Sebast am 01.08.2008 um 11:30 Uhr
Sobald man sich zur Zeit irgendwo niederlässt (kurz auf dem Rad an der Ampel warten reicht schon) fliegt mir mindestens eine vertrottelte aber höchst aggressive Wespe ins Gesicht.
Wenn ich aber darüber nachdenke ist mir selbst ausserhalb von Städten lange keine Biene begegnet...
Müsste das nicht eigentlich den Honigpreis in die Höhe treiben?
Haben neben Umweltverschmutzung, Aussterben der Imkerzunft, immer mehr Monokultur und verschwindenden Wildwiesen auch viele Wespen was mit wenig Bienen zu tun?
Und stimmt es, dass das Aussterben der Bienen auch das Aussterben der Menschheit zufolge hätte?

Die Imker hatten im letzten Jahr extrem mit Schädlingen zu kämpfen und auch in diesem Jahr sterben die Völker massenweise. Hier ein Artikel von Mai 08 dazu: http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,552275,00.html

Es gibt seit einigen Jahren ein massives Bienensterben, da sie von einer ansteckenden Krankheit befallen werden, ganze Völker sterben dadurch ab. Inwieweit sich das auf die Menschheit auswirkt, kann ich dir nicht sagen, da Befruchtung auch durch andere Insekten stattfindet, wenn auch nicht in dem Maße. Allerdings haben schon einige Bienenvölker eine Immunität gegen die Krankheit entwickelt.
Seit einigen Jahren gibt es die Varrora-Milbe. Bei diesem Schädling haben die meisten Imker aber schon Routine und es gibt in der Regel wenig Verluste hierdurch.
Die Varroa-Milbe wurde durch ein Bieneninstitut eingeschleppt. Augenblicklich machen den Imkern Insektizide Probleme.
Ohne Zweifel alles menschliche Taten.

Wespen sind einfach robuster und Bienen brauchen eben ihre Wiesen zwingend.
und... der Mensch brauch die Bienen, zwingend. Wo sind die Wiesen?

Hab auch etwas gegoogelt und das hier gefunden
http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/352/105247/print.html
Wer es nicht zuende lesen möchte, für den sei das abschliessende Zitat, einen Satz den Albert Einstein gesagt haben soll, vorweg genommen:
"Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr..."
Das halte ich für übertrieben, es gibt ja schließlich noch andere möglichkeiten der bestäubung.
na dann leg mal los.... Allein die Biene schafft es alle Pflanzen zu bestäuben. Kein anderes Insekt ist so fleißig. Kein anderes Insekt schaft die Bestäubung. Daher stimmt es schon - wenn es keine Bienen mehr gibt - gibts keien Bestäubung mehr und am Ende keine Menschen mehr. Aber den Politikern ist sowas ja völlig egal.
Es hängt auch stark davon ab, wo man wohnt. Ich wohne eher ländlich und bei uns gibt es noch sehr viele Bienen. Im Fernsehen habe ich aber im Fernsehen einen Bericht gesehen, in dem berichtet wurde, dass Bienen vor allem in Städten nicht mehr genug Nahrung finden. Vielleicht ist das eine Erklärung.

Habe noch einige sehr interessante Artikel gefunden. Ausserdem sagt ein Bekannter, das Bienensterben hängt mit Mobilfunkstrahlung zu tun.
http://www.sonnenseite.com/index.php?pageID=6&news:oid=n10465&template=news_detail.html&flash=true
Was wisst ihr darüber und was haltet ihr davon?
Sebast am 1. August 2008 22:46
Sebast am 1. August 2008 22:47 http://economyaustria.at/?url=/?id=2845633
Wespen sind im Gegensatz zu Bienen Aasfresser. Die Bienen sieht man daher nicht so häufig bei sich zu Hause auf dem Küchentisch.
Im Frühjahr war ein Bienensterben. Dafür verantwortlich war ein Insektizid welches einem Saatgut zugegeben wurde. Das Insektizid wurde darauf hin verboten ist aber wieder zugelassen. Bei der Herbstaussaat erwarten die Imker wieder große Verluste. Ich weiß nicht was sich die Politiker dabei denken, so ein Gift zuzulassen.
Neben dem Bienensterben nimmt die Zahl der Imker in Deutschland ständig ab. Es gibt aber noch sehr viele Bienen im Lande.