Frage von luna1616, 56

Weshalb ist Joggen gut?

Antwort
von beya90, 31

Sehr grob die Frage =]

Fettverbrennung, Fitness, Rücken, Aussehen (zum Einen deine Figur und natürlich auch deine Haut bei regelmäßigem Training) und natürlich Gesundheit (Herz- Kreislauf Stabilisierung usw)

Nicht zu vergessen deine psychische und physische Balance. Nach einer gewissen Zeit regelmäßigem Lauftraining bekommst du auch ein anderes Wohlbefinden und bist ofter besser gestimmt und dich wie gesagt ausgeglichen.

Antwort
von sozialtusi, 32

So gut ist joggen gar nicht. Verbraucht zwar viele Kalorien und macht fit, geht aber auch ordentlich auf die Gelenke.

Kommentar von beya90 ,

Es fördert die Gelenkfunktionen und stärkt diese, somit ist deine Antwort falsch.

Kommentar von Naginata ,

So ist es! 

Kommentar von sozialtusi ,

Nee, is klar...

Kommentar von Naginata ,

Du solltest dich wahrscheinlich ein bisschen mehr mit Evolution beschäftigen, deine Aussage, dass das Laufen Schädlich sei, ist schlicht und ergreifend eine infantile Meinung die jeglicher Logik entbehrt. Irgendwo gehört, wahrscheinlich in der Bild oder der gleichen. Ich bin mir sogar sehr sicher das du das nicht mal erklären kannst! 

Kommentar von sozialtusi ,

Die Entfernung zwischen Können und Wollen ist mir bei einer so überheblichen Art einfach zu groß... Eine Begründung hast auch Du in deinem großen sportphysiologischen Wissen übrigens auch nicht geliefert ;)

Kommentar von Naginata ,

Nichts leichter als das

Warum steht das Fohlen nach der Geburt auf den Beinen, weil es keine Arme hat um sich an der Mutter festzukrallen. Seine einzige Möglichkeit zu überleben, ist nämlich zu rennen, wenn das Raubtier kommt. Ähnlich verhält es sich bei Antilopen oder Gazellen usw. Anders allerdings beider Spezies Affe und seinem Nachwuchs. Der muss nicht weg laufen, denn er hat Arme, um sich an der Mutter fest zu krallen, die wiederum klettern kann und so für die meisten Raubtiere nicht zu erreichen ist. Durch Ihren Evolutionären Vorteil können die Primaten Ihren Nachwuchs optimal schützen. Sie haben Arme,genau wie der Mensch, durch diese können sie auf Bäume klettern ums sich vor Raubtieren zu schützen. 

Jetzt kommen wir dem Homoerectu s etwas näher, der vorca. 2 Millionen Jahren lebte. Aus den Homoerectus zugeschriebenen pleistozänen Populationen entwickelte sich vermutlich in Europa der Neandertaler und –parallel zu diesem, aber unabhängig von ihm – in Afrika der moderne Mensch(Homosapiens). Sie alle verfügten über die gleichen Fähigkeiten. Sie jagten auf zwei Beinen, wobei der Homoerectus seiner Zeit wohl eher noch auf der Speisekarte anderer Beutetiere stand. Wenn wir logisch darüber nachdenken,bewegten sich unsere Vorfahren nicht mit dem Auto oder Fahrrad (das ist ein Späßchen)nein, sie bewegten sich zu Fuß. Ob als Jäger oder Gejagter.

Wenn wir logisch nachdenken, was die Evolution betrifft, sowerden wir unschwer erkennen, dass sich die Gattung Sapiens schon immer auf denBeinen bewegte. Der Bauplan für den Fuß ist damals, wie heute der gleiche.  Der Fuß besteht aus einer Menge EinzelKomponenten. Wenn man sich die Architektur des Fußes ansieht, so entdeckt manein Evolutionäres wunder werkt der Natur, dass Ingenieure jahrhundertelangnachzuahmen versuchten. Das Herzstück ist das Gewölbe, es ist bekanntestelasttragende Konstruktion, die je erfunden wurde. Die Anmut jedes Gewölbesliegt im ihren Charakter, in der es unter Belastung stärker werden lässt. Denwir wissen, je höher die Belastung auf das Gewölbe, desto fester schließen sichalles Teile zusammen. Den was passiert wenn man das Gewölbe von unten Stützt?RICHTIG man schwächt die gesamte Konstruktion! Unser Fußgewölbe wird von allenSeiten von einem äußeren dehnbaren Netzt aus 26 Knochen, 33 Gelenken, 12 gummiartigenSehnen und 18 Muskeln unterstützt.

Und das schon seit fast 2 Millionen Jahren. Wir hätten wohl kaum 2 Millionen Jahre überlebt, wenn wir, wie man im heutigen Zeitalter oft formulier, mit ständigen Gelenk problemen oder irgendwelchen Läsionen zu tun hätten.Wenn wir Kleinkinder sehen / beobachten, die barfuß rennen oder rum tollen,werden wir erkennen, dass diese auf den Ballen oder anders gesagt auf dem Vorfuß Laufen. Lassen wir Ihnen Ihren Lauf bzw. schränken sie nicht ein, indem wir sie in Schuhe zwingen, so werden sie bis in alle Ewigkeit instinktiv immer weiter auf dem Vorfuß laufen.

