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Werden die Augen m.d. Alter lichtempfindlicher? Mein Vater klagt immer, wenn ihm nachts Autos entgegenfahren.

gefragt von KickerStar am 03.01.2008 um 21:40 Uhr

Mein Vater ist mit seinen knapp 60 Jahren extrem lichtempfindlich geworden. Vor allem nachts beim Autofahren ist er oft so stark geblendet, dass er nur unter Mühe weiterfahren kann und immer total gestresst ankommt. Kann das am Alter liegen? Früher war nachts fahren kein Problem für ihn...


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evistie
beantwortet von evistie am 4. Januar 2008 09:49
14x
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Dein Vater soll sich beim Augenarzt mal auf Grauen Star untersuchen lassen. Seine Probleme sind typisch für eine mehr oder minder ausgeprägte Trübung der Linse. Das muss er "sonst" noch gar nicht bemerkt haben.


anonym
beantwortet von Leckerbissen am 3. Januar 2008 21:44
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Scheint so zu sein. Meine Mutter regt sich auch tierisch über die Rüpel auf, die sie immer so unverschämt blenden. Zum Glück ist sie vernünftig genug, Nachtfahrten inzwischen zu vermeiden, wo immer es geht. Würde ich Deinem Vater auch raten!


anonym
beantwortet von 50happy am 3. Januar 2008 22:05
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Im Alter verliert die Pupille die Fähigkeit, sich weit zu öffnen. Weniger Licht erreicht die empfindlichen Zellen auf der Netzhaut. Außerdem ist das Auge nicht mehr so klar und rein wie in der Jugend. Einlagerungen in Linse und Glaskörper streuen das Licht, und man fühlt sich stärker geblendet. Kontrastarme Gegenstände auf der Fahrbahn werden deshalb oft erst wesentlich später erkannt.


Raimund1
beantwortet von Raimund1 am 4. Januar 2008 02:30
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Das ist leider im Alter oft so. Habe das gerade wieder bei einem Bekannten erlebt, der einen Fussgänger erst in letzter Sekunde gesehen hat...

Soweit möglich, auf Nachtfahrten verzichten


Bedburdyck
beantwortet von Bedburdyck am 4. Januar 2008 03:19
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Mit steigendem Alter lässt die Anpassungsfähigkeit der Augen auf starke Helligkeitsunterschiede nach, das Spektrum der der Grautöne verringert sich.

Kommt ein Auto mit hellem Licht, vor allem mit hellen Xenon-Scheinwerfern, im Dunkeln entgegen, so brauchen die Augen eines älteren Menschen relativ lange, um in der nachfolgenden Dunkelheit wieder Einzelheiten zu erkennen.



anonym
beantwortet von GrosserBruder am 4. Januar 2008 11:26
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Entscheidend für das Blenden sind die leichten Eintrübungen der Linse und des Glaskörpers. Die Eintrübungen nehmen bei allen Menschen im Alter zu.

Die Eintrübungen haben den Effekt, dass einfallendes Licht gestreut wird und einen großen Teil der Netzhaut mit Licht bedacht wird - man sieht nur Licht und ist geblendet.

Ohne Eintrübungen geht das einfallende Licht mehr oder weniger auf nur einen Punkt der Netzhaut. Man kann an der Lichtquelle "vorbei sehen", weil der Rest der Netzhaut noch im Dunkeln liegt.


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