Frage von novavida, 82

Werdet ihr gemobbt?

Hallo, Ich brauche persönliche Geschichten zum Thema "Mobbing". Werdet ihr gemobbt? Warum werdet ihr gemobbt? Werdet ihr von der Gesselschaft ausgegrenzt?

Antwort
von Palina2350, 33

Hallo ,
Ja ich werde Gemobbt seit einer Zeit ungefähr 3 Monate . Der Grund dazu ? Es gab keinen es war einfach nur grundlos ! Ich war sehr diplomiert und habe phychische  Probleme
Die Frage ist doch noch von wem einem Mädchen das älter ist um 3 Jahre als ich und mit mir in die selbe klasse geht wir waren die besten Freunde als eines Tages sie wirklich einfach angefahren hat mich fertig zu machen solche Menschen fehlt ...Menschlichkeit ! :(
Ich habe viele Fehler gemacht ..habe Drogen konsomiert und Gestohlen mit meiner Familie ging ebenfalls alles runter..ich habe dan aufgehört aus Verzweiflung zu essen ! Habe sehr viel abgenommen und wurde trotzdem von jedem Gemobbt obwohl sie alle gesehen haben wie es mir ging Schule ging auch alles runter ! Jetzt gibt es noch 1 Frage wie würde ich Gemobbt

Es kammen immer größere Gruppen auf mich zu und schlugen und schupsten manchmal ..wurde dazu noch fertig gemacht und von A-Z beschimpft! :( ich habe mich an meine Lehrer gewendet und an den Schulleiter ebenfalls an den Schul- Psychologen ..niemand hat was getan !
Nun Wechsel ich in 87 Tagen Schule ich zähle die Tage dich Wochen und die Minuten in der Schule damit ich endlich wieder glücklich sein kann und von neu anfangen kann in einer anderen Schule :(

Ich hoffe ich konnte dir weiter helfen :) falls du noch ein paar fragen hast kannst du unten kommentieren

Lg Palina

Kommentar von Liisa1508 ,

Willst du vielleicht reden, wollen wir schreiben? Wie alt bist du?

Kommentar von Palina2350 ,

14 du ?

Kommentar von Palina2350 ,

Würde auch gerne mit dir schreiben wen du es möchtest :) würde mich wirklich freuen

Antwort
von LotQuee, 10

Bei mir ist das ein seltener Fall, ich bin einfach egozentriert, und habe mich selbst von meiner Klasse ausgegrenzt, ich da nur 1 Kumpel in der Klasse mit dem ich mich unterhalten kann. Einsamkeit ist auf keinen Fall was schlimmes, es ist eher was positives, man darf ja nicht ständig unter Idioten bleiben

Kommentar von LotQuee ,

Ich weiß natürlich, dass mich Leute nicht besonders mögen, doch ich kann mit meiner Redegewandheit diese degradierten Schweine einfach so nieder machen, dass die dann einfach ihre Münder schließen. 

Antwort
von Jagemausi, 22

Ich wurde gemoBbt und darf mir ab und an dumme Kommentare anhören aber Mittlerweile lass ich mich von solchen Aktionen nicht mehr runter ziehen weil ich größere Probleme habe.. und ja ich weiß ich bin erst 16 Jahre alt und hab keine Ahnung von leben aber wenn ich sage ich habe andere Probleme dann mein ich das auch so.. Früher wurde ich gemoBbt weil ich wie der letzte Assi rumgelaufen bin.. Dann war ich noch ein ganz kleines bisschen pummelig hat sich aber mittlerweile so gut wie verwachsen... Jetzt bin ich zwar auch noch etwas der Aussenseiter aber im Vergleich zu früher ist das echt besser geworden.. Ich trage gerne schwarze Klamotten und da wird man schnell als emo abgestempelt aber ich würde dann eher sagen ich gehe in Richtung Punk... aber ich hab das Jahr zum Glück bald überstanden also ist es mir egal weil ich diese Personen danach nie wieder sehen muss... Also ich stehe drüber hinweg aber wenn ich mitbekomme das eine Person gemoBbt wird die ich nicht kenne biete ich generell meine Hilfe an weil ich weiß wie schlimm das sein kann... Hoffe das hilft dir ein bisschen... So stehe ich zumindest zu dem Thema.

Kommentar von Jagemausi ,

Nicht wundern warum manche Sachen komisch geschrieben sind aber konnte die Antwort sonst nicht abschicken

Antwort
von ollikanns, 33

Ich wurde noch nie gemobbt und kann mir auch nicht vorstellen, jemals gemobbt zu werden. Wer das bei mir versuchen würde, bekäme dermaßen eins aufs Maul, dass ihm das Mobben zu den Ohren wieder raus käme.

