Frage von samsungboy2000, 211

Werden wegen den Terroranschlägen die Muslime bald verurteilt?

Ich bin Muslim, und immer wieder habe ich die Angst, dass bald die Muslime ausgeschlossen werden, und das nur wegen den sch..ß Terrorristen, die sich als Muslime ausgeben.

Antwort
von Jogi57L, 27

Dir macht das offensichtlich wirklich große Sorge, da Du ja erst neulich eine ähnlich gerichtete Frage stelltest....

Ich kann dir nur ein Stimmungsbild aus "meinem" Stadtteil geben....

  1. wir haben Aleviten... kein Mensch denkt daran, diese irgendwo auszuschliessen, im Gegenteil, sie sind sehr aufgeschlossen und kommunikativ, nehmen auch gerne an Veranstaltungen teil
  2. wir haben moderate Sunniten... da gilt dasselbe wie bei den Aleviten
  3. wir haben strenge Sunniten, die schließen sich selbst aus, sind aber friedlich... und im Wesentlichen trifft man öffentlich kaum auf sie, ihre Frauen, und nach der Koranschule auch nicht mehr auf ihre Kids... 
  4. wir haben Araber.... da weiß ich nicht.. welche Richtung die haben, aber die distanzieren sich ebenfalls selbst... und werden von den türkischen Muslimen auch nicht gerade gerne gesehen....
  5. wir haben Gruppen (moslemischer Jugendlicher, die abends auf öffentlichen Plätzen laut "allahu akhbar" rufen... allerdings rufen sie auch genauso laut "Sieg, Heil".... seltsame Gruppierung... da halte ich mich und meine Kids fern....

Aber dass ein konkretes "Ausschliessen" stattfindet.... das kann ich nicht behaupten... und es ist auch nicht beabsichtigt.....

Zudem werden Dich Menschen hier nicht ausschliessen, wenn Du allgemeine Grundregeln beherzigst....

( aber das gilt nicht nur für Mosleme )

Verhalte Dich einfach "anständig"  ( das hat mal ein moslemischer Vater im Gesprächskreis gesagt... ich verhalte mich anständig, und erziehe meine Kinder genauso )

auf Nachfrage meinte er:

Anständig ist: Höflich, bescheiden, hilfsbereit, Niemandem Schaden zufügen....

Das fand ich sehr gut.. bzw. finde es sehr gut....

Antwort
von RoentgenXRay, 111

Nun, es gibt eine allgemeine Abneigung einiger Bürger gegen Muslime, die aber aus Kulturunterschieden entstehen. Da kommt oft Respektlosigkeit und Rücksichtslosigkeit, besonders gegenüber Frauen zum tragen. Männer die sich wie Könige aufführen. Es sind Kleinigkeiten die uns aber sehr unterscheiden. Einer Dame die Türe aufhalten und sie nicht unter einem Kopftuch verstecken. Älteren Menschen oder Kranken und Schwangeren im Bus den Sitplatz frei machen. Verdammtnochmal nicht auf Mutter-Kind-Parkplätzen oder Behindertenparkplätzen stehen usw. ABER das gibt es natürlich auch unter anderen Kulturen wie der eigenen. Jeder mit Verstand trennt aber Islam und Islamisten. 

Kommentar von Semcan ,

Nein, das Problem ist eher, weil die Europäer das Christentum nicht kennen. Die Leute sind fremd und blind gegenüber Christentum. Denn die Mutter von Jesus, Maria trug ebenfalls Kopftuch. Wie kann also eine wahre "Christin" gegen Kopftuch sein? Liegt es vielleicht daran, dass sie Maria gar nicht kennt?

Wiederum existiert nur eine Religion neben Christentum, in der es Pflicht ist, an Jesus zu glauben. Und das ist der Islam.

Im religiösen Bereich sind Christentum und Islam sehr nah, aber der größte wichtigste Unterschied ist, dass die Muslime Jesus nicht vergöttern und die Dreifaltigkeit ablehnen.

Im kulturellen Bereich gibt es große Unterschiede. Da die Kirche im Westen versagt hat und die Menschen hier nicht christlich leben. 

Kommentar von earnest ,

Meine Uromma trug auch Kopftuch. Heißt das: Meine Tochter sollte auch Kopftuch tragen? Deine "Beweisführung" ist unlogisch; die Analogie hinkt.

Kommentar von bwhoch2 ,

Statt Jesus wird im Islam der Prophet Mohammed geradezu "vergöttert", auch wenn behauptet wird, dass es nur einen Gott gibt, nämlich Allah.

