Bei meiner Großtante ist jetzt mit 83 Jahren Alzheimer im frühen Stadium diagnostiziert worden. Sie hat gute Chancen, dass es nur sehr langsam weitergeht. Der Arzt meinte noch, dass wir (die Jüngeren) im Prinzip fast alle ein hohes Erkankungsrisikio hätten. Stimmt das? Ist Alzheimer wirklich eine Volkskrankheit?

Alzheimer nimmt generell zu. Zum einen, weil die Menschen immer älter werden. Zum anderen, weil wohl auch Umwelteinflüsse die Ursache sind, dass Degeneration von bestimmten Neuronen einsetzt und es dadurch zu Störungen der normalen Hirn-Funktionen kommt, was bei Patienten zu Störungen bei Sprache, des Denkvermögens und des Gedächtnisses führt. Derzeit gibt es noch keine wirksame Therapie gegen diese Hirn-Zerstörung.

Eines steht jedenfalls fest, je älter die Menschen werden, desto mehr Alzheimer wird es geben. Denn diese Krankheit tritt erst in hohem Alter auf.

Alzheimer wurde früher nicht erkannt, gab es aber sicher schon lange. Erst in jüngster Zeit befasst sich die Medizin damit. Man kann bereits mit Ende vierzig an Alzheimer erkranken. Das ist keine Senioren-Krankheit, tritt nur vermehrt im hohen Alter auf.

Es gibt viele Arten von Demenz, Alzheimer ist nur eine davon. Aber ja, es ist damit zu rechnen, daß uns die eine oder andere Variante von Altersdemenz erwischt - manche milder in der Ausprägung, manche schlimmer.
Senilität hat man es auch genannt, und damit mit dem Alter verknüpft.
Alzheimer kann leider schon viel früher zuschlagen, siehe HerrLich.

Nein, die Befürchtung teile ich nicht. Es gibt soviele Menschen, die bis ins hohe Alter geistig topfit bleiben.
Nach einer Presseveröffentlichung vor etwa 3 Monaten soll die Forschung in etwa 10 Jahren ein Mittel gegen Alzheimer gefunden haben. Lasst uns hoffen...