Frage von robi187, 60

Werden Protestwähler ernstgenommen in userer Demokratie?

es gab viel protestwähler, sind das nur die wo radikal wählen? oder auch die nicht wählen gehen oder leihstimmen vergeben?

was kann man tun wenn man nicht was nicht einverstanden ist? man hat doch nur eine stimme?

Antwort
von Centario, 33

Die nicht wählen gehen sind Nichtwähler, die lassen sich nicht anders zu ordnen.

Deine Frage legt schon das Problem auf das ein einziger Wähler wenig erreichen kann, er kann nur auf Gleichgesinnte hoffen, die sich bei der Wahl genau so verhalten wie er. Das Angebot an Wahlmöglichkeiten ist da noch mitbestimmend.

Prodestwähler wählen dann halt das was sich deutlich anders darstellt als das zur Zeit praktizierte. Daran kannst du schon nach der Wahl erkennen wie groß das Prodestpotential ist und auch ob es von Wahl zur Wahl größer wird.

Es wird natürlich immer versucht sie glatt zu bügeln, da wird keine Gelegenheit ausgelassen.


Kommentar von robi187 ,

kann man den umfragen und wählerwanderungen glauben? also könnte man den nichtwähler mehr oder weniger zuroden?

sonst gebe ich dir recht man kann nur beobachten? leider ist es so dass wenn man in einer partei ist nur das wort "zusammen stehen" oder wie viele sagen ab dem moment gibt es eine art partei zwang?

so dass man nicht mehr frei ist das zu denken oder zu handeln was man möchte? bei allen parteien?

Kommentar von Centario ,

Bei den Prognosen ist es wichtig das die Befragten ehrlich antworten, da anonym ziemlich gut.

Die anderen Dinge stelle dir mal so vor: Wenn dein Vater sich mit dir heute streitet obwohl er kein Recht hat und sonst ist wie du es möchtest, sagst du auch nicht das du einen schlechten Vater hast.

Antwort
von klugshicer, 20

Um als Protestwähler ernst genommen zu werden, müssten die mindestens 50 % der Stimmen ausmachen. Merkel und Co werden sich von den den paar % die die AFD erreicht hat kaum beeindrucken lassen.

Es ist auch fraglich ob die Protestwähler die AFD gewählt hätten, wenn ihr eine absolute Mehrheit prognostiziert worden wäre, denn wenn ich die AFD gewählt hätte, dann vielleicht nur weil man damit aktuell noch keinen großen Schaden anrichten kann.

Kommentar von robi187 ,

protest wähler sind nicht nur AFD?

im gegenteil? man könnte es deutlich sehen wenn die csu über all zur wahl käme?

die Fast Drei Pozent  haben viele stimmen bekommen, wieso wohl?

Kommentar von klugshicer ,

Den Umfragen kann man nicht wirklich trauen und die FDP haben sich schlauer Weise aus der Flüchtlingsdebatte weitesthehend heraus gehalten - die haben eh ein anderes Klientel.

Ich kann mir vorstellen, das die FDP ebenfalls ein paar Protestwähler abbekommen haben und zwar die jenigen denen ein Kreuz bei der AFD zu riskant war (wer will auch schon von der AFD regiert werden).

Antwort
von martinzuhause, 30

woher weisst du warum jemand welche partei gewählt hat und warum?? du musst nicht alles glauben was sie im internet steht oder in den medien verbreitet wird

Kommentar von robi187 ,

wenn eine partei ca 50% mitglieder verliert, und dann ca 50% der wählerstimmen verliert? das ist eine eigene sprache? mir macht das angst? und das hat mit glauben nichts zu tun?

und was oben die frage?

Kommentar von martinzuhause ,

wenn eien partei so viel stimmen verliert vertritt sie ihre ehemaligen wähler da anscheinend  nicht mehr. das ist alles.

es reicht eben nicht mehr zu sagen "wir schaffen das". eine partei die gewählt werden will muss da auch lösungen anbieten.

Kommentar von robi187 ,

es gab ein partei die keine mehrheit bekam im bundesrat, dann führte sie das kindergeld über das arbeitsamt ein?

wo ist diese partei geblieben? es fehlt einfach ein wehner?

Antwort
von Schnoofy, 22

Das Problem hat zwei Seiten:

Zum einen könnten die etablierten Parteien offen mit den bestehenden Problemen umgehen und den Wählern Vor- und Nachteile der von ihnen favorisierten Lösungen verständlich machen.

Leider funktioniert das bisher nur selten, da sich die Parteien scheuen Probleme offen und für die Wähler verständlich anzusprechen. Sie haben Angst davor, Stimmen zu verlieren, wenn sie den Eindruck vermitteln, keine Patentlösung anbieten zu können.

Das zweite Problem sind die Wähler. Viele von ihnen sind zwar wahlberechtigt aber politisch völlig uninteressiert.

Sie lassen sich von marktschreierisch vorgetragenen Wahlkampfsprüchen zur Wahl einer bestimmten Partei hinreissen, ohne die Hintergründe des Problems  wirklich zu hinterfragen. Diese Wähler sind leider auch nicht durch seriöse Informationsveranstaltungen zu gewinnen, weil sie angebotene Informationen ignorieren und nicht annehmen.

Kommentar von robi187 ,

du hast zum teil recht? war du mal als bürger (u. sonst nichts) auf einer parteiveranstalung? konntest du dort frei reden? oder fragen?

selbst wenn du nur den kopf schüttelst über die aussagen des redners könnte es die geschähen dass man dich ausgrenzt?

das tut man sich nicht an?

wie bürgernah ist die demokratie denn bei uns? oder fern?

die frage ist was kann man machen, damit man seine "stimme" gehört fühlt (auch wenn man da nicht zu einer mehrheit steht)

viele haben das gefühlt das nicht politische brüger gewollt sind?

wieso gibt es denn kein wehner mehr? sondern nur noch stimmen abgeber die oft nicht mal mehr wissen was sie abgestimmt haben?

zur zeit sollen die pflegeberufe abgestimmt werden? frage mal die abstimmem dürfen welchen einfluss dabei die mediziner lobbysten einfluss genommen haben und wieviel die berufsverbände der pfleger? die mediziner haben gangst macht zu verlieren?

Antwort
von Yael20, 36

Nachdem die Wahlen anonym sind,  ist kein Mensch dazu verpflichtet preiszugeben wen/was er/sie/es wählt/gewählt hat ! 

Kommentar von robi187 ,

das war nicht die frage? sonder wie kann man demkratisch was ändern, außer mit der stimme bei der wahl? wenn man dann gleich in eine schublade gesteckt wird, könnte es sein dass man nur noch schrachlos wird? ist das dann demokratisch?

Sie kennen die Antwort?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten