Frage von michahb64, 517

Werden bei den Zeugen Jehovas die Kinder gezwungen am Gottesdienst teilzunehmen?

Antwort
von testwiegehtdas, 59

Das ist bei anderen Religionen genau so.

Ich kenne Muslime die als Kinder mit mussten, ebenso musste ich (evangelisch) auch mit in die Kirche, obwohl ich an dem Tag lieber mit Freunden gespielt hätte. Für mich war es total normal da ständig hin zu gehen.

Viele Leute gehen nur selber kaum noch in die Kirche, da wäre es nur unlogisch wenn sie ihre Kinder dahin schicken würden.

Antwort
von chanfan, 273

Kinder müssen da gar nicht gezwungen werden, weil sie das machen müssen, was ihre Eltern wollen.

Sagen wir mal so: Sie haben eigentlich gar nicht die Wahl das selber zu entscheiden. :)

Kommentar von Otilie1 ,

das nennt man eben auch zwang !!!

Kommentar von chanfan ,

Naja, nicht wirklich. Wenn dich jemand so manipuliert, so das du am Ende glaubst das es richtig ist, dann ist das kein Zwang oder?

Kommentar von QuoVadisBRD ,

So sind sie halt die Eltern.Die meisten meinen es aber nur gut mit ihren  Kindern.

Antwort
von HellasPlanitia, 241

Ich bin katholisch erzogen worden und war eine Weile lang fast wöchentlich in der Kirche, manchmal sogar noch häufiger. Wenn man von klein auf so erzogen wird, dass so ein Verhalten normal und erwünscht ist, dann braucht man meist nicht gezwungen zu werden, man geht freiwillig (selbst wenn man mit dem Gottesdienst wenig anfangen kann). Das ist wohl in so ziemlich jeder Glaubensgemeinschaft so.

Antwort
von echterschmitt, 146

Im Prinzip ein "JA"! Nur merken die Kinder diese Manipulation , die von den Eltern und von der Versammlung ausgeht, erst einmal nichts davon! Wie auch? Nestwärme und das Gefühl,ein Teil der weltweiten "Bruderschaft sein zu "dürfen", dieses "NUR WIR SIND DIE GUTEN-GEFÜHL,diese Einstellungen gibt den meisten Kindern,die in einer "Extremgruppe", wie die der Zeugen Jehovas aufwachsen,diese Gefühle, die ich am Anfang geschrieben habe. Und da nur vom treuen und verständigen Sklaven die gesunde Speise, die in Form von Wachtturmstudium und anderen Publikationen,die 'zur rechten Zeit' von der leitenden Körperschaft ausgeteilt wird,diese lebenswichtige Nahrung bekommt man nur im REGELMÄSSIGEN Besuch ALLER Versammlungen im Königreichsaal! Daraus ergibt sich dieses 'Muss'gefühl,und diese meist unbewusste Angst, dass bei der eigener Untätigkeit der Ausschluss aus der Versammlung droht! Damit auch der Verlust ALLER Kontakte aus der Versammlung, inclusive oft auch der eigenen Familienangehörigen, die selbst bei Z.J.sind! Soviel zu diesem Thema! Vielleicht ist etwas "brauchbares" dabei!

Antwort
von Philipp59, 96

Hallo michahb64,

seit den Tagen des frühen Christentums waren Zusammenkünfte (Gottesdienste) ein wichtiger Teil der Anbetung. Daran erinnerte einmal der Apostel Paulus einem seiner Briefe, als er schrieb: "Und lasst uns aufeinander achten und uns gegenseitig zur Liebe und zu guten Taten anspornen.
  Deshalb ist es wichtig, unsere Zusammenkünfte nicht zu versäumen, wie es sich schon einige angewöhnt haben. Wir müssen uns doch gegenseitig ermutigen, und das umso mehr, je näher ihr den Tag heranrücken seht, an dem der Herr kommt" (Hebräer 10:24,25, Neue evangelische Übersetzung). Dieser Rat wird von Jehovas Zeugen sehr ernst genommen und sie nutzen demgemäß ihre regelmäßigen Zusammenkünfte dazu, sich "gegenseitig zur Liebe und zu guten Taten anzuspornen". Das führt zu einer warmherzigen und wohltuenden Atmosphäre in der Christenversammlung, an der sich nicht nur die Erwachsenen, sondern auch unsere Kinder erfreuen.

Ich selbst habe einen 20-jährigen Sohn, den ich niemals irgendwie dazu auffordern oder ermahnen musste, in die Zusammenkünfte zu gehen. Bis auf den heutigen Tag tut er das gerne, nicht zuletzt deswegen, weil er dort seine Freunde und guten Bekannten trifft und sich vor und nach der Zusammenkunft mit ihnen austauschen kann. Auch hat er gewisse Verantwortlichkeiten und Aufgaben in der Versammlung übernommen, die ihm große Freunde machen. Zu keinem Zeitpunkt in seinem Leben war es für ihn daher ein Thema, nicht in die "Gottesdienste" zu gehen und den meisten Kindern von Jehovas Zeugen ergeht es ebenso.

Wenn ein Kind bei uns irgendwann zum Ausdruck bringt, nicht mehr in die Zusammenkünfte gehen zu wollen, dann steckt in der Regel mehr dahinter als lediglich Lustlosigkeit. Dann gilt es für die Eltern, richtig darauf zu reagieren. Einfach nur Druck auszuüben bringt da wenig, eher im Gegenteil. Wenn ein Kind gezwungen wird, mitzugehen, führt das leicht dazu, dass es sich gegen den Glauben stellt. Die Eltern werden daher durch Gespräche mit ihrem Kind herauszufinden versuchen, welche Ursachen zugrunde liegen. Sie würden ihm vielleicht Fragen wie die folgenden stellen:

Hast Du echte Freunde in der Versammlung?

Hast Du in der letzten Zeit mit irgendjemandem einen Konflikt gehabt, der nicht bereinigt wurde?

Aus welchem Grund macht es Dir keine Freude mehr, in die Zusammenkünfte zu gehen?

Hast Du irgendwelche Glaubenszweifel?

