Frage von selectionfan, 204

Weshalb essen manche Vegetarier Fisch?

Also Fisch ist ja eig. auch Tier und ich finde das irgentwie komisch :/

Antwort
von AppleTea, 44

Tun sie nicht. Die, die Fisch essen sind Pescetarier

Antwort
von leonielala, 100

Das sind Pescetarier :) (Hoffe ich habe das jetzt richtig geschriebn^^)

Kommentar von Maisbaer78 ,

haste

Antwort
von Marshl, 96

Eine Freundin von mir, ist gegen die schlechte Haltung von Tieren und isst deshalb nur Fisch, weil sie der Meinung ist, dass diese bessere Lebensumstände haben und nicht in ein enges Gehege gezwenkt werden. 

Einer anderen Freundin schmeckt einfach kein Fleisch.. :)

Kommentar von Latexdoctor ,

Dass es den (Zucht)fischen besser geht ist zu über 70% eine lüge, leider :(

Kommentar von Marshl ,

Ich habe ja auch geschrieben: 'weil sie der Meinung ist'. Ich vertrete auch deine Meinung.

*gezwängt ^^

Antwort
von ASmellOfRoses, 42

Irgendwann hat das halt angefangen, dass man eine Definition brauchte, um irgendwas zu rechtfertigen...

Irgendwann dürfen wir uns auf den "Gallo-Vegetarier" (kein Fleisch, kein Fisch, aber Hühnchen) einstellen...:)

Ursprünglich bezeichnete der Begriff "Vegetarier" eine rein pflanzliche Ernährung ohne jegliche Tierprodukte (wie der Name schon sagt)...

Im Lauf der Zeit begann sich dieses Bild immer mehr zu verwässern und zu verfälschen und es bildeten sich Abspaltungen in Form von Lacto,- Ovo- bzw. Ovo-Lacto-Vegetariern...

Daraus entstand halt irgendwie und irgendwann der "Pescetarier", der für sich definierte, dass Fische und Meeresgetier kein Fleisch und somit keine leidensfähige Lebewesen seien...

Der Engländer Donald Watson hat diese Entwicklung irgendwann nicht mehr akzeptiert und 1944 infolgedessen den Begriff des "Veganismus" definiert und geprägt...

Antwort
von energiefisch, 86

Die nennt man Pescetarier, sobald man bewusst Fleisch isst, ist man kein Vegetarier. Fische bestehen auch aus Fleisch!

Antwort
von wickedsick05, 79

z.b.:

Der Bambi-Effekt basiert meist auf dem Kindchenschema,
dessen Erscheinungsbild zum Beispiel von großen Augen und Stupsnasen
geprägt ist. Hierzu gehören Tiere wie das Reh, die Robbe oder das
Kaninchen. Tiere, die diesem Schema nicht entsprechen, zum Beispiel
Schnecken, Hyänen oder Haie (oder eben generell Fische), werden, wenn sie von den gleichen Vorgängen bedroht sind, weniger von der Öffentlichkeit beachtet. Aus dem durchaus natürlichen Beschützerinstinkt, dem Bambi-Effekt, wird aber zu leicht eine komplex verzerrte, für die Natur womöglich auch bedrohliche infantile Naturwahrnehmung – oder das Bambi-Syndrom.[1]

https://de.wikipedia.org/wiki/Bambi-Effekt

Also Fleisch von niedlichen Tieren böse. Fleisch von nicht niedlichen Tieren und Tiere die bei der Pflanzenproduktion umkommen egal.


Kommentar von ASmellOfRoses ,

Kommt doch drauf an, wie jeder den Begriff "niedlich" für sich definiert, oder nicht ?

Ich ticke da wohl auch anders als du, aber das ist okay...:)

Bleibt zu bedenken, dass "dein" Fleisch auch nicht von Luft und Liebe lebt und wenn du so plötzlich dein Herz für die Tierchen entdeckt hast, die für die Pflanzenproduktion umkommen, solltest du erst recht schleunigst Veganer werden, dann könntest du dieses Leid nämlich deutlich begrenzen !

Kommentar von Maisbaer78 ,

Ach schon wieder du mit deinem Welpenschutz-Unfug.

Laut dir ist es also illegitim, hübsche und gutaussehende Tiere schützen zu wollen, das geht nur mit hässlichen?

Wir reden hier von Rindern, Schweinen, Fischen und Hühnern.

Hast du mal von einem Mastschwein gesagt, es sei niedlich? Oder einer Milchkuh?

Alle Tiere sind auf Ihre Art schön, das Kindchenschema erfüllen aber immer nur die Jungtiere.

Allerdings funktioniert das dann bis auf die Fressfeinde artübergreifend.

