Herania am 31.08.2007 um 12:29 Uhr
Es macht mich inzwischen richtig wütend. Auch hier erlebe ich es heute wieder. Raucher werden diskriminiert, gesellschaftlich isoliert, verhöhnt und gebrandmarkt. Es entstehen neue Pranger – gelb eingemalte Schranken – oder Glaskabinen. Diskrimierung verstößt gegen die Menschenwürde. Bei Rauchern gilt das nicht? Ich warte nur noch auf die Kampagne "Kauft nicht bei Qualmern" Wann müssen die Raucher geschützt werden?

Man könnte es so sehen, wenn Raucher andere Menschen mit ihrem Qualm nicht gesundheitlich gefährden würden. Ich z.B. versuche alles Mögliche, mich von Schadstoffen fern zu halten. Aber sobald ich mal einen Stadtbummel machen will, bekomme ich von jedem x. Raucher den Qualm ins Gesicht. Und mir schmeckt auch kein Essen, wenn am Nebentisch mehrere Raucher rauchen.
Es ist eine Frechheit von Rauchern, wenn sie nun jaulen, weil sie andere nicht mehr belästigen dürfen, und sie eingeschränkt werden. Jede Fabrik haht Auflagen, die Schadstoffe zu reduzieren.

bin ich im falschen film? wie lange haben raucher über nichtraucher geherrscht, und die nichtraucher null rechte gehabt? als ich schwanger war, in einem großraumbüro voller raucher, obwohl ich seinerzeit als nichtraucherin in ein nichtraucherbüro aufgenommen worden war, musste ich mittels einer behörde erreichen, dass meine rechte gewahrt werden! entschuldigung, aber ich finde, nichtraucher werden diskriminiert!
manni1937 am 31. August 2007 12:54 ich kann Dir nur voll und ganz zustimmen.

Ich sehe das genau so wie Du. Die Intoleranz der Nichtraucher ist inzwischen einfach zum K.o.t.z.e.n. Die Raucher nehmen auf Nichtraucher viel Rücksicht. Und die Nichtraucher??? Motzen, motzen, motzen! Oftmals ungerechtfertigt.
Kabark am 31. August 2007 12:34 Ich fange gleich aus Solidarität wieder an. ;-)
manni1937 am 31. August 2007 13:07 Die Motzer sind in der Minderzahl und meist ehemalige Raucher. Ein langjähriger Nichtraucher hat jahrelang den Qualm ertragen müssen und ist des Motzens müde.
habe noch nie geraucht, aber mein mann tuts - und ich motze nicht, sondern finde, dass die raucher langsam behandelt werden, als ob sie aussätzige seien
Spezies 8472 am 21. September 2007 14:36 Raucher nehmen auf Nichtraucher viel Rücksicht? Ach ja? Inwiefern? Indem sie warten, bis der Nichtraucher am Nebentisch mit dem Essen fertig ist? Habe ich noch NIE erlebt! Indem sie nicht rauchen, wenn sie darum gebeten werden? Kommt vor, aber meist suchen sie sich dann ne Ecke oder Gelegenheit DOCH rauchen zu MÜSSEN - und warum? Weil sie VIELLEICHT ein klein wenig süchtig danach sind und nicht bereit sind, es sich auch einzugestehen?
Und inwiefern nehmen NICHTRAUCHER keine Rücksicht auf Raucher? Ja klar, ich verstehe schon, die verdammten Nichtraucher rauchen einfach nicht, egal wo sie sind! Aus Rücksicht auf die Raucher könnten sie ja wenigstens auch mal eine mitrauchen - umgekehrt verzichten die Raucher ja auch gelegentlich mal darauf, eine durchzuziehen, habe ich Recht??
Ich hab ja nichts gegen Raucher..... aber den Qualm mag ich halt nicht, da Passivrauchen erwiesenermassen ebenso schädlich ist. Daher scheint das Nichtraucherschutzgesetz sowieso Jahre zu spät. Aber die Tabaklobby hat ja seit Jahrzehnten mehrere Milliarden Dollar weltweit eingesetzt, um mit Werbekampagnen und gesteuerten "Gutachten" die schädlichen Wirkungen des Passivrauchens kleinzureden. Ach ja, Höflichkeit ist eine Zier... und Raucher haben mich bisher erst zweimal im Leben gefragt, ob sie sich ne Fluppe anstecken dürften. soweit dazu...
grisu05 am 30. September 2007 09:48 Das ist schon arg allgemein gehalten. Von den Rauchern, die angeblich Rücksicht auf Nichtraucher nehmen, kenne ich nicht allzuviele. Vielleicht wohnen die mehr im Norden Deutschlands.
Worauf soll ich denn Rücksicht nehmen? Stört es dich, wenn ich kein Nikotin verbreite? Mitleid habe ich mit den Rauchern. Nicht wegen der Rauchverbote, sondern weil ich mit jedem Süchtigen Mitleid habe.
Raucher werden nicht diskriminiert, solange sie Rücksicht nehmen. Leider ist das bei vielen Rauchern nicht der Fall, es gibt natürlich auch Ausnahmen.
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Mein schlimmstes Erlebnis war, wie ich mit meiner Tochter (damals ein Baby von 6 Monaten) in dem damaligen Mutter-Kind-Abteil saß und ein Raucher genau vor diesem Abteil seine Zigarette anzündete. Auf meine Bitte hin, ob er ein paar Meter weiter gehen könnte, hat er nur barsch reagiert und mir zu Antwort gegeben, er könne rauchen wo er will. Im Gang wäre ja schließlich kein Rauchverbot. Das zum Thema Rücksichtnahme.
Genau so sieht es aus. Es gibt Raucher die höfflich fragen ob sie rauchen dürfen wenn Nichtraucher in der Nähe sind und gegen diese Leute habe ich nichts, aber es gibt leider sehr sehr viele Raucher die das überhaupt nicht interessiert.

