Frage von Manier, 162

Werden Leistungen nach dem Tod der verstorbenen Mutter, wie z.B. staatliche Rente, aufgeteilt?

Die Mutter meiner Partnerin ist im Februar verstorben. Sie lebte in einem gemeinsamen Haushalt zusammen mit der jüngsten Tochter .

Also der Schwester meiner Partnerin.

Die verstorbene Mutter bekam Pflegegeld und Rente.

Wir vermuten das Rente und gbfls. Pflegegeld weiter bis zu einem gewissen Punkt gezahlt wird, auf das Konto der verstorbenen Mutter.

Wenn die Schwester solche Leistungen nun erhält, müssten solche Leistungen nicht untereinander aufgeteilt werden.

Die verstorbene Mutter hatte die Pflegestufe 2 zugesprochen und erhielt die staatliche Rente. Die Schwester erhält ALG 2.

Das Erbe wurde von allen Kindern Ausgeschlagen

Antwort
von julianne333, 89

Nach dem Tot werden normalerweise keine Leistungen mehr gezahlt. Sollte das versehentlich passiert sein ist das Geld nicht dazu bestimmt unter den Erben oder der Familie aufgeteilt zu werden.

Sonder muss an die jeweiligen Stellen zurück gezahlt werden da das Geld euch ja nicht zu steht sondern der verstorbenen.

Antwort
von wfwbinder, 81

Wenn ihr ausgeschlagen habt, dürft ihr ausser den Familienfotos und erinnerungsstücken nichts anfassen.

Die letzte gezahlte Rente kann die Schwester für den Haushalt verbrauchen.

Antwort
von Kathyli88, 64

Ab dem tod wird weder die rente der frau, noch irgendwelche pflegeleistungen bezahlt. Würde ja auch keinen sinn machen oder? Wenn du mal logisch nachdenkst, weshalb sollten gelder für pflege und rente nach dem tod weiterlaufen, denn diese person ist tod. Das einzige was es gibt ist für ehepartner eine witwerrente/witwenrente. Ihr seid aber nicht die ehepartner.

Sollten es die ämter noch nicht gemerkt haben, kann es eventuell sein, dass es noch weiter ausbezahlt wird. Allerdings wird dieses ganze geld wieder zurückgefordert bis zum letzten cent. Ich wäre also nicht scharf auf das geld. Zum einen merken es die ämter sobald ihnen die todesmeldung weitergegeben wird. Das dauert nicht lange. Normalerweise sofort, und in wenigen fällen erst später. Angenommen es dauert 3 monate und man bezieht diese gelder und gibt sie auch noch aus, sie werden danach in voller höhe eingefordert. Und zwar von einer staatlichen stelle, die nicht in form eines mahnbescheides vor gericht gehen muss. Entweder man wählt ratenzahlung oder sie werden das konto pfänden oder dinge in der wohnung der unrechtmäßigen bezieherin der gelder. Plus gebühren versteht sich. Gewonnen hat man da also nichts. Zudem wäre es sozialbetrug, dem ihr euch alle strafbar macht, wenn ihr diese gelder aufteilt. Dass ihr da nicht von alleine draufkommt und noch neidisch auf deren schwester seid und einen teil davon wollt geht mir nicht in den kopf. Zudem ist es doch nur eine vermutung deinerseits o.O 

Kommentar von Manier ,

Ich verweise höfflichst auf meinen Link. 

Kommentar von Kathyli88 ,

Ja aber der link beantwortet eigentlich alle fragen genauestens. Um welchen punkt geht es denn den du nicht verstehst?

Kommentar von Manier ,

Nun angenommen es wäre so geregelt und würde in dem fall auch zutreffen so fände ich es ihrer Schwester gegenüber nicht fair "meiner frau" 

Zumal sämtliche zusätzliche Kosten durch den Geschwistern geteilt wurde. Und hierbei von ihrer seite und des bruders der takt angeben wurde. 

Und sich nun auf unteren niveau bereichert. 

Stutzig machte uns die Tatsache das in den vergangenen Wochen  Dinge geleistet werden die von ihren alleinigen Einkommen und der Vergangenheit nicht bezahlbar gewesen sind. 

So haben wir uns das einfach gefragt,ob sie noch geld bekommt 

Kommentar von Kathyli88 ,

Die rente und pflegegelder die die verstorbene in dem monat ihres todes erhalten hat muss nicht an die ämter zurückbezahlt werden.

Allerdings fließt das geld welches auf dem konto der verstorbenen ist in die erbmasse ein. 

Jetzt kommt es darauf an, ob ihr das gesamte erbe ausgeschlagen habt, oder nur einen bestimmten teil davon wie beispielsweise eine immobilie. Wenn das gesamte erbe ausgeschlagen wurde, dann ebenfalls das geld auf dem konto der verstorbenen. 

Wie kommt es denn, dass ihre schwester anscheinend eine kontoverfügung hat? 