Diese oder ähnliche Fragen mit seinem Kind zu erörtern kann helfen, die wahren Ursachen zu finden. Es kann natürlich auch vorkommen, dass sich ein Kind ganz bewusst gegen den Glauben entscheidet und aus diesem Grund seine Eltern nicht mehr in die Zusammenkünfte begleiten möchte. Doch auch in einem solchen Fall würden Eltern ihr Kind nicht einfach unter Druck setzen oder es zu irgendwelchen Handlungen zwingen. Sie würden versuchen, seine wahren Beweggründe zu verstehen und sein Herz zu erreichen. Das könnte bedeuten, dass sie mit ihm u.U. lange und tiefgehende Gespräche führen und auch sonst vermehrt Zeit mit dem Kind verbringen. Eltern, die in eine solche Situation geraten sind, gelingt es in vielen Fällen, ihr Kind auf diese Weise zurückzugewinnen.

Zum Schluss möchte ich noch etwas Grundsätzliches anmerken. Jehovas Zeugen wird oft unterstellt, sie würden ihre Kinder zu streng erziehen (Deine Frage ist ein Beleg dafür). Es stimmt, wir erziehen unserer Kinder konsequent und treten für die Grundsätze der Bibel ein. Zu diesen Grundsätzen gehören jedoch auch (und vor allem) Liebe, Mitgefühl, Milde, Güte, Freundlichkeit, Barmherzigkeit und ähnliche Eigenschaften. Als Nachahmer Gottes bemühen wir uns daher sowohl im täglichen Leben, als auch in der Kindererziehung "Gottes gütige Wesensart" hervorzubringen (Römer 2:4).

Wir sehen also "Strenge" nicht als ein gutes und hilfreiches Element der Erziehung an. Vielmehr bemühen wir uns auch im Umgang mit unseren Kindern die gleichen Wesensmerkmale hervorzubringen, wie sie auch Jesus Christus hatte, der sich selbst einmal so beschrieb: "Ich bin mild gesinnt und von Herzen demütig" (Matthäus 11:29). Doch auch christliche Eltern sind nur Menschen, und deswegen gelingt es ihnen nicht, in jeder Situation und zu jeder Zeit immer geduldig und verständnisvoll zu reagieren. In einem solchen Fall machte es ihnen dann aber auch nichts aus, sich bei ihren Kindern zu entschuldigen. Auf diese Weise miteinander umzugehen, führt zu einem engen, liebevollen und vertrauensvollen Verhältnis, sowie zu einer festgefügten Familienbande.

LG Philipp

Kommentar von JaceHannover ,

Also ich wurde geschlagen und einige Kinder aus der Versammlung auch! Ihr ZJ halt seit Lügner!

Antwort
von beglo1705, 149

Ja werden sie und zwar mit Mitteln, die man noch von vor 100 Jahren kennt, nicht sehr fortschrittlich meines Erachtens.

Prügelstrafen sind keine Seltenheit und der Hit ist dann, dass sie das dann in "gegen antiautoritäre Erziehung" verpacken, nur das zwischen autoritär und totalitär ein ganz großer Unterschied ist.

Ausserdem wären sie ja angeblich sooo unendlich friedfertig, seine Kinder zu verprügeln weil ein 4Jähriges Kind einfach keinen Bock hat sich stundenlang im Königreichssaal still zu halten, legitimiert das dann aber.

Sorry, da ist für mich viel zu viel Doppelmoral und Auslegungssache dabei.

Kommentar von Abundumzu ,

Kennst Du,  beglo1705,  denn wenigstens den Unterschied zwischen dem Recht auf freie Meinungsäußerung und übler Nachrede?

Oder ist es Deine Art von Doppelter Unmoral, dass Du plump frech Behauptungen als Tatsachen darstellst, für die Du keine belastbaren Belege hast?

Um Dich mal auf den Boden der Realität zurückzuholen:

Frankreich ist  -  wie Du sicherlich weißt  -   in diesen Tagen im Zusammenhang mit Jugendkriminalität täglicher Nachrichtenstoff:

Diese jüngste Ereignisse haben einmal mehr den  alarmierenden Zusammenbruch von Recht und Ordnung in vielen sozial benachteiligten Stadtgebieten Frankreichs in den Blickpunkt gerückt. 

L’Express,  eine in Frankreich erscheinende Zeitschrift berichtet, dass sich „das Ausmaß innerstädtischer Gewalt binnen sechs Jahren praktisch verfünffacht“ hat. Zudem habe die Zahl der Minderjährigen, die in Gewaltverbrechen verwickelt seien, dramatisch zugenommen. 

Straftäter beteiligen sich nicht nur an mutwilliger Zerstörung fremden Eigentums, dem Handel mit Drogen, an Erpressung, Brandstiftung und Diebstahl, sondern richten sich zunehmend direkt gegen Vertreter der Staatsgewalt. Unter anderem Polizisten, Feuerwehrleute und Transportarbeiter im öffentlichen Dienst werden regelmäßig Opfer tätlicher Angriffe.

Wenn ich nun Dich richtig verstanden habe, sind solche Ergebnisse immer noch akzeptabler als eine etwas konsequentere Erziehung.

Wobei  -  um das noch einmal zu betonen  -  Deine Darstellung von "Prügelstrafen, die keine Seltenheit seine,  gelinde gesagt dummes Zeug ist.

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Kommentar von beglo1705 ,

ach, abundumzu, schon allein dass du dich so sehr echauffierst bestätigt das alles eben noch zusätzlich.

Hab heut keine Lust auf Bibelstunde und da es bei den ZJ´s auch nicht anders ist, als bei den Veganern, der IS oder anderen Sekten/Körperschaften/Radikalisten, würde ein Link sowieso nur wieder als "verteufeltes Gedankengut der Ungläubigen" oder als schlichter "Fake" abgestempelt, da ihr´s in eurer Scheinwelt nicht zulasst, dass eben nicht alles perfekt ist. Aber gut, viele können auch nix dafür, wenn man das schon mit der Muttermilch eingeflößt/eingeprügelt bekommt. Mein Mitleid haben sie trotzdem.

Kommentar von Rex6969 ,

Ach, weisst du was Abundumzu? Nun ist mir klar geworden, warum die Zeugen Jehovas, nicht den besten Ruf haben....naja, so wie du dich ausdrückst. 