natürlich werden die diskriminiert und wer morgen dran ist weiß man noch nicht.
aber ich bin sicher, die nächste gruppe wird gefunden.
hoffe nur, es trifft auch die jetzigen diskriminierer auch mal.
bin übrigens nichtraucherin
Herania am 31. August 2007 12:49 aber eine mit der richtigen Einstellung!
Ihr werdet ja nicht diskriminiert wenn ihr da raucht wo IHR keinen anderen Menschen, Kinder (!!!!) vollqualmt und schädigt. Nur solange wir NR überall Kippen riechen müssen, wenn wehrlose KINDER vollgequalmt werden, ist es richtig, dass man dazu was sagt. Man könnte den Spieß umdrehen und sagen, überall werden NR diskrimieniert weil Raucher überall rauchen müssen.
KleineFrage am 31. August 2007 12:45 Es ist wirklich interessant, wie alles verallgemeinert wird... wenn ALLE Raucher ÜBERALL qualmen würden, würde ich die Aufregung verstehen aber da es so nicht ist, kann man ruhig mal nen Gang runter schalten... Es gibt nämlich tatsächlich viele Raucher, die Rücksicht nehmen... Übrigens... was ist mit den Kindern, deren Eltern es erlauben, dass sie selbst rauchen????
Ein Raucher, auf offener Straße, macht sich geruchsvoll schon 20 oder mehr Meter bemerkbar und schädigt, wie auch belästigt, NR. Wenn ich einen Waldspaziergang mache und 50 Meter vor mir qualmt einer, wenn der Wind ungünstig ist, habe ich selbst in der Natur eine Belästigung. Zumal man ja wenig Hirn haben muss im Wald noch zu rauchen - aber bitte, wems beliebt. Die Belästigung ist da - so oder so. Da kann es nur eine Möglichkeit geben. Schutz vor Rauchern überall. Und Eltern die ihre Kinder qualmen lassen brauche ich nicht zu kommentieren. Deren Idiotie ist für alle sichtbar.
Wenne am 29. September 2007 23:02 ZITAT: "Ein Raucher, auf offener Straße, macht sich geruchsvoll schon 20 oder mehr Meter bemerkbar und schädigt, wie auch belästigt, NR..." ZITAT ENDE
Jaja! Und der Papst ist evangelisch!
Wie heißt es doch so schön: "Auch Einbildung macht Leute krank!"
Du glaubst doch im Ernst nicht das was du da selber schreibst!
Jedes Auto das auf der Strasse bei dir vorbei fährt verabreicht dir mehr Schadstoffe. Vor allem wenn es ein LKW ist.
Achja, den Autoverkehr müssen wir auf offener Strasse auch noch verbieten. In Gebäuden ist das ja fast nicht mehr nötig.
Spezies 8472 am 21. September 2007 14:25 Schlimm genug, wenn Kinder von den Eltern das Rauchen täglich zuhause vorgeführt bekommen - aber habt Ihr vielen Raucher Euch mal gefragt, WARUM Ihr überhaupt rauchen MÜSST? Klar, "weils Spaß macht und schmeckt..." - Was macht daran Spaß und schmeckt daran, sich zu vergiften? An Klebstofftuben schnüffeln findet Ihr doch sicher auch nicht "lecker" oder "spaßig"?!?! UND ganz wichtig - habt Ihr auch alle schon enge Angehörige "dank" Raucherkrebs verloren und könnt dann immer noch ruhigen Gewissens sagen - "es macht Spaß und schmeckt!"??? Warum muss man sich überhaupt selbst vergiften und es anderen (NR) so nebenbei aufzwingen? Klar, Raucher produzieren weniger Gift, als ein Heizkraftwerk oder die vielen Autos - Aber sie produzieren Gift und "Abgase" noch ZUSÄTZLICH!! Da ist es völlig egal, ob es wenige oder viele sind, denn sie verringern nicht die Gesamtmenge, sondern verschlimmern es nur noch - und das OHNE Zwang!!

