Koforidua89 am 11.05.2009 um 11:14 Uhr

wer nicht zur wahl geht, darf sich hinterher nicht "über die politiker" und deren arbeit beschweren. es ist aber so schön praktisch am wahltag den hintern nicht hochzubekommen und dann vier jahre über die da oben zu nörgeln und das alles mit dem argument, "die eine (meine) stimme, die fehlt macht sowieso nichts aus.
Ich geh auch nicht zum Wählen bringt ja sowieso nix ob uns jetzt der übern Tisch zieht oder ein anderer
abibremer am 21. August 2009 16:55 jaaa,ja: ein tropfen wasser löscht den durst nicht- aber ein paar millionen tropfen ermöglichen es dir ein wannenbad zu nehmen, oder zu duschen und den durst zu löschen.

Wir sollten alle wählen gehen.Auch wenn es nicht wirklich viel Sinn macht.Aber wort-und Tatenlos zusehen und nur meckern kann auch nicht die Lösung sein.
Okay. Politik ist simpel. Es gibt zwei große Parteien. SPD und CDU. Diese werden abwechselnd gewählt, weil das Volk glaubt, dass man einfach eine andere Partei zu wählen braucht, damit alles wieder gut wird. Meine Prognose: CDU schafft es noch einmal, dann ist wieder SPD dran.
Ach ja: die Grünen schaffen´s nie, weil sie niemals ernst genommen werden.
Warum wegen eines Länderspieles einen Kinofilm verpassen, wenn man das Ergebnis schon kennt?
tinschen am 11. Mai 2009 11:47 Sehr gute Einstellung :) Was soll sich wann ändern und wer sagt das ich eine von den "Großen" wähle.Geht doch alle hin und wählt Alternativen,dann könnte sich auch mal was verändern.

War das letzte mal 89,weil ich musste.Heute sehe ich keinen Sinn darin.
Ich geh auf´n Flohmarkt. Wahl ist wie Krieg. Nur cool, wenn keiner hingeht.

Ich verschenke nicht meine Stümme an die die Patei, die ich überhaupt nicht leiden mag.

Alle versprechen vor den Wahlen das goldene vom Ei und hinterher ist es vergessen. Vieleicht mache ich nur ungültig weil ich mit allem nicht einverstanden bin.....

Nicht wählen zu gehen, weil man unzufrieden mit den Verhältnissen ist, ist kontraproduktiv!
Protestwählen oder ungültig wählen oder einer kleinen Splitterpartei zu den nötigen Stimmen (Parteienfinanzierung) verhelfen sind Eure Möglichkeit, am System zu rütteln - nehmt diese Chance bitte, bitte, bitte wahr!

ohne wenn und aber!


Ich überlege noch bzw. schwanke zwischen Linkspartei und ungültig wählen.


es versprechen alle aber halten tut es KEINE partei und nur wenn sie unsere stimmen wollen interesssieren sie sich für das volk

die interessieren sich doch nur für uns, wenn sie unsere Stimme wollen. Versprechen dies und das und was passiert? Gar nichts

ich weiss, es ist meine "pflicht" als bürger aber ich persönlich habe für mich ausgemacht, nicht mehr wählen zu gehen.
abibremer am 11. Mai 2009 13:29 ja, pflicht! in wievielen staaten hättest du keine möglichkeit wählen zu gehen, bzw. ein ehrliches wahlewrgebnis zu erhalten?? hier kann jeder bürger beim zählen zusehen und mit sicherstellen, dass alles ordentlich läuft!


Demokratie ist eine ernste Sache und verweigern dient nur den Extremisten.




Wählen? Och Nöö!
Ich gucke lieber fern und lasse mir vorsetzten was Andere für richtig halten.
Ist mir alles egal. Bin satt.
Rechte, Freiheit?
Werde ich erst vermissen wenn man sie mir genommen hat.


Dadurch habe ich auch das Recht zu Meckern.


Grüne
Ich gehe immer wählen und immer die Opposition. "Macht korrumpiert!", hat John Bull gesagt, und Recht hat er. In einer Demokratie kann man daher nur für häufigeren Machtwechsel sein, damit sich das ausgleicht.
Wer nicht wählen geht, macht meine Stimme damit stärker, oder wählt, was er eigentlich nicht will.

