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Werden Hündinen im zunehmenden Alter aggresiver ?

gefragt von SammlSamml am 06.05.2008 um 8:15 Uhr

Habe den Eindruck, dass meine kleine Dackelhündin mit den Jahren gegenüber Fremden und auch gegenüber anderen Hunden nicht mehr so freundlich ist wie früher. Habe dies schon von einer anderen Hundehalterin gehört, die früher alle und jeden liebte und es sich in den Jahren umstellte.Bei meiner könnte es auch sein, dass sie eifersüchtiger auf ihr Herrchen ist, da sie leider merkt, dass ich krankheitsbedingt oft Pflegedienste brauche die notgedrungen an meinen Körper müssen, was sie natürlich nicht darf.Sie wird schon komisch wenn ich wieder eine Reisetasche brauche fürs Krankenhaus und ist dann taglelang bei ihrer Pflegeperson nicht "anpsechbar".


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timroger
beantwortet von timroger am 6. Mai 2008 08:41
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Na ja klar dein Hund leidet unter den Trennungen und wegen der weniger gewordenen Kontakte zu dir. Das kann mit Sicherheit auch aggressives verhalten anderen gegenüber auslösen.

Kommentar von 02f5f3d1c6a04654a2e8194ce5241948smallSamml am 6. Mai 2008 09:29

Sie ist eigentlich selten alleine und andere Hundehalter haben es bei Ihrer Hündin auch festgestellt. Meine ist dabei noch nicht mal ALT, hatte gerade ihren 7. Geburtstag - ist aber auch sonst dackeltypisch sehr eigensinnig, so dass man sagt nie weider einen Dackel. Danke für Deine Meinung


Baiana
beantwortet von Baiana am 6. Mai 2008 08:43
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Einen schönen guten Morgen.

Pauschal kann man nicht sagen, dass Hündinnen im Alter aggressiver werden. Aber es kann natürliche Gründe dafür geben. Z.B. kann es sein, dass sie eine Krankheit hat, dass ihr etwas weh tut, nicht mehr so gut sieht oder hört und bestimmte Berührungen ihr dadurch Schmerzen bereiten, bzw. sie (da sie die Dinge nicht mehr so gut wahrnimmt) häufig überrascht/erschreckt wird und dann in ihrem Rahmen auf die Umgebung reagiert.

Schau mal, ein gutes Forum, auch zum Thema Hundeverhalten und mit einer extra Rubrik zu Senioren findest Du hier: http://www.dogforum.de/index.html

Kommentar von 02f5f3d1c6a04654a2e8194ce5241948smallSamml am 6. Mai 2008 09:30

Habe schon mal reingesehen in das Forum und habe mich auch angemeldet, da geht es mir aber zu "Hundig" zu. Aber wegen der Tipps im Krankheitsfall und so werde ich drinne bleiben.Danke

Kommentar von 612958d8034ce735d7e9678ecfc2c33esmallBaiana am 6. Mai 2008 10:31

Naja, in einem Hundeforum kann man erwarten, dass es dort "hundig" zugeht... ;-)


silviastark
beantwortet von silviastark am 6. Mai 2008 09:26
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Ganz klar! Sie leidet enorm .Mein Hund verhält sich ebenso,wenn ich nicht im Haus bin.Er geht dann nicht raus,frisst nicht,keiner darf ihn berühren,er lässt alles links liegen.Du bist seine Bezugsperson und das Tier merkt auch wenn es dir nicht gut geht.Sie leidet mit und ist auf alles und alle böse die dir zu nahe kommen,weil er eben Angst um dich hat.Für euch beide alles gute und gute besserung.Lg.

Kommentar von 02f5f3d1c6a04654a2e8194ce5241948smallSamml am 6. Mai 2008 09:42

Danke


CrazyDaisy
beantwortet von CrazyDaisy am 6. Mai 2008 10:45
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Gerade bei einem Dackel würde ich immer auch daran denken, dass Bandscheibenprobleme dem Hund das Leben vergällen können. Denn wie Baiana schon sagt, Hunde werden zwar mit dem Alter manchmal eigensinniger, aber nicht zwangsläufig schlecht gelaunt. Rückenschmerzen hingegen machen dem Hund schwer zu schaffen, auch ohne dass man dramatische Veränderungen wie z.B. Lähmung bemerkt. Leider kann auch der Tierarzt nicht zweifelsfrei abklären, ob der Hund Schmerzen hat. Das ist ja beim Menschen nicht anders. Wer hat nicht schon gehört: Alles in Ordnung, Ihnen fehlt nichts. Und trotzdem tut der Rücken weh. Psychologischer Druck kann übrigens die ganze Sache verstärken, bei uns und warum nicht auch beim Hund?

Kommentar von 2ddd1066d3d07ba366ad0aa1c6f3bf9esmallalexanderb am 6. Mai 2008 11:24

DH! Sehr guter Ansatz, genau das wollte ich auch schreiben. Interssessant ist dazu auch das Buch "Rückenprobleme beim Hund" von Anders Hallgren. Darin heißt es: Eine Studie, durchgeführt an Hunden verschiedener Rassen ergab: "Nur 20% der Hunde hatten einen gut funktionierenden Rücken, 40% hatten Rückenprobleme ohne es zu merken und darunter zu leiden, und ganze 40% der Hunde hatten Schmerzen und brauchen Behandlung. Von den Hunden die Schmerzen hatten, waren mehr Hunde (über 55%) verhaltensauffällig. Gute 42% davon waren verhaltensauffällig im Sinne von aggressiv oder gestresst, 13% im Sinne von ängstlich und reserviert." Man sollte also die Möglichkeit, dass ein Schmerz vorliegen könnte nicht außer acht lassen - auch wenn der Hund auf den ersten Blick gesund scheint.


anonym
beantwortet von Wicket am 6. Mai 2008 09:23
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Das kann schon ein Grund sein. Vor allen Dingen wenn sie vorher Dein ein und alles war. Sie könnte sich etwas abgeschoben fühlen. Aber auch Schmerzen können hierfür ein Grund sein.

Kommentar von 02f5f3d1c6a04654a2e8194ce5241948smallSamml am 6. Mai 2008 09:34

Nein , Schmerzen hat sie keine - jeden Fall keine körperlichen. Die kleine Hundeseele wird wie bei anderen Lebewesen auch schon mal bluten-klar. Sie ist aber auch kein Kuschelhund oder so - eher ein ganz typischer Dackel - als Hund nicht zu gebrauchen, aber menschlich unersetzbar (ist glaube ich ein Zitat von Genscher über seinen Hund).


kimmo
beantwortet von kimmo am 6. Mai 2008 10:39
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Es kann manchmal geschehen dass Hunde aggressiver werden wenn sie älter werden. Kann von Krankheiten kommen aber auch andere Gründen. Ich habe Erfahrungen dass alte Hunde die Familienmitglieder nicht mehr vertragen.

Kommentar von 02f5f3d1c6a04654a2e8194ce5241948smallSamml am 6. Mai 2008 19:47

Meist wollen die wohl ihre Ruhe haben, das meinte ich aber weniger, eher wirklich echte Aggressivität - also Anknurren, Nackenhaare hochstellen, "Rangkampfversuche" und so,Beißen wird kein erzogener Hund, das macht meine nicht mal wenn man ihr aus Versehen auf das Pfötchen tritt.


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