Kommentar von juste55 ,

hallo,

beglo1705,

da haben wir beide wohl unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Du hast doch Erfahrungen gemacht, oder? Oder meinst du das aus irgendwelchen Erzählungen anderer Menschen zu "kennen"?

Ich bin über 30 Jahre eine Zeugin Jehovas und kann das, so glaube ich, ganz gut beurteilen, z.B., ob Kinder geschlagen werden, damit sie in die Versammlung gehen usw.

Das ist nicht die Praxis und war auch nie Praxis. Auch ich bin Mutter, mein Kind ist inzwischen erwachsen, und, ob du es glaubst oder nicht, es bedurfte keiner Schläge und keines Zwanges, damit mein Kind mit mir mitkommt!

Kommentar von telemann2000 ,

Vielleicht hilft dir ja eine ganz offizielle Erfahrung aus den Wachtturm Publikationen:

"ES TRUG sich in einem Königreichssaal der Zeugen Jehovas zu. Ein kleines Mädchen benahm sich nicht ordentlich, obwohl die Mutter es wiederholt ernst anblickte und es im Flüsterton zurechtwies. Die Mutter gab dem Vater schließlich ein Zeichen, sich um das Mädchen zu kümmern, was er auch tat. Er ging mit seiner Tochter schnurstracks auf einen kleinen Raum im hinteren Teil des Saales zu. Als das Mädchen merkte, was die Uhr geschlagen hatte, rief es: „O Jehova, hilf mir bitte!“

Hier ist die Redewendung 'was die Uhr geschlagen hat' ganz interessant. In diesem Fall befürchte ich tatsächlich, das damit nicht nur die Uhr gemeint ist....

Kommentar von JaceHannover ,

Also ich wurde von meiner Mutter gezwungen,  zur Not mit nem Kabel! dafür schmort sie jetzt in der Hölle,  denn Sie hat (wie alle ZJ) das Blutgesetz ernster genommen als das Gesetz auf Leben!

Kommentar von Rex6969 ,

juste55. Das glaubst du wohl selber nicht, dass du gute Erfahrungen mit ZJ hast. 

Du meinst sicherlich, du hast über 30 Jahre gelernt nur zu lügen. Heute weisst jedes drittklässler, dass die Zeugen Jehovas zu den grössten Lügner gehören. 

Mir ist kein Wachturmstudienartikel bekannt, wo explizit steht, "Kinderschlagen ist strafbar"oder mit einem Ausschuss aus der Organisation zu rechnen.

Wenn du noch mehere harte Fakten brauchst inwiefern die Zeugen Jehovas lügen-oder besser gesagt zu den grössten Lügner gehören-werde ich die gerne hier reinposte. 

Aber so wie ich dich kenne, du willst die nicht nachlesen. 

Denn die Wahrheit kannst du NUR SCHLECHT VERTRAGEN. 

So viel also, zu EUREN "biblische Grundsätze"

Antwort
von martinzuhause, 183

ihnen wird von klein auf beigebracht das sie zu wollen haben. weil gerade ihr gott das will.

von den anderen göttern erfahren sie garnichts

Kommentar von Abundumzu ,

An Deinem Beitrag entspricht nicht ein einziges Wort der Wahrheit  -  nicht eines  !!

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Kommentar von martinzuhause ,

es entspricht vllt nicht deiner wahrhet. den kindern wird der unsinn schon sehr früh beigebracht. das sie von den anderen göttern nichts erfahren stimmt auch.

Kommentar von Abundumzu ,

Es ist doch nicht etwa schon Altersstarrsinn, der Dich unbelehrbar macht ???

Das würde mir leid tun . . .

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Kommentar von martinzuhause ,

natürlich nicht. aber diese zeugen sind da ein ganz eigenes völkchen. kenne da einige die ausgetreten sind.

in wahrheit sind sie schlimmer als es immer erzählt wird

Kommentar von Irgendwerxyz ,

Genau, ist ja nicht so, dass man keinen kennen würde, der kritisch aus der Gemeinde erzählt ;-) Die haben sie eben nicht unter Kontrolle. 

Kommentar von Rex6969 ,

@Abundumzu. Warum veröffentlicht die verführerische Seite jw.org nicht das Ältestenbuch? Was ist dran so Geheimnisvoll?Vielleicht doch etwas verdächtiges über religiöse Kindererziehung?

Antwort
von Abundumzu, 176

Hallo michahb64

Vielleicht war es bei Dir zuhause anders  -  aber in vielen Teilen der Welt ist es heute noch so, dass Eltern für die Erziehung ihrer Kinder verantwortlich sind.  Sie machen sich sogar strafbar, wenn sie dieser Verpflichtung nicht oder nicht mit der gebührenden Sorgfalt nachkommen?

Und möglicherweise  sind Deine Erinnerungen an Dein Elternhaus nicht die allerbesten, oder warum sonst verwendest Du die Formulierung "gezwungen“,  um den  erzieherischen Einfluss, den Eltern auf ihre Kinder ausüben zu beschreiben?

Sind  es  diese oder ähnlichen Gründe,  die Dich völlig aus der Fassung zu bringen scheinen,  wenn Du beobachtest, dass wir als Zeugen Jehovas sehr darum bemüht sind, Familienbande zu festigen und unsere Zusammenkünfte und Kongresse   -  wenn irgend möglich  -  als Familie komplett und gemeinsam zu erleben  -  und zwar im Geiste der Liebe und nicht unter Zwang?

Ist Dir eine Welt voller Kinder ohne Gottesdienste oder eine Welt mit Kindern aus zerrissenen Familien,  eine Welt voller Waisen und Halbwaisen und
eine Welt vollerer Kinderkriminalität oder gar Kindersoldaten tatsächlich so viel sympathischer, dass Du ganz entsetzt Deine etwas missratene Frage stellst?

