Frage von sophie1235, 73

Wertpapiere mit Buy&Hold-Strategie?

Was haltet ihr von einer Buy&Hold-Strategie bei Wertpapieren?

Welcher dieser beiden Grundsätze stimmt eher?

  1. "Gewinne laufen lassen, Verluste realisieren."
  2. "Wer die Aktie nicht hat, wenn sie fällt, hat sie auch nicht, wenn sie steigt."

Was meint ihr dazu?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von berkersheim, 50

Starre Regeln sind im wechselhaften Börsengeschäft tödlich. Information - Information - heißt die Devise. Wer in Aktien erfolgreich sein will, muss mit Gedanken an Wirtschaft ins Bett gehen, über Nacht grübeln, wie sich die Märkte entwickeln könnten, im Zweifel im Internet nochmal nachschauen, was es an neuesten Infos gibt und was andere sagen und vor lauter Wirtschaft vergessen, dass da noch jemand anderes im Bett liegt. Aktienspekulationen - siehe die Berichte über Uli Hoeneß - fressen einen auf, wenn man kurzfristig Gewinne erzielen will. Wer als langfristige Vermögensstrategie Aktien hält. verhält sich ganz anders. Der macht sich evtl. Gedanken, ob die Vorstände seiner Beteiligungen noch mit den Herausforderungen des Marktes klar kommen. Siehe die Aktivitäten der Familie Piech.

Kommentar von sophie1235 ,

Aktienspekulationen - siehe die Berichte über Uli Hoeneß - fressen einen auf, wenn man kurzfristig Gewinne erzielen will.

Meinst Du mit "auffressen", dass sie einen psychisch stark belasten? Das erinnert mich an ein Zitat von den Buddenbrooks:

»Mein Sohn, sey mit Lust bey den Geschäften am Tage, aber mache nur solche, dass wir bey Nacht ruhig schlafen können.« Quelle: http://literaturlexikon.uni-saarland.de/index.php?id=3138

Welche Aktivitäten betreibt die Familie Piech?

Antwort
von kevin1905, 46

Die Mehrheit meiner Anlagen basiert auf dem Buy&Hold Prinzip und je länger das Investment läuft desto sinnvoller ist das ganze.

Zu behaupten, dies wäre allerdings die einzig wahre Strategie für jeden Anleger wäre allerdings sicher vermessen.

Auch als B&H kann man zu dem Schluss kommen ein Investment zu beenden. Dies geschiet meist, wenn man zu der Überzeugung gelant ist, dass ein Unternehmen keine weiteren Gewinne wie bisher abwerfen kann, da sich meinetwegen der Markt verändert hat, oder die Konkurrenz gewachsen ist.

Das sind so Überlegungen, die ich immer mal wieder im Bereich des Rebalancings anstrebe.

Antwort
von Tornator, 47

gesamtwirtschaftlich betrachtet ist das 2. sicherlich besser, im Einzelfall kommt es immer auf die Situation und die eigenen Ziele (z.B. Sicherheit oder Risiko) drauf an, weshalb ich von solchen Grundsätzen wenig halte.

Antwort
von AlexChristo, 10

Eher 2, wobei ich sagen würde, das hängt eher davon ab, wie deine Strategie ausschaut.

Antwort
von ArminSchmitz, 12

RWE und Commerzbank waren mal Titanen im Dax, die IKB-Bank im M-Dax. Wer den Kursverlauf googelt sieht, was aus ihnen geworden ist und wo man mit einer buy-and-hold-Strategie hinkommen kann.

Kommentar von sophie1235 ,

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