Frage von adoreeocean, 575

Werden wirklich so viele Tiere gerettet, wenn ich kein Fleisch mehr esse?

Und wenn ja, wie rechnen die das aus?
Ich kann mir das kaum vorstellen, weil im Endeffekt werden ja immernoch gleich viel Tiere geschlachtet.
Zwar kann ich mir auf Dauer vorstellen, dass (glücklicherweise😁)  immer mehr Leute auf Fleisch verzichten und sich somit die Anzahl an verkauftem Fleisch sinkt, aber auf kurze Zeit (wie auf dem Bild: 1 Monat) verwundert mich es, dass man so viel Tieren das Leben rettet.

Antwort
von AppleTea, 262

Wahrscheinlich rechnen die, wie viele Tiere pro monat/Jahr etc. Geschlachtet werden und teilen das durch die anzahl der Leute? Ich weiß auch nich genau.. aber vielleicht kommen sie so auf nen Durchschnittswert von so und so vielen Tieren pro Person

Antwort
von Schokolinda, 243

wichtiger ausdruck: "auf dauer".

wenn du bei deinem metzger nichts mehr kaufst, dann merkt der das übers jahr und wird weniger fleisch bestellen.

kann natürlich sein, dass einer zufällig mehr isst im gleichen zeitraum. aber wenn man immer nur was machen würde, wenn das ergebnis garantiert wäre, dürfte man nur noch sehr wenig machen.

Antwort
von Undsonstso, 57

Fakten....? Die nähere Erklärung des Zustandekommens dieser Zahlen  wäre mal interessant zu erfahren.

Hier kann man sich eher an diesen Spruch orientieren:

Traue keiner Statistik. die du nicht selbst gefälschst hast"

Würde ab morgen in Europa keine Kuh und Schwein mehr geschlachtet werden, würden in absehbarer Zeit keine Arzneistoffe tierischen Ursprungs (oft auch alternativlose Medikamente !!) mehr hergestellt werden können und die Sterblichkeitsrate unter den Menschen würde rapide steigen, da keine gute medizinische Versorgung  mehr nötig wäre.....

Und das ist das Ziel???

Wenn nicht, wer sucht dann in der fleischlosen Zukunft Tiere aus, aus denen Medikamente hergestellt werden...? Überzeugte Veganer?

Kommentar von Undsonstso ,

Korrektur:

da keine gute medizinische Versorgung  mehr möglich wäre.....

Expertenantwort
von VanyVeggie, Community-Experte für Tiere, 109

Hallo, 

nein das glaube ich nicht. Jedenfalls nicht durch alleinigen Fleischverzicht. Wenn du Vegetarier bist, dann rettest du lediglich Fische und Schweine. Dadurch das du Eier - und Milchprodukte konsumierst unterstützt du die Schlachtung von Hühner´n und Kühen nach wie vor. 

Wenn man vegan lebt, dann könnte das schon hinkommen. Ich sehe viele solcher Bilder und die Zahlen schwanken ziemlich. Von dem her würde mich auch interessieren wie das berechnet wird. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

Antwort
von melinaschneid, 159

Diese Zahlen sind vollkommen überzogen. Was für Tiere sollen das sein bei der Anzahl?

Wie viele kg Fleisch rechnen die den pro Person und Monat?

Wenn man mal überlegt was so ein Huhn/Pute/Schwein oder Rind wiegen sollte einen klar werden das diese Zahlen nicht stimmen können.

Antwort
von plohmann, 54

Einfache Antwort: Rechne mal hoch wieviel Kilogramm Fleisch du im Jahr isst. Dann schlage noch ca 50% für Fell, Kopf, Knochen, Darm und Innereien(also die nicht genießbaren Teile) dazu und dann hast du als Resultat ein Gesamtgewicht.
Ein Huhn wiegt ca. 5kg
Ein Schwein wiegt ca. 120 kg
Ein Rind wird ca. 500 kg
Ein Lamm ca. 50 kg
Jetzt kannst du vergleichen wieviel Tieren du das Leben gerettet hast.
Das ist natürlich eine rein rechnerische Betrachtung. Ethik, Verantwortung für Tier, Umwelt und für deine Ernährung spielen nicht mit hinein. Vor allem keine Dogmen und Idiologien.