Falls unsere Gepflogenheiten als Zeugen Jehovas  für Dein Wahrnehmungsvermögen Neuland sein sollten, dann denke doch bitte einmal darüber nach, wie Du die folgenden Fragen beantworten würdest:

  • Warum gibt es in katholischen Familien so viel Kinder katholischen Glaubens?
  • Und wozu gibt es katholische Schulen?
  • Warum gibt es in moslemischen Familien überwiegend Kinder mitislamischer Weltanschauung?
  • Und warum wohl gehören in vielen Ländern der Welt  Islamschulen zum Standard?
  • Warum werden  in hinduistischen Ländern aus fast allen Kindern Hindus?
  • Und warum gibt es in Familien, in denen man die antiautoritäre Erziehung bevorzugt, so viel Jugendkriminalität?

Soll ich die Liste der Fragen fortsetzen?

Für den Fall jedoch, dass Du Dich zum christlichen Drittel  der Weltbevölkerung zählst, dann würde ich Dich gern darauf aufmerksam machen, dass alles,  was die Bibel Eltern an Rat für die Kindererziehung vermittelt  für alle Christen Gültigkeit hat  und nicht nur für uns Zeugen Jehovas.

Über den heranwachsenden Jesus beispielsweise wird in Lukas 2:41 – 51 berichtet, dass er mit seinen Eltern regelmäßig den Tempel in Jerusalem besuchte,  und   - so heißt es dann  wörtlich weiter:  „er ging mit ihnen [seinen Eltern] hinab und kam nach Nazareth, und er [der 12-jährige Jesus]  blieb ihnen [seinen Eltern] untertan. Auch bewahrte seine Mutter alle diese Worte sorgfältig in ihrem Herzen.“

Biblischer Rat zur Kindererziehung  wird direkt oder indirekt durchgängig in der ganzen Bibel erteilt.  In Epheser 6:1-3 kann man lesen:  „. . .Ihr Kinder,
gehorcht euren Eltern in Gemeinschaft mit  dem Herrn, denn das ist gerecht:  „Ehre deinen Vater und  deine  Mutter“, welches das erste Gebot mit einer Verheißung ist: „Damit es dir gutgeht und du lange Zeit auf der Erde bleibst.“

Und weil uns als Eltern eben das am Herzen liegt, nämlich dass es unseren Kindern  „gut geht und sie  lange Zeit auf der Erde bleiben“  deshalb haben wir gemeinsam mit unseren Kindern Freude an christlichen Zusammenkünften.

Ganz grundsätzlich gilt sowohl für Deine als auch für unsere und für alle Kinder:  Wo immer Kinder  sich aufhalten, werden sie beeinflusst! 

Als verantwortungsbewusste Eltern halten wir deshalb Einfluss von Ihnen fern, der nach unserer Überzeugung fragwürdig ist.  

Ein Recht übrigens, dass allen Eltern nicht nur zusteht, sondern vor allem alle Eltern in die Plicht nimmt  -  oder?

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Kommentar von EXInkassoMA ,

Dein Posting ist gar nicht mal so schlecht 

Kommentar von Irgendwerxyz ,

Seine Kinder und Frauen zu unterdrücken, Kinder homophob zu erziehen, Kinder in Gefahr zu bringen weil man verschiedene medizinische Behandlungen ablehnt, Kinder abzulehnen wenn sie nicht richtig funktionieren oder zu verstoßen, keine Kritik und eigene Gedanken in der Gemeinschaft zulassen .... ist nun mal nicht besonders menschlich oder intelligent. Ihr braucht Vorgaben weil ihr nicht selbst denken könnt, verbreitet untereinander Angst usw. 

Eure Mitglieder tun mir genauso leid wie andere Glaubensgemeinschaften, in denen nur das Wort der Bibel oder sonst einem Buch zählt und keiner alleine denken und handeln kann.

Eure Kinder werden nur in eurer Gesellschaft funktionieren und sonst nirgendwo. Da sie von allem fern gehalten werden, lernen sie auch nie den Umgang mit "fragwürdigen" Dingen. Mal ganz davon abgesehen, dass in eurer Gemeinde auch Dinge passieren, die nicht gut für Kinder sind. Im übrigen geht es eh nur darum, die Schäfchen zusammen zu halten. Denn ihr wisst genau, dass die Kinder eurer Gemeinde weg laufen wenn sie außerhalb der Gemeinde Erfahrungen machen. Und wie toll ist euer Glaube wenn man ihm sofort entflieht? Glauben muss man aus dem Herzen heraus und nicht weil einem Jemand sagt was man zu glauben hat. 

Außerdem hast Du Dir das mit der antiautoritären Erziehung und Jugendkriminalität ausgedacht. Hat Dir wahrscheinlich irgendwer ins Ohr gequatscht damit Du eine Rechtfertigung hast Deine Kinder kurz zu halten und streng zu erziehen.

Kommentar von EXInkassoMA ,

Und warum gibt es in Familien, in denen man die antiautoritäre Erziehung bevorzugt, so viel Jugendkriminalität?

Demnach müssten die meisten Verbrecher aus einer Walldorf Schule kommen ;)

Kommentar von Abundumzu ,

Danke für Deine Anteilnahme   -  aber sei sicher:  sie ist absolut entbehrlich.

Würdest Du  -  Irgendwerxyz   -  Dich unserer Gesundheit erfreuen, dann könnte  Dir Dein geistiges Immunsystem  gute Dienste leisten: Es wäre Dir ein Schutz gegen krankhaft verkümmerte Wertvorstellungen und würde schon gar nicht zulassen,  sie mit Wahnvorstellungen zu verwechseln.

Was Du übersiehst:  Tausendmal mehr Eltern und Kinder wechseln
aus  allen Denkmustern dieser Erde zu uns,  tausende Male mehr als umgekehrt.

„Gemessen woran“   ist  nämlich auch hier, wie für jede Art von Bewertung,  die alles entscheidende Frage  –  und spätestens die Endergebnisse   -    weniger  die Zwischenergebnisse  -  machen 
schlussendlich den Wert einer Gesinnung  deutlich.

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Kommentar von Abundumzu ,

Und an  EXInkassoMA 

Deine Überlegung beruht auf einem Fehlschluss:

Zum Einen spreche ich von der Erziehung in der Familie   und nicht  von der Erziehung in der Schule.

Zweitens bewirkt auch die Waldorfschule eine Erziehung  - und  „Erziehen“  kommt nun mal von „Ziehen“  und das „Ziehen“ zu einem bestimmten Ziel geht nicht ohne Autorität.