Kommentar von Jogi57L ,

Denn die Mutter von Jesus, Maria trug ebenfalls Kopftuch. Wie kann also eine wahre "Christin" gegen Kopftuch sein?

Im Christentum hat ein KT nicht dieselbe Bedeutung, wie es dies im Islam hat.

Auch Ordensschwestern tragen ein KT, aber es steht ihnen frei, es auch mal abzunehmen.

In orientalischen Ländern ist es sogar Usus, dass Männer ein Kopftuch tragen.


Jedenfalls hat das "islamische Kopftuch" eine Bedeutung.. es ist nicht nur Mode, zeichen für Allah, sondern drückt gleichzeitig aus, dass die Trägerin eine "ehrbare" Frau ist.

Darin liegt Diskriminierung ALLER anderen Frauen, die kein Kopftuch tragen....

Sind die dann nicht "ehrbar" ?

Es gibt sogar islamische Männer und Frauen, die behaupten, wer als Frau kein Kopftuch trägt, würde "etwas" herausfordern wollen...

Wenn ich Glatze habe und Springerstiefel trage, weil es mir genauso gefällt, stört es auch Niemanden.... es wäre ja eine Frechheit, mir deswegen "etwas" beigesellen zu wollen...., oder ?

Da muss man sich einfach an der Realität orientieren, und nicht etwas für sich in Anspruch nehmen wollen, was die Allgemeinheit nicht so arg mag....

Antwort
von mila848, 102

Quatsch da kann doch die Religion nichts dafür! Es haben auch viele Christen was böses getan, trotzdem verurteilt man nicht das Christentum sondern die Person an sich :) also mach dir keinen Kopf, man gibt den Menschen an sich die schuld und nich der Religion :)

Kommentar von samsungboy2000 ,

Dankeschönchen:)

Antwort
von 3plus2, 104

Die meisten Moslime "damit haben wir nichts zutun"  aber protestieren oder demonstrieren gegen den Islam,  das machen sie auch nicht,  was bleibt mitgegangen, mitgefangen

Kommentar von samsungboy2000 ,

Warum sollen wir, wenn wir dem Islam angehören, gegen den Islam demonstrieren

Kommentar von hummel3 ,

Samsungboy, ist dir eigentlich bewusst, dass deine naive Aussage unterschwellig indiziert, dass du für den islamischen Terror bist.

Kommentar von samsungboy2000 ,

Bist du dumm oder so? Ich hasse jede Art von Terror, und du meinst meinst ich bin für Terror, ich glaube eher du willst den Ruf der Muslime nur schlechter machen, als es jetzt schon ist

Kommentar von 3plus2 ,

@ Samsungbox, dann verbessere den schlechten Ruf und mach dich stark für eine Reform

Kommentar von samsungboy2000 ,

Ich bin mit 15 aber noch zu jung für demos

Antwort
von bwhoch2, 95

Nein, im Gegensatz zu vielen überwiegend muslimischen Ländern haben wir hier eine sehr tolerante Gesellschaft. Darüber täuschen auch die Aufmärsche von PEGIDA und anderem braunen Gesocks nicht hinweg.

Hier weiß jeder, dass die überwiegende Mehrheit der Muslime den Islam als friedliche Religion versteht und ihn auch so lebt. Man würde sich zwar wünschen, dass auch der muslimische Teil der Bevölkerung sich mehr den gesellschaftlichen Normen in Deutschland anpasst, aber ansonsten dürfen hier Muslime in Frieden leben und sie werden von staatlicher Seite her nur dann verfolgt, wenn sie individuell einen Rechtsbruch begehen.

Mit der Anpassung der Normen meine ich vor allem die Rechte der Frauen, die Toleranz gegenüber allen Anders-Gläubigen, also dass diese nicht als "Ungläubige" verachtet werden. Auch so Geschichten, wie Zwangsverheiratungen und Ehrenmorde etc. passen nicht in unsere Gesellschaft. Aber das halte ich für einen Prozess, der sich entwickeln muss und der einfach Zeit braucht, der aber auch von den in Deutschland lebenden Muslimen stark forciert werden muss.

Jeder Muslim, der hier lebt, sollte sich von Gewalt im Namen des Islam deutlich distanzieren. Also nicht wegducken, wenn mal wieder was passiert, sondern deutlich vernehmbar dagegen protestieren. Nach den Anschlägen in Paris war das schon ganz gut, was von muslimischer Seite in Deutschland kam.

Antwort
von lupoklick, 97

Nu mal gaaaz langsam: ....

Nicht "die Muslime" werden verurteilt, sondern ISLAMISTEN...