Was du da schreibst ist die dümmste Rechtfertigung dafür, warum man Tiere umbringen sollte, die ich je gehört habe.

Hoffentlich kommt eine solche Bewertung mal nicht auf uns Menschen zu, hässlich lebt, hübsch stirbt (und wehe einer sagt was dazu, dann wäre es nur der Optik wegen).

Würdest du dann zu den Überlebenden gehören?

Kommentar von wickedsick05 ,

solltest mal richtig lesen:

das ist nur die Vorstufe an denen viele Vegetarier und Veganer leiden

Aus dem durchaus natürlichen Beschützerinstinkt, dem Bambi-Effekt, wird aber zu leicht eine komplex verzerrte, für die Natur womöglich auch bedrohliche infantile Naturwahrnehmung – oder das Bambi-Syndrom.[1]

Kindliche Verniedlichung der Natur, moralische Überhöhung
des Schutz- und Pflegeanspruchs auf der Basis technischer
Allmachtsfantasien, Berührungsverbote entgegen den eigenen Bedürfnissen und Schuldgefühle, wenn man ihnen doch nachgeht. Wie aber soll jemand, der die Natur nur mit schlechtem Gewissen betritt, ein angemessenes Verhältnis zu ihr entwickeln? Wie kann die zukünftige Generation lernen, besser mit ihr umzugehen, wenn sie sich schon im Kindesalter daraus zurückzieht?

Als aktuelles Beispiel für das "Bambi-Syndrom" wird mehrfach auf das Geschehen um den knuddeligen Eisbärennachwuchs im Zoo (und die Empörung, wenn der erwachsene Eisbär dann die Karpfen in seinem Wassergraben erlegt) verwiesen. Eine Folge dieses Natur subjektiv Naturentfremdung verniedlichenden Naturbildes ist die Ablehnung des Jagens oder des
Baumfälens.


Im Gegensatz dazu haben die jungen Menschen ein überzogen idealisiertes Bild der Natur. 70% sehen in ihr pure Harmonie wirken und finden alles, was natürlich ist, gut. 80% bejahen Naturschutzgebiete und finden, dass das Wild seine Ruhe braucht. 90% behaupten, ohne Natur nicht leben zu
können. 80% der Jugendlichen finden, dass Tiere eine Seele haben (Bäume: 40%). Man gibt zwar vor, ohne Natur nicht leben zu können, interessiert sich aber nicht mehr sonderlich dafür. Man bekennt sich zum Naturschutz, aber kennt das Schutzobjekt nur noch dürftig (Artenschutz ohne Artenkenntnis). Die Hochschätzung der Natur bleibt abstrakt und wird nicht auf die eigene Person bezogen. Die wirtschaftliche Nutzung der Natur wird ausgeblendet und verdrängt. Der Zusammenhang von Aufzucht und Ernte geht verloren.

Das Bambi-Syndrom ist besonders unter städtischen jungen Menschen verbreitet.

wanderforschung.de/files/bambikz1234003206.pdf

wanderforschung.de/files/naturentfremdung1226843289.pdf

Antwort
von EngelsPinguin, 62

Das sind dann keine Vegetarier sonder Pescetarier (weiß nicht ob das so richtig geschrieben ist, aber im Englischen ist es Pescetarian))

Deren haltung ist es keine Tiere zu essen, aber Fisch schon, da sie Fische irgendwie nicht als Tier sehen oder so (?)


Antwort
von Simbri, 108

weil das eig. pescetarier sind und sich nur auf warmblüter beschränken 

Antwort
von Latexdoctor, 72

Die (Christliche) Kirche zählt Fisch auch nicht zumFleisch :)

Kommentar von energiefisch ,

Wir leben nicht mehr im Mittelalter. 

Kommentar von Latexdoctor ,

Du hast natürlich recht, aber die Streng gläubigen halten sich daran, (Kar)Freitag kein Fleisch nur Fisch :)

Kommentar von Omnivore10 ,

Nicht nur die Kirche. Auch das Bundesamt für Landwirtschaft und Ernährung zählt Fisch nicht zum Fleisch. Fleisch stammt von Warmblütern. Fische sind wechselwarme Tiere.

Kommentar von ASmellOfRoses ,

Egal - wegen irgendwelcher fadenscheiniger Definitionen leiden sie kein Stück weniger !

Kommentar von Maisbaer78 ,

Die christliche Kirche hielt die Erde für das Zentrum der Welt und für eine flache Scheibe. Um diesen Standpunkt zu verteidigen hat Sie Menschen hinrichten lassen.

Man sollte sehr vorsichtig sein, die Kirche als Maßstab für irgend etwas zu benutzen.

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