Antwort
von Buckykater, 73

Ja und auch Nein. Es werden auf Dauer natürlich weniger Tiere geschlachtet und gehalten und ein oder zweimal die Woche auf Fleisch verzichten tut auch dem Körper oder der Gesundheit gut.  Aber leider werden viele Nutztiere eben nur gehalten weil man Fleisch oder andere Sache von ihnen Verkaufen und eben nutzen kann. Viele alten Nutztierrassen sind vom Aussterben bedroht weil es sich wirtschaftlich eben nicht mehr lohnt sie zu halten. Einige werden dann in bestimmten Tierhöfen oder auch Zoos gehalten damit die Rasse nicht ausstirbt. Es werden sicher auch Tiere gerettet aber auf Dauer würde die Anzahl immer weiter sinken. Ein Bauer oder Landwirt muss ja auch Geld verdienen. Das kann er natürlich nur wenn er seine Produkte auch verkaufen kann.

Antwort
von MrDackel, 12

Ich weiss die Antwort hat jetzt nicht wirklich was mit der Frage zu tun aber, so wie ich das verstanden habe bist du Vegetarier. Also trinkst du Milch, isst Eier etc. . Stell dir mal vor wenn niemand mehr Fleisch essen würde was passiert dann mit den männlichen Tieren. Normalerweise werden sie für Fleisch geschlachtet, nur sehr wenige werden für die Zucht gebraucht. Wenn man sie nicht schlachtet muss man sie z.B. bei Rindern, ca. 15+ Jahre durchfüttern. Wenn das immer der Fall wäre müsste ein Liter Milch 5€ kosten, wärst du bereit so viel zu zahlen? Die allermeisten Vegetarier denken über so etwas überhaupt nicht nach, trinken die Milch für 50 Cent und fühlen sich als täten sie etwas gutes. 

Antwort
von wickedsick05, 116

Der Verzicht rettet keine Tiere. Deutschland produziert 120% Fleisch. Davon gehen 50% ins ausland isst ein teil kein Fleisch gehen halt 51% ins ausland.

Das sind nur wunschgedanken und träumereine die überhaupt nicht wichtig sind denn


Für pflanzliche Lebensmittel müssen Myriaden Schermäuse, Wühlmäuse,
Feldmäuse, Feldhamster, Eidechsen, Ratten, Vögel, Wildschweine, Rehe
grausam getötet werden. Ferner weiß man bekanntlich seit Darwin, dass
Humus, Kompost und Ackererde unter anderem durch zahlreiche Würmer
gebildet werden, die natürlich bei der Bodenbearbeitung millionenfach
sterben. Doch die Wirbellosen, welche immerhin 95 Prozent aller Arten
ausmachen, sind für viele Tierethiker bloß „niedere Tiere“, die man
ruhig malträtieren kann.


Wer also im veganen Supermarkt seine Ersatzprodukte erwirbt, kauft mitnichten tierleidfreie Ware. Das V-Label der European Vegetarian Union berücksichtigt alle möglichen Kriterien, doch es findet sich nicht der geringste Hinweis, ob bei der Produktion der Waren tierischer Dünger verwendet wurde oder nicht. De facto lassen sich die Veganer also in unserer heutigen Gesellschaft von viehhaltenden Landwirten durchfüttern. Anstatt diesen aber dankbar zu sein, strafen sie ihre Ernährer mit tiefster Verachtung, beschimpfen sie als Tiermörder und Sklavenhalter.

http://www.berliner-zeitung.de/gesundheit/veganer-in-berlin-warum-veganes-leben-...

sinnvoller wäre also

NICHT die Frage ob mit oder ohne Fleisch sollte dich beschäftigen
sondern die wichtige Frage lautet: Was schadet weniger? Wenn
Lebensmittel ökologisch nachhaltig produziert werden, ist es für die
Umwelt beinahe egal, ob man Fleisch/Milchprodukte oder Pflanzen isst.
Sowohl pflanzliche als auch tierische Produkte können schaden. Es kommt
auf den Zusammenhang an, in dem sie hergestellt werden. möglichst auf
industriell verarbeitete Lebensmittel verzichten (z.b
Tofu,Fertiggerichte, Tiefkühlware mit ihrem hohen energieaufwand)
Fleisch nicht im Supermarkt kaufen sondern beim Bauer in der Nähe der
den Tieren nur Gras und Heu zu fressen gibt und sie Artgerecht hält ABER
auch kein Obst und Gemüse im Supermarkt kaufen denn das dort zu
kaufende ist mit Pestiziden verseucht was für Umwelt sehr schädlich ist
und Tiere tötet und leiden lässt. daher nur Vegetarier werden bringt nix
denn man ist schon Vegetarier wenn man nur auf Fleisch verzichtet.
ökologisch Nachhaltig ernähren und leben bringt bei weitem mehr denn das
schließt solche Dinge aus. Ohne funktionierende Umwelt überlebt kein
Tier/Mensch daher ist Umweltschutz bei weitem wichtiger.