Kommentar von DerWeisseWolf ,

coole Einstellung :D

Antwort
von Andracus, 45

Ich wurde gemobbt, zählt das auch?

Kommentar von novavida ,

Ja, wäre lieb von dir, wenn du erzählen würdest Warum.

Kommentar von Andracus ,

okay, ich liefer dir mal ne grobe Zusammenfassung.

Ich glaube alles hat damit angefangen dass meine Eltern in meiner Erziehung weniger Wert auf schicke Klamotten und trendiges Mädchenspielzeug gelegt haben als viel mehr auf (christliche) Werte, guten Umgang, Bescheidenheit und Liebe zur Natur. Ich war ein verträumtes kleines Mädchen, das in seinen ausgedachten Geschichten lebte, auf dem Spielplatz hauptsächlich Augen für Ameisenstraßen und Harztropfen an Baumstämmen hatte und am Rand der Gruppe vor sich hinlebte. Die anderen hatten viele gemeinsame Gesprächsthemen - Fußball, Fernsehserien, Barbies. Ich interessierte mich für all das nicht und lebte am Rand der Gruppe. Damit war ich lange zufrieden - und ich muss sagen, dass ich auch später nie wirklich das Gefühl hatte, etwas zu verpassen. Aber ich habe gelernt, dass die anderen eine Gemeinschaft sind, die mich nicht braucht, und wenn ich Teil davon sein will (was ich wollte - nicht, weil die Leute mich interessierten, sondern weil es mir peinlich war, der Außenseiter zu sein), werde ich entweder selbst mitziehen müssen oder auf die Gnade eines anderen hoffen, der mich mit aufnimmt. 

Das beliebteste Mädchen der Klasse zu Grundschulzeiten wurde von unseren Eltern mit mir auf den Schulweg geschickt, weil wir fast dieselbe Strecke hatten. Ich merkte lange nicht, wie sie und ihre engen Freundinnen mich nur für ihre Zwecke ausnutzten. Ich konnte besser zeichnen als alle anderen und musste in Kunst immer zu Hilfe eilen, wenn die Lehrerin nicht hinsah - ich hatte einen großen Garten, zwei Kaninchen, jede Menge Spielzeugpferde und immerhin drei Barbies mit Pferd, und wenn sonst keiner verfügbar war, musste ich eben als Spielpartner herhalten. Gleichzeitig machte man sich einen Spaß daraus, sich Geheimnisse auszudenken, nur um sie mir demonstrativ vorenthalten zu können und dergleichen mehr.

Natürlich machte mich das manchmal sehr traurig. Aber letztlich litt ich längst nicht so sehr darunter, wie ich hätte leiden können. Ich hatte eine große Familie, die mich liebte, jüngere Geschwister, die aufrichtige Spielgefährten abgaben, und meine eigene kleine Welt, die ich um zahlreiche Bücher zu erweitern begann. Und trotzdem hatte es eine verheerende Wirkung, die ich später erst erkennen sollte: Ich lernte, mich zurückzunehmen und froh zu sein, wenn ich mitmachen durfte. Ich ging mit der immer mehr verfestigten Vorstellung durch die Welt, ich sei zwar ein wichtiger, wertvoller Mensch, könne außerhalb meines Familienkreises aber nicht damit rechnen, dass das auch anerkannt und geschätzt werde. Die Welt jenseits meiner eigenen Gartenpforte sah mich als seltsam, verschroben und erbärmlich. Und das prägte meine Art, neuen Menschen zu begegnen.

Ich kam noch bis zur achten Klasse Gymnasium von diesem besagten Mädchen nicht ganz los. In meiner ganzen Schulzeit und auch nebenher, als ich mich versuchte, in meiner Kirchengemeinde zu integrieren, stand mir die Vorstellung im Weg, die anderen würden sowieso kein Interesse daran haben, mich näher kennenzulernen. Dementsprechend zurückhaltend war ich selbst in der Kontaktaufnahme, und es kam lange nichts zustande, was mich nur noch mehr frustrierte.

Das eigentliche Mobbing zog sich über die siebte und achte Klasse hinweg. Ich hatte mich mit einem Mädchen angefreundet, das ich selbst nicht ausstehen konnte. Sie war anhänglich, fordernd, zerrte einen ständig in irgendwelche lächerlichen oder riskanten Aktionen mit hinein, einfach nervig wie die Pest (ich sage nur so viel: Sie verzierte die Menschen in meinen mühevollen Zeichnungen mit Katzenohren und dummen Gesichtern. Wie ein Schlag ins Gesicht für mich - doch die Fähigkeit, zu jemandes Forderungen nein zu sagen, hatte ich schon lange verloren). Sie tat mir trotzdem leid, weil sie, wie ich selbst, niemand anderen hatte. Das Problem: Wir beide waren einsam, aber sie war deshalb viel verletzlicher als ich. Sie hatte im Gegensatz zu mir keine starke Familie, keine eigene Traumwelt im Rücken. Und sie war noch naiver als ich.

