Frage von xiDupstepZ, 64

Werden in dem Fall die Eltern haften?

Hey Leute haften die Eltern wenn ein 13 jähriger einen Warenbezug übers Internet begeht ?

Antwort
von wasgeht420, 64

Da du erst 13 Jahre alt bist, bist du beschränkt geschäftsfähig. Das heißt ohne Einwilligung deiner Eltern ist dieser Kauf nichtig (nicht gültig).

Kommentar von Ronox ,

Und was hat das mit dem Betrug zu tun?

Antwort
von RobertLiebling, 16

Nein, es haftet der Täter. Das wurde Dir die letzten Tage doch schon so 20 - 30 mal erklärt.

Es sei denn, der 13-Jährige hört seit Tagen nicht auf, Dich immer wieder zu betrügen, obwohl Du die Eltern bereits informiert hast. Dann könnte den Eltern eine Verletzung der Aufsichtpflicht vorgeworfen werden.

Antwort
von Allexandra0809, 47

Hier liegt ja wohl einiges vor. Auch ist paypal ab 18 und nicht ab 13. Wenn es zu einer Verhandlung kommen sollte, sind natürlich auch die Eltern gefragt.

Kommentar von xiDupstepZ ,

Das heißt ?

Antwort
von meisterluehrs, 63

wie teuer ist es denn ? bei sehr hohen Summen ja!

Bei eher niedrigen Jein.. zahlen muss wahrscheinlich einer weil du dich nicht korrekt mit deinen Daten ausgewiesen hast sonst würdest du es so nicht durchführen können... also ist es eine Straftat, die auch dem entsprechend geahndet wird.

Kommentar von Allexandra0809 ,

Gemäß einer anderen Frage handeltl es sich um 380 Euro und dann auch noch über paypal

Kommentar von franneck1989 ,

bei sehr hohen Summen ja!

Woher die Annahme, dass die Höhe der Forderung darüber entscheidet?

Kommentar von AalFred2 ,

Wie der Rest wohl auch geraten.

Antwort
von Schnoofy, 49

Nein, das Geschäft ist ohne Zustimmung der Eltern schwebend unwirksam.

Antwort
von Schueler0812, 41

Grundsätzlich stimmt es, dass Eltern für Schäden, die ihre Kinder verursachen haften (BGB §832). Denn die Eltern sind an die vom Gesetz vorgegebene elterliche Aufsichtspflicht gebunden.

Die Aufsichtspflicht erfüllt generell zwei Schutzzwecke:

    Schutz der Minderjährigen vor Schäden aller Art, die ihnen durch sie selbst oder durch Dritte entstehen können, Schutz außenstehender Dritter vor Schäden, die diesen von den Kindern zugefügt werden können.

Verletzen Eltern ihre Aufsichtspflicht so kann die weitreichende Konsequenzen in strafrechtlicher sowie in zivilrechtlicher Hinsicht nach sich ziehen. Daher ist für Familien eine Privathaftpflichtversicherung dringend zu empfehlen.

Die Aufsichtspflicht ist unter anderem abhängig vom Alter des Kindes, seinem früheren Verhalten in ähnlichen Situationen, aber auch von den jeweiligen Umständen, das heißt: Die Beurteilung der Situation hängt immer vom Einzelfall ab. So ist z.B. an einem See eine ständige Aufsicht der Eltern erforderlich. Es ist entscheidend, was verständige Eltern nach vernünftigen Anforderungen unternehmen müssen, um Schaden abzuwenden. Die Aufsichtspflicht der Eltern kann auch zeitweise auf Dritte übertragen werden.

Eltern können sich nur dann vor der Haftung schützen, wenn sie nachweisen können, dass sie ihrer Aufsichtspflicht genügt haben.

Kinder und Jugendliche haften nur unter bestimmten Voraussetzungen:

0-7 Jahre: nicht deliktfähig, d.h. keine eigene Haftung 0-10: keine eigene Haftum im motorisierten / fließenden Straßenverkehr (außer bei Vorsatz) ab 7/10 bis 18 Jahre: bedingt deliktfähig, d.h. eigene Haftung nur, wenn der Minderjährige aufgrund seines Alters, seiner Reife selbst verantwortlich gemacht werden kann.

Kommentar von AalFred2 ,

Grundsätzlich haften die Eltern eben nicht. Der Nachweis der Verletzung der Aufsichtspflicht muss auch von der Gegenseite erbracht werden.

Kommentar von KaeteK ,

In dem Fall haben die Eltern ihre Aufsichtspflicht ja nicht verletzt. Man kann ja nicht ständig neben einem 13-jährigen sitzen und gucken was der macht. http://www.finanztip.de/aufsichtspflicht/

Kommentar von Schueler0812 ,

AalFred2 genau lesen dann antworten den das ist rein Informativ ich habe nicht gesagt deine Eltern müssen zahlen. Und im Grundsatz haften die Eltern für Ihre Kinder. Das geht aus §832 BGB herraus

Kommentar von MadXMario ,

In diesem Fall hätte die Gegenseite die "Beweislast" zu tragen. Eltern müssen lediglich Ihre Kinder davon in Kenntnis setzen, dass man böse Dinge im Internet nicht tut. Das dieser Paragraph auch jedes Mal falsch interpretiert wird..

Kommentar von Schueler0812 ,

Das ist richtig die Beweislast liegt bei dem verkäufer. Da das Kind zuhause ist und die Eltern nicht 24h darauf achten müssen was das Kind macht kann höchstens die Schuld auf das Kind geladen werden. Dies wird dann aber vor Gericht entschieden. Sollte der Richter entscheiden das, dass Kind die volle schuld hat. Gilt die Verjährungsfrist von 30 Jahren in der die Schuld beglichen wird.

Also gibt es 2 möglichkeiten.

Das Kind wird vom Richter schuldig erklärt.

Das verfahren wird eingestellt und die Ware muss zurück.

Ob die Eltern die Schuld kriegen wage ich stark zu bezweifeln.

Kommentar von RobertLiebling ,

Du könntest wenigstens die Quelle angeben, aus der Du hier schamlos kopiert hast. Urheberrecht und geistiges Eigentum scheinen Fremdworte zu sein...

http://www.anwaltseiten24.de/rechtsirrtuemer/teil-2.html

Antwort
von Wonnepoppen, 38

mit 13 kann man doch noch gar nichts bestellen?

Kommentar von Allexandra0809 ,

Können schon, aber nicht dürfen

Kommentar von Wonnepoppen ,

Meinte ich eigentlich, danke!

Kommentar von KaeteK ,

Hallo Wonnepoppen, den Kindern und Jugendlichen wird das auch zu leicht gemacht, was natürlich keine Entschuldigung für ein Vergehen sein soll und darf. Dennoch sehe ich da auch eine Mitschuld der Versandhäuser. Man kann nur hoffen, dass das einmaliger Ausrutscher war und die Eltern entsprechen hart reagieren, denn sowas darf man nicht durchgehen lassen. lg

Kommentar von AalFred2 ,

Warum darf man nicht?

Antwort
von GoldenEighties, 40

Ja, aber von den Eltern bekommst du in so einem Fall 6 Monate Hausarrest und 12 Monate nur 20% von deinem  Taschengeld. Ist gesetzlich so geregelt.

Antwort
von Vyled, 46

Vermutlich schon...

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