eltenjohn am 17.07.2008 um 19:40 Uhr

beides wird der fall sein - viele zeigen dann ihr wahres gesicht - es wird mehr zusammenhalt und mehr egoismus zutage treten...


für meine mama und meinem sohn würde ich reisfelder in china anbauen und hierher bringen damit sie nicht verhungern, privates atomkraftwerke bauen, damit sie sich nicht mehr über strompreise ärgert, auf GF verzichten, usw :) also, ich würde alles für meine familie machen
gertrude2 am 17. Juli 2008 19:43 private ....

Das käme ganz drauf an was Du mit "schlechten Zeiten" meinst!
Es kommt ganz auf die Härte der Situation an ich nehme jetzt mal das Extrem-Beispiel:
Ich fürchte... wenn es wirklich hart auf hart geht... und sozusagen ums nackte Überleben... wenns um Leben und Tod geht, dann dreht ein Mensch durch, kann nicht mehr klar denken und dann wird vermutlich jeder für sich selbst kucken dass er überleben kann. Weiss nicht ob das eine Art "Überlebensinstinkt" ist aber... naja... ich denk mir so würd das geschehen...
LG Reisfeld
Immer nur im eigenen Umfeld (vielleicht etwas weiter gefasst als die Familie). Der Mensch neigt in Extremsituationen zur Segregation.


Man sieht es grade an der Klimadiskution die schon seit Jahren immer schlimmer wird und es geschieht nichts bis alles bald in eine Horrorszenarie endet. Das ist keine Schwarzmalerei.
Eben nicht, wenn der Leidensdruck sehr gross ist. Die Welt wird - leider - immer kälter. Ich beurteile dies aus meiner Erfahrung. Mein Mann befindet sich seit drei Jahren im Wachkoma. Im ersten Jahr meldeten sich noch Menschen, die ihm familiär nahe standen oder Freunde, denen er im Einzelfall auch sehr geholfen hat. Im zweiten Jahr schrumpfte die Anteilnahme oder überhaupt das Mitgefühl rapide. Nachdem nun das dritte Jahr vorbei ist, bleibt ein winzig kleiner Kern, der immerhin noch an Festtagen o.ä. - vielleicht aus schlechtem Gewissen heraus - nachfragt. Dies ist nicht nur meine Erfahrung sondern die, sehr vieler Angehöriger.

Sie werden sich eher ausrotten

Ich würde nur denen helfen, die auch vorher nett und hilfsbereit mir gegenüber waren und zusätzlich solchen Personen, wo ich weiß, dass sie auch vorher nicht viel hatten.
Keine Hilfe für Leute, die vorher in Saus und Praus lebten oder großkotziges Verhalten zeigten!! Die werden sofort wieder großkotzig, wenn die Zeiten wieder besser werden!


Nein.
Man schaue in die Kriegsgebiete in Afrika.
Dort ist sich selber jeder der nächste.
Noch nicht mal die UNO hält zu den Flüchtlingen.
Sie überlassen die Flüchtlingslager lieber den Rebellen und Milizen und schauen zu wie Frauen und Kinder vergewaltigt werden.
Und die Frauen die das passiert werden dann von ihren eignen Familien ausgestoßen.
Schrecklich.
In der größten Not ja
in ganz, ganz schlechten zeiten.
Da scheint es eine Marktlücke zu geben :-)
eltenjohn am 17. Juli 2008 19:47 So ? Da machst Du mich aber neugierig !

egoistenschweine ^^
Ich denke es kommt daruf an...was heißt schlechte Zeiten ? Haben wir die nicht jetzt schon ? Denk mal allein über Die Preise an Tankstellen nach...Heizöl...usw. Sogar jetzt müßten wir auf die Straßen gehen und demonstrieren... Was sind schlechte Zeiten für Dich ?
eltenjohn am 17. Juli 2008 19:51 Will sagen, das man lernen muss zu verzichten, anstatt dafür zu kämpfen! Das wäre ein Kampf gegen Windmühlenflügel.


Jeder wird selbst um sein Überleben kämpfen
ich glaube an das GUte im Menschen.

Das behaupten dann alle, aber am Ende ist... wohl zutreffender. leider

...schwere Zeiten haben die meisten zusammenrücken lassen, aber nicht alle!

Das hat die Geschichte gezeigt. Leider.
halbermeister am 17. Juli 2008 19:51 .... ?

das lehrt die geschichte
nur wenn man Menschen kennt, auf die man sich wirklich verlassen kann
ja hast recht