In der regel werden aber solche einnahmen für die entstandenen kosten hergenommen. Ihr könntet einen nachlassverwalter beauftragen. Aber das sollte auch rentabel sein, denn ein nachlassverwalter kostet ebenfalls geld und es kann sein, dass das erbe geringer als die kosten des nachlassverwalters sind.

Was in diesem fall sogar der fall sein könnte. Rente und pflegegeld von dem einen monat sind keine unsummen an geldern. 

In dem fall kann man eigentlich nur miteinander reden.

Im normalfall teilt man das geld unter den geschwistern auf. Sie bezieht hartz-4. kann natürlich sein, dass sie das geld für sich alleine behält. Aber auf der anderen seite..es kann nicht um viel geld gehen, denn bei der ermittlung der erbmasse wird schließlich auch das konto der verstorbenen erwähnt. Wird also wohl nichts weiter an geldern drauf gewesen sein. Wären da beispielsweise 50.000€ draufgewesen, wären die erben unterrichtet worden, und jedem hätte ein pflichtanteil zumindest zugestanden.

Wenn es nur rente und pflege waren, wovon wahrscheinlich schon ein teil ausgegeben wurde, es seidenn die frau wäre gleich am ersten des monats gestorben, dann rentiert sich der ganze streit wegen ein paar hundert euro eigentlich gar nicht. Zudem wird ein extraeinkommen wiederum im hartz-4 berücksichtigt. Das geld ist natürlich nicht auf dem konto der empfängerin von hartz-4 leistung aufgetaucht. 

Du könntest zum einen diesen fall an das jobcenter melden. Zum zweiten mit einem anwalt die offenlegung des kontos der verstorbenen beantragen. Dann würdet ihr wohl auch den anteil daran bekommen.

Kommentar von Kathyli88 ,

Was ich noch empfehlen kann um professionellen rat in dieser sache zu erhalten...es gibt anwalthotlines im internet von etwa 2-3 professionellen anbietern die bei google gleich als erstes gezeigt werden. Da gibt es auch anwälte für erbrecht. Diese hotlines sind zwar gebührenpflichtig und haben einen recht hohen minutenpreis, aber in der regel hat man innerhalb von 5 minuten die antworten von einem fachanwalt. Ich habe diese hotlines schon ein paar mal benutzt und im endeffekt um die 5-10€ gezahlt und kannte mich dann mit meinen rechten und möglichkeiten die ich habe aus. So konnte ich entscheiden ob sich ein besuch bei einem anwalt mit klage überhaupt lohnt oder nicht. Da ist dieser kleine betrag von pasr euro natürlich wesentlich günstiger als wie zu einem örtlichen anwalt persönlich zu gehen, um dort nachzufragen. Weil dabei entstehen wesentlich höhere kosten und natürlich auch ein zeitaufwand. Ich wurde bei diesen rechtsanwälten immer sehr gut in verschiedenen bereichen wie mietrecht und arbeitsrecht beraten. Erbrecht hatte ich noch nicht. Und ich glaube zu meinen, dass diese auch teilweise sonntags zu erreichen sind. Vielleicht hilft dir das am besten weiter

Antwort
von gri1su, 60

Sofern das Erbe ausgeschlagen wurde, gibt es auch nichts zum Aufteilen.

Im Übrigen: Leistungen enden mit dem Zeitpunkt des Todes. Leistungen, die darüber hinaus gezahlt wurden, sind zurückzuerstatten bzw. werden zurückgefordert.

Damit hat sich das Thema erledigt.

Antwort
von FrauFriedlinde, 54

Das muss sie zurückzahlen wenn das versehentlich zu lange gezahlt wurde.

Antwort
von grubenschmalz, 78

Wir vermuten das Rente und gbfls. Pflege Geld weiter bis zu einem gewissen punkt gezahlt wird,



Ja, bis irgendwer die Zahlungen stoppt. Das überbezahlte holen die sich auch wieder zurück. Ich würde hier von dem "Aufteilen" tunlichst abraten, zumal ihr alle das Erbe ausgeschlagen habt. Was ihr vorhabt ist eine Straftat. 



es gibt übrigens keine "staatliche Rente". 

Antwort
von windsbraut0307, 44

Nach dem Tod werden die Leistungen eingestellt. Das wäre ja noch schöner, wenn die Nachkommenschaft diese Leistungen bezieht.

Kommentar von Manier ,

Aber Möglich wäre es wenn es der Partner oder Ehe mann ist ?

Kommentar von geckobruno ,

Dann bekommt der hinterbliebene Ehepartener Witwenrente, aber keine anderen Leistungen

Antwort
von ArminSchmitz, 47

Der gewisse Punkt ist schon erreicht. Üblicherweise benachrichtigt der Bestatter die gesetzliche Rentenversicherung sowie andere einschlägige Stellen. Überzahlungen werden vom Empfänger zurück verlangt und zwar unabhängig davon, ob das Erbe ausgeschlagen wurde.

Antwort
von Margita1881, 64

Rente und Pflegegeld werden nach dem Tod nicht weiter bezahlt; also gibt es auch nix aufzuteilen.

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