Muslime in Deutschland können zur Aufklärung beitragen und vielleicht auch darauf hinwirken, daß Migranten der 4. Generation sich nicht mit "urdeutschen" Gangstern, "Kanack" labernd,

zu  rückwärtsgewandten Super-Machos entwickeln.,,, bis zum Ehrenmord -  .....

Kommentar von EhliSuennet ,

Es gibt keine Islamisten.
Wenn ich meine Religion praktiziere bin ich automatisch ein "Islamist" ?

Kommentar von earnest ,

Aber selbstverständlich gibt es Islamisten. Auch hier bei GF.

Kommentar von Jogi57L ,

Laut Präsident Erdogan gibt es keinen Islam und Islamisten.. es gibt nur EINEN Islam....ok, das sagte er 2008... evtl. ahnte er nicht, was seine Worte mal bedeuten könnten....

Antwort
von RobinsonCruesoe, 71

Servus Samsungboy2000,

Du hast eine ähnliche Frage vor ein paar Tagen gestellt. Das Thema scheint Dich ja mächtig umzutreiben. Die Stimmung in Deutschland ist, nach repräsentativen Umfragen ("Bertelsmann Religionsmonitor"), tatsächlich islam-, wenn nicht sogar muslimfeindlich. Ich persönlich kenne niemand in meinen Umfeld, der explizit gegen Muslime ist, auch wenn er mal hin und wieder Muslime und Terroristen in einen Topf wirft, zum Beispiel in einer hitzigen Diskussion, wo man nicht ganz so säuberlich unterscheidet. Daneben gibt es aber vermutlich schon richtige, echte "Islamhasser",  und ich kann mir vorstellen, dass es davon nicht gerade wenig sind. Nur, wie gesagt, ich kenne persönlich keine.

Ich glaube aber fest, dass der Hass oder die Abneigung vieler Deutscher gegen Muslime uns allen schadet. Deshalb müssen wir alle gegen den Hass zusammenstehen.


Gruss, Robinson


Antwort
von 1988Ritter, 34

Ich bin gerade etwas verwirrt. Welche Terroristen meinst Du die keine Muslime sein sollen?

Tablighi Dschamaat

Milli Görüs

Hizb-ut-Tahrir

Hisbollah

Hamas

El Schabab

El Kaida Maghreb

El Kaida Irak

El Kaida arabische Halbinsel

El Kaida Afghanistan und Pakistan

Deutsche Taliban Mudschahhidin

Ansar El-Islam

Abu Sayyaf

Abu Nidal

Al-Aqsa-Brigade

Al Nusra

Al Takfir

Al Hijra

Al-Dschamaʿa al-Tauhid wal-Dschihad 

Babbar Khalsa

Gamma´a al Islamyya

Bocu Haram

IS

Taliban

Jemaah Islamiyah

Ansar Bait al-Maqdis

Oder eine von den vielen die ich jetzt nicht genannt habe ?

Antwort
von EhliSuennet, 81

Das kannst du nicht pauschalisieren aber ich bin mir zu 90% Sicher, dass wir es in Deutschland nicht leicht haben werden,
Wenn hier mal Anschläge ausgeübt werden.

Antwort
von mut19, 99

Sie geben sich nicht als Moslems aus sondern sie sind welche. Aber deswegen wird man nicht ausgeschlossen.

Kommentar von samsungboy2000 ,

Andersrum

Kommentar von mut19 ,

Die meisten Moslems werden auch sagen dass das Christen oder sonst was waren. Natürlich gibs auch Christen die was schlimmes anstellen. Aber wer sollte sich denn bitte als Moslem ausgeben? Oder als Christ obwohl man es nicht ist. 

Antwort
von earnest, 51

Wie meinst du deine Frage: ausgeschlossen wovon? Verurteilt von wem und wofür?

P.S.: Sehr viele der Terroristen SIND leider Muslime. Hunderte dieser Taten haben leider einen muslimischen "Hintergrund". Es hilft nicht, die Augen vor dieser Tatsache zu verschließen. 

Und: Wer sind DIE Muslime?

Gruß, earnest


Antwort
von hummel3, 32

Gemeinschaftlich "verurteilt" werden Muslime in Deutschland natürlich nicht, denn sie sind nicht für die Verbrechen anderer Muslime an anderen Orten verantwortlich. Wenn man Verantwortung für islamischen Terror sucht, dann steckt diese in der Doppelmoral dieser religiösen Lehre - im Koran selbst.