Bestandsaufnahme:


97% des Obst und Gemüses kommt aus konventioneller Produktion


98% des Fleisches kommt aus konventioneller Produktion


es bleiben also 3% Obst und Gemüse und 2% Fleisch um der Umwelt und
den Tieren weniger zu schaden. Achtet man dann noch auf ökologisch
nachhaltig schadet es am wenigsten.


Obst, Gemüse, Pilze oder Kräuter aus China landen
zunehmend in den Regalen der Supermärkte - eine Folge der
Globalisierung. Doch dem Verbraucher hierzulande ist oft nicht bewusst,
dass auch die Zutaten für Marmelade oder Joghurt häufig von dort
stammen.
Der zunehmende Import von Lebensmitteln aus Fernost birgt auch Risiken
für den Verbraucher. Denn Chinas Landwirtschaft setzt großzügig
Pestizide ein und die Umweltverschmutzung ist enorm.


feelgreen.de/pestizide-in-marmelade-saft-und-joghurt-stecken-oft-chinafruechte/id_69433032/index


auch hier:


Für den Anbau von Ölpalmen wird massiv der Regenwald gerodet - auf Kosten von Klima, Artenvielfalt und indigener Bevölkerung.


http://www.sueddeutsche.de/wissen/palmoel-regenwald-rodungen-fuer-den-supermarkt...

Die Globalisierung der Märkte ermöglicht uns den ganzjährigen Einkauf
von Obst und Gemüse. Der Import von Lebensmitteln, die auf der
Südhalbkugel der Erde erzeugt wurden, lässt uns das Wissen „was wächst
wann“ vergessen. Da gibt es Erdbeeren zu Weihnachten, Spargel im März
und Weintrauben zu Pfingsten.

http://www.dlr.rlp.de/Internet/global/themen.nsf/0/D58A32E6A3826437C125772700472...

Für 1 kg Gemüse aus Übersee könnten 11 kg innerhalb Deutschlands
transportiert werden, im Vergleich zum Transport mit dem Flugzeug sind
es sogar fast 90 kg.


https://www.ugb.de/forschung-studien/hohe-umweltbelastung-durch-lebensmitteltran...

Für Vegetarier/Veganer sterben also nur mehr ANDERE Tiere. Wichtig ist  Naturschutz also Artenschutz (das sind die Tiere die NICHT nachgezüchtet werden) ist das wichtigste und da hilft der alleinige Fleischverzicht kein bischen.

Antwort
von Andrastor, 193

Das Bild ist typische Propaganda. Eine Lüge um eine fleischlose Lebenseinstellung zu bewerben, nichts weiter.

Wenn eine Person aufhört Fleisch zu essen, wird dafür umso mehr Fleisch weggeworfen. Dieses fällt nicht einmal ins Gewicht, es wird ohnehin überproduziert, weil die Firmen damit rechnen dass während des Transports oder der Lagerung Produkte verfallen oder andersartig unverkäuflich werden.

Sprich ein einzelner Mensch der auf Fleisch verzichtet, scheint nicht einmal in der Statistik auf.

Wenn auf einmal hunderttausende Menschen auf Fleisch verzichten würden, sähe die Sache anders aus, aber solange das nicht der Fall ist, sorgen die Fleischverzichter nur dafür dass Tiere grundlos sterben und ihr Fleisch weggeworfen wird.

Kommentar von kugelgnu ,

Mensch ... 11 Prozent unserer Gesellschaft ernähren sich mitlerweile ohne Fleisch! wenn das mal nicht ins Gewicht fällt... was für ein unsinn echt jeder der kein Fleisch isst zählt 

Kommentar von Andrastor ,

klar. Du weißt das in etwa 30-50% (je nach Betrieb) überproduziert wird?

11% sind nicht einmal so hoch wie die Mehrwertsteuer, das interressiert wirklich niemanden.

Kommentar von Omnivore10 ,

11% sind nicht einmal so hoch wie die Mehrwertsteuer, das interressiert wirklich niemanden.

Ausser die für Lebensmittel :-)

Kommentar von AppleTea ,

Wie gut, dass es schon lange keine "einzelnen" mehr sind, die kein Fleisch essen, sondern knapp 10millionen in deutschland

Kommentar von Andrastor ,

die trotz allem so wenig sind, dass es die Firmen nicht interessiert.