Zum Teil. Es gibt halt überall Extremisten.
Manchmal zu Recht. Ich denke, das ganze Thema wäre nie so eskaliert, wenn alle Raucher mehr Rücksicht genommen hätten.
Sicher, es ist meine Sache, wenn ich von dem Zeug nicht los komme und ich möchte auch rauchen dürfen, ohne schief angesehen zu werden. Ich muss und musste aber noch nie in geschlossenen Räumen, in denen sich Nichtraucher aufhielten rauchen.
Wie schon an anderer Stelle hier geschrieben, wenn ich aber mal mit Freunden/Kumpels auf ein Bier in die Kneipe möchte, dann möchte ich auch rauchen dürfen. Ich würde es wirklich besser finden, wenn es Raucher- und Nichtraucherkneipen, -pups etc. geben würde.
Schauen wir doch einfach mal ganz entspannt, wie die Sache sich weiter entwickelt. Schön wäre es, wenn alle Rücksicht nehmen würden und die militanten Nichtraucher ihre Waffen abgeben.
In diesem Sinne, ein schönes Wochenende.

Natürlich werden wir diskriminiert. Saufen darfst du in diesem Land wo du gehst und stehst, aber eine wer sich eine Kippe anmacht wird behandelt als wäre er bei der Waffen-SS.
Haar Mann am 31. August 2007 12:44 Ich kann Dir leider nur einen Daumen geben, verdient hättest Du mindestens fünf.
coffey72 am 31. August 2007 12:55 Danke für die Blumen! :)
wenn du saufst, sauft aber kein anderer passiv mit!!! - das ist der Unterschied!
Kabark am 31. August 2007 13:09 Nö, der bekommt höchstens von dem Besoffenen eine auf die Batterie. Oder wird von ihm im Suff über den Haufen gefahren.
Herania am 31. August 2007 13:14 Wieviele Frauen und Kinder werden von Alkoholkranken mißhandelt? Schreckliche Autounfälle werden von Betrunkenen verursacht.
manni1937 am 31. August 2007 13:10 Wenn Du säufst , schädigst Du nur die eigene Leber.Wenn Du aber rauchst auch die Lungen der Nichtraucher.
Kabark am 31. August 2007 13:26 Schon recht, manni.
coffey72 am 31. August 2007 13:38 Ach Manni, wer ausser dir spricht hier davon, daß ich saufe. Aber Raucher überfahren weniger Menschen weil Sie unbedingt im Rauschzustand Auto fahren müssen. Klingelt es bei dir?
Spezies 8472 am 21. September 2007 14:31 Klasse Argument - aber davon mal abgesehen - es gibt wohl keinen einzigen Alkoholiker, der nicht auch (starker) Raucher ist und auch viele Andere, die gerne mal etwas mehr trinken (ohne sich gleich zu besaufen) rauchen dazu gerne ne Schachtel...
Aber Du hast ja so Recht - fördern wir das Rauchen, weil Alkohol viel gefährlicher ist...
Übrigens - weder Rauchen, noch trinken ist illegal und ich habe noch keine Diskreminierung vonm Rauchern erlebt, aber IMMER wieder Überheblichkeit und Arroganz von Rauchern gegenüber Nichtrauchern... Aber weißt Du was? Wirklich verstehen tun das nur Leute, die geraucht und dann aufgehört haben - und höre Dir mal an, was die sagen - meist sind das nämlich diejenigen, die am stärksten auf die Raucher schimpfen!!!
coffey72 am 18. Oktober 2007 23:42 Och du Armer!
grisu05 am 30. September 2007 09:45 Ne Runde Mitleid für die Mißhandelten Raucher!
coffey72 am 18. Oktober 2007 17:16 Die Frage war vom 30. August und Ende September schreibst du Comments? Au Mann! Sehr Up-To-Date! LOL
Wenn ich mal dein Beispiel aufgreifen darf: du darfst natürlich Alkohol konsumieren, aber du darfst niemanden dazu zwingen Alkohol zu konsumieren. Wenn du in Anwesenheit von Nichtrauchern Tabak konsumierst, zwingst sie aber deinen Tabak zu konsumieren.
Ich rauche nicht mehr. Ich finde aber auch, dass Raucher im Moment sehr aufs Korn genommen werden was ich persönlich nicht gut finde. Was ich aber sagen muss ist man sollte sich gegenseitig Achtung schenken. So z. B. wenn Kinder in der Nähe sind sollte es selbstverständlich sein, dass nicht geraucht wird. Mir ist es wurscht wenn einer in der Kneipe raucht und sein Bier dazu trinket. Finde aber nicht, dass es sein muß wenn ich im Restaurant bin und esse und neben mir jemand qualmt.