Kritisch betrachtet müsste man also den Islam verurteilen und verbieten, weil er staatsfeindliche Ziele zum Inhalt hat, indem er zum "Dschihad", zur Errichtung eines weltweiten religiösen Staates nach islamischem Vorbild aufruft und zur Abschaffung aller säkularer Staats- und Regierungsformen, so zum Beispiel auch unserer Demokratie. Erkämpft werden soll ein weltweiter religiöser Staat, ein Kalifat nach islamischem Muster. 

Der Islam ist somit juristisch betrachtet eine Organisation mit eindeutig
staatsfeindlichen Zielen!

Aber solange die Mehrzahl der Menschen muslimischen Ursprungs (ich wähle bewusst diese Differenzierung) hier friedlich lebt, weil sie nicht fundamental ihre Religion praktizieren, gilt dies nach dem so ausgeprägtem deutschen Toleranzverständnis als überzogen. - Nicht so jedoch umgekehrt in islamisch dominierten Ländern. Dort werden selbst friedliebende Religionen diskriminiert, verboten und ihre Angehörigen verfolgt und zu Unrecht unter Strafe gestellt. Dort gibt es keine Religionsfreiheit. Dieser Begriff ist dort vielfach ein Fremdwort. 

Antwort
von DirectionFreak, 80

Das werden wir schon... Sowas ist echt traurig, ich meine was haben wir denn getan? Nur weil da so ein paar voll idioten sind und unsere Religion benutzen um schlimme sachen zu tun sind wir alle schlimm. Also wenn ISIS der Islam ist, denn ist der Kux klux klan der Christentum, dass kann ich nur dazu sagen. Jürgen todenhöfer hat mal gesagt: Es gibt 45  muslimische Länder, keines von innen hat in den letzten 200 Jahren ein westliches Land überfallen. Immer waren wir es die militärisch angegriffen haben. An den blutigen Kreuzzügen, Koloniesierung, dem ersten und dem zweiten Weltkrieg, den furchtbaren Massenvernichtungen unter den chinesischen und sowjetischen Kommunisten, am Holocaust, an all diesen Verbrechen waren die muslime nicht beteiligt. Wenn ich lese das in Deutschland trotzdem 83% der Menschen glauben, muslime seien Fanatiker, wird doch deutlich wie wenig wir über die muslimische Welt wissen. Die Fanatiker sitzen im WESTEN. Nirgendwo bin ich so viel nächsten liebe und Gastfreundschaft begegnet wie in der muslimischen Welt.

Kommentar von bwhoch2 ,

Ja, das ist die Verdrängung, die leider dazu führt, dass passieren kann, was mag und dennoch glauben alle Muslime, dass es nicht am Islam liegt und dass der Islam friedlich ist.

Schon gar nicht kann es sein, dass man verschiedene Verbrechen gegeneinander aufrechnet. Ich finde es als Christ schlimm, was im Lauf der Jahre im Namen des Christentums alles angerichtet wurde. Man darf aber auch als Muslim nicht vergessen, wieviele Menschen im Lauf der Jahrhunderte getötet wurden, weil sie nicht sofort zum Islam konvertieren wollten. Am internationalen Sklavenhandel (z. B. Schwarzafrikaner nach Amerika) waren Muslime und Christen gleichermaßen beteiligt. Die einen als Fänger und die anderen als Käufer. Gemordet wurde von beiden Seiten.

Natürlich glauben viele Deutsche, dass Muslime Fanatiker sind. Aber sicher sind es nicht 83 % die glauben, dass alle Muslime Fanatiker sind, jedoch wissen sie auch, dass es kaum einen Christen gibt, der bereit wäre, sich im Namen seiner Religion mit einem Sprengstoffgürtel in einer Menschenmasse in die Luft zu sprengen.

Das ist im übrigen der krasse Gegensatz zu der von Dir, Direction Freak, beschriebenen Nächstenliebe und Gastfreundschaft. Durch solche Anschläge oder solche brutalen Überfälle, wie die in Paris, wo einfach Unschuldige ermordet werden, nur weil die Attentäter der Meinung sind, dass es sich bei allen um Ungläubige handelt, die man sowieso umbringen darf, verfestigt sich natürlich das Bild, dass viele Deutsche von Muslimen haben. Muslime müssen sich deutlich von solchen Mördern distanzieren und z. B. durch gemeinsame Aktionen mit Christen zeigen, dass man gut neben- und miteinander leben kann.

Kommentar von DirectionFreak ,

Was hat der Massenmord denn jetzt mit dem Islam zu tun?  
Hast du deutlich gelesen?
Das war ein Zitat von Jurgen Todenhöfer und die in Paris einen Massenmord begannen haben waren keine muslime lernt das doch mal endlich!
Das sind irgendwelche Leute die das behaupten und deutsche sind ganz Gewiss auch dabei!!!

