Fähigkeiten trainieren, die wir später brauchen. Denn auch kleine Kinder erleben schon viel REM-Schlaf, den Schlaf mit den intensivsten Träumen. Dieses Schlafstadium tritt in vier bis fünf Phasen in der Nacht auf und machte ungefähr zwanzig Prozent des Gesamtschlafes bei einem Erwachsenen aus. REM steht dabei für Rapid-Eye-Movement, da sich die Augen unter den geschlossenen Augenlidern schnell hin und her bewegen. In diese Zeit ist das Gehirn am aktivsten ist, im Vergleich zum NON-REM-Schlaf oder Tiefschlaf. Man geht heute davon aus, dass wir auch in den anderen Schlafphasen träumen, aber das bildhafte intensive Erleben ist am stärksten ausgeprägt im REM-Schlaf.

Andere Wissenschaftler gehen davon aus, dass wir im Traum lernen mit Angstsituationen umzugehen. Alpträume sind dabei nur der Gipfel des Eisberges. Immer wenn man tagsüber eine brenzlige Situation erlebt, verfestigt man im Traum das Wissen, um nächstes Mal diese gefährliche Lage zu umgehen. Denn wer Gefahren vermeidet, hat eine höhere Überlebenschance.



dasgehirn.info 
Kommentar von ThomasJNewton ,

Abgesehen, dass ich es nicht für einen guten Stil halte, ganze Passagen zu kopieren, und die Quelle nicht mal ordentlich zu nennen, sind keineswegs alle Inhalte der genannten Website frei.

Und ohne Link muss ich mir mühsam suchen, um festzustellen, ob dein Zitat ein Verstoß gegen das Urheberrecht ist.

Also hol das bitte nach!

Antwort
von M4ISSCHLEUDER, 17

Hey,

Darauf hat die Wissenschaft bis heute noch keine eindeutige Antwort. Eine Theorie ist, dass das Erlebte beim Träumen verarbeitet wird.

Es könnten auch auf mögliche zukünftige Szenarien vorbereitet werden.

Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen :)

Antwort
von ScienceFan, 6

Wahrscheinlich verarbeitet das Gehirn im Traum die Erlebnisse des Tages und ordnet sie ein.

Antwort
von Skull1986, 23

Ich weis es nicht genau aber wir träumen dich die Ereignisse des Tages bzw unser Körper verarbeitet es so oder nicht!?!

Antwort
von kibonimo, 17

Denk an eine bestimmte Person die ganze Zeit vor dem einschlafen und du wirst von ihr träumen. Träume sind die kreative Umsetzung deiner Gedanken. Je kreativer und intelligenter du bist, desto realer und faszinierender sind deine Träume.

Antwort
von Loveschocolate, 13

Jegliche Wissenschaftler, Forscher, Ärzte, Psychologen usw. haben da bis heute noch keine Antwort drauf und können höchstens spekulieren, dann wird wohl kaum jemand bei gutefrage darauf eine Antwort habenw

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