Ich bin eindeutig eurer Meinung. Ich bin selbst Raucherin aber verkneife es mir an öffentlichen Plätzen um die Nichtraucher zu schonen aber ich finde es auch extrem anstrengend, wie einem manchmal entgegengetreten wird, wenn man tatsächlich mal eine raucht und ein Nichtraucher ist dabei... So nach dem Motto: Wie kannst du nur... (mit einem Blick, wo du dich am liebsten freiwillig in eine geschlossene Anstalt einweist)... Ich finde, tolleranz soll es überall geben... auch gegenüber Rauchern...
Herania am 31. August 2007 12:46 Gute Antwort!
KleineFrage am 31. August 2007 12:56 Danke :oD
Klasse!DH
Spezies 8472 am 21. September 2007 14:40 Wieweit kann Toleranz gehen? Ich bspw. bekomme sofort starke Kopfschmerzen, wenn in meiner Nähe geraucht wird - deshalb gehe ich weder in Kneipen, noch Discos oder sonstige Orte, wo offensichtlich und viel geraucht wird - mitunter kann ich es aber nicht vermeiden, mit Rauchern in Berührung zu kommen und wenn ich dann darum bitte, in meiner Nähe NICHT zu rauchen, bin ICH intolerant? Warum muss ich denn tolerieren, dass der Raucher MEINER Gesundheit und MEINEM Wohlbefinden schadet? Sein NICHTRAUCHEN würde uns beiden nicht schaden, WAS ihm vielleicht auch unbehagen bereitet, ist lediglich seine Sucht und andere Süchte, wie bspw. die vom Alkohol oder gar Drogen tolerieren Raucher auch nicht so großzügig, wie die vom Nikotin...
KleineFrage am 19. März 2008 16:42 Was ich mit intolerant meine, sind die Menschen, die nicht erst höflich fragen, sondern gleich auf Krawall aus sind. Wenn mich ein Nichtraucher vernünftig fragt, ob ich darauf verzichten kann, hab ich damit kein Problem und lasse den Glimmstengel gern in der Schachtel...
Was für Probleme habt Ihr Raucher eigentlich, es geht Euch doch in Deutschland noch gut. In anderen Ländern darf man schon lange nicht mehr in der Öffentlichkeit rauchen. Und regt sich da einer auf? Ihr seit hier einfach zu verwöhnt, rauchen überall wo es geht und jetzt wo Regeln gesetzt werden aufregen.
Kabark am 31. August 2007 13:29 Wieso gehst Du dann nicht zum Nichtrauchen woanders hin? In eins dieser Länder, in denen nicht mehr "in der Öffentlichkeit" geraucht werden darf? Welche sind das überhaupt? ^^
Lese hier und staune. http://de.wikipedia.org/wiki/Rauchverbot
Und wieso soll ich mein Land verlassen? Nur weil Ihr Raucher es nicht kapiert das bald Schluß mit lustig ist oder wie.
Kabark am 31. August 2007 15:26 Schön, dass Du Dein wahres Gesicht zeigst...
Und Du als Raucher kannst die Wahrheit nicht vertragen so sieht es doch aus. Es gibt Raucher die höfflich fragen ob sie rauchen dürfen wenn Nichtraucher in der Nähe sind und gegen diese Leute habe ich nichts, aber es gibt leider sehr sehr viele Raucher die das überhaupt nicht interessiert und keine Rücksicht nehmen. Nur manche Raucher so wie Du denken das sie alleine da währen.

