Frage von jennywonfer, 90

Werden bzw. Müssen die Eltern darüber informiert werden?

Ich beginne bald eine Therapie bei einer Psychologin und habe da so ein bisschen meine Bedenken. Und zwar, wenn ich dort erzähle, dass ich Suizidgedanken habe, fast täglich mir aber nicht sicher bin, ob ich es wirklich machen würde, informiert Sie dann meine Eltern darüber? Zwangseingeweisen kann sie mich ja eigentlich nicht, weil ich mir ja nicht sicher bin ob ich es ausführen würde. Muss oder kann sie trotz ihrer Schweigepflicht meine Eltern informieren?? (Bin 14).

Antwort
von nnblm1, 10

Eine Einweisung erfolgt nicht gemäß deiner Aussage, ob du dir sicher bist, ob du einen Suizidversuch machen würdest, sondern danach, wie die Psychologin die Wahrscheinlichkeit einschätzt.

Antwort
von SiViHa72, 31

Du hast ein paar falsche Filme gesehen. So schnell geht das mitd er Zwangseionweisung schon mal gar nicht.

Erstmal würden Deine Eltern kontaktiert werden. ja.. würden sie, wenn eine wirkliche Gefahr vorliegt.

Einfach so, weil Du mal sagst, gleich schmeiss ich mich hinter´n Zug.. wird ein Therapeut das auch nicht machen. Glaub mir, die erkennen auch sehr gut, wo es wirklich schon brennt.. und wo nicht.

Eine Schweigepflicht, wenn nicht akute Gefahr besteht, hast sie auch einer 14jährigen gegenüber.

Erzählen musst Du es bitte.. woher soll die Psych sonst wissen, wo genau bei Dir Knackpunkte sind?

Dann kann er Dir gar nicht richtig helfen.. und Du möchtest doch,d ass er Dir hilft.


Vertrau ihr. Und es ist auch okay,w enn Du nicht sofort alles erzählst sondern Du sie erstmal beschnupperst.


ich sag mal, wenn wer sagt "manchmal bin ich so down, dass ich mich am liebsten umbrigen würde.. und ich habe das öfter".. da wird sie nachfragen und schauen, wie ist die Lage genau.


Sagst Du: tschüß, war schön Sie kennengelernt zu haben- ich spring jetzt aus dem Fenster.. und wenn n ciht jetzt, dann gleich zuhause..bitte geben Sie diesen Brief m einen Eltern..   und gehst auch noch hin zum Fenster.. dann würde sie sicherlich sagen HALT,mayday, Eltern!


Verstehst Du mein humpelndes Beispiel?


Alles Gute, pass auf Dich auf!


PS: und über kurz oder lang müssen auch Deine Eltern das erfahren. Es ist doch w ichtig zu wissen, was bei den Familiengliedern los ist.

Kommentar von jennywonfer ,

Ich schaue keine Filme über sowas, nee!! Aber bei akuter selbst- oder fremdgefährdung geht das schon "so einfach"... aber danke für die Antwort!

Kommentar von anaandmia ,

Die Beispiele sind wirklich aus der Luft gegriffen und haben mit der "Realität" wenig zu tun !

Kommentar von SiViHa72 ,

herrschaftszeiten.. Beispiele sind dafür da, was verständlich zu machen, darum wählt man sie simpelst wie möglich. Merkt man doch wohl schon an "hintern Zug schmeißen"

Sorry, dass Ihr das nicht verstehen möchtet und darum am besten gleich das ganze Prinzip ablehnt.

Viele Grüße von ner Dipl.Päd. mit therapeutischer Zusatzquali.

Wir haben keine Ahnung,also kommt nicht zu uns.

Wir sagen alles sofort weiter und plakatieren es mit Bild in Eurer schule.

So besser?

Antwort
von Flohrianus, 27

Ich verweise auf folgende Antwort:




Antwort

von RasThavas, 06.07.2016

Zuerst mal gibt es eine Schweigepflicht. Allerdings entfällt die,

(auch bei Erwachsenen, mal nebenbei!) wenn eine Selbst- oder
Eigengefährdung des Patienten besteht.