Die entscheidende Frage ist nur die Art und Weise, wie diese Autorität ausgeübt wird.

Und da können wir eine ganze Reihe von Parallelen zwischen der Kindererziehung in der Waldorfschule und unserer Kindererziehung erkennen .

Beispielsweise stimmen wir überein mit

  • Unabhängig von sozialer Herkunft, Begabung und späterem Beruf erhalten junge Menschen eine gemeinsame Bildung.
  • Das Prinzip der Auslese wird durch eine Pädagogik der Förderung ersetzt.
  • Kein Zensursystem
  • Kein Sitzenbleiben
  • Ein entwicklungsorientierter Lehrplan
  • Bildhafter Unterricht um die eigene Urteilskraft der Kinder/Schüler heranreifen zu lassen

Und vor allem, was übrigens kaum eine Schule bieten kann:  Sich Zeit nehmen für die Kinder, ihnen aufmerksam zuhören, gemeinsam mit ihnen planen und erleben und natürlich bleibende Werte vermitteln -  das und Vieles Ähnliches mehr sind unsere Prinzipien.

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Kommentar von Irgendwerxyz ,

Du redest doch bloß um den heißen Brei um zu vertuschen, dass Dein Argument völliger Blödsinn ist, dass antiautoritäre Erziehung vermehrt zu jugendlichen Straftätern führt.

Kommentar von Abundumzu ,

Noch ein Schlusswort  -  Irgendwerxyz   -  zu allem, was Du auf dieser Seite so hinterlassen hast  -   und damit Du weißt, warum Du als Diskussionspartner und ernst zu nehmender Gesprächsteilnehmer bei mir durch sämtliche Raster fällst:

Du agierst mit Pauschalunterstellungen ohne auch nur einen einzigen authentischen (d.h. gerichtsverwertbaren)  Beweis zu haben  (zu Deiner Info:  Gerichtsverwertbar bedeutet, dass sie jeder gründlichen
und kritischen Nachprüfung standhalten müssten [Presseberichte zählen nur dann dazu, wenn sie den gleichen Kriterien standhalten]). 
Vor allem müsstest Du zu Deinen Behauptungen belegen können, dass sich Deine Darstellungen auf die Gesamtheit der von Dir mit Pöbel und Beschimpfungen eindeckten Gruppierung zutrifft.

Du pauschalierst ohne auch nur einen Ansatz von objektivem Sachverstand über den Inhalt unserer Lehre zu habe.

Streckenweise ist Deine Wortwahl inakzeptabel und für jede sachliche Erörterung untauglich. Das sie dennoch heute häufig üblich ist, liegt nicht selten an der zu kurz geratenen Erziehung und infolgedessen an dem weit unten angesiedelten Durchschnitts-Niveau.

Behalte bitte im Sinn, dass auch Du hier keine Narrenfreiheit für Dich in Anspruch nehmen kannst  -  und Du wärst  nicht der Erste,  dem ein Amtsrichter deswegen üble Nachrede bescheinigt.

Schau bitte hier mal, was dabei herauskommen kann: 

https://www.jw.org/de/aktuelle-meldungen/rechtliche-entwicklungen/nach-region/bu...

Dass einer Deiner Beiträge, der durch ganz besonders primitive Wortwahl  hervor stach inzwischen gelöscht ist, tut mir leid  - dennoch belegt gerade diese Tatsache,  dass der weitaus größere Teil der Mitwirkenden hier bei GF seinen gesunden Menschenverstand immer noch verwendet.

Und das ist gut so.

Lasse mich Dich abschließend noch auf zwei von vielen Folgen hinweisen, die sich ganz ursächlich aus der Art der Kindererziehung ergeben können:

Da sind einmal die inzwischen bis zum Überdruss bekannten Krawallmacher  in sogenannten Sportveranstaltungen. Ihnen ist
es ganz offensichtlich versagt geblieben, eine Erziehung zu genießen, die auch Dir nicht so recht sympathisch ist.

Und da ist eine 2,1 Milliarden Menschen große Christenheit, bei der man schon im Kindesalter viel zu oft darauf verzichtet hat,  ihnen
ernsthaft plausibel zu machen  -  und vorzumachen (!!), dass der christliche Grundsatz der tätigen  (d.h. durch tatsächliche Handeln)  belegten Nächstenliebe weit mehr bedeutet, als nur zur Kenntnis genommen zu werden.

Die größten und blutigsten Kriege der Menschheitsgeschichte sind trauriger Weise just in diesem Teil der Menschheit ausgelöst und bis zum bitteren Ende ausgefochten worden.

Als Zeugen Jehovas sind wir froh, dass wir daran keinen Anteil haben.

Warum ich Dir das erzähle? 

Weil Letzteres zu den guten Früchte unsrer Erziehung gehört.

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Kommentar von Irgendwerxyz ,

Dafür, dass ich kein geeigneter Gesprächspartner bin hast Du Dich aber sehr ausführlich mit mir beschäftigt ;-)

Das ich pauschalisiere stimmt aber das liegt daran, dass ich keine guten Erfahrungen mit Zeugen gemacht habe und den Grundlagen eh schon nicht zustimmen kann. 

Kirche zu kritisieren ist erlaubt. Ich kann auch die katholische und was weiß ich Kirche kritisieren - mache ich auch. Sowas nennt sich Meinungsfreiheit. Wir sind hier in Deutschland und es ist deutlich ersichtlich, dass es sich hier um meine persönliche Meinung handelt und ich werfe euch keine schrecklichen Verbrechen vor. Also halte die Bälle Flach.

Jeder kann sich in Null Komma Nix im Internet über die Zeugen schlau machen und wird Unmengen kritische Artikel und auch Filme finden. Ich bin ja nicht die Erste, die was kritisches sagt. Eure Argumente und Bibelzitate sind auch frei verfügbar. Ihr findet sie halt toll und ich nicht und damit musst Du ganz einfach leben. 

Im Übrigen hältst Du Dich mit Arroganz auch kein bisschen zurück. Ich bin mir wenigstens bewusst salopp und forsch zu sein. 