Raucher werden diskriminiert.
An einem belgischen Gymnasium müssen - wie ich gelesen habe - Schüler die rauchen (wohlgemerkt: außerhalb der Schule rauchen) einen Anstecker tragen, auf dem eine schwarze Lunge abgebildet ist, versehen mit der Aufschrift: "Ich bin damit einverstanden, daß meine Lunge auch so aussieht." Dem Vernehmen nach ist der Anstecker aber weder sternförmig noch gelb.
sonne55 am 31. August 2007 13:06 also das ist ja wohl wirklich arg, ich sehe auch nicht, wie das zielführend sein sollte, um die schüler eines besseren zu bekehren
demosthenes am 31. August 2007 14:38 @WolfRichter:
Das ist dann wohl ein moderner Pranger - aber soweit sind wir ja hier noch nicht.
Diskriminierung heisst doch Ungleichbehandlung und Raucher werden doch ebenso behandelt, wie Nichtraucher - beide dürfen an bestimmten Stellen nicht rauchen.
WolfRichter am 31. August 2007 15:17 Wenn man es wörtlich nimmt.
Nach dieser Logik wurden auch z.B. zu Zeiten des § 175 StGB Homosexuelle nicht gegenüber Heterosexuellen diskriminiert: Beide machten sich strafbar, wenn sie mit einem Partner des gleichen Geschlechts schliefen.
Als Raucherin fühle ich mich diskreminiert. Ich gebe zu, ich bin süchtig nach Zigaretten und kann es nicht aufgeben. Versuche es aufzugeben, sind leider fehlgeschlagen.
Aber ich habe Verständnis für Nichtraucher und stelle dann das Rauchen ein bzw. gehe nach draußen. Auch achte ich darauf, dass Kinder nicht sehen, dass ich gerade eine Zigarette rauche.
Ich habe allerdings sehr schlechte Erfahrungen mit Nichtrauchern gemacht und das muss eigentlich nicht sein.
Warum bestimmt z.B. in unserem 3 Frauen-Büro die Nichtraucherin, dass in dem Büro nicht geraucht werden darf? Wäre es nicht netter gewesen zu sagen "bitte geht zum Rauchen nach draußen, ich vertrage den Rauch nicht"?
Zuhause dulde ich, dass meine Schwiegermutter ihre Garderobe in unseren Flur hängt. Muss ich mir sagen lassen "da kann man ja nichts hinhängen, alles stinkt dann nur nach Rauch"? und das, obwohl ich zum Rauchen auf den Balkon gehe?
Gut finde ich, dass die Jugendlichen jetzt endlich vom Gesetz her gegen diese teure Sucht geschützt werden. Nur diese Zickerei zwischen Rauchern und Nichtrauchern geht mir ehrlich gesagt ganz schön auf die Nerven. Es gibt doch immer einen Mittelweg!
DH!!
schurke am 31. August 2007 23:54 ja, nicht nochmal möglich
Ach weisst du, die Kollegin hat bestimmt etwas gegen das Passivrauchen, weil es eben schädlich ist. Sie will sich ja nur schützen. Ist das zuviel? Ich denke nicht.
Diesen Mittelweg hätten Raucher schon vor Jahrzehnten einschlagen können und haben es, bis auf wenige Ausnahmen, nicht gemacht.