Was den Firmen auffallen würde, wäre ein Sprunghafter Wechsel im Konsum, wenn auf einmal 10 Millionen Deutsche aufhören würden Fleisch zu essen, das würde bemerkt werden.

Diese paar einzelnen hier und da, für die interessiert sich niemand, egal wie viele es werden.

Immerhin steigt die Bevölkerungszahl und damit der Fleischverbrauch noch schneller an.

Kommentar von Omnivore10 ,

sondern knapp 10millionen in deutschland

WENN es 10mio sind (die Schätzung von Vebu ist fraglich), dann können sie uns Fleischesser danken, weil WIR es sind, die die Vegetarier durchfüttern (Jungbulle, Suppenhuhn, Milchkuh und vorallem der Dünger)

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Die Nachfrage bestimmt das Angebot. Das ist das Gesetz des Markts. Existiert keine Nachfrage, verschwindet das Angebot. Ausgehend davon, dass sich die jetzige Tendenz rein hypothetisch weiter fortsetzt. Läden, die kein Fleisch verkaufen, bestellen keines beim Erzeuger nach. Diese stellen folglich um, wenn sie nicht in andere Gebiete exportieren. Das zieht temporär ökonomische Talfahrten mit sich. 

Kommentar von AppleTea ,

Den Firmen fällt es auch auf. Ganz offensichtlich! Man müsste schon blind sein um das nicht zu bemerken. vor wenigen Monaten gab es bei uns im Tegut die hälfte der Auswahl an Vegetarischen/veganen Produkten (Schnitzel, Buletten usw.).

Kommentar von kugelgnu ,

man muss sich nur mal den Umsatz der rügenwalder mühle anschauen... die haben es schon kapiert... wer nicht aufspringt der wird unter imensen Einbußen zu leiden haben...man kann nicht behaupten das über 11 Prozent der bevölkerung keinen Einfluss auf den Markt haben...zu den 11 Prozent kommen noch einige Prozent Teilzeitkräfte vegetarier hinzu die aus gesundheitlichen Gründen weniger Fleisch essen wollen... wen das mal nicht massiv ins Gewicht fällt...

Kommentar von Andrastor ,

Ihr könnt es euch ja gerne weiter einreden, wenn ihr euch dann wieder wie etwas Besonderes vorkommt, meinetwegen, aber behaltet eure Lügen und Fehlschlüsse für euch ;)

Solange ihr euch in Sachen Wirtschaft nicht auskennt, versucht nicht Schlüsse darauf zu beziehen.

Kommentar von kugelgnu ,

Angebot und Nachfrage ohne Nachfrage kein angebot...  erste Klasse grundschule...

Kommentar von Omnivore10 ,

Genau! Und Nachfrage an Fleisch ist hoch! Damit ist eine Zangsveganisierung völlig ausgeschlossen!

PS: Keine Ahnung was du so alles in der ersten Klasse gerlernt hast, aber DAS definitiv nicht!

Kommentar von Andrastor ,

Ich kann Omnivore nur zustimmen.

Ausserdem verhält es sich wie ich bereits gesagt habe so, dass die Nachfrage an Fleisch schneller steigt als die Anzahl an Fleischverweigerern.

Die 11%, die oben erwähnt wurden, (wenn es denn wirklich so viel sind), sind schon lange von den neuen Fleischkonsumenten überholt worden und fallen auch deshalb nicht ins Gewicht.

Wie gesagt, wer sich mit Wirtschaft nicht auskennt, sollte lieber nicht versuchen sie als Argument zu verwenden.

Kommentar von wickedsick05 ,

dazu kommt noch:


Nur 63 Prozent aller Vegetarier können dann einem gelegentlichen Abstecher zur Imbissbude widerstehen.

http://www.welt.de/gesundheit/article150706271/Wann-britische-Vegetarier-gern-Ke...

somit sollte man erstmal die zahl der "Vegetarier" etwas genauer anschauen. Wenn man dazu dann noch schaut


Berlin (dpa) - Ernährungstrends wie vegan oder vegetarisch haben Obst und Gemüse in Deutschland nicht zu neuer Beliebtheit verholfen.


