Frage von haggg, 107

Weshalb sind Menschen so?

Also nehmen wir als Beispiel ein Paar. Der Mann ist nicht mehr glücklich und möchte die Beziehung beenden. Dann beendet die Frau auf einmal die Beziehung. Somit wird die Frau wieder interessant für den Mann und er denkt fast nur noch an sie und möchte sie zurück haben. Das ist nicht nur in Beziehungen so, sondern bei allem möglichen. Wieso ist das so? Warum sind Menschen so?

Antwort
von Strassraider, 49

Das Gehirn neigt nun mal dazu etwas vergangenes (in den meisten Fällen) immer mehr positiv in Erinnerung zu behalten. Während die Gründe die zur Trennung geführt haben immer mehr in den Hintergrund rücken. Wie du aber schon schon erwähnt hast: Ist das bei allem möglichem so. Bestes Beispiel: Das Spielzeug, dass man dem Baby wegnimmt und es fängt an zu heulen. Aber so lange es in der Nähe greifbar liegt: Kein Interesse.

Antwort
von Suboptimierer, 15

Die Frau wird interessant, weil sie auf einmal nicht mehr zum Inventar zählt und neu erobert werden muss. Das Problem ist, dass nach der Eroberung, falls die Frau sich darauf einlässt, das ganze Spielchen von Neuem los geht.

Antwort
von babygurl250920, 35

Ich glaube niemand kann dir das so wirklich erklären. Manche spekulieren ja darüber das Männer wenn sie etwas gewonnen haben nicht mehr interessant finden weil sie ja nicht mehr drum kämpfen müssen und dann wird es langweilig, entfernt jedoch die Frau sich von dem Mann wird síe wieder interessant. Niemand kann das so wirklich erklären so ist das nun mal , liebe ist manchmal ein großes unlösbares Rätsel. Aber wenn der Mann von sich aus sagt das es langweilig ist oder das er nicht mehr glücklich ist , ist die Trennung vllt. das beste ich mein wenn man sich wirklich lieb´t wird man einander nicht langweilig verstehst du was ich mein?

Antwort
von night, 18

Ich versuchs nochmal:

Meistens geht so etwas mit Verlustängsten aber vorallem Angst vor Kontrollverlust einher

Stichwort Reaktanz

Reaktanztheorie:  

Wenn die Handlungsfreiheit von Menschen bedroht wird (z.B. Verbote, Zensur,
knappe Verfügbarkeit eines Produktes), dann entsteht Reaktanz
(negativer Gefühlszustand), die dadurch gemindert wird, dass das Verbot
missachtet bzw. die bedrohte Alternative aufgewertet wird
(Trotzreaktion)  

Quellen der wahrgenommenen Bedrohung von Freiheit: 


1. selbstgeschaffene Bedrohung: eigene Entscheidung (in der Regel wenig Reaktanz) 
 

    2. nicht-soziale Quellen der Bedrohung: Wetter, höhere Gewalt, körperlicher Zustand etc. 
 

(in der Regel mäßige Reaktanz) 
 

    3. soziale Quellen der Bedrohung (in der Regel hohe Reaktanz)

    Also ist das Verhalten nichts als Trotz und hat oft nichts mit dem eigenen
    Willen oder Logik zu tun. Oft merken die betreffenen Personen, dass sie
    das Objekt (sei es ein Mensch oder  ein Produkt), wenn sie die Handlung
    durchgeführt haben (die Kontrolle über eigenes Sein ist
    wiederhergestellt), gar nicht brauchen. Ihre Handlung wäre nach
    menschlichen Verstand unlogisch.

    Beispielsweise merken Menschen erst nach einem Kauf von einer "limited Edition", dass sie das Produkt gar nicht so dringend brauchen, aber merken oft nicht, dass es eigentlich vollkommen nutzlos für einen selbst ist und es
    überhaupt nicht gekauft hätten, wenn es nicht im "Sonderangebot",
    "limited Edition" oder sonst irgendein Angebot war.

    So ist es auch mit deinem Beispiel mit der Beziehung.

Es muss nicht unbedingt bedeuten, dass er sie plötzlich doch wertschätzen
kann, weil er weiß was er hatte, da er es verloren hat. Solch eine
Reaktion ist oft nur eine infantile. Die hypothetische Fortsetzung der
Beziehung würde also nicht lange halten, wenn nicht mehr dahintersteckt.

Natürlich ist meine Schilderung nur EINE SEITE einer Kugel.

Kommentar von winnso ,

Gute Erklärung! Studierst du zufällig Psychologie?😉

Kommentar von night ,

Dankeschön! Interessiert, in der Schule gehabt, warte auf Studium:D

Kommentar von winnso ,

Ach cool!👍 Ich finde Psychologie auch sehr interessant uns studiere es mittlerweile. Drücke dir die Daumen bzgl deines Studiums☺

Kommentar von night ,

Danke Danke! (Y)

Antwort
von ChicoMyStar, 39

Vllt empfinden sie noch etwas für einander... das wird ihnen erst klar wenn sie einander verlieren

Antwort
von knox21, 32

Weil wir oft Dinge erst zu schätzen wissen, wenn wir sie verloren haben.

Antwort
von DxsTiinY, 19

Was man hat wird anscheinend langweilig, dann wirft man es weg, und findet evtl was neues und merkt das das alte besser war. Oder man findet nix neues und will das alte wieder. Traurig aber wahr

Antwort
von Ceyda15, 3

Der Mensch begehrt was er nicht haben kann.. Es war schon immer so

Antwort
von AltanaMaximus, 10

Unser Gehirn will das was es nicht bekommt :)

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