Was ist gegen eine Diskriminierung (in diesem Kontext) einzuwenden? Diskiminierung bedeutet im Prinzip nichts anderes als Ungleichbehandlung. Eine Ungleichbehandlung von Rauchern und Nichtrauchern ist völlig legitim. Denn Raucher schaden Nichtrauchern (in geschlossenen Räumen und in nächster Nähe => Passivrauchen). Die Freiheit des einen hört dort auf, wo sie die Freiheit des anderen einschränkt.

Ich bin als Raucher noch nicht diskriminiert worden. Ich lasse das einfach nicht zu. Über die ganzen neu entstandenen Kamine, in denen Holz verbrannt, wird um Heizöl zu sparen, regt sich anscheinend keiner auf. Obwohl die doch einen größeren Teil der Luft verpesten als ein Raucher. Das riecht man über hunderte von Metern. Es kann bestimmt nicht gesund sein diese Luft einzuatmen. Und diese Kamine findet man auch bei Nichtrauchern. Also immer schön locker bleiben. :-)
Herania am 31. August 2007 14:15 Ich danke Allen für die lebhafte Diskussion und die Antworten.
Stimmt vielleicht, aber erkläre mir mal den Nutzen des Rauchens!! Ein Kaminofen heizt und verpestet die Luft, eine Zigarette tut nur letzteres und auch das kann man in hundert Metern entfernung noch riechen.

Ich rauche seit dem 14. Lebensjahr und bin bis heute (63) nie ernsthaft krank gewesen. Das sind meiner Meinung nur die Weicheier und Warmduscher, die sich darüber aufregen. Die sind doch schon seit Geburt krank und suchen nur ANDERE Schuldige.
Die Deutschen brauchten und brauchen immer eine Minderheit, auf der sie herumtreten können. Unsere Eltern fanden die Andersgläubigen, heute ist es schon der Maschendrahtzaun.
oder der Nachbar, der 2 x im Monat seinen Holzkohlegrill anschmeisst.-Igitt, das stinkt aber.

Diskriminierung (von lat.: discriminare = trennen, unterscheiden) bedeutet in der Soziologie eine Ungleichbehandlung von Individuen oder Gruppen,...
Raucher werden nach dieser Definition von Wikipedia wohl nicht diskriminiert.
Sie werden ja nicht ungleich behandelt, denn an bestimmten Stellen darf eben niemand rauchen - weder Raucher noch Nichtraucher.
Xy ‹^^› ///(•¿•)\\\ ‹^^› am 31. August 2007 15:45 du ziehst es ja heute an den haaren herbei.
an stellen wo geraucht werden darf, darf jeder rauchen.
raucher und auch nichtraucher, aber an stellen wo nicht geraucht werden darf, darf der raucher nicht rauchen.
also, ist er doch diskriminiert, oder eben ungleich behandelt.
Kabark am 31. August 2007 15:59 Wolf hat dieses Scheinargument ja schon souverän mit dem Hinweis auf § 175 StGB von der Platte geputzt.
Xy ‹^^› ///(•¿•)\\\ ‹^^› am 31. August 2007 16:07 @kabark: stimmt und recht hat er :o)
UlfDunkel am 5. September 2007 17:03 @xyungeloest: Deine Argumentation ist unlogisch, weil an Stellen, wo geraucht werden darf, auch Nichtraucher rauchen dürfen. Sie tun es nur nicht.
@Kabark: Wolfs Heranziehen des nicht mehr existenten § 175, um das jetzige NiRSG ad absurdum zu führen, ist hanebüchener Unsinn.
Xy ‹^^› ///(•¿•)\\\ ‹^^› am 5. September 2007 17:30 @ulfdunkel: aber genau so habe ich es doch geschrieben.