***

Kommentar von Naginata ,

Wir haben Gelenkprobleme nicht, weil wir laufen, sondern weil wir nicht mehr laufen können und, weil wir uns falsch ernähren! Das istein Fakt, der nicht zu wiederlegen ist.

Seit dem Jahr 2004, als ein gewisser Daniel E. Lieberman,Professor für Evolutionsbiologie an der Harvard University, einen Artikel über“Ausdauer laufen und die Entwicklung des Menschen” publizierte. Evolutionsbiologen beschäftigen sich mit der Frage, wieso der Mensch so aussieht und funktioniert, wie er eben aussieht und funktioniert. Oder andersgesagt: Evolutionsbiologen versuchen der Weisheit, die die Natur in den Menschen investiert hat, auf die Schliche zu kommen. Prof. Lieberman legte in seinem Artikel dar (auf Englisch, down zuloaden 

unter:w w w fas.harvard.edu/~skeleton/pdfs/2004e.pdf),dass die Fähigkeit zum Dauerlauf der Schlüssel zur erstaunlichen Entwicklung des Menschen gewesen wäre, seit er sich vor zwei Millionen Jahren in der afrikanischen Savanne auf seine beiden Hinterfüße aufrichtete. Und nicht nur das. Der Spezies homo sapiens ist in punkto Ausdauer lauf fast allen seinen Säugetier-Konkurrenten überlegen. Der Mensch ist also zum Läufer geboren. Das Laufen über weite Strecken, vor allem zum Zwecke der Ausdauer Jagd, das heißt,anderen Tiere so lange nachzulaufen, bis sie tot umfallen, ist ihm evolutionärin die Wiege gelegt. Es ist nun schwerlich vorstellbar, dass die Mehrzahl der frühen homines sapientes, von Plantarfasziitis, Achillessehnenreizung und Runner’s Knee geplagt, über die Prärie gehumpelt ist. Die Altsteinzeit war schließlich kein Ponyhof, und der nächste hungrige Säbelzahntiger nicht weit.Die heutige Laufverletzungs epidemie muss also andere Ursachen haben als den angeblich physiologisch falschen Bauplan des Menschen, in dessen Körper immerhin zweitausend Jahrtausende Erfahrung als Lauf Tier stecken. 

Seit 2004 trugen Anthropologen immer mehr Beweise zusammen, dass der aufrecht gehende Mensch sich als Läufer entwickelt hat, und nicht als Spaziergänger wie etwa der Schimpanse. Nachdem der homo sapiens also als Ausdauergigant enttarnt war,wandte sich das Forschungsinteresse Prof. Liebermans folgerichtig der Frage zu,wie unsere Vorfahren zu Lauftieren werden konnten, ohne andauernd verletzt zu sein. Die Ergebnisse können auf der Webseite der Harvard Universität unter dem Titel Biomechanics of Foot Strikes & Applications to Running Barefoot or inMinimal Footwear nachgelesen werden. So viel sei schon mal verraten: Der Mensch bewegte sich zwei Millionen Jahre lang barfuß fort, und er läuft erst seit 40 Jahren in Nike, Adidas, Brooks oder Asics. Auch dem frühen Menschen standen alle drei Lauftechniken zur Verfügung. In der Regel bevorzugte er wohl den Vorfußlauf. Und warum wohl?

Weil dieErstberührung mit dem Vorfuß den starken Aufprallschock vermeidet, den dasAufkommen mit der Ferse verursacht und der sich dann durch den Körper nach obenfortpflanzt, mit allen nachteiligen Folgen für die menschliche Biomechanik.Beim Vorfußlaufen wird der vertikale Aufprallschock effizienter inBewegungsenergie umgewandelt, ähnlich einem Bleistift, den man nicht senkrechtfallen lässt (Fersenlauf), sondern in einem Winkel auf den Boden auftreffenlässt (Vorfußlauf). Über die Pronation des Fußes, die muskuläre Arbeit desFußgewölbes, seiner Bänder und Sehnen, die Achillessehne und dieWadenmuskulatur wird die Aufprallenergie abgepuffert und im Körper für dennächsten Vorwärtsschritt gespeichert. Vorfußlaufen ist also schonender und Energie sparender. 

Kommentar von Naginata ,

Ich hoffe die Kurzfassung ist dir erstmal genug.

Kommentar von sozialtusi ,

Haste schön Copy & Paste gemacht - gibt nen Fleißkärtchen ;)

Aber was hilft das "Vorfußplädoyer" (denn mehr ist es ja im Grunde nicht, was Du wortreich darstellst) dem "gemeinen Jogger"? Gerade Dir dürfte doch dann bekannt sein, dass es nicht DEN Laufstil gibt, der auf alle Menschen passt. Von daher hinkt eine Erklärung für mich ziemlich.

Kommentar von Naginata ,

Der im Text beschriebene Laufstil ist keine Modeerscheinung, den so bewegten sich die Menschen schon immer fort, im Gegensatz zum Fersen stampfen, was nur mit einem gefederten Turnschuh möglich ist. Den die physiologi der Ferse ist nur zum gehen und stehen entwickelt. Dass das Laufen über die Ferse schädlich ist, dass ist so sicher wie das aMen in der Kirche.

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