Jede Generation hat ihre Erziehungsmode und an jeder Mode gibt es Kritikpunkte. Jungendstraftäter erfahren zu Hause vermehrt vor allem Vernachlässigung und die kann man nicht als antiautoritäre Erziehung werten. Ich hab nichts gegen autoritäre Erziehung aber in Maßen. 

Kommentar von Irgendwerxyz ,

Ich hab Dir nochmal die Mühe gemacht und Dir ein bisschen was raus gesucht:

http://www.huffingtonpost.de/sandra-maxeiner/zeugen-jehovas-aussteigerin_b_71245...

Eine Aussteigerin und ehrenamtliche Helferin berichtet

Den Kindern der Zeugen Jehovas wird beigebracht, dass der Weltuntergang „Harmagedon" kommt, und sie deshalb keine qualifizierte Ausbildung brauchen. Sie brauchen kein Abitur, brauchen nicht zu studieren. Denn das ist - glaubt man den Zeugen Jehovas - alles reine Zeitverschwendung. Nur eines ist wichtig: predigen, predigen, predigen.....

.....In einem anderen Fall habe ich erlebt, dass die Zeugen Jehovas die demente Großmutter, die noch bei den Zeugen ist, bearbeitet haben. Sie sollte ihr Haus und alles, was sie hat, den Zeugen Jehovas vererben..... religionsmündigen Kindern zwischen 14 und 18 zu helfen. Kindern, die sagen, sie werden von ihren Eltern gezwungen, zu den Versammlungen zu gehen, es aber eigentlich gar nicht mehr wollen.....

...sie lehnt jeden Kontakt mit ihrer abtrünnigen Tochter ab. Ich werde auch manchmal von Richtern angerufen, die solche Sorgerechtsverfahren bearbeiten müssen. Und die verstehen eben nicht, warum der „Noch-Zeugen-Teil" plötzlich von seinem Kind nichts mehr wissen will, und keinen Kontakt zum „Nicht-Zeugen-Elternteil" hat. Die Zeugen Jehovas sagen dann zu den Abtrünnigen: „Der ist jetzt in die Welt Satans gegangen. Damit wollen wir nichts zu tun haben. Und wenn unser Kind sich jetzt zum Satan hingezogen fühlt, dann wollen wir auch mit unserem Kind nichts mehr zu tun haben." ....

In dem Moment, wo der „nicht-gläubige" Elternteil das Sorgerecht hat, bricht der Kontakt zum Rest der Zeugen komplett ab....

....Man versucht es vor allem bei kleinen Kindern. Das sind ganz üble Sachen, weil die Anwälte der Zeugen Jehovas versuchen, den Müttern einzureden, dass sie behaupten sollten, der Vater hätte sexuelle Übergriffe versucht

....
Die Zeugen Jehovas haben ein Kontaktverbot und grenzen die, die ausgestiegen sind, aus.....

http://sekten-info-nrw.de/index.php?option=com_content&task=view&id=69&a...

Beratungs- und Informationsstelle

Kinder stehen in der Hierarchie ganz unten. Über ihnen steht die Mutter, die die Aufgabe hat, Mutter, Ehefrau und Hausfrau zu sein. Sie ist dem Manne untertan....

....Auch können getaufte Jugendliche, die ein Fehlverhalten zeigen, bereits von der Zeugen Jehovas Gemeinschaft ausgeschlossen werden...

...Durch das Eingebundensein in das wöchentliche Pflichtprogramm der Zusammenkünfte und in den obligatorischen Predigtdienst wird es den Kindern erschwert, individuelle Fähigkeiten und Interessen zu entdecken. Es bleibt wenig Zeit, Freundschaften zu pflegen und ein kindgerechtes Freizeitangebot wahrzunehmen. 
Diese Einbindung in die Gemeinschaft führt außerdem zu einer Einschränkung individueller Denkmuster....
... Die vielen Einschränkungen bei den Zeugen Jehovas und die von den Mitgliedern geforderte totale Ausrichtung auf die Lehre der Zeugen Jehovas führen unweigerlich zur Unterdrückung von eigenen Bedürfnissen und Emotionen....

...geschlechtsspezifische Erziehung führt bei Frauen erfahrungsgemäß verstärkt zu einem Mangel an Selbstbewusstsein und psychischer Stabilität....
...Außerdem werden die
Kinder ständig verbal zurechtgewiesen, häufig mit dem Hinweis auf höhere Autoritäten (Älteste) oder mit dem Hinweis auf Harmagedon.Dieses Mittel der „geistigen Züchtigung“ stellt keine Erziehung, sondern eine Dressur dar, und kann in etlichen Fällen bis zur Kindesmisshandlung gehen. Die Gefahr dieser Erziehungsmethode liegt vor allem darin, dass sie leicht zum Ventil für die unterdrückten Aggressionen der Eltern werden kann. 
Ist ein Kind in der Versammlung unruhig, wird es zurecht gewiesen und ermahnt. Es wird dabei aber nicht berücksichtigt, was es für ein Kind bedeutet, zwei Stunden lang still zu sitzen....

http://www.sektenausstieg.net/sekten/17-zeugen-jehovas/kommentar/4908-zeugen-jeh...

Netzwerk Sektenausstieg

Aus der Grundangst vor der Sünde gegen den Heiligen Geist geht die Angst vor Harmagedon hervor....Dieses Wort steht für das Gottesgericht oder die "große Schlacht Gottes des Allmächtigen". Wer in dieser Schlacht vernichtet wird, hat nach dem Glauben der Zeugen Jehovas keine Aussicht auf eine Auferstehung und auch kein Recht auf ewiges Leben im Paradies auf Erden, denn er ist von Gott persönlich als Sünder mit dem ewigen Tod bestraft.

Die Angst vor Harmagedon wird instrumentalisiert, um die Anhänger immer wieder zu eifrigem Predigen anzustacheln. In der Neuzeit ist dafür ein sehr gutes Beispiel die Endzeitprognose 1975.

Weitere Links: 

Homoehe
http://www.bento.de/queer/zeugen-jehovas-gegen-homo-ehe-557656/

Schwangere Frau stirbt weil sie Blutspende ablehnt
http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Kreis/Staedte-und-Gemeinden/Lich/Artikel...