Na, nun kriegt euch mal wieder ein. Von mir aus könnt ihr euch platt rauchen. Aber für Kleinkinder ist das passive mitrauchen nun mal eine katastrophe. Im Grunde geht es doch nur um etwas Verständnis.
Herania am 31. August 2007 12:41 Ich habe nie in Gegenwart von Kindern geraucht. Habe immer Rücksicht genommen und wehre mich gegen die Verallgemeinerung.
reindatt56 am 31. August 2007 12:53 Ich habe niemanden persönlich angegriffen. Du hättest auch meinen letzten Satz lesen sollen.
Selbst wenn man woanders raucht, als Raucher reicht man eben immer nach Kippen. Oder?
Appelle an die Vernunft bringen meist nicht viel, denn Rauchen ist eine starke Sucht. Die Abhängigkeit ist etwa genauso stark wie bei Kokain-Süchtigen oder Heroin-Abhängigen.
Sorrry - aber diese Information ist schlicht und ergreifend FALSCH!
Da ist die Stabsstelle Krebsprävention im Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg aber anderer Meinung:
http://www.diabetespro.de/Serie-Stop-Smoking-So-einfach-und-doch-mit-Rauchen-A060517WESAP024521.html
sonne55 am 31. August 2007 13:05 ja, aber bei diesen wird es als sucht-"krankheit" anerkannt und auch versucht, die krankheit dieser kranken in krankenanstalten zu heilen.
Tabak- bzw. Nikotinabhängigkeit (Nikotinismus) ist international als Krankheit anerkannt. In der internationalen Klassifikation von Krankheiten der WHO, in der ICD-10 wird Tabakabhängigkeit als Krankheit mit der Ziffer F17.2 verschlüsselt.
Es gibt auch genügend Kliniken, die diese Krankheit behandeln.

Ich finde die österreichische Regelung gut: "das österreichische Rauchverbot, da es sich um eine lex imperfecta handelt, die bei einem Verstoß keine Sanktion vorsieht. Lediglich die Unterlassung der Kennzeichnung des Rauchverbotes wird mit einer Verwaltungsstrafe geahndet." Quelle: wikipedia
Ich bin selber Raucherin.Allerdings nehme ich Rücksicht auf Nichtraucher.Schon vor über 20 Jahren, als ich noch in einem Großraumbüro gearbeitet habe,haben wir mit allen rauchenden Kollegen gemeinsam beschlossen im Büro aus Rücksicht den Nichtrauchern gegenüber das Rauchen zu unterlassen.Das hat wunderbar funktioniert u.ich finde es auch völlig ok, das z.B. am Arbeitsplatz nicht mehr gequalmt werden darf,schließlich hockt man da viele Stunden täglich beieinander u.da kann ich mir auch vorstellen,dass dies für den Passivraucher gesundheitsschädlich ist. Ich kann auch durchaus in einem Nichtraucherhaushalt auf das Rauchen verzichten,das macht mir nichts aus. Ich kann auch völlig verstehen, dass in einem Restaurant nicht mehr geraucht werden darf.Nicht gut finde ich allerdings, dass man auch in einer Kneipe demnächst nicht mehr rauchen darf. Der normale Durchschnittsbürger verbringt doch meiner Meinung nach nicht so viele Stunden in der Kneipe, dass er gesundheitliche Schäden durchs Passivrauchen zu erwarten hat, oder? Und wenn doch, hat er meiner Meinung nach ein völlig anderes Problem, nämlich wahrscheinlich ein Alkoholproblem.Jahrzehntelang haben Nichtraucher u. Raucher friedlich nebeneinander an der Theke gestanden u.ihr Bier getrunken. Jetzt auf einmal wird eine regelrechte Hetzjagd auf Raucher gemacht. Und was soll das, dass es jetzt auch in Zügen kein Raucherabteil mehr gibt?Oder im Krankenhaus kein abgetrenntes Raucherzimmer mehr? Wen, bitte schön, stört das??? Muß nicht sein, das im Krankenhaus wie vor Jahren auf den Fluren geraucht werden darf, aber wer bitte fühlt sich durch ein eigens abgetrenntes Raucherzimmer dort gestört? Bin mal gespannt, was als nächstes passiert, wenn dann vor den Kneipen ständig die Raucher stehen u. wer sich dann gestört fühlt. Sag ja, irgendwann werden wir auf einen fernen, fernen Planeten geschossen.
schurke am 1. September 2007 00:03 kiramarie, wenn ich könnte.......... Du hast Recht, warum darf auf einmal nicht mehr sein, was mal war, obwohl es klappete?
Herrje, wir wollen doch Keinem was Böses. Aber wenn es soooooooooooo verächtlich, dann soll der Staat es doch gänzlich verbieten und die Produktion unterlassen.
Eben,aber dann gehen ihm soviele Steuern durch die Lappen. Stell dir vor, alle Raucher würden plötzlich aufhören zu rauchen!

