Frage von DBKai, 63

Werden wir alle immer automatisch zum Kannibalen, wenn das Essen knapp wird?

Endet es dann immer im Kannibalismus oder gab es auch schon mal andere Ausgänge bei Nahrungsmittelknappheit?

Antwort
von Vivibirne, 25

Ich glaube kannibalismus ist der ABSOLUT LETZTE WEG.
Schau dir mal den Film "unbroken" an... die leute waren zu dritt auf see und haben lieber möwen & fische roh gefressen, als ihre letzten freunde zu futtern... lieber wären sie verhungert. Die story hat btw ein happy end!

Antwort
von Gestade3, 23

Hallo,

es ist wirklich schon vorgekommen, dass sich Menschen selbst von sich ernährt haben. Es kam schon vor, bei Menschen die im Eis eingeschlossen waren,und nicht mehr weiterwussten.

Alles Gute

Kommentar von NkyyNinetyNine ,

Beziehst du dich mit "im Eis eingeschlossen" auf den Flugzeugabsturz in den Anden?

Antwort
von claubro, 14

Nein, dass sind extreme Ausnahmen.

Als in den 70er oder 80er Jahren dieses Sportteam und die Familienangehörigen in den Anden mit dem Flugzeug abgestürzt sind, haben sie irgendwann angefangen die Toten zu essen. Allerdings nicht alle. Ein oder zwei konnten es nicht - also ich weiß, der eine hat es wohl versucht, aber er konnte es einfach nicht bei sich behalten, weil es ihn so geekelt hat, dass er schlussendlich verhungert ist.

Also selbst in einer so lebensbedrohlichen Situation kann es sein, dass man den Ekel nicht überwinden kann.

Antwort
von Rubin92, 13

Sich selbst aufessen macht keinen Sinn, man fügt sich Schmerzen zu und verhungert ja dann doch eh wenns erst soweit kommt.

Außerdem bekommt man davon Gehirn Krankheiten, so dass sich weiterleben gar nicht mehr lohnt

Antwort
von DinoSauriA1984, 12

Kannibalismus ist eine extreme und sehr selten vorkommende Form, "Nahrungsmittelknappheit" zu bekämpfen. Hungerkatastrophen gibt es leider ständig irgendwo auf unserem Planeten. So gut wie nie werden Menschen dadurch zu Kannibalen. 

Antwort
von adabei, 23

Immer?
Ich würde sagen, dass solche Fälle so gut wie fast nie vorkommen.
Ich kann mich nur noch an den Flugzeugabsturz in Südamerika erinnern, wo sich die überlebenden Passagiere nur deshalb retten konnten, weil sie nach einiger Zeit angefangen haben, ihre Toten zu essen.

Bei den Südseevölkern z.B. war Kannibalismus eher rituell und kulturell begründet.

Antwort
von plohmann, 2

Also "automatisch" und "das Essen knapp wird" sind ja seltsame Ansätze.
Aus ethischen Gründen isst der Mensch nicht Seinesgleichen auf, es ist ein Tabu. In extremen Einzelfällen, also kurz vor dem Verhungern, können allerdings die letzten Grenzen fallen. Erst vor einigen Jahren bei einem Flugzeugabsturz in den Anden, in Konzentrationslagern, bei gescheiterten Polarexpeditionen. Nicht zu verwechseln mit Kannibalismus bei Naturvölkern z.B bis in die 60er Jahre in Neuguinea. Das waren rituelle Handlungen.

Antwort
von schelm1, 14

Wenn sonst nichts mehr übrig ist, dann ißt man halt das, was noch da ist.

In der Regel sollen man halt immer einen  Riegel dabei haben -Snickers oder so.


Antwort
von NkyyNinetyNine, 13

Es schaltet sich der natürliche Überlebensinstinkt ein, sodass du früher oder später Menschenfleisch essen würdest. Andere würden es vermutlich aus ethischen Gründen nicht machen, auch wenn sie verhungern. 

Antwort
von Shany, 2

Niemals

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community