Kommentar von Irgendwerxyz ,

Ich bin geistig durchaus gesund ;-) Mir muss keiner etwas vorkauen um eine Sicht auf die Dinge zu bekommen und es besteht keine Abhängigkeit von anderen. Ich darf mich auch informieren und mir eine eigene Meinung bilden. Kein Mensch sagt mir was ich zu denken habe, mit wem ich Kontakt haben darf, an was ich glauben muss und verbietet mir nicht den Mund. 

Ich möchte Dich daran erinnern, dass keine von den Zeugen vorhergesagten Weltuntergänge eingetreten ist und aufgrund dessen viele Gläubige davon gelaufen sind. Also erzähl mir nichts davon das Leute in Scharen zu euch laufen. Wozu lauft ihr denn rum und klingelt die Leute am Sonntag um 8h raus? Weil eben kaum einer alleine zu Euch geht. Ihr müsst das Glück haben an einen Menschen zu geraten der für eure Angst empfänglich, alleine und/oder unsicher ist. Genau so bekommt ihr eure Leute. Und dann in der Gruppe werden sie selbstbewusst und fühlen sich aufgehoben. Bis sie selbst Zweifeln und erfahren, dass dieser Schutz in der Gruppe nur gewährleistet ist wenn man ordentlich funktioniert und ruck zuck vergangen ist wenn nicht. Heuchler nennt man sowas auch.

Du kannst meine Argumente nicht widerlegen und weißt auch genau, dass ich keinen Blödsinn erzähle. Es sind Tatsachen die Du nicht weg diskutieren kannst. Außerdem ist euch ja auch erlaubt zu lügen um euren Glauben zu schützen, da ihr genau wisst, dass viele Dinge nicht gut ankommen, wenn sie diskutiert werden. 

Das Dir diese Kritik nicht schmeckt ist klar. Du musst aber damit leben, dass Leute aus euren Reihen genau diese Kritik äußern. Und es gehört zu eurem Konzept und kann nicht als Ausnahme abgetan werden. Darum fehlt mir auch komplett die Toleranz. Ich hab mal versucht es nur als Religion zu sehen aber ihr beweist, dass es eben nicht nur eine Religion. Ich konnte mich mit Zeugen, Aussteigern und verstoßenen Kindern unterhalten und mir eine Meinung dazu bilden. Du ja leider nicht. Ist ja nicht erlaubt ;-)

Kommentar von EXInkassoMA ,

Abundzu  : volle Zustimmung bei den 6 punkten 

Und geh davon aus das man den ZJ quasi " die Bude einrennen würde " wenn das alles wirklich so wäre wie "ihr" euch das immer einredet bzw schönredet. 

Antwort
von kiara36, 232

Gezwungen indirekt.
Sie wachsen mit demselben Glauben auf, die die Eltern ihnen beibringen. Und da es die Vorbilder sind und diese die Entwicklung prägen, gehen die Kinder "freiwillig" mit.

Das hast Du aber meistens in einer Familie die sehr gläubig ist.
Kinder werden ja auch z.B. getauft ohne selbst entscheiden zu können.


Antwort
von PoisonArrow, 221

Du kannst davon ausgehen, dass die Erziehung der Kinder auf das Leben in der Sekte ausgerichtet ist. Schlimm ist, dass die Kinder es natürlich zunächst nicht merken, und denken, dass das, was in der Familie / Gemeinde passiert das einzig Richtige ist.

Später, wenn die Kinder dann selbst entscheiden könnten, ist es oftmals nicht einfach, sich von der Familie / Gemeinde abzunabeln. Schließlich sind das bis dato alles, was die Kinder haben.

Durch diese Isolation vom "Rest der Welt" entsteht eine Abhängigkeit zu der Sekte, die man später nicht so einfach aufgibt, weil es niemals einen Plan B für die (dann großen) Kinder gab.

Genau das ist auch die Absicht der Sekte, wo der Nachwuchs quasi wie von selbst für die Gemeinde da ist und die Riten und Bräuche zur nächsten Generation weiterreicht.

Ein Film-Tipp: schau Dir mal "Delfinsommer" an, da wird das Leben in einer (rein fiktiven) Sekte sehr realistisch dargestellt.

Grüße, ----->

Kommentar von brettpit ,

Wie oft hast du jezet in deinem Geschrieb das Wort "Sekte"  benutzen müssen?  Würden die ihre kinder zuhause lassen in der Zeit, hättest du doch wieder Klappe um dies als Verwahrlosung anzuprangern.

Soviel ich weiss haben die keine Kindertaufe, so dass sie sich als Erwachsene  selber entscheiden können.

Und die Riten und die Bräuche (wie du schreibst)...stehen 1:1 in der hl . Schrift..falls dich dies überhaupt interessiert. 

Kommentar von PoisonArrow ,

hui, da macht aber jemand Wind.... stehst Du selbst mit dem Wachturm vor Karstadt und versuchst arme Seelen zu retten oder warum dieser Zorn gegen die WAHRHEIT?

Kommentar von Irgendwerxyz ,

Soviel zum selber entscheiden und keine Sekte

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-02/zeugen-jehovas-ausstieg

Als sie Kinder bekamen, waren diese von Geburt an in die Strukturen der Sekte eingebunden, erzählt er. "Wir haben sie zu allen Veranstaltungen mitgenommen." Sobald die Kinder der Zeugen Jehovas in der Schule sind, müssen sie für die Sekte kleine Leseaufgaben erledigen, Bibelstellen interpretieren und den Gottesdienst mitgestalten. Häufig seien seine Kinder abends völlig erschöpft ins Bett gefallen oder während der Versammlung eingeschlafen, sagt Schmidt. "Das alles neben der Schule zu schaffen, war ein Kraftakt für sie."

Manchmal, sagt Schmidt, habe er seinen Sohn geschlagen, bei den Zeugen Jehovas sei das üblich. "Wenn man dem Wortlaut der Bibel folgt, gilt das als legitim. Hätte ich mich davon distanziert, hätte das schwerwiegende Folgen für mich gehabt." Denn wer dem Wortlaut der Bibel nicht glaubt, wendet sich nach dem Verständnis der Sekte von Gott ab – und damit von ihr.

"Ich musste immer versuchen, einen guten Eindruck zu vermitteln, sodass die Leute Interesse an der Sekte gewinnen." 