Im Gegenteil: Der Obst- und Gemüsekonsum stagniert. Im vergangenen Jahr wurden pro Privathaushalt 155 Kilogramm frisches Obst gekauft, das waren 0,1 Prozent mehr als 2014, wie die Berliner Messe Fruit Logistica (3. bis 5. Februar) am Dienstag mitteilte.


http://fundresearch.de/Nachrichten/Breaking-News/2016-02-02-14-39-Obst-und-Gemue...

dann wird klar der ach so gesunde "Vegetarier" isst nur ersatzprodukte und greift auch mal zum Fleisch...

Kommentar von VanyVeggie ,

Und Selbstversorger und Bio - und Hofläden sind da mit einberechnet? Oder gilt das nur den armen Discounter´n? 

Kommentar von Omnivore10 ,

Soweit sie geschäftlich das betreiben, müssen sie aus veterinärmedizinischen Gründen und (selbst bei privater Hühnerzucht) aus Seuchenschutzgründen gemeldet sein. Damit ist auch das BMEL darüber informiert. Von daher kann man davon defenitiv ausgehen ja.

Anderes wäre nicht rechtmäßig!

Bei Gemüse ist das genauso. Wenn man geschäftsmäßig Lebensmittel produziert, muss man das auch anmelden!

Kommentar von kugelgnu ,

Ich kenne viele veganer und vegetarier da ist niemand dieses plastikfleisch... und in die gammelfleisch Imbiss Bude geht da auch keiner...

Kommentar von Andrastor ,

und was die paar machen kann man natürlich auf alle anderen Vegetarier und Veganer übertragen nicht wahr?

Kommentar von Omnivore10 ,

Ist auch ziemlich frech Imbisse mit Gammelfleisch zu verleumden!

Antwort
von Nilin25, 193

Solange die anderen noch Fleisch essen bringt das nicht viel! Meine Meinung zu solchen Themen wens sie die Tiere selbst jagen und verwerten müssten würde weniger Fleisch verspeist werden! Was ich an dieser Sache noch viel schlimmer finde ist die überschlachtug das im Jahr bis zu 300 Tonnen Fleisch einfach wieder ohne gewissen weg geworfen wird!

Kommentar von Nyaruko ,

wens sie die Tiere selbst jagen und verwerten müssten würde weniger Fleisch verspeist werden!

Das gilt übrigens für alles.

Ich glaube kaum, dass der Großteil Baumwolle verarbeiten und darauf Kleidung herstellen kann. 
Ebenso behaupte ich mal, dass der Großteil kaum Zeit und das Wissen hat, eine eigene Landwirtschaft zu betreiben. 
Ebenso wird der Großteil auch keine Computer, Autos, Elektrogeräte/Küchengeräte komplett selbst herstellen können.

Kommentar von Nilin25 ,

Mein Vater hat mich mit 12 gezwungen mein Hasen zu Schlachten und zu essen! Nur damit ich es mal gesehen habe ich weiß wie das ist! Hat mich persönlich geprägt!

Kommentar von Nyaruko ,

Hab als Kind nicht nur Hasen, sondern auch Hühner geschlachtet. 
Musste zusehen, wie mein Hund und meine Katze überfahren wurde.

Und was soll mir das nun sagen? 
Jeder Mensch hat gewisse Dinge erlebt, jeder Mensch verarbeitet Erlebnisse anders. 
Das ändert trotzdem nichts an der Aussage, dass Ihre Aussage für alles gilt. 

Selbst das Schlachten könnte ich ohne andere Menschen nicht ausführen, da ich wohl kaum in der Lage wäre, ein Schlachtbeil zu schmieden.  
Braten und kochen kann ich dadurch erst recht vergessen (kann weder einen Topf, noch eine Pfanne herstellen, geschweige denn Strom selbst produzieren).  
Oder sollte ich laut Ihres Kommentars nicht einmal mehr kochen können, weil ich mir des Öfteren die Hand verbrannte habe, einmal sogar so sehr, dass ich ins Krankenhaus musste. 
Von den zig Schnitten während der Zubereitung fange ich erst gar nicht an.

Kommentar von Nilin25 ,

Hatten Sie auch auf der ganzen Hand keine Haut mehr, und das Fleisch darunter angebrannt? Also bei mir hates nachher ganz übel gerochen! So zum Thema verbrannt! Ok mit dem Strom muss ich passen aber gäbe ja auch Feuer! Und was sie können oder nicht ist nicht in meinem ermessen darüber zu urteilen! Das stand aber auch niemals zur Debatte! 

Aber wenn ich sie persönlich getroffen habe tut es mir leid! (sorry)! Aber  ist trotzdem meine Meinung! Zum Fleisch! Und da wird auch nichts und niemand was daran ändern! 