Ein MUSS gibt es aber nicht,  bzw nur in akuten Fällen.

Zudem spielt dein Alter eine Rolle, da ist es bei 14 Sache des Arztes, oder Psychologen, er beurteilt nach der "Reife"



Kommentar von anaandmia ,

Da kann ich nur zustimmen !

Antwort
von Dahika, 2

Sagen wir es so: die Psychotherapeutin hat Schweigepflicht. Aber bei akuter Gefahr für Leib und Leben ist dein Schutz das höhere Rechtsgut.

Aber die Therapeutin hat gelernt, die Gefahrenlage zu beurteilen. Ja, sie wird die Schweigepflicht brechen, wenn sie sieht, dass sie es nicht länger verantworten kann. Je erfahrener sie ist, um so länger kann sie es verantworten.

Aber die Schweigepflicht wird niemals hinter deinem Rücken gebrochen. Sie wird das mit dir vorher ehrlich besprechen.

Antwort
von Bockwurstmanni, 36

Normalerweise hat sie Schweigepflicht. Ich rate dir jedoch dringend deine Eltern zu informieren!! Ich weiß zwar nicht was du für eine Beziehung zu ihnen hast, aber normalerweise stehen Eltern da 100% hinter einem und unterstützen ihr Kind!

Kommentar von jennywonfer ,

ja, natürlich, machen sie ja auch, aber das würde die ganze Familie zerstören und dad will ich keines falls.

Antwort
von Shiftclick, 22

Deine Bedenken sind bei der Therapeutin am besten Platz. Bei jeder Therapie geht es zu einem guten Teil um die Dinge, die einen an der Therapie oder am Therapeuten zweifeln lassen. Die Therapeutin wird dir dann genau sagen, wie sie mit diesem oder anderen Dingen umzugehen gedenkt.

Antwort
von Wonnepoppen, 34

Normalerweise hat sie Schweigepflicht.

du brauchst allerdings eine Überweisung, also die Versicherungskarte, was sagst du dann deinen Eltern wozu, bzw. wenn du eine Therapie machst, wo du dich in der Zeit aufhältst?

Willst du sie dann jedes mal belügen?

Kommentar von jennywonfer ,

Nein nein, meine Mama hat ja den Termin gemacht, weil ich körperliche Probleme habe, die von der Psyche ausgelöst werden. Sie denkt, es wäre nur der kranke Ehrgeiz und Perfektiunismus bei mir, obwohl viel mehr dahinter steckt... von meinen suiziedgedanken weiß sie nichts

Kommentar von anaandmia ,

Ich sag mal so, jede gute Psychologin würde bei einer 14jäjrigen die Eltern " mit ins Boot" holen - anders kann sie dir gar nicht helfen.

Kommentar von SiViHa72 ,

Und.. die T. würde das vorsichtig machen. Weil sie weiss,w as für ein Balanceakt das ist: einerseits das vertrauen des patienten nicht verlieren.. andererseits zu seinem (Patient) Wohle die nächsten Menschen informieren.

Das ist wichtig, beides.. sowohl, dass die Eltern bescheid wissen.. als auch,d ass  der Patient weiter vertraut.

ich wünsch ganz viel Glück

<3

Antwort
von mirolPirol, 27

Das wären doch die ersten Fragen, die ich der Psychologin stellen würde. Eine Zwangseinweisung zieht auch zwangsläufig die Information der Eltern nach sich, weil sie die Erziehungsberechtigten sind, haben sie auch das Aufenthaltsbestimmungsrecht, also auch immer ein Recht zu erfahren, wo du dich aufhältst.

Jeder Erwachsene, der dich in seine Obhut nimmt hat die Pflicht, deine Eltern zu informieren (Krankenhaus, Polizei, Oma, Nachbar u.s.w.)

Solange du zu ihr zur Therapie gehst, muss und darf sie deine Eltern nicht über den Inhalt eurer Gespräche informieren.

Antwort
von datectd, 24

Eig. Hat Sie Schweigepflicht und darf deinen Eltern, ohne Einverständnis von Dir, nichts erzählen ;)

Aber ich würde an Deiner Stelle trotzdem mit Deinen Eltern darüber sprechen..

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