Er habe einmal, erzählt Schmidt, ein Mädchen aus der Sekte ausgeschlossen, weil sie Drogenprobleme hatte und die Grundsätze der Sekte offen kritisierte. Sie galt als Abtrünnige. "Ich musste das Mädchen ausstoßen, sonst hätte es womöglich noch andere Mitglieder beeinflusst", erklärt er die Logik. Doch da er wusste, dass die junge Frau wegen ihrer Drogenprobleme dringend Hilfe brauchte, erlaubte er deren Mutter, mit ihr zu einer Drogenberatung zu gehen. Das war ein Regelverstoß, denn einem Sektenmitglied ist der Kontakt zu ehemaligen Mitgliedern streng verboten. Hätte er ihr nicht erlaubt, der Tochter zu helfen, hätte sich die Mutter wohl von ihrem Kind abgewandt, sagt Schmid. Seine Zweifel nahmen zu. "Das muss man sich mal vorstellen", sagt er heute, "wegen der Sekte hätte sie ihr Kind vor die Hunde gehen lassen!"

"Viele Mitglieder der Sekte waren depressiv oder innerlich zerrissen. Das wurde dann mit dem Einfluss der bösen Welt erklärt"

"Die Zeugen wetterten zwar gegen sexuelles Fehlverhalten, Heuchelei und Betrug. Aber irgendwann habe ich gemerkt, dass es all das auch innerhalb der Sekte im Überfluss gab."

Kommentar von PoisonArrow ,

danke an den Kommentar mit Hirn statt nur mit Bibel....

Kommentar von kyseli ,

Auf so dummes Zeug  brauchst du doch gar nicht antworten, bret...das  sind die ideologische "Kämpfer" die weltweit Religionskriege entfachen

Kommentar von EXInkassoMA ,

Kyseli : wunschdenken eines zj

Antwort
von HerrVonRibbeck, 187

Ja, werden sie. Denn wenn die Kinder es nicht tun und dort nicht aufpassen, werden sie mit dem Tod bedroht. Schau Dir mal hierzu das 'erzieherische' Kinder-Video der Zeugen an:

https://www.jw.org/de/bibel-und-praxis/familie/kinder/werde-jehovas-freund/kinde...

Kommentar von Abundumzu ,

Werter HerrVonRibbeck

nicht einmal Dein Adelstitel macht aus Deiner perfiden Darstellung auch nur im Ansatz ein wenig Wahrheit  -  wahrhaftig intrigant!

Fakt ist, dass der Trailer an dem Beispiel Noahs zeigt,  warum  der Besuch eines Gottesdienstes nur Sinn macht, wenn man dann auch aufmerksam aufpasst  und nicht, wenn man einschläft.

Kinder können solchen Rat mühelos auch auf ihre Mitarbeit in der Schule übertragen   -  wie gesagt Kinder!  Dir dagegen scheint das schwer zu fallen.

Übrigens werden sowohl unsere Kinder als auch unsere Eltern
für ihre gute Mitarbeit in der Schule oft gelobt.

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Kommentar von Irgendwerxyz ,

Komisch, bei uns arbeiten Zeugen nie mit, geschweige denn das sie irgendwo gelobt werden. Leider sind deren Kinder durch die strenge Erziehung sehr verhaltensauffällig, weil sie eben nicht auch mal Kinder sein dürfen. 

Kommentar von Abundumzu ,

"Verhaltensauffällig" oder "normal" kommt immer auf den Standpunkt des Betrachters an.

In unseren Fällen ist es   -  Du wirst es kaum glauben  -  gewollt.

Und wenn ich mir beispielsweise Dein Verhalten hier anschauen, ist die Deklarierung "auffällig"  noch sehr human . . .

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Kommentar von Irgendwerxyz ,

Du haust doch bloß irgendwas raus von dem Du glaubst es könnte mich einschüchtern, weil Du mit meinen Argumenten und Erfahrungen mit den Zeugen nicht umgehen kannst. 

Darum werden die Kinder also ständig betraft, weil man das Verhalten so wünscht? Du erzählst ein Käse. Den Eltern ist es unangenehm. 

Kommentar von HerrVonRibbeck ,

Hallo Abundumzu,

ersteinmal freue ich mich tatsächlich über Deine Kommentare. Nachdem Du ja einige Wochen hier untätig warst, machte ich mir ehrliche Sorgen um Dich, dass es Dir vielleicht nicht gut gehen könnte, auch Du evtl. dem Rotstift des weltweiten Stellenabbaus erlagst. Dies scheint nicht der Fall zu sein, da Du ja wieder mit alter/neuer Frische schreibst und so ist alles prima. Ehrlich.

Zurück zum Thema - was übertragen die Kinder in der Schule?

"Schwule kommen nicht ins Paradies"

Klasse Sache, wenn das Kind dem anderen Zeugnis gibt, dass Mama oder Papa ekelig in Harmagedon sterben werden.

http://www.bento.de/queer/zeugen-jehovas-gegen-homo-ehe-557656/

Kommentar von echterschmitt ,

Da bin ich mit Ihnen gleicher Meinung! Wo herrscht Freiheit im Glauben, wenn selbst der kleinste Zweifel an der absoluten und einzig wahren Lehre, die vom "treuen und verständigen Sklaven" ausgehen soll,so der Glaube der Z.J., wenn der Teufel angeblich dahintersteckt? und bei Äußerungen der Zweifel innerhalb der Versammlung der Ausschluss folgt, der dem geistigen Tod gleich zu stellen ist?

Antwort
von Otilie1, 187

ich denke ja  und bis zu einem gewissen alter wird das auch funktionieren. wenn die kinder dann älter sind , werden sie hoffentlich so schlau sein sich aus dieser sekte zurück zuziehen


Antwort
von suziesext07, 189

wirklich jede religiös gebundene Familie übt Druck aus auf die Kinder, um sie entsprechend den Regeln ihrer Religion stromlinienförmig auszurichten.

Das ist natürlich keine Besonderheit der Zeugen Jehovas, sondern ist nicht minder, oft noch kompromissloser zu beobachten bei Sunniten oder streng katholischen Familien, bei Baptisten oder Mormonen.

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