Kommentar von Nilin25 ,

Had man das Mit dir auch gemacht?

Kommentar von Nilin25 ,

Dein Haustier was du persönlich gepflegt und aufgezogen hast?

Antwort
von Schaco, 214

Laut Fleischatlas "verbraucht" jeder Deutsche pro Jahr zwischen 635 und 715 Tiere. Das sind nicht mal 10 pro Jahr. Dein Bild ist also leicht übertrieben.

Kommentar von Schaco ,

Sorry, hab mich vertippt: zwischen 635 und 715 auf das ganze Leben gerechnet.

Antwort
von newpower, 112

Hi! Ein Mensch isst im Leben 800 - 1000 Tiere. es gibt 6 Millionen Veggis.

Was wäre wenn???

Kommentar von Omnivore10 ,

Nach deiner Logik ist ein Veggie (-->Mensch) 800 bis 1000 Tiere!

Kommentar von newpower ,

Nein, er verhindert  Qual und leid von hunderten von Tieren

Antwort
von Dovahkiin11, 154

Nein, zahlenmäßig rettest du kaum ein bzw kein Lebewesen vor dem Tod.

Wenn du v. lebst, ernährst du dich vermehrt von Obst und Gemüse. In diesem leben diverse Insekten und einfachere, mikroskopisch kleine Lebensformen. Du verlagerst den Tod von hoch entwickelten Lebensformen, wie Säugetieren, auf einfachere Lebensformen, deren Sozialverhalten, kognitive Fähigkeiten und Anatomie weniger weit ausgebildet sind. Dies sollte man beim Konsum nicht vergessen. 

Angenommen, du isst Fleisch und Gemüse. Dann tötest du direkt oder indirekt die Lebewesen, die A im Gemüse leben (und ggf das Gemüse selbst), die B im Gras/Futter lebten und von der gezüchteten Kuh gefressen wurden (und ggf die Pflanzen siebst) sowie C die Kuh. Selbiges gilt für Schweine usw. 

Wenn du V. bist, isst du eine vielleicht 1,5-2-fache Menge an Pflanzen und tötest somit das 1,5-2-Fache an Insekten und einfachen Lebensformen und ggf die Pflanzen selbst. Es ist nahezu unmöglich, genaue Zahlen dazu anzugeben. Das hört sich für manche zunächst befremdlich an, ist aber elementarer Bestandteil von Ethik bzw Ernährung. 

Zahlenmäßig würde ich beide Ernährungsweisen als ungefähr gleich tödlich einstufen. Der Unterschied ist, im zweiten Fall werden keine hoch entwickelten Tiere mit sozialen Veranlagungen, großer Intelligenz und kognitiven Fähigkeiten gezielt gezüchtet mit dem Zweck, getötet zu werden (und allen ethischen Aspekten), teilweise aus ihrem natürlichen Lebensraum entfremdet und eingezäunt, zu bestimmten Handlungen genötigt, ihrer Ressourcen erleichtert usw. Stattdessen sterben Pflanzen, Insekten und unbeabsichtigt kleinere Tiere (durch bspw Mähdrescher).

Kommentar von adoreeocean ,

Wow, darüber hatte ich echt noch nie nachgedacht. Dankeschön.
Trotzdem, denke ich, ist es weitaus grausamer Tiere zu mit Absicht zu quälen um sie dann essen zu können, als aus Versehen Insekten und Kleintiere zu essen/verletzen.

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Das tun tatsächlich die Wenigsten. ^^Das klingt für manche auf den ersten Blick fanatisch oder sonst wie, aber wer länger darüber nachdenkt, erkennt, dass das schlicht und ergreifend die Wahrheit ist. Vegetarismus, wie er definiert wird, ist praktisch nicht möglich. Dafür müssten genauere Definitionen zu biologischen Merkmalen her.

Das sehe ich ähnlich wie du.

Wer hier schlechte Bewertungen verteilt, sollte vorher zumindest begründen, wo genau ich warum falsch liege. Wenn derjenige lediglich eine andere Meinung vertritt, ist das übrigens kein Grund. 

Kommentar von skogen ,

Nicht zu vergessen, dass, zum Beispiel, Insekten und kleine Säugetiere todgespritzt werden und größere Säugetiere (Wildschweine, Vögel, Rehe) erschossen werden, damit sie alle die Ernte nicht zerstören.