Zuerst geriet nur sie ins Gerede. Als ich für ein paar Tage krank war, fielen die anderen regelrecht über sie her. Machten sich über sie lustig, beleidigten sie, amüsierten sich nach Strich und Faden auf ihre Kosten. Als ich wiederkam, wollten sie ihre Kontrolle auf mich ausweiten - jetzt hatten sie schließlich meine Freundin schon eingeschüchtert, und sie glaubten, eine Basis geschaffen zu haben, um endlich das seltsame Kind, das in Deutsch und Kunst so viel besser war als die meisten von ihnen, das von den Lehrern geliebt wurde und sich wahrscheinlich für was Besseres hielt, angreifen zu können.

Fairerweise ist zu sagen, dass sie alle so verdorben gar nicht waren. Sie waren wie ich auch nur ein Haufen dummer Kinder, die ihren Spaß haben wollten und keine Ahnung hatten was sie redeten. Ich bin fast gar nicht mehr sauer wegen dem was passiert ist - gut, das ist jetzt auch eine Weile her. Mittlerweile studiere ich im zweiten Semester. 

Kommentar von Andracus ,

fortsetzung folgt gleich.. ich komm gleich zum ende lol

Kommentar von Andracus ,

Ich ließ mir jedenfalls so wenig wie möglich anmerken, was mir bestimmt nicht besonders gut gelang. Sie brachten mich nie dazu, mich wirklich wertlos und dumm zu fühlen, das waren höchstens Phasen über maximal drei Tage. Aber mein Mangel an Schlagfertigkeit und die Empathielosigkeit der Anderen schmerzte doch. Ich vertraute mich einer Lehrerin an, die wahrscheinlich den ausschlaggebenden Satz sagte: Die verstehen dich nicht, weil du anders und einzigartig bist, und weil sie sowas nicht abkönnen, versuchen sie jetzt eben, dich kleinzukriegen (sinngemäß). Alles was ich tun musste, war, ich selbst zu bleiben und nichts von dem, was sie sagten, in mein Herz zu lassen.

Ich habe versucht, das umzusetzen, und es hat funktioniert. Ein Knackpunkt war sicher, dass ich einem der Alphatiere irgendwann das f-Wort ins Gesicht geknallt hab - für einen kurzen Moment konnte ich seine Gesichtszüge vor Überraschung entgleisen sehen, ehe er sie zurück in Form springen ließ. Ich werde diesen Anblick und das Gefühl des Triumphes niemals vergessen. Später tat mir eben diese Junge leid. Dass er seine Probleme auf andere projizierte war falsch, aber er hatte es selbst nicht leicht im Leben. 

Ein Faktor war sicherlich auch, dass meine unbeliebte Freundin zur achten Klasse die Schule wechselte. Irgendwann hatten meine Widersacher keine Lust mehr und die Sache verlief sich im Sand. Einige derer, die sich an der schmutzigen Geschichte nicht beteiligt hatten, nahmen mich im selben Jahr noch in ihren Freundeskreis auf. Es ist mir lange nicht gelungen, die Vorstellung abzulegen, in den Augen der Menschen jenseits der Familienbande unnütz, Ballast, erbarmungswürdig zu sein. Sozialunfähig. Aber in den letzten zwei bis drei Jahren hat sich das geändert. Meine neuen Freunde in Schule und Gemeinde haben mir geholfen, die ganze Situation als unglückliches Zusammentreffen nicht zusammenpassender Gruppen zu sehen - is gibt da draußen immer jemanden, für den du genau der richtige Gesprächspartner und Freund bist, und dein Beitrag zur Soziallandschaft, zur Gruppe, zur Sache ist wichtig. Mittlerweile glaube ich, dass die ganze Geschichte mich nur stärker gemacht hat - und fähig, Mitgefühl für Menschen am Rand der Gruppe zu entwickeln, auch dann, wenn ich vielleicht fester Bestandteil dieser Gruppe bin.

Kommentar von Andracus ,

DUH das ist verdammt viel Text geworden...darf ich fragen was daraus wird?

Antwort
von EinfalloserName, 36

Nein, aber in meiner alten Klasse wurde eine Schülerin wegen eines Fernsehberichtes quasi aus der Klasse gemobbt.

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