Kommentar von bwhoch2 ,

@DirectionFreak: Ich kenne das Zitat von Jürgen Todenhöfer und ich habe sein Buch gelesen, in dem er über seine Reise nach Syrien und Irak berichtet, in das Gebiet, das jetzt von dieser "nicht-muslimischen" Terrorbande beherrscht wird, die von sich selbst behauptet,  nur sie würde den wahren Islam vertreten und wer nicht ihrer Linie verfolgt, wird ermordet. Todenhöfer hat Interviews geführt, in denen sich die Leute als Muslime bezeichnen. Angenommen, die Attentäter von Paris traten im Auftrag dieser Terroristenbande an, wofür einiges spricht, kann ich es als Nicht-Muslim nicht verstehen, dass Du nun behauptest, dieser Massenmord hätte nichts mit dem Islam zu tun und es waren irgendwelche Leute, aber keine Muslime.

Und Du schreibst,

lernt das doch mal endlich!

Dann bitte ich hiermit ganz freundlich um die notwendige Belehrung. Als Nicht-Muslim fehlt mir einfach der Hintergrund, um zu wissen, wann jemand Muslim ist und wann nicht. Wie wird z. B. ein kleines Kind, das gerade auf die Welt kommt, ein Muslim oder wie wird ein Muslim zu einem Nicht-Muslim. Reichen da bestimmte Taten oder Sünden, wie wir Christen sagen oder bedarf es einer offiziellen Maßnahme oder Aktivität, die einen Muslim zu einem Nicht-Muslim macht?

Darüber hinaus würde mich noch interessieren, welche Beweise Du dafür hast, dass es sich bei den Attentätern von Paris nicht um Muslime handelt. In allen Medien wurde berichtet, dass es Muslime waren, aber scheinbar hast Du Ermittlungserkenntnisse, die bisher geheim gehalten wurden. Wäre wirklich interessant, diese dann auch an die Öffentlichkeit zu bringen, damit diese falsche Annahme aus der Welt geschafft werden kann.

Übrigens: Dieses

lernt das doch mal endlich!

ist Befehlston. Das finde ich - tut mir leid - abstoßend. Genau wie der Befehl "Lies!", mit dem in vielen Städten Gruppen den Koran verteilen. Niemand kann mir befehlen, den Koran zu lesen. Man könnte mich bitten und man könnte darum werben, dass ich das tue. Vielleicht wäre es auch ganz interessant, aber wenn man mich dazu befehlen will, dann habe ich doch eher was anderes vor.

Kommentar von DirectionFreak ,

Außerdem ist es traurig das so viele Leute um Paria so ein Tam Tam machen! Es sterben viel mehr Leute jeden Tag so viele 100.000 wenn interesiert das??? Wenn ISIS der Islam wäre würden sie muslime nicht töten aber das tun sie okay?

Kommentar von earnest ,

Wer das Entsetzen über Paris "Tamtam" nennt, zeigt damit, wes Geistes Kind er ist.

Kommentar von DirectionFreak ,

In der Türkei in Ankara gab es auch selbstmord akkentate. Wusstet ihr das? Nein nicht wahr? Weil es nicht die EU ist oder? Hat auch nur ein Ar* darüber geredet?

Kommentar von bwhoch2 ,

Paris liegt nächer als Ankara. Wenn in meinem Heimatort ein Auto-Unfall passiert, interessiert mich das nun mal mehr, als wenn das gleiche in einer fernen Stadt passiert. So ist die Welt und so sind nun mal die Menschen.

Kommentar von DirectionFreak ,

Bhhoch3 oder was auch immer. Ich habe dir nicht gesagt das du den Koran lesen sollst? Vielleicht sind die Männer beim Attentat muslime gewesen, aber das was sie getan haben hat nichts mit dem Islam zu tun! Aber das versteht ja keiner, alle denken im Koran steht nur gewalttätiges oder was auch immer. Natürlich stehen da auch gewalttätige Sachen die drinne, aber genauso auch in der Bibel. Wir werden alle in einen Topf geworfen da sind paar bekloppte die sagen, dass sie muslime sind und deswegen ungläubige umbringen müssen und alle denken wir sind auch so hm? Falls ihr das nicht bemerkt habt ISIS tötet ALLE. Ob Christ Jude oder muslim. Warum haben viele Angst vor muslimen wegen ISIS, aber wieso hat keiner Angst vor Christen wegen dem Ku klux klan . Es ist nicht Gerecht

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