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Bei Insekten ist das eher deswegen, weil sie bei der Zucht von Gemüsen im Weg stehen. Sie werden nicht gezüchtet, um getötet zu werden. Wenn es praktisch möglich wäre, alle Früchte kostengünstig zu schützen, ohne Pestizide einzusetzen, wären die Insekten den Bauern relativ egal. Selbstverständlich trifft deine Aussage zu, nur die ethische Situation ist hier eine Andere. Mit freundlichen Grüßen 

Kommentar von AppleTea ,

Man sollte aber auch bedenken, dass der Tod dieser Insekten unumgänglich ist, im Gegensatz zum Tod der vielen Kühe, schweine usw. Denn von Pflanzen alleine kann man leben.. von Fleisch allein kann man nicht leben.

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Theoretisch ist er umgänglich, praktisch leider nicht. Die Anlagen dafür wären zu kostenaufwändig. 

Kommentar von Omnivore10 ,

Man sollte aber auch bedenken, dass der Tod dieser Insekten unumgänglich ist, im Gegensatz zum Tod der vielen Kühe, schweine usw. 

Begreif ich nicht! WARUM?

Denn von Pflanzen alleine kann man leben

Man kann nur von Pflanzen eben NICHT leben! Ich habe nämlich keinen Bock auf sinnlose Tabletten wie ihr!

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Weil ansonsten die Anzahl an Missernten steigt.

Man kann davon leben. Wie ich mehrfach sagte, konsumiere ich keine Tabletten. Wenn ich mich nicht von den Ressourcen ernähren könnte, aus denen diese gewonnen werden, führt auch ein Mangel nicht zum frühen Tod. Ansonsten wäre die Populationsrate weit unter der Jetzigen. 

Kommentar von Imago8 ,

@Omnivore: Du hast keinen Bock auf Tabletten, also ist es unmöglich, von Pflanzen allein zu leben.
Was für ne tolle Kausalkette!

Daumen hoch!

Kommentar von Omnivore10 ,

Du hast keinen Bock auf Tabletten, also ist es unmöglich, von Pflanzen allein zu leben. 

Korrekt!

Daumen hoch!

Der wurde bei mir nicht verzeichnet. Musst du wohl vergessen haben!

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Auch wenn hier, wie immer, Konfliktpotenzial besteht: Bevor das hier wieder in ewigen Diskussionen ausartet, wäre ich dankbar, wenn etwaige Dialoge privat ausgetragen würden. Ich wollte eigentlich nur die Situation schildern und keinen Meinungskrieg austragen. Die Ehre hatte ich oft genug.

Kommentar von AppleTea ,

Was haben Tabletten jetzt damit zu tun? Man braucht trotzdem nix vom Tier

Kommentar von Omnivore10 ,

Um euren mangel auszugleichen, den man NUR mit Tieren decken kann!

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Wäre ja auch utopisch gewesen. Man kann einfach keinen Post mehr absenden, ohne einen Krieg zu beginnen. Wenn man das Profil eines Users aufruft, kann man übrigens private Nachrichten verschicken.

Selbst mit Ernährung durch Fleisch hat die Mehrheit der Bevölkerung Mängel. Und sie schient davon nicht sofort zu sterben. Mit der Differenz zwischen Konsum von Fleisch und dem Konsum der Ressourcen von Vitamintabletten kann ich persönlich gut leben. Auch wenn ich irgendwann Krankheiten bekomme, ist es mir Recht. Wäre mir allerdings neu, dass ich tot bin und Tabletten brauche.

Kommentar von AppleTea ,

@omni, wenn man vit. b12 nimmt, braucht man eben NIX vom Tier.

Kommentar von Omnivore10 ,

Ich schon....will ja nicht an Energiemangel, Eisenmangel und D-Mangel leiden!

Und ekelhafte vegane Produkte mir reinzuziehen, die ich generell nicht esse, wäre für mich eine Qual! Warum soll ich was essen, was mir nicht schmeckt?

Kommentar von AppleTea ,

Is mir doch egal was du essen magst. darum gehts hier nicht.

Kommentar von Omnivore10 ,

Dann hör doch endlich auf zu behaupten, dass der MENSCH (zu dem ich dazugehöre) kein Fleisch benötigt! Das IST und BLEIBT falsch!

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Menschen werden mit ohne ohne Fleisch krank. Sie haben mit und ohne Mängel. Sie sterben nicht automatisch früher, nur weil sie kein Fleisch essen. Folglich benötigen sie weder für ein langes Leben Fleisch noch für ein vollständig Gesundes, was sie so oder so nicht erreichen. Ich bin zufrieden, ich kann tun, was ich will und nehme Krankheiten hin, ob durch Mängel verursacht oder nicht. Den Individuellen Weg, nach dem ich leben will, erreiche ich damit. Wofür sollte ich nun Fleisch benötigen. 

