Frage von leaxhbr, 50

Weshalb habe ich solche Bauchkrämpfe, Angststörungen, Panikattacken?

Seit Monaten verkrampft mein Körper selbst bei banalen Dingen, die total unbegründet sind und mich normalerweise nicht verletzen sollten. Dieser Schmerz hält einige Minuten an, ich bekomme schlecht luft und mein bauch verkrampft sich total. Dieser Schmerz bzw. Druck ist so mies, dass ich extreme Angst vor ihm habe. Was könnte das sein? Was kann ich dagegen tun?

Antwort
von Existentiell, 25

Bist du momentan sehr gestresst? Hast du Druck oder Probleme, die dich sehr beschäftigen? All diese Reaktionen sind Alarmsignale deiner Psyche. Diese versucht dir nämlich zu sagen, dass etwas nicht stimmt. Du solltest dich mit deinem Arzt in Verbindung setzen und mit ihm darüber sprechen. Er wird erstmal alle organischen Untersuchungen abschließen und dir vermutlich dazu raten, dir einen Psychologen zu suchen, der der Sache auf den Zahn fühlt. Dafür benötigst du aber auch die Überweisung deines Arztes - der sich definitiv nicht quer stellen wird. Bei Fragen kannst du dich gerne an mich wenden. Ich wünsche dir viel Erfolg und Kraft :)

Kommentar von leaxhbr ,

Ich bin nicht gestresster als sonst. Ich kann mir nur vorstellen, dass das etwas mit etwas Vergangenem zutun haben kann das mein Körper so reagiert. Ich hab viel im Internet danach gesucht um dem auf den Grund zu gehen, aber dabei ist nicht viel rumgekommen. Ich kann mir nur vorstellen, dass sich mein Körper schützen will.

Ich möchte das das aufhört, ich muss nur wissen wie

Kommentar von Existentiell ,

Es tut mir leid dir das sagen zu müssen, aber du wirst es vermutlich nicht selbstständig schaffen. Das sind Prozesse, die sich teilweise auch unterbewusst abspielen und denen muss eben durch gezieltes Fragen auf den Grund gegangen werden. Ein Besuch beim Psychologen wäre also nicht das verkehrteste. Wenn du Pech hast und nicht agierst, wird dieser Zustand irgendwann chronisch und dann hast du den Salat

Kommentar von leaxhbr ,

Eigentlich weiß ich das, nur hab ich bisher auch alles selbstständig überwunden. Ich wollte es erstmal selbst versuchen. Ich werde deinen Vorschlägen trotzdem mal nachgehen, nicht sofort, aber vielleicht bald

Kommentar von Existentiell ,

Ich drücke dir die Daumen! Mein Angebot steht: Wenn was sein sollte, darfst du dich immer melden :)

Kommentar von leaxhbr ,

Jemanden zum Reden, kann nie schaden!:-)

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

Das stimmt zwar aber wenn und unter Mangel leidest dann hilft alles reden nichts ,sobald du erst einmal bei den Psychopharmaka angekommen bist ,gibt es kein zurück mehr daraus ..Ich würde erst die Vitamine mineralstoffe etc...zuführen wenns nicht hilft dannach gehe zum Arzt.Die behandeln meist ja nur Symptome ...

Kommentar von Existentiell ,

Ich habe nichts von Psychopharmaka gesagt und jeder gute Arzt würde zunächst auch davon absehen. Zunächst würde sowieso erstmal ein großes Blutbild erstellt werden und spätestens da würde sich herausstellen, ob Mangelerscheinungen vorliegen oder nicht.

Meist genügt schon eine Verhaltenstherapie

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

Nein davon hast du nichts gesagt aber da ich selber im Gesundheitswesen lange genug gearbeitet habe ,kenne ich den Werdegang von den meisten Kranken, der ja  schliesslich immer im gleichen Muster abläuft ..

Und ganz nebenbei aller seltestens wird ein  Arzt unaufgefordert deinen Vitamine und anderen Wichtigen Nährwerte abchecken ...das käme einem 6 im Lotto gleich .

Hier wird höchstens Eisen und die schilddrüsen Hormone gemessen.

Und im Blut gemessene Hormone sagen absolut nichts darüber aus welche Hormone du tatsächlich im System zur Verfügung hast ..dazu bräuchte es nämlich einen Speicheltest ..

kannst es ja nun ,in der Praxis testen ob ich recht habe oder nicht .

Kommentar von Existentiell ,

Nein, ich gebe dir schon Recht. Für mich war das selbstverständlich, weil meine Hausärztin die ganzen Untersuchungen von alleine in die Wege geleitet hat, bevor es zu überhaupt irgendetwas gekommen ist (keine Psychopharmaka)

Aber ich habe vergessen, dass es viele "Stümper" gibt. Bei vielen ist es automatisch psychosomatisch und damit ist die Sache auf vom Tisch. Ist gut, dass du darauf nochmals eingegangen bist! :)

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

Die Frage ist hat sie  denn Vitamin D 3 und B12 etc..                  gemessen..und  wie war den dein  Wert  hier ? 

Das Problem fängt ja gewöhnlich  nicht beim ersten Arztbesuch an ,sondern dann wenn der Arzt dir nicht helfen kann ..er keine konkrete Diagnose zu stellen vermag ...

Kommentar von Existentiell ,

B12, war aber in Ordnung. Ich habe keine Probleme und um mich ging es hier ja auch nicht. Dennoch, danke :D

Kommentar von WALDFROSCH1 ,


Einige Forscher wie etwa die Vitamin-B12-Experten Mitsuyama und Kogoh (5), Tiggelen (6) und David Brownstein (7) sind darüber hinaus überzeugt, dass schon ab einem Wert von 600 pg/ml die Zellen unter einer Unterversorgung mit Vitamin B12 leiden können und die Zahl der Mangelerkrankungen damit wesentlich höher ist, als offiziell angenommen.




  • Die offiziellen Stellen und die meisten Aerzte meinen ja  bei ca 300 bist du gut versorgt ..aber das ist lächerlich .

Ach du warst gar nicht der Fragesteller ..na dann ...

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