Ja - und das sagt hier ein Nichtraucher!
Meine lieben unverbesserlichen Raucher, habt ihr euch eigentlich schon mal vor Augen geführt welcher wirtschaftliche Schaden durch euch entsteht? Lungenkrebs, Bronchialkrebs, offene Beine u.s.w. Die Behandlung dieser selbstverschuldeten Krankheiten kosten immense Summen für die ALLE (auch wir Nichtraucher) von den Krankenkassen geschröpft werden! Jetzt kommt mir nicht damit dass ihr ja einen großen Brocken zu den Steuereinnahmen des Staates beitragt, diese Beträge reichen nie und nimmer aus um eure Behandlung zu bezahlen! Ich finde es unverantwortlich von unserer Regierung daß sie immer noch vor der Tabak Lobby den Schwanz einzieht und nicht noch viel schärfere Gesetze beschließt!!!

Ich bin Raucherin, finde die momentane Entwicklung aber völlig in Ordnung!
UlfDunkel am 5. September 2007 16:58 DH!
Ganz klar werden Raucher von den Gesetzen her diskriminiert werden.
Ich bin ja selber Raucherin und ich finde wir Raucher nehmen schon genug Rücksicht auf die Nichtraucher.Wir stellen uns draußen hin,obwohl es Kalt ist.Wir sind doch sehr Verständnisvoll.Das wollte ich dazu sagen.

Ich denke, du kannst dich in deine Wohnung setzen und solange rauchen, wie
Zitat: Ich z.B. versuche alles Mögliche, mich von Schadstoffen fern zu halten. Aber sobald ich mal einen Stadtbummel machen will, bekomme ich von jedem x. Raucher den Qualm ins Gesicht. Zitat Ende... Ich glaube in der Stadt sind "Raucherabgase" die kleinsten Schadstoffmengen :-)
Ich wohne in einer der waldreichsten Städte Deutschlands. Da ist das mit den Abgasen nicht so extrem. Und sorry, meine Kleidung riecht danach nicht nach Abgas, aber durchaus nach Zigarettenrauch, wenn am Nebentisch geraucht wurde. Das wird auch jeder Nichtraucher hier bestätigen können, dass das äußerst eklig ist.
@katzentatze: jawohl
@katzentatze: da stimm ich dir zu!
Wenn ich mal wieder nach Berlin reinfahre, fällt mir als Erstes der ekelige Abgasgestank auf, wenn ich aus der Bahn komme. Meines Wissens gehört Berlin zur baumreichsten Stadt, nicht nur deutschlands.
Darum fahr ich auch nicht in Großstädte, wenn ich nicht muss. Berlin mag ja viele bäume haben. Unsere Kleinstadt ist aber von riesen Wäldern umgeben. Da ist die Luft noch etwas anders.
Also ich war vor kurzem wieder in Kalifornien (Los Angeles) und da ist in der Öffentlichkeit stricktes Rauchverbot. Eine echte Wohltat für Nichtraucher und trotz das dort die Städte wesentlich größer sind und es mehr Verkehr und Abgase gibt stickt die Kleidung nicht. Und bei uns in Deutschland braucht man nur essen gehen und schon stinkt die Kleidung nach Zigarettenrauch.
Möglicherweise macht der einzelne Raucher weniger "Dreck" als ein einziges Auto - aber es gibt auch Millionen von Rauchern!! UND warum darf ich mein Essen im Restaurant nicht "rauchfrei" zu mir nehmen, sondern MUSS erdulden, dass ich zugequalmt werde? Was ist denn mit MEINER Freiheit??
Ich stimme Dir zu. Auch wenn ich Raucher bin, esse ich lieber in rauchfreien Zonen. Ich rauche dann aber gerne draußen eine und wenn ich auch das nicht mehr darf, dann sollte doch die Produktion eingestellt werden. Alles andere ist Lug und Betrug, für beide Seiten.
Nichtraucher sollen sich nicht so anstellen, denn wenn ihr uns Raucher nicht hättet wäre eure Steuerbelastung um ettliches höher, also solltet ihr uns dankbar sein, ausserdem habe ich festgestellt, dass Nichtraucher in den meisten Fällen die arroganteren und intolleranteren Personen sind, die ich kenne. Drum Raucher aller Länder vereinigt euch und kämpft gegen die Diskriminierung und für die Verleihung des Bundesverdienstkreuzes für die Finanzierung der Nichtrauchergemeinde!