Und nochmals: Für Dialoge hat GF eine Funktion eingereichtet. Diese Diskussion hat mit dem Ausgangspost nichts mehr zu tun und ist hinfällig. 

Kommentar von Omnivore10 ,

Nach deiner Logik brauch ich auch keine Pflanzen; kein Obst und kein Gemüse. Essen brauch ich gar nichts...hauptsache irgendwas. Oder ich häng mich an Tropf, wie Komapatienten!

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Wer damit zufrieden ist, soll das machen. Wir haben das Recht der individuellen Entscheidung.

Dafür, dass ich tot sein müsste, geht es mir bestens. Ab und an werde ich wie jeder Mensch krank, bisher nur auf Grund von Infektionen. Wenn ich einmal Mängel aufweisen sollte, bin ich einer unter Millionen Fleischessern und V., die alle noch leben. So wie alle V., die ich kenne und die eine ebenfalls normale Lebensqualität mit durchschnittlich vielen gesundheitlichen Beschwerden aufweisen und keines frühen Todes gestorben sind. Und damit bin ich absolut zufrieden. Eine 100%ige Gesundheit werde ich nie erreichen, und die Differenz zwischen mir und einem durchschnittlichen Fleischesser ist gering genug, um mir völlig egal zu sein. 

Ob jemand, dem alle pflanzlichen Nährstoffe fehlen, mit seinem Zustand auf lange Sicht zufrieden ist, was ich allerdings weniger glaube, oder ob er dies ändern will, soll er selbst entscheiden. Wenn ihm die Lebensqualität reicht, die er ohne hat, bitte. 

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Das ist überdies nicht meine Logik, sondern das System der individuellen Philosophie. 

Wer mit seinem Zustand zufrieden ist, braucht nicht mehr.

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Für die vielen schlechten Bewertungen habe ich bisher keine einzige Begründung lesen können. 

Für alle, die es nicht verstanden haben: Die Daumen werden nicht danach gegeben, ob ein Beitrag eurer Meinung entspricht oder nicht. 

Kommentar von Omnivore10 ,

Meinungen, Tatsachenbehauptungen, Wahrheit, Wissenschaft. Das ist vielen hier sehr fremd. Bewertungen laufen hier ständig nur nach "der gefällt mir, egal was er sagt" ab und halt auch "der ist doof, der bekommt ein Daumen runter". Ich merk es ja zu oft!

Kommentar von kugelgnu ,

und dir am allermeisten...:)

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Ja das stimmt. Finde ich sehr schade. Schönen Abend an alle

Kommentar von Omnivore10 ,

Gleichfalls

Kommentar von newpower ,

Meinungen, Tatsachenbehauptungen, Wahrheit, Wissenschaft. Das ist vielen hier sehr fremd.

Ausgerechnet Du redest von Wahrheit????

Kommentar von AppleTea ,

@omni, Warum sollte ich aufhören, zu behaupten, der Mensch würde kein Fleisch benötigen? Es ist so!! Das hat nix damit zu tun, ob du das machen willst oder nicht!! Mir ist es egal was du isst. zum 1000mal. Und jetzt lass die Diskussion endlich sein

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Unabhängig davon, was jetzt richtig ist, lasst es gut sein. Die Diskussion spitzt sich nur noch weiter zu.

Antwort
von 22082000, 54

An die Veganer: Vielleicht merkt ihr es nicht, aber spätestens wenn für riesige nahrungsmittelfelder der Regenwald endgültig abgeholzt wurde und die Atmosphäre mit Pestiziden vollgepumpt ist, merkt ihr, dass es schlimm ist, wenn die Masse dem Veggie- und Vegantrend folgt. Die paar Tiere, die ihr 'gerettet' habt, bringen euch dann auch nichts mehr. Außerdem waren Kühe, Schweine,... schon immer Zuchttiere und von der Natur zur Ernährung vorgesehen. Sollen die etwa in freier Wildbahn rumlaufen oder was? Mal davon abgesehen, dass das Leben ohne tierische Ernährung eurer Gesundheit gar nicht gut tut... Viel Spaß beim weiteren Leben als Vegetarier oder noch schlimmer, Veganer. Ich für meinen Teil werde mir heute Mittag erstmal ein saftiges, gut gegrilltes, fettes Steak reinhauen.

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