"Eine jede politische Partei tendiert dazu, FührerInnen auszubilden. Gewählte Parteidelegierte werden BerufspolitikerInnen. Sie werden von den Medien hofiert und bekannt gemacht. (...) Die ParteiführerInnen bestimmen die Parteipolitik von oben nach unten. Sie sind jedem imperativen Mandat entbunden. Die zunehmende Bekanntheit der FührerInnen, die von ihnen selbst vorbereiteten Parteitagsanträge ob in Personal- oder wichtigen Sachfragen sowie ein gewisses Verehrungsbedürfnis der einfachen Mitglieder in hierarchisch strukturierte Organisationen garantieren in der Regel die Wiederwahl der FührerInnen. (...) Es legitimiert gleichzeitig jegliche Willkür der ParteiführerInnen, denn was immer sie tun, sie sind ja formaldemokratisch gewählt. (...) Die formale Demokratie verschleiert die inhaltliche Diktatur. (...) Prinzipien direkter Demokratie in Parteien zu verankern, sind von vorne herein zum Scheitern verurteilt, weil sie auf eine andere Form der Entscheidungsfindung zugeschnitten sind als die parlamentarische." (Graswurzelrevolution Nr. 146/47/48, S. 10)

Die Grünen!
DIE LINKE
Ich darf leider noch nicht wählen gehen, aber ich finde, die die wählen gehen dürfen, sollten froh sein, dass sie in der demokratie leben und mitbestimmen können. natürlich seid ihr nur eine kleine stimme, aber manche haben schon mit einer stimme mehrheit gewonnen!!! Stellt euch vor ihr lebt in einem land ohne demokratie, dann würdet ihr meckern dass ihr nicht wählen gehen dürft. Seid dankbar, dass ihr entscheiden dürft, wer unser land regiert, informiert euch über die parteien und GEht WÄHlen !!!!!!!!!!!!!
An alle, die "auf keinen Fall" oder "wahrscheinlich nicht" zur Wahl gehen: Wählen gehen (oder eine Wahl zu haben) ist ein Privilleg, das nicht selbstverständlich ist. Denn: Ich missbillige zwar was du wählst! - werde aber mit meinem Leben dafür kämpfen, das du wählen gehen darfst.
Wählen gehen oder nicht darf auf gar keinen Fall eine frage sein. Jeder Wahlberechtigte sollte auf jeden Fall zur Wahl gehen und seinen Stimmzettel auch abgeben. Wenn man sich nicht für eine Partei entscheiden kann oder mag aus welchen Gründen auch immer, so sollte zumiindest die Stimme ungültig gemacht werden. Jeder der nicht zur Wahl geht gibt indirekt seine Stimme einer der extremen Randparteien. Das ist kein Spaß. Denn jeder Anhänger und Befürworter einer solchen Parte geht zur Wahl und gibt eine gültige Stimme ab. Bei einer sehr niedrigen Wahlbeteiligung wirkt sich das damit extrem positiv für diese Parteien aus. Ein kleines aber abschreckendes Beispiel: Es gehen nur Anhänger einer einzigen sehr sehr kleinen Partei zur Wahl. Die Wahlbeteiligung ist extrem gering. Dennoch hat die Partei die Wahl mit annähernd 100% gewonnen (ein paar wenige ungültige Stimmen gibt es immer).
Wollt ihr, dass eine solche Partei gewinnt?
Ich nicht. Wie ihr das machen könnt, ohne eine Partei zu wählen? ganz einfach.. Ihr macht Eure Stimme ungültig (kreuzt mehr an als erlaubt, streicht alles durch, etc... ) Ein Beispiel dazu: Die Wahlbeteiligung beträgt 100%. 98% der abgegebenen Stimmen sind ungültig. Das eine übriggebliebene Prozent fällt zu 0,3 % auf die SPD, zu 0,3 % auf die CDU, zu 0,199% auf die FDP, zu o,199 auf die Grünen und nur zu 0,002% auf diese eine extreme Randpartei.
Ich kann es noch besser verdeutlichen: Wir nehmen das eine Prozent gültige Stimmen und verteilen dies wie oben auf die einzelnen Parteien. es zeigt sich folgendes Bild: CDU - 30% SPD - 30% Grüne - 19,9% FDP - 19,9% Randpartei - 0,2%
Ergebnis: Jeder der Politiker ist erschreckt über das Wahlergebnis und die extremen Parteien haben auch weiterhin keine Macht. Und das ist doch das aller wichtigste!!!
Schöne Grüße von einem Ausländer, der nicht wählen darf, es aber ehrlich gesagt auch nicht wöllte.
Wenn ich dürfte würde ich es jedoch so machen... denn auch ich bin der Meinung, dass die Politik der letzten Jahre sich nur noch im Kreis gedreht hat.. Ok.. davor auch schon.. aber die Kreise werden immer enger.. und aus dem Kreis wird eine Kriese....
...das stimmt, aber was ist, wenn man dann über denjenigen nörgeln muß, den man selbst gewählt hat, weil man dachte, der macht es jetzt richtig? Ich finde schade, daß nach der Wahl vieles wieder vergessen wird!
das ist dann eben dumm gelaufen und du weißt, dass beim nächsten mal eine andere partei deine stimme bekommen wird. andererseits spricht natürlich auch nichts dagegen, sich schon auf parteiebene an der auswahl der kandidaten zu beteiligen und ihnen nach der wahl bei ihren entscheidungen zur seite zu stehen.